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	<title>Berta Karlik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Austrianboy007 Benutzer: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2026-02-14T20:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berta Karlik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar|24. Jänner]] [[1904]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[4. Februar]] [[1990]] Wien) war eine [[österreich]]ische [[Physiker]]in und den Großteil ihres Lebens an der [[Universität Wien]] tätig. Ihr größter Erfolg war die Entdeckung von drei [[Isotop]]en des Elementes 85, [[Astat]], in den natürlichen radioaktiven [[Zerfallsreihe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berta Karlik wurde als Tochter einer wohlsituierten Familie (ihr Vater Carl Karlik (1867–1951) war Direktor der Landeshypothekenanstalt) in Wien geboren. Dort besuchte sie ein öffentliches Mädchen-Gymnasium, das heutige [[Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Wirtschaftskundliches Realgymnasium 13 Wenzgasse|GRG 13 Wenzgasse]], das sie 1923 als Klassenbeste mit der Reifeprüfung abschloss. Im Herbst desselben Jahres begann Berta Karlik ihr Studium der Physik an der Universität Wien, das sie 1927 mit einer Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Über die Abhängigkeit der [[Szintillation (Strahlungsphysik)|Szintillationen]] von der Beschaffenheit des [[Zinksulfid]]es und das Wesen des Szintillationsvorganges&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.univie.ac.at/ubwdb/data/ska/m002/z003/h004/a1020314.gif Katalogzettel Universitätsbibliothek Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=181114}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Auszeichnung abschloss. 1928 wurde, kurz vor Karliks 24. Geburtstag, ihre Promotion bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank eines Stipendiums der [[International Federation of University Women]] absolvierte Karlik einen einjährigen Studienaufenthalt in Paris und London, bevor sie 1931 ihre Tätigkeit am Wiener [[Institut für Radiumforschung]] begann. 1933 wurde sie zur wissenschaftlichen Hilfskraft bestellt und erhielt im selben Jahr gemeinsam mit ihrer Kollegin [[Elizabeth Rona]] den [[Haitinger-Preis]] der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]. 1936 suchte Karlik um Habilitation an und reichte dazu ihre Arbeit „Die Grenzen der Nachweisbarkeit der schweren Edelgase in Helium“ ein. 1937 erhielt sie die [[Venia Legendi]] und hielt ab 1937 regelmäßig Vorlesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer „[[Arier|arisch]]en“ Abstammung war Berta Karlik, anders als viele ihrer Kolleginnen, von Österreichs [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] an Deutschland kaum betroffen. Sie konnte ihre Karriere ungehindert fortsetzen, ihre institutionelle Laufbahn verlief ungestört weiter. Sie wurde 1940 zur Assistentin und zwei Jahre später zur Diätendozentin befördert. Gemeinsam mit ihrer Kollegin [[Gertrud Cless-Bernert|Traude Bernert]] gelang ihr noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] der Nachweis der Isotope 215, 216 und 218 des Elements 85 (Astat) in den natürlichen Zerfallsreihen, ein Höhepunkt in Karliks Forschungstätigkeit. (Das Isotop 211 des Elements [[Astat]] war schon 1940 in den USA von [[Emilio Segrè]] und Mitarbeitern künstlich erzeugt worden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Berta Karlik zur provisorischen Leiterin des Radiuminstitutes befördert, was die Verantwortung für dessen Wiederaufbau bedeutete. Außerdem kümmerte sie sich in dieser Zeit gemeinsam mit [[Ilse Knapitsch]] und [[Lore Antoine]] intensiv um die Neugründung des [[Verband der Akademikerinnen Österreichs|Verbandes der Akademikerinnen Österreichs]]. 1947 wurde Karlik definitive Leiterin des Radiuminstitutes. 1950 folgte die Ernennung zum außerordentlichen Professor und 1956 erhielt Karlik als erste Frau überhaupt ein Ordinariat (= ordentliche Professur) der Universität Wien. Im Jahr 1951 wurde sie mit dem [[Preis der Stadt Wien für Naturwissenschaften]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973, ein Jahr vor ihrer [[Emeritierung]], wählte die Akademie der Wissenschaften Berta Karlik als erste Frau zum vollwertigen Mitglied. Die letzten 15 Jahre ihrer Tätigkeit an der Universität Wien verbrachte Karlik hauptsächlich mit administrativen Aufgaben wie der Betreuung von Diplomanden und Dissertanten sowie der Leitung des Institutes. Im Jahr 1975 wurde sie zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Mauer Grab Baier.jpg|mini|hochkant|Grab von Berta Karlik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berta Karlik verbrachte beinahe ihr ganzes Leben an „ihrem“ Institut. Abgesehen von ein paar Auslandsaufenthalten widmete sie der Universität Wien ihre ganze Arbeitskraft und war selbst nach ihrer Emeritierung weiter am Institut tätig, wo sie 1990 starb. Sie wurde am [[Friedhof Mauer]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Buzek (1901–2001), Malerin vieler Zwergenkalender, war Karliks Cousine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1998 trägt das &amp;#039;&amp;#039;Karlik-Tor&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Campus der Universität Wien]] ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Posch |url=https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/tore-der-erinnerung-am-campus-der-universitaet-wien |titel=Tore der Erinnerung am Campus der Universität Wien |werk=650 plus – Geschichte der Universität Wien |hrsg=Universität Wien |datum=2017-03-07 |abruf=2021-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 wurde in Wien-[[Hietzing]] (13. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Berta-Karlik-Gasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2016 wurde sie mit einer Büste im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Universität Wien]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/news/stories/2739179/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at – Sieben Frauendenkmäler für Uni Wien&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 28. Oktober 2015, abgerufen am 28. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/2000040160497/Arkadenhof-der-Uni-Wien-beherbergt-nun-auch-Frauen-Denkmaeler &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at – Arkadenhof der Uni Wien beherbergt nun auch Frauen-Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 30. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Berta Karlik.jpg|mini|Denkmal von Thomas Baumann (2016), Arkadenhof der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Berta Karlik, Traude Bernert: &amp;#039;&amp;#039;Eine neue natürliche α-Strahlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Naturwissenschaften|Naturwissenschaften]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 31, (1943), S. 298.&lt;br /&gt;
* Berta Karlik, Traude Bernert: &amp;#039;&amp;#039;Das Element 85 in den natürlichen Zerfallsreihen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Physik]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 123 (1944), S. 51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. Michael Lederer, Jack M. Hollander, Isadore Perlman: &amp;#039;&amp;#039;Table of Isotopes.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. John Wiley, New York 1967.&lt;br /&gt;
* Maria Rentetzi: &amp;#039;&amp;#039;Berta Karlik (1904–1990).&amp;#039;&amp;#039; In: Jan Apotheker, Livla Simon Sarkadi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;European Women in Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, Weinheim 2011, [[doi: 10.1002/9783527636457.ch39]].&lt;br /&gt;
* Brigitte Bischof: &amp;#039;&amp;#039;Karlik, Berta.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlerinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 353–356.&lt;br /&gt;
* Silke Fengler: &amp;#039;&amp;#039;Kerne, Kooperation und Konkurrenz : Kernforschung in Österreich im internationalen Kontext (1900–1950)&amp;#039;&amp;#039;. Wien : Böhlau, 2014, ISBN 978-3-205-79512-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134087283}}&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Berta Karlik}}&lt;br /&gt;
* [https://lise.univie.ac.at/physikerinnen/historisch/berta-karlik.htm Biographie auf der Website LISE (FFORTE – Frauen in Forschung und Technologie)]&lt;br /&gt;
* [http://www.w-fforte.at/de/wissenschafft-leben/pionierinnen/berta-karlik.html Kurzbiographie auf &amp;#039;&amp;#039;w-fFORTE – Kompetente Frauen in Wirtschaft und Technologie&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/0F2BECED-261-00072-0000931C-0F2B4853/ Radio-Porträt über Berta Karlik] in der Ö1-Sendereihe [[Menschenbilder]] vom 24. Februar 1985; aus der Sammlung Radio Mitschnitte der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134087283|LCCN=n86856270|VIAF=311175721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karlik, Berta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwin-Schrödinger-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernchemiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karlik, Berta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Physikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Austrianboy007 Benutzer</name></author>
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