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	<title>Bersrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Mittelalter */</title>
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		<updated>2026-04-14T14:58:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Reiskirchen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/37/4/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/51/7/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 261 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.28&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 826 &amp;lt;!-- HW+NW-Sitze da nicht anders verfügbar --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =  &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-reiskirchen.de/component/jdownloads/send/29-haushaltsplaene/359-haushaltsplan-2020#page=14 |titel=Haushaltsplan 2020 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Reiskirchen |seiten=14 (Vorbemerkungen) |format=PDF; 12&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2020-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200608205842/https://www.gemeinde-reiskirchen.de/component/jdownloads/send/29-haushaltsplaene/359-haushaltsplan-2020#page=14 |archiv-datum=2020-06-08 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35447&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06408&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bersrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Reiskirchen]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]]. Der Ort liegt etwa 12&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Gießen]], am westlichen Rand des [[Vogelsberg]]es, im [[Busecker Tal]], direkt an der [[Bundesautobahn 5|A 5]]. Bersrod hat Gemarkungsgrenzen zu den Nachbarorten [[Beuern (Buseck)|Beuern]], [[Großen-Buseck]], Geilshausen, Reinhardshain, Winnerod und Reiskirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung des Orts erfolgte zwischen 1252 und 1263: „…&amp;amp;nbsp;bona nostra in Birnesrode“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1 - 5. Band 1. Darmstadt 1860 - 1873. Nr. 1286, S. 866.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Unsere Güter in Bersrod).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Vor 1282/83 datiert die Nennung &amp;#039;&amp;#039;Berensrode&amp;#039;&amp;#039; in einem [[Kopiar]] aus der Zeit zwischen 1290 und 1306.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Wagner: Eppstein, Nr. 263, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1359 heißt es in einer Urkunde des [[Kloster Arnsburg|Klosters Arnsburg]]: „…&amp;amp;nbsp;zu Bernsrode“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 874, S. 532.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] benennt im Grundwort eine Siedlung, entstanden durch eine [[Rodung]]. Die Namensforschung leitet „Bers-“ von dem Rufnamen „Bern“ ab. Demnach bezeichnete Birnesrode bzw. Berensrode die „Siedlung eines Berns“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über das [[Busecker Tal]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Busecker Thal (L. Bez. Giessen) Landstrich. Das Busecker Thal besteht aus 9 Orten: Altenbuseck, Großenbuseck, Albach, Beuern, Bersrod, Burkhardsfelden, Oppenrod, Reißkirchen und Rödchen, die zusammen 5675 Einwohner haben. – Die Vierer und Ganerben von Buseck kamen 1332 unter landgräfliche Gerichtsbarkeit. Sie haben aber niemals als [[Landsasse]]n, sondern als unmittelbare [[Reichsunmittelbarkeit|Reichssassen]] angesehen seyn wollen. Im Jahr 1547 entstanden darüber große Streitigkeiten, und in dem 1576 erfolgten Vergleich erkannten zwar die Einwohner die landesfürstliche Hoheit des Landgrafen an, aber von dem Landgrafen wurde die Gerichtsbarkeit der von Buseck als ein unbestrittenes kaiserliches Lehen anerkannt. Neue Steitigkeiten veranlaßten 1706 den kaiserlichen Reichshofrath, den Vergleich aufzuheben, und das Busecker Thal für ein unmittelbares kaiserliches Lehen zu erklären, die Andersgesinnten mit 50 Mark löthigen Geldes als Strafe zu belegen, und die Aufrechthaltung dieses Beschlusses mehreren benachbarten Reichsständen zu übertragen. Hierauf wandte sich der Landgraf an die Reichsversammlung zu Regensburg, worauf 1725 dem Hause Hessen-Darmstadt die Geichtsbarkeit, nebst der Lehensherrlichkeit, als eine beständige kaiserliche Commission aufgetragen, und der Vergleich von 1576 bestätigt wurde. Im Jahr 1827 hat die Freiherrliche Familie von Buseck die ihr zustehende Patrimonialgerichtsbarkeit im Busecker Thal an den Staat abgetreten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;sowie über Bersrod:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bersrode (L. Bez. Giessen) evangel. Filialdorf; liegt {{Bruch|2|1|2}} St. von Giessen, und gehört der Freiherrl. Familie von Buseck, hat 58 Häuser und 324 Einw., die außer 1 Kath. evang. sind. Der Ort besitzt eine Kirche, und gehörte schon im 15. Jahrhundert zur Kirche in Winnerod ([[Landratsbezirk Grünberg|L. Bez. Grünberg]]). Im Jahr 1827 sind die patrimonialgerichtsherrlichen Justiz- und Polizeigerechtsame an den Staat abgetreten worden.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1977 wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Bersrod durch das [[Landesgesetz]]  &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen&amp;#039;&amp;#039; in die Gemeinde Reiskirchen [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) |nr=17| jahr=1974 |datum=1974-05-13 |seite=1 |seiten=237ff |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bersrod wurde wie für die übrigen Ortsteile ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gemeinde-reiskirchen.de/component/jdownloads/send/1-root/443-neufassung-hauptsatzung-d |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Reiskirchen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;143&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Bersrod angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1508 und später: [[Heiliges Römisches Reich]], Gericht [[Busecker Tal]]&lt;br /&gt;
* 1565 gehörte ein Teil zur Vogtei Winnerod&lt;br /&gt;
* vor 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Busecker Tal ([[Ganerbschaft]] des „Busecker Tals“ der [[Buseck (Adelsgeschlecht)|Freiherren zu Buseck]])&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], Gericht Busecker Tal (die gerichtlichen Auseinandersetzungen um die [[Landeshoheit]] endeten erst 1726)&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Oberamt Gießen (ab 1789), Gericht Busecker Tal&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Landamt Gießen, Gericht Busecker Tal&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Landamt Gießen&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Gießen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]]; 1827 ging die [[Patrimonialgericht]]sbarkeit der Freiherren zu Buseck an das Landgericht über) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen (Oberhessen)|Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], [[Landkreis Gießen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Gemeinde Reiskirchen&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Reiskirchen&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Gemeinde Reiskirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Bersrod das „Patrimonialgericht der Freiherren zu Buseck“ in Großen-Buseck zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Großherzogtum Hessen wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen, aber erst ab 1827 wurde die Patrimonialgerichtsbarkeit durch das „[[Landgericht Gießen (1821–1879)|Landgericht Gießen]]“ im Namen der Freiherren ausgeübt. Infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es am 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen Land- und Stadtgerichte im Großherzogtum Hessen aufgehoben und durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, ebenso verfuhr man mit den als Obergerichten fungierenden Hofgerichten, deren Funktion nun die neu errichteten Landgerichte übernahmen. Die Bezirke des Stadt- und des Landgerichts Gießen wurden zusammengelegt und bildeten nun zusammen mit den vorher zum [[Landgericht Grünberg]] gehörigen Orten [[Allertshausen (Rabenau)|Allertshausen]] und [[Climbach (Allendorf/Lumda)|Climbach]] den Bezirk des neu geschaffenen Amtsgerichts Gießen, welches seitdem zum Bezirk des als Obergericht neu errichteten [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem 1. Januar 1977 und  1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“ der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Vormals war der Ort stark bäuerlich geprägt, doch hat sich diese ländliche Struktur in den vergangenen 50 Jahren stark geändert. Früher waren nahezu alle Einwohner im Haupt- oder Nebenerwerb landwirtschaftlich tätig, heute gibt es im Ortskern von Bersrod keinen einzigen landwirtschaftlichen Erwerbsbetrieb mehr. Die Bewirtschaftung der Nutzflächen findet nur noch durch einige größere Betriebe -sog. „[[Aussiedlerhof|Aussiedlerhöfe]]“- statt, die außerhalb der alten Ortschaft liegen. Die Einwohner von Bersrod bewirtschaften nur noch zum Eigenverbrauch einige kleinere Flächen, wie Gärten oder kleinere Ackerparzellen oder Flächen zur Pferdehaltung und Pferdezucht. Die berufliche Tätigkeit führt die meisten Einwohner heute in den Einzugsbereich der Städte Gießen, [[Marburg]] und [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Auch in Bersrod zeigt sich die demographische Veränderung und idealtypisch auch die Ambivalenz der Entwicklung hessischer Dörfer und damit bäuerlicher Tradition insgesamt: Die Häuser im Dorfkern verfallen oder verwaisen, da die jüngere Generation in die am Ortsrand geschaffenen Neubaugebiete zieht oder ganz den Heimatort verlässt. Gleichzeitig aber findet eine Renaissance von alten Traditionen statt. So wird das jahrelang ungenutzte alte [[Backhaus]] schon seit vielen Jahren wieder in seiner Funktion verwendet und dient so der Aufrechterhaltung traditioneller bäuerlicher Gewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Bersrod 714 Einwohner. Darunter waren 18 (2,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 120 Einwohner unter 18 Jahren, 312 zwischen 18 und 49, 147 zwischen 50 und 64 und 138 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 324 Haushalten. Davon waren 114 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 84 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 96 Paare mit Kindern, sowie 18 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 72 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 222 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 34 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 6 zweispännige, 17 einspännige Ackerleute, 7 Witwen, 6 Vormundschaften&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1669: || 129 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || ein Geistlicher/Beamter, 37 Untertanen, 5 Junge Mannschaften, 2 [[Beisasse]]n/Juden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 241 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 293 Einwohner, 48 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 324 Einwohner, 58 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 386 Einwohner, 73 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Bersrod|width=450|float=none|maxEinwohner=800&lt;br /&gt;
|342|365|397|398|385|393|382|386|390|385|389|408|432|442|589|622|596|616|693&lt;br /&gt;
|vor1834=(1669,129)(1804,256)(1830,324)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,702)(1995,759)(2000,776)(2003,817)(2005,795)(2010,759)(2011,714)(2016,783)(2019,826)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Reiskirchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Gemeinde Reiskirchen |url=http://www.bersrod.de/public/index.php?page=geschichte-2 |titel=Zahlen + Daten |werk=www.bersrod.de |abruf=2018-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; 1970:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=364}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 142 Land- und Forstwirtschaft, 107 Prod. Gewerbe, 46 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 42 Dienstleistungen und Sonstiges.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1830: || 323 [[Evangelische Kirche|evangelische]], ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 560 evangelische (= 90,91 %), 56 römisch-katholische (= 9,09 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Dorfkern – der Lindenplatz – ist ein ovaler von [[Linden (Botanik)|Linden]] umgebener Platz, in dessen Mitte ein Brunnen und am Anfang ein traditionelles mittelhessisches [[Backhaus]] steht. Er gilt als einer der schönsten Dorfplätze Hessens. In unmittelbarer Umgebung befinden sich die ehemalige Schule (worin sich das örtliche Jugendzentrum und die Schulungsräume der Freiwilligen Feuerwehr befinden) und die Einsatzräume der Feuerwehr von Bersrod. Auf dem Lindenplatz finden in regelmäßigen Abständen die Dorffeste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nördlich des Dorfplatzes steht die [[Evangelische Kirche Bersrod]], eine im Kern [[Gotik|gotische]] [[Saalkirche]] aus dem 13. oder 14. Jahrhundert mit einem Obergeschoss aus verputztem Fachwerk von 1634 und einer [[Klassizismus|klassizistisch]] geprägten Südfassade von 1763.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einwohner von Bersrod haben den Spitznamen die „Kuckucks“ bzw. „Bersröder Kuckucks“. Der Ursprung und die Bedeutung dieses Spitznamens liegen im Dunkeln. Seit der Erneuerung des Lindenplatzes und mit diesem des Dorfbrunnens wurde der „Bersröder Kuckuck“ auf dem Dorfbrunnen durch einmeißeln verewigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das wohl älteste Wohngebäude von Bersrod („Zur Eiche 2“) befindet sich in der unmittelbaren Nähe des alten und auch noch heute aktuellen Dorfmittelpunktes, des Lindenplatzes. Um den Lindenplatz herum und auch in der Talstraße befinden sich noch weitere [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] aus verschiedenen Jahrhunderten. Die meisten Gebäude wurden aber im Laufe der Jahre bzw. Jahrhunderte umgebaut, verändert und den jeweiligen Bedingungen der Zeit angepasst. So findet man heute nur noch wenige Häuser mit sichtbarem [[Fachwerk]] und im Originalzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|Bersrod}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |GND=4379814-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-reiskirchen.de/gemeinde/gemeindeportrait/bersrod |titel=Ortsteil Bersrod |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Reiskirchen |abruf-verborgen=1 |abruf=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.bersrod.de |titel=Bersrod, Gemeinde Reiskirchen |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.bersrod.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |abruf=2018-05-31}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS| titel=Bersrod, Landkreis Gießen| DB=OL |ID=10223 |ref= nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS| titel=Bersrod, Landkreis Gießen|DB=OL |ID=10223 |ref= nein| datum=2018-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 414&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=414}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
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| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
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  | Seq      = 206&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 221&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
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  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=6|Seite=PA22-IA40}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
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| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |seiten=8 und 48 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Reiskirchen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4379814-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Reiskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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