<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Berschis</id>
	<title>Berschis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Berschis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berschis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T20:48:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berschis&amp;diff=229616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berschis&amp;diff=229616&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-27T00:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Berschis&lt;br /&gt;
| BILD = Q55415348.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Kirche Berschis, hinten die [[St.-Georgs-Kapelle (Berschis)|St. Georgs-Kapelle]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Wahlkreis Sarganserland|Sarganserland]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Walenstadt&lt;br /&gt;
| PLZ = 8892&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.10703&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.34524&lt;br /&gt;
| HÖHE = 444&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 687&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2021&lt;br /&gt;
| QUELLE = [https://www.walenstadt.ch/portrait/26777 &amp;#039;&amp;#039;Zahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Walenstadt, abgerufen am 15. Juli 2022.&lt;br /&gt;
| WEBSITE = https://www.berschis.info&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berschis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] Bärschìs)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamen&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]], eine Katholische [[Kirchgemeinde]] und eine [[Ortschaft]] in der Gemeinde [[Walenstadt]] im [[Kanton St. Gallen]] in der Schweiz. Berschis ist ein [[Haufendorf]] im [[Seeztal]] am Fuss des St. Georgenbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Berschis b. Flums aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-003511.tif|mini|links|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] (1923)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flums - panoramio (21).jpg|mini|315px|Berschis, davor [[Autobahn 3 (Schweiz)|Autobahn A3]]]]&lt;br /&gt;
Grabungsergebnisse im Jahr 1937 deuten darauf hin, dass der St. Georgenberg bereits in der späten [[Bronzezeit]] besiedelt war. Münzfunde, Mauerreste, zwei [[Zisterne]]ngruben und eine gehauene Felsentreppe lassen vermuten, dass auf ihm in [[Schweiz in römischer Zeit|römischer Zeit]] eine befestigte Anlage zur Sicherung der Nebenstrasse von [[Maienfeld]] über [[Mels]] und Walenstadt nach Zürich bestanden hat. In spätrömischer Zeit diente er als [[Refugium]]. 831 wurde &amp;#039;&amp;#039;Berganis&amp;#039;&amp;#039; erstmals als Teil des Hofs [[Flums]] erwähnt, 1253 ein weiteres Mal als &amp;#039;&amp;#039;Bersins&amp;#039;&amp;#039;. Beim Verdrängen der [[Romanische Sprachen|Romanischen Sprache]] im [[Sarganserland]] während des 13. bis 15. Jahrhunderts bildete sich zwischen Berschis und [[Tscherlach]] eine deutliche [[Mundart]]&amp;amp;shy;grenze, weil dort gleichzeitig zwei [[Verdeutschung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;strömungen, die eine von [[Sargans]] und die andere von [[Weesen]] her, aufeinander stiessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Berschis war viele Jahrhunderte lang ein Bestandteil der Herrschaft Flums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsgemeinde&amp;quot; /&amp;gt; 1803 wurde Berschis ein Teil der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] Walenstadt im neu geschaffenen Kanton St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Berschis zu [[Flums]], wo der Herr von [[Gräpplang]] das [[Patronatsrecht]] besass. 1528 kam das Patronatsrecht zum [[Bistum Chur]], dann zu den [[Tschudi (Familie)|Tschudi]] von Glarus. 1502 wurden die Kapelle St. Georg, vermutlich aus dem 11./12. Jahrhundert, und die Kirche [[Eusebius (Märtyrer)|St. Eusebius]] in Berschis geweiht. 1714 lösten sich Berschis und Tscherlach von Flums und bildeten eine eigene [[Pfarrei]]. 1845 erfolgte die Aufteilung in die beiden Kirchgemeinden Berschis und Tscherlach, das gemeinsame Pfarramt wurde beibehalten. 1878 bis 1880 wich die alte Kirche St. Eusebius dem bestehenden Bau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genossengemeinde Berschis besass [[Allmende]]n, Wälder und Alpen. Aus dem Jahr 1475 ist ein Weidgangsbrief erhalten, aus 1475 der Alpbrief Malun {{Coordinate|NS=47.11566|EW=9.39326|type=city|region=CH-SG|text=ICON2|name=Malun}}. 1486 wurde der Genossengemeinde das Recht auf Einbürgerung bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Berschis verwaltete damals die Kirchenfonds, die Armenspende, das Schulwesen, die Ortsgüter und die Alpen. Berschis wurde mehrfach von den Hochwassern der [[Seez]] und des Dorfbachs geschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsgemeinde&amp;quot; /&amp;gt; [[Wuhr]]&amp;amp;shy;pflichten am Dorfbach und an der Seez bestanden bis Mitte des 19. Jahrhunderts. In den Wäldern von Berschis durften [[Alte Eidgenossenschaft|eidgenössischen]] «Eisenherren» für den Schmelzofen in Flums [[köhler]]n (1549). 1625 wird eine Mühle erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde konnte durch beachtlich grosse Holzverkäufe aus den eigenen Wäldern die Gemeindeschulden abbezahlen. Im 20. Jahrhundert baute die Ortsgemeinde viele Erschliessungsstrassen in den Wäldern und Alpen Berschis’. 1977 wurde das Gemeindehaus «Casaltahaus» renoviert. Die Ortsgemeinde besitzt zudem einen modernen Werkhof sowie viele Forstgeräte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsgemeinde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Attraktionen von Berschis gehört der [[Berschnerfall]], ein 46 Meter hoher Wasserfall etwas oberhalb des Dorfes. Über einen Fussweg ist er zugänglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung == &lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Eusebius (Berschis) DJI 0857.jpg|mini|Berschis mit Pfarrkirche St. Eusebius]] &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1950 || 1970 || 1992 || 2000 || 2021&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 464 || 429 || 539 || 572 || 687&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; || colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berschis.jpg|mini|Berschis]]&lt;br /&gt;
Zur herkömmlichen Landwirtschaft traten Ende des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert kleinere Gewerbe- und Industriebetriebe, die zum Teil eingegangen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Die Ortsgemeinde Berschis besitzt 56&amp;amp;nbsp;ha Kulturland, 408&amp;amp;nbsp;ha Wald. 419&amp;amp;nbsp;ha Alpen und Allmenden und 379&amp;amp;nbsp;ha unproduktives Land.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsgemeinde&amp;quot; /&amp;gt; Ende des 20. Jahrhunderts brachte die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe Berschis einen wirtschaftlichen Aufschwung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Berschis liegt unweit der Ausfahrt Flums der [[Autobahn 3 (Schweiz)|Autobahn A3]]. Der [[Bus Sarganserland Werdenberg]] bedient das Dorf im Stundentakt mit Walenstadt und Flums.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fahrplanfelder.ch/fileadmin/fap_pdf_fields/2022/80.442.pdf &amp;#039;&amp;#039;80.442 Walenstadt - Hafen - Flums.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Offizielles Kursbuch]],&amp;#039;&amp;#039; [[Fahrplanjahr]] 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St Georgskapelle in Berschis 3.JPG|Oberhalb von Berschis steht auf einem markanten Felskopf die romanische [[St.-Georgs-Kapelle (Berschis)|St. Georgs-Kapelle]]. Sie ist der einzige erhalten gebliebene zwei[[Kirchenschiff|schiffige]] [[Gewölbe#Gewölbebau|Gewölbebau]] in der Schweiz.&lt;br /&gt;
 Ughür Brunnä Bild 2.jpg|Der «Ughür Brunnä» (Ungeheuer Brunnen) ist vermutlich eine [[Gletschermühle|Gle&amp;amp;shy;tschermühle]], die vielleicht von den Römern als Trinkwasserspeicher benutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Ughür Brunnä - Infotafel.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Informationsschild 2 des Kulturwegs St. Georgenberg.&amp;#039;&amp;#039;]] Auf Wikimedia, 1. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lourdes-Grotte in Berschis - Madonnenfigur.jpg|Die 1921 eröffnete [[Lourdesgrotte]] wurde als Dank errichtet, dass zu Beginn der 1920er Jahre Berschis von einer heftigen Viehseuche verschont wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Lourdes-Grotte in Berschis - Infotafel.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Informationsschild 1 des Kulturwegs St. Georgenberg.&amp;#039;&amp;#039;]] Auf Wikimedia, 1. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berschis.info/wp// Willkommen in Berschis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsgemeinde&amp;quot;&amp;gt;[https://www.walenstadt.ch/ortsgemeinden/29594 &amp;#039;&amp;#039;Ortsgemeinde Tscherlach.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Walenstadt, abgerufen am 15. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamen&amp;quot;&amp;gt;[https://search.toponymes.ch/de/record/4027305/ Berschis] Auf &amp;#039;&amp;#039;ortsnamen.ch&amp;#039;&amp;#039; (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|7653|Berschis|Autor=Paul Gubser}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4398229-3|VIAF=241194680}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walenstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
	</entry>
</feed>