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	<title>Bersarinplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Koschi73: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-04T08:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= Bersarinplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= &lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Bersarinplatz 06.JPG&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Bersarinplatz im Herbst 2009. Blickrichtung Thaerstraße (hinten Mitte). Linke Seite: Petersburger Straße, Vordergrund: der „Kiesgarten“&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= ab 1880&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 20. Jh., 21. Jh.&lt;br /&gt;
| Straßen= [[Petersburger Straße]], Weidenweg, [[Rigaer Straße]], Thaerstraße&lt;br /&gt;
| Bauwerke= Wohnhäuser mit Erdgeschoss-Ladenzonen am Rondell&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= [[Fußgänger]], [[Straßenbahn]], [[Individualverkehr]] um das Rondell&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= &lt;br /&gt;
| Platzfläche= 10.500 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bersarinplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɛʁˈzaːʁin}}-] ist ein [[Platz|Stadtplatz]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]], [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg]]. Die Anlage des Platzes geht auf [[Hobrecht-Plan|Hobrechtsche Bebauungspläne]] der Jahre 1862 und 1882 zurück. 1895 erhielt der reine Verkehrsplatz die amtliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Baltenplatz&amp;#039;&amp;#039;, die er bis 1947 behielt. Seitdem trägt die kleine Anlage den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bersarinplatz&amp;#039;&amp;#039; nach [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Nikolai Bersarin]], dem ersten sowjetischen Stadtkommandanten 1945. Nach [[kontroverse]]n Diskussionen in den 1990er Jahren über die Rolle von Bersarin in der Geschichte beschloss der [[Senat von Berlin]] die Beibehaltung dieses Namens für den Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage des Platzes ==&lt;br /&gt;
Der ovale Platz mit einer Gesamtfläche von rund 10.500&amp;amp;nbsp;m² bildet einen Kreuzungspunkt zwischen der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden [[Petersburger Straße]] und dem diagonal in Nordost-West-Richtung verlaufenden [[Weidenweg (Berlin)|Weidenweg]]. Nach Osten führt außerdem die [[Rigaer Straße]], nach Nordosten die Thaerstraße, deren Verlängerung über den Platz hinaus nach 1975 eingezogen wurde. Der nordöstliche Teil des Weidenweges und die Thaerstraße haben keine Verkehrsanbindung zum Platz. Dagegen treffen sich hier am Bersarinplatz die [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnlinien]]&amp;amp;nbsp;M10 entlang der Petersburger Straße und Linie&amp;amp;nbsp;21, vom südlichen Teil der Petersburger Straße kommend und dann nach Nordosten in den Weidenweg führend. Die [[Gleis]]e und die Straße führen um den befestigten und begrünten heute ovalen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Geschichte des Platzes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Das hier betrachtete Gebiet gehörte im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert noch nicht komplett zu Berlin, sondern lag auf der Berliner [[Feldmark]], auf der Grenze zwischen der Gemeinde [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] und dem Eigentum der Stadt Berlin, als &amp;#039;&amp;#039;Magistrat&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. [[James Hobrecht]] entwickelte im Jahr 1862 einen ersten Bebauungsplan für eine zukünftige Stadtausdehnung Berlins. Dem Platz an der östlichen Stadtgrenze gab er die Arbeitsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Platz&amp;amp;nbsp;N&amp;#039;&amp;#039; in der Abteilung&amp;amp;nbsp;XIII, Sektion&amp;amp;nbsp;2. Dieser Plan wurde 1882 noch einmal überarbeitet und berücksichtigte nun an dieser Stelle bereits vorhandene Bebauungen. Das waren einerseits die &amp;#039;&amp;#039;Knochenmühle und Leimsiederei von [[Rentier (Person)|Rentier]] Schulz&amp;#039;&amp;#039; und andererseits ein Wohnhaus von J.&amp;amp;nbsp;G.&amp;amp;nbsp;Möses, der in der Nähe auf Lichtenberger Flur eine [[Holländerwindmühle]] betrieb. Die Immobilie der [[Knochenmühle]] kaufte die aus [[Heinrich Ferdinand Eckert]]s &amp;#039;&amp;#039;Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen und Eisengießerei&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangene &amp;#039;&amp;#039;Actien-Gesellschaft für den Bau landwirtschaftlicher Maschinen und Geräthe für Wagenfabrikation&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Abramowski: &amp;#039;&amp;#039;Das Denkmal auf dem Baltenplatz&amp;#039;&amp;#039;..., S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der zunächst viereckig geplante Platz&amp;amp;nbsp;N ab ca.&amp;amp;nbsp;1880 hergerichtet wurde, siedelten hier inzwischen weitere Personen, vor allem Handwerker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mont klamott&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;mont klamott&amp;#039;&amp;#039;, Geschichtsverein…&amp;lt;/ref&amp;gt; Im End-Ausbaustadium liefen sieben Straßenzüge auf den Platz zu, der dadurch eine unregelmäßige Gestalt in Form eines [[Fünfeck]]s erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;alt-berlin.info: {{Webarchiv | url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=3&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.519415&amp;amp;ost=13.448778 | archive-is=20120717164303 | text=&amp;#039;&amp;#039;Friedrichshain um 1895&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte nicht zu den sogenannten Schmuckplätzen, war also von vornherein ein Verkehrsknotenpunkt.&lt;br /&gt;
Nun setzte eine rege Bautätigkeit um den Platz herum ein und nacheinander entstanden das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger Haus&amp;#039;&amp;#039; an der Ecke Petersburger Straße und Thaerstraße. Sein Besitzer und Betreiber, Albert Brauer, hatte ein fünfgeschossiges Gebäude mit Lichtturm, [[Balustrade]]n und einigen Fassadenschmuckelementen errichten lassen. Weitere ebenfalls fünfgeschossige Wohnbauten mit stumpfen Ecken im [[Gründerzeit]]stil ergänzten bald die Bebauung. Mit der Fertigstellung der Randgebäude erfolgte am 4.&amp;amp;nbsp;April 1895 die offizielle Namensvergabe des reinen Verkehrsplatzes. Er hieß jetzt &amp;#039;&amp;#039;Baltenplatz&amp;#039;&amp;#039; nach den [[Balten|Völkern]], die im [[Baltikum]] an der [[Ostsee]] wohnten. Rund um den Platz gab es in den Wohnhäusern vor allem im Erdgeschossbereich zahlreiche Geschäfte und Dienstleistungseinrichtungen wie die „Gebrüder Groh, Butter“, die „Butterhandlung Concordia“, ein „Zahn-Atelier“, das „Foto-Atelier“ von A.&amp;amp;nbsp;Birkholz, eine „Frühstücksstube“&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Schlebeck: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/nur-zille-hat-in-der-fruehstuecksstube-am-baltenplatz-noch-gefehlt-auf--ne-molle-zu-august,10810590,8917264.html &amp;#039;&amp;#039;Auf ’ne Molle zu August. Nur Zille hat in der Frühstücksstube am Baltenplatz noch gefehlt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie kleine Gaststätten. Straßenbahnschienen durchschnitten bald den Platz, direkt im Zentrum gab es ein [[Pflaster (Belag)#Einteilung|kleinteilig gepflastertes]] [[Gehweg|Trottoir]] mit Bänken um ein paar Büsche herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde der Baltenplatz rondellartig neu gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;alt-berlin.info: {{Webarchiv | url=http://www.alt-berlin.info/cgi/stp/lana.pl?nr=20&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.519415&amp;amp;ost=13.448778 | archive-is=20120729235507 | text=&amp;#039;&amp;#039;Friedrichshain um 1926&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt eine niedrig gehaltene Bepflanzung mit Blumenbeeten in einer Rasenfläche. Um die Grünfläche herum wurde die Pflasterung dem Rund des Platzes angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1925 entwickelten die Berliner Stadtplaner die Idee, auf dem Platz ein Denkmal für den gerade verstorbenen Reichspräsidenten [[Friedrich Ebert]] aufstellen zu lassen. Aufgrund politischer Meinungsverschiedenheiten mit den Bezirksverantwortlichen, die in der Mehrzahl der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] angehörten, kam dieses Projekt nicht zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C08868, Berlin, Arnswalder Platz, Stier-Brunnen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Stierbrunnen&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1937, ursprünglich für den Baltenplatz vorgesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zwei Jahre später sollte jedoch ein anderes Objekt eines Bildhauers den Platz dominieren. [[Hugo Lederer]] hatte 1927 den Auftrag erhalten, einen &amp;#039;&amp;#039;[[Arnswalder Platz#Fruchtbarkeitsbrunnen (Stierbrunnen)|Fruchtbarkeitsbrunnen]]&amp;#039;&amp;#039; zu gestalten. Das Auftragswerk wurde 1932 fertig, wegen seiner eindrucksvollen Figuren erhielt es auch die Namen &amp;#039;&amp;#039;Ochsenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stierbrunnen&amp;#039;&amp;#039;. Lederer hatte sich durch den nahe gelegenen [[Zentralvieh- und Schlachthof|Zentralviehhof]] zu den Motiven inspirieren lassen. Dieser Brunnen hatte mit allen seinen Teilen schließlich ein Gewicht von rund zwölf [[Tonne (Einheit)|Tonnen]]. Nun stellten die Baufachleute fest, dass der Baltenplatz aufgrund seiner Bauweise mit den unterirdisch verlegten gusseisernen Gas-, Wasser- und Abwasserrohren für die Aufstellung nicht geeignet ist. Und eine Neuverlegung des Rohrleitungssystems wäre viel zu teuer geworden, die geschätzten Kosten lagen bei 120.000&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]]. So kam das fertige Kolossalwerk 1934 schließlich auf den [[Arnswalder Platz]], wo es heute noch steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mont klamott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bersarinplatz Stolpersteine Wegener.JPG|mini|links|[[Stolpersteine]] am Bersarinplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden aus dem Wohnbezirk um den Baltenplatz auch zahlreiche Menschen zur [[Deportation]] abgeholt. Im Rahmen der „Aktion [[Stolpersteine]]“ konnte in den Jahren nach 1990 das Schicksal von Gustav und Hermann Wegener (Vater und Sohn) aufgeklärt werden, die in einem nicht mehr vorhandenen Haus direkt am Baltenplatz wohnten. Sie waren Mitglieder der [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]. Die Bezirksverordnetenversammlung ließ an der Westseite des Platzes – Petersburger Straße Ecke Weidenweg – zwei Stolpersteine zum Gedenken einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 bis 1989 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0207-364, Berlin, Gemüseanbau auf dem Baltenplatz.jpg|mini|hochkant|Gemüseanbau auf dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;Baltenplatz&amp;#039;&amp;#039;, 1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Luftangriffe der Alliierten auf Berlin|Luftangriffe]] und Kämpfe am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] um das [[Historische Mitte (Berlin)|Berliner Stadtzentrum]] führten schließlich auch zur fast vollständigen Vernichtung der Gebäude am Baltenplatz. Die Wiederaufbauarbeiten ab Herbst 1945 sorgten für die [[Trümmerfrau|Enttrümmerung]] des Gebietes und Einebnung der Flächen. Jedes freie Fleckchen Erde nutzten die Bewohner dann zur Verbesserung der Versorgung, beispielsweise durch Anbau von Gemüse. Nach dem tödlichen Unfall des [[Sowjetunion|sowjetischen]] Generaloberst und ersten Stadtkommandanten von Berlin [[Nikolai Erastowitsch Bersarin]] benannte die Stadtverwaltung den Baltenplatz am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1947 in &amp;#039;&amp;#039;Bersarinplatz&amp;#039;&amp;#039; um. Die Petersburger Straße erhielt gleichzeitig den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bersarinstraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1964 kam als erster Neubau an der südwestlichen Ecke des Platzes das Rathaus Friedrichshain hinzu. Dieses reine Funktionsgebäude diente bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] als Sitz der Verwaltung des damaligen Stadtbezirks Friedrichshain. Neben dem Haupteingang wurde 1975 eine Gedenktafel für Nikolai Bersarin angebracht, der in diesem Jahr zum [[Ehrenbürger Berlins|Ehrenbürger]] von Ost-Berlin ernannt worden war. Die [[Bronze]]tafel mit einem Bersarin-Porträt stammt von dem Bildhauer [[Fritz-Georg Schulz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/_katalog/details-1220.html |text=Datenbank „Bildhauerei in Berlin“ |wayback=20101022113215}} abgerufen am 11. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bersarin.JPG|mini|links|hochkant|Gedenktafel für [[Nikolai Erastowitsch Bersarin|Bersarin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch fast vierzig Jahre dauern, bis eine neue Wohnbebauung um den Bersarinplatz durch den [[Magistrat von Berlin|Ost-Berliner Magistrat]] geplant und realisiert werden konnte. Nach Vorschlägen der [[Magdeburg]]er Architekten Claus Dieter Feldmann,&amp;lt;ref&amp;gt;architektur-in-zeitschriften.de: {{Webarchiv | url=http://www.architektur-in-zeitschriften.de/search.php4?termTmp=&amp;amp;term=Feldmann | archive-is=20120730111447 | text=&amp;#039;&amp;#039;Architektur der DDR&amp;#039;&amp;#039;; Fachzeitschrift von 1987 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Helga Hüller, Georg Timme&amp;lt;ref&amp;gt;architektur-in-zeitschriften.de: {{Webarchiv | url=http://www.architektur-in-zeitschriften.de/search.php4?termTmp=&amp;amp;term=Georg+timme | archive-is=20120720170017 | text=&amp;#039;&amp;#039;Architektur der DDR&amp;#039;&amp;#039;; Fachzeitschrift 10/1988 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Fritz Ungewitter wurden in den Jahren 1985 bis 1987 fünf neue Eckgebäude errichtet. Als Basis diente der [[Plattenbau]]-Wohngebäudetyp der [[WBS 70|Wohnungsbauserie&amp;amp;nbsp;70 (WBS&amp;amp;nbsp;70]]) des [[Wohnungsbaukombinat]]s Berlin (WBK Berlin), die dem Platzverlauf angepasst wurden. Die einzelnen Bauten sind sechsgeschossig angelegt, direkt am Platz weisen die Eckgebäude mit einer [[Erker]]vertikalen acht Stockwerke auf. Alle Wohnhäuser erhielten im Erdgeschoss Gewerberäume. Die stadtgestalterischen Pläne sahen eine geradlinige Verlegung der Fahrbahnen und Gleise über den Platz vor, der dafür jedoch in östlicher Richtung als kleiner mehreckiger Platz neu gestaltet werden sollte. Bei der Feinplanung wurde (wieder) festgestellt, dass die unter dem Platz verlaufenden Ver- und Entsorgungsleitungen die neue Belastung durch den immer stärker werdenden Verkehr nicht ohne weitere Baumaßnahmen ertragen können. Es blieb bei dem kleinen Kreisverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mont klamott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bersarinplatz ab 1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bersarinplatz Geckohaus 1.JPG|mini|Der Bersarinplatz mit einem sanierten Eckgebäude &amp;#039;&amp;#039;(Geckohaus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurde um 1995 über eine Rück- oder Neubenennung des Bersarinplatzes sehr [[Kontroverse|kontrovers]] diskutiert. Im Unterschied zur &amp;#039;&amp;#039;Bersarinstraße&amp;#039;&amp;#039;, die in Petersburger Straße rückbenannt wurde, behielt der Platz jedoch seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.museum-karlshorst.de/html/museum/rezeption/art02.shtml |text=Kritische Darstellung der Bersarin-Biografie im Russischen Museum |wayback=20091031095035}}; abgerufen am 11. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde in den 1990er Jahren aufgegeben, die Bezirksverwaltung zog in neue Räumlichkeiten am [[U-Bahnhof Samariterstraße]] um. Nach der Zusammenlegung von Bezirken befinden sich nun in dem Bürogebäude das Bürgeramt&amp;amp;nbsp;2, die Meldestelle&amp;amp;nbsp;62 und das [[Sozialamt (Deutschland)|Sozialamt]] des [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg|Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg]] sowie die Verwaltung der „Kindergarten City – Eigenbetrieb des Senats von Berlin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin GT6N-ZR tram at Bersarinplatz.jpg|mini|links|Blick auf den Bersarinplatz von der südlichen Mittelpromenade der Petersburger Straße, Häuser vor der Sanierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 wurden die Gebäude am Platz saniert, die Fassaden erhielten eine [[Wärmedämmung]] sowie einen einheitlichen Anstrich. Die Putzflächen der Eckgebäude des Bersarinplatzes gestalteten die neuen Besitzer mit farbigen [[Gecko]]-Silhouetten. Vor dem Haus am Nordwestrand weist eine Mauerzeichnung auf den Vermarktungsnamen &amp;#039;&amp;#039;Geckohaus&amp;#039;&amp;#039; hin, das die Immobilienbesitzer dem sanierten Plattenbau gegeben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.centacon.com/fileadmin/download/presse/A-13_Centacon.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vom Plattenbau zum Geckohaus&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 475&amp;amp;nbsp;kB) centacon.com; abgerufen am 3. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle früheren Gewerberäume sind neu vermietet. Um den Platz herum gibt es Gaststätten, einen Augenoptiker, eine Bankfiliale und weitere Dienstleister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bersarinplatz 11.JPG|mini|Der Kiesgarten auf dem Bersarinplatz im Herbst 2009. Hintergrund: das ehemalige Rathaus und ein Turm vom [[Frankfurter Tor]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dem Bezirk die Mittel zur Bepflanzung des Platzes fehlten, startete er 1995 gemeinsam mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; eine Spendenaktion, um die 4000&amp;amp;nbsp;m² große Grünanlage inmitten des Bersarinplatzes neu zu gestalten, wobei auch an die Aufstellung kleiner Kunstobjekte gedacht war.&amp;lt;ref&amp;gt;Heide Schlebeck: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/wenn-viele-mitmachen--kann-aus-der-jetzt-tristen-verkehrsinsel-wieder-eine-zierde-werden-im-rondell-ein-plaetzchen-fuer-die-kunst,10810590,8916120.html &amp;#039;&amp;#039;Im Rondell ein Plätzchen für die Kunst. Wenn viele mitmachen, kann aus der jetzt tristen Verkehrsinsel wieder eine Zierde werden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Deckwerth: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/buergerwille,10810590,8922076.html &amp;#039;&amp;#039;Bürgerwille&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand eine Rasenfläche, die zur Straße hin von Eibenhecken und Rosenstauden begrenzt wird. Die Grünanlage wurde durch Beseitigung des Fußweges vor der Hecke auf einen Durchmesser zwischen 60 und 85&amp;amp;nbsp;Meter vergrößert. Im Jahr 2006 gestaltete der Landschaftsplaner Marc-Rajan Köppler in ehrenamtlicher Arbeit mit finanzieller Unterstützung des Bezirks im Zentrum des Platzes auf einer 500&amp;amp;nbsp;m² großen Fläche einen Kiesgarten. Rund 1800 pflegearme Pflanzen wie [[Sommerflieder]], [[Schafgarbe]], [[Astern]], umgeben von einer niedrigen [[Eiben]]hecke, erfreuen zusammen mit 20 [[Findling]]en auf einer Kiesfläche die Passanten.&amp;lt;ref&amp;gt;bersarin-platz.com: {{Webarchiv |url=http://www.bersarin-platz.com/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Kiesgarten am Bersarinplatz&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120730 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wanja Abramowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Denkmal auf dem Baltenplatz&amp;#039;&amp;#039;. Ausführliche Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des heutigen Bersarinplatzes. In: &amp;#039;&amp;#039;mont klamott&amp;#039;&amp;#039;, Monatsschrift des &amp;#039;&amp;#039;Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe März 2008, S.&amp;amp;nbsp;1–19.&lt;br /&gt;
* Johanna Sänger: [http://www.hsozkult.de/hfn/publicationreview/id/rezbuecher-8477 &amp;#039;&amp;#039;Heldenkult und Heimatliebe. Straßen- und Ehrennamen im offiziellen Gedächtnis der DDR&amp;#039;&amp;#039;.] Ch. Links Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86153-398-7.&lt;br /&gt;
* Ralf Schmiedecke: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichshain. Die Reihe Archivbilder&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-038-X.&lt;br /&gt;
* Oliver Reschke: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.trafoberlin.de/3-89626-145-2.html Der Kampf der Nationalsozialisten um den roten Friedrichshain (1925–1933])&amp;#039;&amp;#039;. Trafo-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89626-145-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bersarinplatz (Berlin-Friedrichshain)|Bersarinplatz}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=05 |id=B408 |zlb98=234 |kaupert=Bersarinplatz-10249-Berlin |name=Bersarinplatz}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr |art=h |bez=05 |id=B102 |zlb98=187 |name=Baltenplatz |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr |art=a |bez=05 |id=P209 |zlb98=1528 |kaupert=Petersburger-Strasse-10247-10249-Berlin |name=Petersburger Straße |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr |art=h |bez=05 |id=B409 |zlb98=234 |name=Bersarinstraße |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Bersarinplatz |Bezirk=FrKr |ID=bersarinplatz |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/7/N |EW=13/27/11/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-russische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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