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	<title>Beroidae - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Beroidae&amp;diff=146874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-08T21:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Beroidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Friedrich Eschscholtz|Eschscholtz]], 1825&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Beroida&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = Eschscholtz, 1829&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Nuda&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon3_Autor      = [[Carl Chun|Chun]], 1879&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Rippenquallen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ctenophora&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Stamm&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Gewebetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Eumetazoa&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vielzellige Tiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Metazoa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Beroe ovata (I0855) (15311747649).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Gattung&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = *&amp;#039;&amp;#039;[[Beroe (Gattung)|Beroe]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neis (Gattung)|Neis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beroidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bilden die einzige [[Familie (Biologie)|Familie]] von [[Rippenquallen]] (Ctenophora) der Ordnung der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beroida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Beroidae leben weltweit und vielerorts recht häufig in den Meeren, frei schwimmend ([[pelagisch]]) im offenen Wasser, von der Tiefsee bis hin zu Küstengewässern. Wie alle Rippenquallen ernähren sie sich [[Prädator|räuberisch]], überwiegend von anderen Rippenquallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Systematik sind die Beroida wiederum die einzige [[Klasse (Biologie)|Klasse]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nuda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] für „die Nackten“, von &amp;#039;&amp;#039;nudum&amp;#039;&amp;#039; „das Nackte“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Atentaculata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für „die ohne Tentakeln“) bilden. Beide Namen weisen auf das charakteristische Merkmal von Vertretern dieses [[Taxon]]s hin, das Fehlen von [[Tentakel]]n. Sie werden klassisch den tentakelbewehrten [[Tentaculata]] gegenübergestellt. Nach Vergleich der Gensequenzen ist diese Stellung nicht gerechtfertigt, die Beroida sind in die klassischen [[Cydippida]] eingeschachtelt und machen diese [[paraphyletisch]]. Die Klasse wird aber derzeit, bis zu einer [[Revision (Biologie)|Revision]] der gesamten Rippenquallen, aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beroe abyssicola Kamo.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Beroe abyssicola&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Beroidae&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westheide&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moroz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gershwin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayer&amp;quot; /&amp;gt; sind sack- oder beutelartige Organismen, mit einer riesigen Mundöffnung von Körperbreite und einer großen, zentralen Nahrungshöhle (es sind verschiedene Namen in Gebrauch: Gastraltasche, Schlundhöhle, Schlundrohr, Stomodaeum). Der Körper ist meist mehr oder weniger stark abgeflacht, kann aber auch beinahe zylindrisch sein. Das dem Mund entgegen liegende ([[aboral]]e) Körperende ist mehr oder weniger stark abgerundet, der Körperumriss je nach Art beutel- oder sackförmig, glockenförmig bis zylindrisch. Am aboralen Pol liegt meist eine Polplatte, oft mit zahlreichen Papillen besetzt, nur bei der Art &amp;#039;&amp;#039;Neis cordigera&amp;#039;&amp;#039; mit dreieckigen, lappigen, außen gekielten Auswüchsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Körperlänge der häufigeren Arten liegt zwischen fünf und fünfzehn Zentimeter, selten bis zwanzig Zentimeter (alte Angaben aus dem 19. Jahrhundert gelegentlich etwas darüber). Die gallertartige [[Mesogloea]], aus der der Körper überwiegend aufgebaut ist, ist meist opak wolkig weißlich bis rosa gefärbt, gelegentlich glasklar durchsichtig oder rot, oft entlang der Kammreihen intensiver, die Färbung ist auch innerhalb der Arten variabel und nicht sehr charakteristisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das namensgebende und definierende Merkmal der Nuda ist die vollkommene Abwesenheit von Tentakeln. Anders als bei einzelnen Tentaculata-Arten, bei denen die Tentakel in einzelnen Lebensstadien rückgebildet sein können, sind auch in keinem Lebensstadium Tentakelscheiden vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie typisch für die Rippenquallen sitzen außen am Körper, auf den namensgebenden „Rippen“ (langgestreckten Erhöhungen der Körperwand) acht Längsreihen von kammartigen, aus miteinenander verschmolzenen Cilien gebildeten Plättchen (Ctene genannt), durch deren wellenartigen Schlag die Tiere schwimmen können. Die wellenartige Bewegung der Plättchen wird nicht neuronal gesteuert, sondern durch hydrodynamische Kräfte übertragen, so dass jedes Plättchen die Bewegung des folgenden auslöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brusca&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind fähig zur [[Biolumineszenz]]. Leuchtende Blitze blaugrünen Lichts werden entlang der Rippen abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mundöffnung, Beuteerwerb ===&lt;br /&gt;
Beroidae sind aktive Räuber. Die Tiere schwimmen, oft nahe der Wasseroberfläche, in kurvigen, unregelmäßigen Bahnen, auf Beutesuche, mit der Mundseite nach vorn. Es gibt Hinweise darauf, dass nahe Beuteorganismen mit chemischen Sinnen registriert werden können. Möglicherweise ist aber erst der mechanische Stimulus durch den Berührungsreiz entscheidend. Kommen die Mundränder („Lippen“) in Kontakt zu einem Beuteorganismus, wird der, bei den meisten Arten mit eher abgeplattetem Körper dann mehr oder weniger schlitzförmige, Mund plötzlich weit aufgerissen und die Beute als Ganzes verschluckt. Sie wird durch den im Mundraum entstehenden Unterdruck quasi eingesaugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot; Matsumoto&amp;quot; /&amp;gt; Ist die Beute zu groß, um als Ganzes verschluckt zu werden, wird nach Füllen des Mundraums der darin befindliche Teil der Beute abgebissen (mit den als Zähnen wirkenden Macrocilien, vgl. unten). Im Gegensatz zum sekundenschnellen Verschlingen dauert dies länger, einige Minuten lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um beim Schwimmen und insbesondere bei der Verfolgung von Beute den Wasserwiderstand herabzusetzen, kann er bei Arten mit dünner und dadurch flexibler Körperwand durch einen reißverschlussähnlichen Mechanismus fest versiegelt werden, so dass das Vorderende der Rippenqualle [[Stromlinienform]] annimmt. Bei dieser Versiegelung werden gegenüberliegende Schlundseiten, die „Lippen“, nicht nur in engen Kontakt gebracht, sondern durch vorübergehend ausgebildete Zell-Zell-Verbindungen mittels [[Cadherine]]n und [[Selectine]]n eng miteinander verzahnt. Beim Beutekontakt, der durch Mechano- und Chemorezeptoren in den Lippen bemerkt wird, wird der Verschlussmechanismus durch Muskelkontraktion in 0,2 bis 0,3 Sekunden geöffnet und die Schlundhöhle durch Muskeln erweitert. Arten mit dicker und steifer Körperwand, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Beroe cucumis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beroe gracilis&amp;#039;&amp;#039; kommen ohne diesen Verschlussmechanismus aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allen Rippenquallen eigene Nervennetz (Plexus) ist innerhalb der „Lippen“ der Nuda zu einem aus etwa 40 Riesen-[[Neurit]]en von 8 Mikrometer Durchmesser bestehenden Bündel verdichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mund wird durch das Zusammenspiel dreier verschiedener Muskeltypen geöffnet und verschlossen: In der Mesogloea verlaufen sowohl ringförmig um die Längsachse des Tieres angeordnete als auch radiale, strahlenförmig von innen nach außen laufende Muskelfasern; sie wirken zusammen mit longitudinalen, also längsseitig ausgerichteten Fasern, die in der Epidermis liegen. Bei Beroidae kommt ausschließlich glatte [[Muskulatur]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Macrocilien ===&lt;br /&gt;
Direkt innerhalb der Mundöffnung befinden sich in der Auskleidung des Schlundes charakteristische fingerförmige Auswüchse, die &amp;#039;&amp;#039;Macrocilien&amp;#039;&amp;#039;. Bei diesen, individuell etwa 25 bis 30 Mikrometer langen und 5 Mikrometer breiten Einheiten handelt es sich um kegelförmig geformte, von einer gemeinsamen [[Zellmembran|Plasmamembran]] umgebene Bündel von zwei- bis dreitausend Geißeln (&amp;#039;&amp;#039;Cilien&amp;#039;&amp;#039;), die wie in den Kammplättchen der Rippen zu einer funktionellen Einheit verbunden sind. Die Cilien bilden zusammen im Querschnitt eine [[sechseck]]ige Struktur und sind senkrecht zur gemeinsamen Schlagrichtung durch Querverstrebungen miteinander verbunden; eine separate Membran, die sie von ihren Nachbargeißeln trennen würde, besitzen sie hingegen nicht. Jedes Cilium zeigt den für [[Eukaryoten|Organismen mit echtem Zellkern]] typischen Aufbau aus neun äußeren und zwei inneren [[Mikrotubulus|Mikrotubuli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geißelzellen, an denen die Cilien aus einzelnen [[Basalkörperchen]] entspringen, sind gegenüber der Schlundauskleidung um durchschnittlich dreißig Grad zur mundabgewandten Seite hin geneigt und dabei wie Dachziegel übereinander gestapelt. Dadurch weisen die Makrocilien immer in Richtung des Schlundinneren. Dorthin ist auch der effektive Schlag gerichtet, der Beuteteile in synchronisierten Wellen wie ein Fließband in den Magen befördert; die Schlundmuskulatur befördert diesen Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macrocilien laufen in einer gebogenen und klauenähnlichen, dreizähnigen Spitze aus; diese ist steif genug, um die weiche Außenwand selbst größerer Beutetiere wie anderer Rippenquallen zu zerreißen; [[Proteolyse|proteolytische]] (proteinzersetzende) [[Enzym]]e, die in die entstandenen Wunden eindringen, machen das Opfer dann schnell fluchtunfähig. Macrocilien übernehmen also auch die Funktion von Zähnen und lassen sich als die den Tentakeln der Tentaculata entsprechenden Fangstrukturen der Nuda ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inneres Kanalsystem ===&lt;br /&gt;
Die zentrale Mundhöhle ist von Ektoderm ausgekleidet. In ihr findet also zwar die Verdauung der Beute statt, es werden aber nicht direkt die Nährstoffe aufgenommen. Sie reicht bis zum aboralen Körperpol. Zum aboralen Ende hin ist sie durch eine Querwand zweigeteilt, jede dieser Taschen endet in einer Exkretionspore, durch die unverdauliche Reststoffe abgegeben werden. Zusätzlich können größere Fremdobjekte auch durch die Mundöffnung ausgespuckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom zentralen Magen aus ziehen wie bei allen Rippenquallen Kanäle in alle Körperregionen. Jede Kammrippe wird durch einen eigenen &amp;#039;&amp;#039;Meridionalkanal&amp;#039;&amp;#039; versorgt, der direkt unterhalb dieser gelegen ist. Er besitzt bei den Beroidae zahlreiche je nach Art fein verästelte Auswüchse, von denen manche sich mit dem Schlund vereinigen, andere dagegen blind enden. Zusätzlich zu den Meridionalkanälen sind zwei &amp;#039;&amp;#039;paragastrische Kanäle&amp;#039;&amp;#039; vorhanden, jeder an einer (Schmal-)Seite. Zum Mundende hin laufen die Meridionalkanäle, zumindest bei der Art &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039;, in einem kreisförmig um den Mund gelegenen &amp;#039;&amp;#039;zirkumoralen&amp;#039;&amp;#039; Ringkanal zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statocyste und Polplatten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zooplankton2 300.jpg|mini|Unbestimmte Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039; mit Biolumineszenz]]&lt;br /&gt;
Wie bei allen Rippenquallen befindet sich an der mundabgewandten Seite das Gleichgewichtsorgan, die [[Statocyste]], die auch den Takt für die auf den Rippen angeordneten Kammplättchen festlegt. Unmittelbar unterhalb der Statocyste befindet sich eine mit Sinneszellen ausgekleidete Einbuchtung; das in ihr enthaltene Epithelgewebe setzt sich zum Mund hin in zwei gegenüberliegenden schmalen Geißelbändern fort, die in der Schlundebene der Rippenqualle verlaufen und als &amp;#039;&amp;#039;Polplatten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. Sie rufen durch ihren Schlag eine Wasserströmung über die Statocyste hervor und sind bei den Beroidae an ihrem Rand mit fingerartigen Auswüchsen, den &amp;#039;&amp;#039;Papillen&amp;#039;&amp;#039; besetzt, deren Funktion noch ungeklärt ist, vermutlich aber auch der Sinneswahrnehmung dient. Zwei Zellansammlungen am Boden des Apikalorgans sind vermutlich lichtempfindliche [[Fotorezeptor]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit der Statocyste wahrgenommene Schwerefeld ermöglicht den Tiere die Orientierung per [[Geotaxis]] im Wasser. In Ruhe schwimmen sie oft nahe der Wasseroberfläche, mit der Mundöffnung nach oben, wobei die Statocyste den Schlag der Kammplatten so steuert, dass die Lage beibehalten wird. Bei rauher See oder Störung tauchen sie nach unten ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Beroidae ernähren sich von freischwimmenden Tieren mit weichem Körper, in erster Linie von anderen Rippenquallen, die durchaus größer als sie selbst sein können. Die Beute wird aktiv gesucht und meist als Ganzes verschlungen. Verschiedene &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039;-Arten scheinen mehr oder weniger spezialisiert auf andere Rippenquallen als Beute, so etwa &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Mnemiopsis leidyi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Beroe gracilis&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Pleurobrachia pileus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Beroe cucumis&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Bolinopsis infundibulum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova2&amp;quot; /&amp;gt; Daneben werden Hydromedusen oder Salpen erbeutet. Der Art &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039; fehlt nach einer Sequenzierung des Genoms das Enzym [[Chitinase]]. Daher können sie nicht, wie viele andere Rippenquallen, [[Krebstiere]] als Beute verwenden. Gelangen solche, etwa im Magen von Beuteorganismen, in ihren Magenraum, werden sie unverdaut ausgespuckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vargas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung, Regeneration ==&lt;br /&gt;
Alle Arten pflanzen sich auf sexuelle Weise fort und verfügen sowohl über weibliche als auch über männliche Keimdrüsen, sind also [[Hermaphroditismus|Zwitter]]. Besondere Fortpflanzungszeiten sind nicht bekannt geworden, die Tiere können in ihren Lebensräumen ganzjährig angetroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für die meisten Rippenquallen typische, sogenannte Cydippea-Larvenstadium fehlt den Beroidae. Die Entwicklung ist also direkt. Körperbau und Lebensweise der Jungtiere entsprechen weitgehend derjenigen der geschlechtsreifen Adulttiere. Die Eizelle wird bei &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039; durch mehrere Spermien befruchtet, von denen die Eizelle einen „auswählt“; es liegt also [[Polyspermie]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten Rippenquallen besitzen Beroidae bei Verletzung nur ein geringes Regenerationsvermögen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moroz2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe kommt weltweit in allen Ozeanen und Meeren vor, wo die Tiere freischwimmend ([[Pelagial|pelagisch]]) im Plankton leben. Die Verbreitung der einzelnen Arten ist wegen Problemen der Taxonomie und Bestimmung nur ungenügend bekannt. Es sind einige Fälle dokumentiert, in denen voneinander verschiedene Arten irrtümlich unter demselben Artnamen behandelt wurden. Ältere Verbreitungsangaben sollten daher mit Vorsicht interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Neozoon ==&lt;br /&gt;
In den späten [[1980er]] Jahren wurde die Rippenquallen-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Mnemiopsis leidyi]]&amp;#039;&amp;#039; wahrscheinlich durch [[Ballastwasser]] ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] eingeschleppt. Dort durchlief sie eine Populationsexplosion, in deren Verlauf der [[Sardellen]]-[[Fischfang]] komplett zusammenbrach. Das Ökosystem stabilisierte sich  wieder, als 1997 die Art &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039; auftauchte, die sich fast ausschließlich von &amp;#039;&amp;#039;Mnemiopsis leidyi&amp;#039;&amp;#039; ernährt. Auch die Beroe-Population durchlebte zunächst eine Explosion der Individuenzahl, bis schließlich beide Bestände rapide zusammenbrachen. Dennoch sind beide Arten weiterhin als [[Neozoen]] im Schwarzen Meer etabliert. Dasselbe Phänomen spielt sich zu Anfang des [[21. Jahrhundert]]s im [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039; stammte nach früheren, später widerlegten Annahmen aus dem Mittelmeerraum. Später stellte sich heraus, dass dort eine andere Art lebt, die fälschlicherweise &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde (nun &amp;#039;&amp;#039;Beroe cucumis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Beroe „pseudocucumis“&amp;#039;&amp;#039;, der korrekte Artname ist ungeklärt). Die Tiere im Schwarzen Meer, also die echte &amp;#039;&amp;#039;Beroe ovata&amp;#039;&amp;#039;, stammen demnach von der amerikanischen Atlantikküste, der Ursprungsheimat von &amp;#039;&amp;#039;Mnemiopsis leidyi&amp;#039;&amp;#039;. Dies wurde durch genetische Untersuchungen bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phylogenie ==&lt;br /&gt;
In der traditionellen Systematik werden die Beroidae als Nuda allen anderen Rippenquallen als [[Schwestergruppe]] gegenübergestellt. Diese Stellung wird bei rein morphologischem Vergleich gestützt, für die spräche auch, dass die ausgestorbenen und nur fossil erhaltenen Vorläufer der Rippenquallen aus dem [[Kambrium]] soweit bekannt keine Tentakel besaßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ou&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Stellung ist allerdings bereits früh auch anhand morphologischer Merkmale bestritten worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayer&amp;quot; /&amp;gt; Sie erscheint heute durch Ergebnisse anhand des Vergleichs [[Homologie (Genetik)|homologer]] DNA-Sequenzen sehr unwahrscheinlich. Vermutlich stammen die Beroidae also von tentakel-tragenden Vorfahren ab und haben diese sekundär wieder verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ergebnissen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podar&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christianson&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Whelan&amp;quot; /&amp;gt; sind die Beroidae nicht Schwestergruppe der Tentaculata, sondern tief in diese eingeschachtelt. Als Schwestergruppe von &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039; (die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Neis&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht getestet) erwies sich übereinstimmend die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Haeckelia]]&amp;#039;&amp;#039;, die monotypisch in eine eigene Familie Haeckeliidae gestellt wird; diese wiederum wird in die Ordnung [[Cydippida]] gestellt. Demnach wäre die Unterscheidung einer Klasse Nuda oder Atentaculata nicht gerechtfertigt. Diese wird dennoch provisorisch weiter aufrechterhalten, da durch die Polyphylie der bisherigen Cydippida ein neues System erforderlich ist, was bisher nicht aufgestellt wurde. Bis dahin wird von Umgruppierungen abgesehen und zunächst die traditionelle morphologische Systematik weiter verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zumindest einer Analyse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simion&amp;quot; /&amp;gt; wäre die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039; sogar gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Haeckelia&amp;#039;&amp;#039; paraphyletisch, d.&amp;amp;nbsp;h. diese wäre darin eingeschachtelt. Dieses Ergebnis wurde aber bei neueren Untersuchungen so nicht bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet etwa 25 [[Art (Biologie)|Arten]], die sich auf zwei [[Gattung (Biologie)|Gattungen]], &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neis&amp;#039;&amp;#039;, aufteilen, welche in dieselbe [[Familie (Biologie)|Familie]] Beroidae und [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] Beroida gestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS&amp;quot; /&amp;gt; Familie und Ordnung wurden 1825 beziehungsweise 1829 durch den deutschen Naturforscher [[Johann Friedrich Eschscholtz]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe (Gattung)|Beroe]]&amp;#039;&amp;#039; umfasst fast alle Arten der Familie und ist weltweit verbreitet. Eine der bekanntesten ist die auch in der [[Nordsee]] verbreitete Melonenqualle &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe gracilis]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei &amp;#039;&amp;#039;Beroe&amp;#039;&amp;#039;-Arten ist die mundabgewandte (aborale) Seite abgerundet. Die räuberische Seemelone &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe ovata]]&amp;#039;&amp;#039; ist in der Lage, den Bestand der kleineren Meerwalnuss &amp;#039;&amp;#039;[[Mnemiopsis leidyi]]&amp;#039;&amp;#039; (aus der Familie der [[Bolinopsidae]]) zu kontrollieren, die als invasive Art eine Gefahr für marine Ökosysteme darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Neis (Gattung)|Neis]]&amp;#039;&amp;#039; ist monotypisch, enthält also nur eine Art, &amp;#039;&amp;#039;[[Neis cordigera]]&amp;#039;&amp;#039; (Lesson 1824), und kommt ausschließlich in den Gewässern um Australien vor. Bei dieser Art befinden sich auf der aboralen Seite zwei bogenartige Fortsätze, so dass sich der mittig dazwischenliegende aborale Sinnespol im Gegensatz zu den Beroiden nicht am äußersten Körperende befindet (beachte Artname &amp;#039;&amp;#039;cordigera&amp;#039;&amp;#039;: Herzform). Die bogenartigen Fortsätze verlängern sich entlang der Flanken des Tieres und sind im Längsverlauf zweigeteilt, so dass der Eindruck von zwei seitlichen „Doppelflügeln“ entsteht. An den Kanten dieser vier „Flügel“ verläuft jeweils ein Rippenband. Die verbleibenden vier Rippenbänder verlaufen über die (relativ zu den „Seitenflügeln“) „obere“ und „untere“ Körperhälfte. Die Rippenquallen-typische Achtzahl der Rippenbänder ist also erhalten, auch wenn die Bänder aufgrund der besonderen Körperform in zwei unterschiedlich langen Gruppen ausgebildet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südeuropa kommen nach derzeitiger Kenntnis fünf Arten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe ovata]]&amp;#039;&amp;#039; Bruguiére, 1789. Ursprungsheimat Westküste Nord- und Südamerikas. Nach Europa eingeschleppt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beroe pseudocucumis&amp;#039;&amp;#039; Shiganova &amp;amp; Abyzova, 2021. Dieser Name ist ungültig, da die Autorinnen versäumten, Typusmaterial für die neue Art festzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS2&amp;quot; /&amp;gt; Früher meist &amp;#039;&amp;#039;Beroe cucumis&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Warme Meere, in Europa im Mittelmeer und Südatlantik.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe cucumis]]&amp;#039;&amp;#039; Fabricius, 1780. Nordsee und Nordatlantik.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe forskalii]]&amp;#039;&amp;#039; Milne Edwards, 1841. Im Atlantik und Mittelmeer weit verbreitet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe mitrata]]&amp;#039;&amp;#039; (Moser, 1907). In Europa nur im Mittelmeer.&lt;br /&gt;
In der Nordsee kommt eine weitere Art vor:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conway&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Beroe gracilis]]&amp;#039;&amp;#039; Künne, 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nuda}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20071021051440if_/http://scilib.ucsd.edu:80/sio/nsf/fguide/ctenophora1.html Bilder von &amp;#039;&amp;#039;Beroe cucumis&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{TIBAV |9102 |Linktext=Beroë cucumis (Ctenophora) - Embryonalentwicklung |Herausgeber=IWF |Jahr=1973 |DOI=10.3203/IWF/E-1909 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brusca&amp;quot;&amp;gt;Richard C. Brusca, Wendy Moore, Stephen Shuster: Invertebrates. Sinauer, Sunderland (Mass.) 3rd edition 2016. ISBN 978 1 605 35375 3. S.&amp;amp;nbsp;338.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conway&amp;quot;&amp;gt;David V.P. Conway: Marine zooplankton of southern Britain. Part 1: Radiolaria, Heliozoa, Foraminifera, Ciliophora, Cnidaria, Ctenophora, Platyhelminthes, Nemertea, Rotifera and Mollusca. A.W.G. John (editor). Occasional Publications. Marine Biological Association of the United Kingdom, No. 25, 2012. Plymouth, United Kingdom, 138 pp.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christianson&amp;quot;&amp;gt;Lynne M. Christianson, Shannon B. Johnson, Darrin T. Schultz, Steven H. D. Haddock (2022): Hidden diversity of Ctenophora revealed by new mitochondrial COI primers and sequences. Molecular Ecology Resources 22: 283–294. [[doi:10.1111/1755-0998.13459]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gershwin&amp;quot;&amp;gt;Lia-Ann Gershwin, Wolfgang Zeidler, Peter J.F. Davie (2010): Ctenophora of Australia. Memoirs of the Queensland Museum — Nature 54 (3): 1–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matsumoto&amp;quot;&amp;gt; G. I. Matsumoto, G. R. Harbison: In situ &amp;#039;&amp;#039;observations of foraging, feeding, and escape behaviour in three orders of oceanic ctenophores: Lobata, Cestida, and Beroida.&amp;#039;&amp;#039; Marine Biology &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;117&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 279–287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mayer&amp;quot;&amp;gt;Alfred Goldsborough Mayer: Ctenophores of the Atlantic Coast of North America. Carnegie Institution of Washington, Publication no.162. Washington 1912. 58 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moroz&amp;quot;&amp;gt;Leonid L. Moroz, Richard Collins, Gustav Paulay: Ctenophora: Illustrated Guide and Taxonomy. Chapter 2 in: Leonid L. Moroz (editor): Ctenophores. Methods and Protocols. Humana (Springer), New York 2024. ISBN 978-1-0716-3641-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moroz2&amp;quot;&amp;gt;Leonid L. Moroz: Brief History of Ctenophora. Chapter 1 in: Leonid L. Moroz (editor): Ctenophores. Methods and Protocols. Humana (Springer), New York 2024. ISBN 978-1-0716-3641-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ou&amp;quot;&amp;gt;Qiang Ou, Shuhai Xiao, Jian Han, Ge Sun, Fang Zhang, Zhifei Zhang, Degan Shu (2015): A vanished history of skeletonization in Cambrian comb jellies. Science Advances 1 (6): e1500092. [[doi:10.1126/sciadv.1500092]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Podar&amp;quot;&amp;gt;Mircea Podar, Steven H. D. Haddock, Mitchell L. Sogin, G. Richard Harbison (2001): A Molecular Phylogenetic Framework for the Phylum Ctenophora Using 18S rRNA Genes. Molecular Phylogenetics and Evolution 21 (2): 218–230. [[doi:10.1006/mpev.2001.1036]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova&amp;quot;&amp;gt;T. Shiganova, L. Legendre, A. Kazmin &amp;amp; P. Nival (2014): &amp;#039;&amp;#039;Interactions between invasive ctenophores in the Black Sea: assessment of control mechanisms based on long-term observations&amp;#039;&amp;#039;. Marine Ecology Progress Series, Vol. 507, S. 111–123, [[doi:10.3354/meps10806]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shiganova2&amp;quot;&amp;gt;Tamara A. Shiganova, Galina A. Abyzova (2021): Revision of Beroidae (Ctenophora) in the southern seas of Europe: systematics and distribution based on genetics and morphology. Zoological Journal of the Linnean Society 20: 1–26. [[doi:10.1093/zoolinnean/zlab021]] (open access)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simion&amp;quot;&amp;gt;Paul Simion, Nicolas Bekkouche, Muriel Jager, Eric Quéinnec, Michaël Manuel (2015): Exploring the potential of small RNA subunit and ITS sequences forresolving phylogenetic relationships within the phylum Ctenophora. Zoology 118: 102–114. [[doi:10.1016/j.zool.2014.06.004]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm&amp;quot;&amp;gt;Sidney L. Tamm (2014): Cilia and the life of ctenophores. Invertebrate Biology 133 (1): 1–46. [[doi:10.1111/ivb.12042]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm2&amp;quot;&amp;gt;Sidney L. Tamm (1999): &amp;#039;&amp;#039;Dynamic control of cell-cell-adhesion and membrane-associated actin during food-induced mouth opening in Beroe.&amp;#039;&amp;#039; in: Journal of Cellscience. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;106&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 233–303.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tamm3&amp;quot;&amp;gt;Signhild Tamm, Sidney L. Tamm (1995): &amp;#039;&amp;#039;A giant nerve net with multieffector synapses underlying epithelial adhesive strips in the mouth of Beroe.&amp;#039;&amp;#039; in: Journal of Neurocytology. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 711–723.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vargas&amp;quot;&amp;gt;Alexandra M. Vargas, Melissa B. DeBiasse, Lana L. Dykes, Allison Edgar, T. Danielle Hayes, Daniel J. Groso, Leslie S. Babonis, Mark Q. Martindale, Joseph F. Ryan (2024): Morphological and dietary changes encoded in the genome of Beroe ovata , a ctenophore-eating ctenophore. NAR Genomics and Bioinformatics 2024, 6 , lqae072. [[doi:10.1093/nargab/lqae072]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;Westheide&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Westheide, Gunde Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. Springer-Spektrum, 3. Auflage 2013. ISBN 978-3-642-34695-8. Nuda, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Whelan&amp;quot;&amp;gt;Nathan V. Whelan, Kevin M. Kocot, Tatiana P. Moroz, Krishanu Mukherjee, Peter Williams, Gustav Paulay, Leonid L. Moroz, Kenneth M. Halanych (2017):Ctenophore relationships and their placement as the sister group to all other animals. Nature Ecology &amp;amp; Evolution 1 (11): 1737–1746. [[doi:10.1038/s41559-017-0331-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=106317 Beroidae Eschscholtz, 1825 (urn:lsid:marinespecies.org:taxname:106317)]WoRMS World Register of Marine Species, abgerufen am 6. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WoRMS2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&amp;amp;id=1722499 Beroe pseudocucumis Shiganova &amp;amp; Abyzova, 2021 (urn:lsid:marinespecies.org:taxname:1722499).] WoRMS World Register of Marine Species, abgerufen am 6. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|23. Dezember 2005|11913976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rippenquallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ctenophora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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