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	<title>Berninghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berninghausen&amp;diff=2786082&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saraviensis: wikilink</title>
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		<updated>2025-07-19T10:14:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berninghausen-Wappen 023-9.png|mini|hochkant=0.9|Wappen derer von Berninghausen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familie von Berninghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beringhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein altes westfälisches [[Adel]]sgeschlecht mit Schwerpunkt in der [[Grafschaft Arnsberg]] und dem [[Herzogtum Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reste des Burghauses Beringhausen (Meschede).jpg|mini|Reste des Burghauses Beringhausen]]&lt;br /&gt;
Benannt ist es nach dem Rittersitz [[Beringhausen (Meschede)|Beringhausen]] in der Grafschaft Arnsberg im [[Kirchspiel]] [[Remblinghausen]]. Ein Heinrich von Berninghausen war um 1313 der erste bekannte Namensträger. Er war Lehnsmann der Grafen von Arnsberg und erscheint im [[Güterverzeichnis]] von Graf [[Wilhelm (Arnsberg)|Wilhelm von Arnsberg]]. Im Güterverzeichnis von [[Gottfried IV. (Arnsberg)|Gottfried IV.]] von 1338 war ein Arnold Berninghausen aufgeführt. Ein Noldekin von Beringhausen spielte 1368 eine wichtige Vermittlerrolle beim Verkauf der Grafschaft Arnsberg an das [[Erzstift Köln]]. Er war möglicherweise Verwalter oder Drost von [[Eversberg]]. In den folgenden hundert Jahren finden sich zahlreiche urkundliche Belege für die Familie, was für eine relativ große Bedeutung spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut Beringhausen selbst umfasste nicht nur Besitz in Beringhausen selbst, sondern auch in anderen Orten. Er reichte bis an die Grenzen von [[Wehrstapel]] und [[Velmede]]. Es handelte sich somit um einen recht stattlichen Besitz. Das Geschlecht teilte sich in verschiedene Zweige. Diese besaßen zumindest zeitweise neben dem Stammsitz auch [[Schloss Laer]], Rittersitze in [[Estinghausen (Sundern)|Estinghausen]], [[Antfeld]], [[Eickelborn]], [[Menzel (Rüthen)|Menzel]], [[Meschede]], [[Warmecke]] und [[Gevelinghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Register zu Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer.&amp;#039;&amp;#039; Münster 2006 [https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Materialien_001_(2013).pdf Digitalisat] (PDF; 3,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein im Raum [[Rüthen]] ansässiger Familienzweig hatte auch Burgmannslehen der [[Burg Rüthen]] und städtische Ämter. Sie hatten auch Dienstmannslehen in [[Altenrüthen]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Bender: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Rüden.&amp;#039;&amp;#039; Werl, Arnsberg, 1848 S. 438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des [[Stiftsadel]]s gehörten auch eine Reihe von Geistlichen der Familie an. Bis zur Umwandlung in ein [[Kollegiatstift]] männlicher Kanoniker im Jahr 1310 waren weibliche Mitglieder der Familie Kanonissen im [[Stift Meschede]]. [[Albert von Berninghausen]] war bis 1418 [[Domherr]] in [[St.-Paulus-Dom (Münster)|Münster]]. Ein weiterer Albert war zwischen 1392 und 1432 Propst des Kollegiatstifts Meschede. Ein Arnold war dort von 1433 bis 1470 Propst. Im Jahr 1499 gab das Ehepaar Tonies von Berninghausen und Anna ihrer Tochter Agathe eine Leibzucht als Nonne im Kloster Benninghausen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW W, Kloster Benninghausen, Urkunde 393 vom 22. Januar 1499.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg von Berninghausen]] war zu Beginn des 16. Jahrhunderts Domherr in [[Paderborner Dom|Paderborn]] und Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Das Domstift St. Paulus in Münster.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 Berlin, New York, 1982 S. 563, 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Arnold war Abt des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]] und ein Konrad von Berninghausen war Kanoniker in [[Xanten]]. Ein [[Dietrich von Beringhausen]] war zwischen 1585 und 1616 Abt in [[Corvey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter bedeutender Vertreter der Stammlinie war Henneke von Berninghausen. Er erwarb unter anderem Schloss Laer und starb 1483. Da er keine männlichen Erben hatte, schenkte er und seine Frau einen Teil des [[Allodial]]besitzes dem [[Kloster Galiläa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig der Familie am Stammsitz erlosch nach neueren Angaben bereits im 16. Jahrhundert und nicht erst im 17. Jahrhundert. Der Besitz kam durch eine Tochter Amalia an die [[Schnellenberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Schnellenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Beringhauser Klause.&amp;#039;&amp;#039; In: Sauerland 16/2006, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach verschiedenen Zwischenstationen erbten diese 1737 die Familie von [[Gaugreben]] zu [[Schloss Alme|Alme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt in Gold drei (2:1) rote Schlägel. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-goldenen [[Helmdecke|Decken]] und Wulst eine rot gekleidete, gold gekrönte Puppe, die zwei goldene Hirten- oder Pilgerstäbe auf den Wulst stützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Münster&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/urkunden_datenbank/suche/saveform.php?best_id=590,503,585,9,587,593,603,609,595,494,480,509,544,583&amp;amp;urlFeldauswahlSuchePerson=&amp;amp;urlSuchtextPerson=&amp;amp;urlSuchtextFunktion=&amp;amp;suchbereich=regesten&amp;amp;suchfeld=berninghausen&amp;amp;ohne_suchtext_suchen=N&amp;amp;suche_verfeinern=N&amp;amp;frmBoolescheoperation=AND&amp;amp;listenart=Regesten&amp;amp;suchfeldererweitertesuche=nichtleeren Regesten zur Familie]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.meschede.de/Stadtinformation/geschichte/ortsteile_geschichte/geschichte_remblinghausen/remblinghausen_rittergut_beringhausen.php | wayback=20101022034105 | text=Geschichte von Gut Beringhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich Kneschke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Leipzig 1859, S. 350.&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 11 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330335 Digitalisat]); Band 2, Görlitz 1903, Tafel 23 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365274 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saraviensis</name></author>
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