<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_von_Neher</id>
	<title>Bernhard von Neher - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_von_Neher"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_von_Neher&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T11:21:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_von_Neher&amp;diff=478140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: Kat. +2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_von_Neher&amp;diff=478140&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T16:15:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat. +2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bernhard von Neher.jpg|mini|Bernhard von Neher]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Josef Bernhard Neher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1852 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Neher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1806]] in [[Biberach an der Riß]]; † [[17. Januar]] [[1886]] in [[Stuttgart]]), war ein deutscher [[Maler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Bernhard Neher war ein Sohn von Joseph Anton Neher (1776–1832) und Enkel von Bernhard Neher dem Älteren (1743–1801), beides in Biberach ansässige Kunstmaler. Seine Mutter war Maria Theresia Neher (1775–1860). 1840 heiratete er Marie (1812–1893), Tochter des Architekten [[Clemens Wenzeslaus Coudray]]. Zu Bernhard Nehers Kindern gehörte der in Frankfurt am Main tätige Architekt [[Ludwig Neher]] (1850–1916).&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|19|36|37|Neher, Karl Joseph Bernhard v.|Christian Hecht|119377403}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch hatte er eine Tochter, Julie Neher (1841–1916), die in Stuttgart als Landschafts-, Veduten- und Architekturmalerin wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen in Württemberg: zur Geschichte des Württembergischen Malerinnen-Vereins und des Bundes Bildender Künstlerinnen Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-94192-4, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Neher erhielt seit 1822 seine Ausbildung in Stuttgart durch [[Johann Heinrich Dannecker]] und [[Philipp Friedrich von Hetsch]], besonders aber an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie München]] durch [[Peter von Cornelius]] und verweilte sodann vier Jahre in [[Rom]], wo er u. a. auch Kontakte im Umfeld der Nazarener um [[Friedrich Overbeck]] und [[Philipp Veit]] pflegte. Hier malte er die Auferweckung des [[Jüngling von Naïn|Jünglings zu Nain]] ([[Staatsgalerie Stuttgart]]). 1832 nach München zurückgekehrt, führte er dort am [[Isartor]] das Freskobild: „Einzug Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwigs des Bayern]] nach der Schlacht bei Ampfing“ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 erhielt er einen Ruf nach [[Weimar]], um zwei Zimmer des großherzoglichen Schlosses mit Wandbildern nach Dichtungen von [[Friedrich Schiller]] und [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] zu schmücken, an denen er insgesamt 11 Jahre arbeitete. 1841 wurde er zum Direktor der Malerakademie in [[Leipzig]] ernannt. 1846 folgte er einem Ruf nach Stuttgart als Professor an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Königliche Kunstschule]] (Nachfolge [[Johann Friedrich Dieterich]]). Ab 1854 war er zunächst deren Vorstand, ab 1867 entsprechend den „Neuen organischen Bestimmungen der Kunstschule“ bis 1879 deren Direktor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kermer]]: &amp;#039;&amp;#039;Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 (= Verbesserter Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Edition Cantz, 1988), o. P. [5]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:München Isartor.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Isartor]] mit Fresko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier malte er die großen Ölbilder:&lt;br /&gt;
* die Kreuzabnahme (Staatsgalerie Stuttgart),&lt;br /&gt;
* die Kreuzigung (für die katholische Kirche [[Ravensburg]]) und die kleineren Ölgemälde:&lt;br /&gt;
* der Frühling (im [[Neues Schloss (Stuttgart)|Neuen Schloss in Stuttgart]]),&lt;br /&gt;
* das Opfer Abrahams,&lt;br /&gt;
* Christus die Kinder segnend,&lt;br /&gt;
* Abraham mit den Engeln sowie einige Porträts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber beschäftigten ihn Entwürfe zu großen [[Glasmalerei|Glasgemälden]], deren er sechs für die [[Stiftskirche Stuttgart]], drei für die Schlosskapelle im Alten Schloss und je einen für die [[Leonhardskirche (Stuttgart)]], die griechische Kapelle im Neuen Schloss und die [[Johanneskirche (Stuttgart-West)|Johanneskirche]], sämtlich in Stuttgart, ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 verlieh ihm der König von Württemberg das Ritterkreuz I. Klasse des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der Württembergischen Krone]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1877, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem der Personaladel verbunden war. Die Staatsgalerie in Stuttgart erwarb 1878 die Kartons und Entwürfe zu seinen [[Freske]]n und Kirchenfenstern, welche noch zu haben waren. 1879 trat er von der Leitung der Kunstschule zurück, starb am 17. Januar 1886 in Stuttgart und wurde auf dem [[Pragfriedhof Stuttgart]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Isartor Gemaelde Muenchen-2.jpg|mini|hochkant=4|links|Fresko am Isartor in München]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fenster in der Stiftskirche Stuttgart ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;1841–1852:&amp;#039;&amp;#039; Drei Fenster im Chor werden mit seinen Glasgemälden versehen (Stiftung König Wilhelms I.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen:&lt;br /&gt;
* Geburt&lt;br /&gt;
* Kreuzigung und Grablegung&lt;br /&gt;
* Auferstehung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;1865, 1867 und 1887&amp;#039;&amp;#039; gestaltete Neher die übrigen Chorfenster mit dem Thema&lt;br /&gt;
„Vergangenheit und Zukunft der christlichen Kirche“:&lt;br /&gt;
* Pfingstfest (Petrus predigend, Paulus taufend)&lt;br /&gt;
* Jüngstes Gericht&lt;br /&gt;
* Glaube, Liebe, Hoffnung und Anbetung des Lammes („Kapffenster“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasfenster wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Gauss]], Kurt Löcher: &amp;#039;&amp;#039;Karl Joseph Bernhard von Neher 1806–1886. Aquarelle und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Katalog und Einf. Biberacher Verlagsdruckerei, Ausstellung vom 29. August–3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1971&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|36|37|Neher, Karl Joseph Bernhard v.|[[Christian Hecht (Kunsthistoriker)|Christian Hecht]]|119377403}}&lt;br /&gt;
* (M.): &amp;#039;&amp;#039;Zwei württembergische Künstlerjubiläen [Bernhard von Neher, Kaspar Kaltenmoser].&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins, 1906–1907, S. 155–161, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/mwkgv1906_1907/0167/ pdf]&lt;br /&gt;
* {{Anker|Merz 1890}}Heinrich Merz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Bernhard Neher.&amp;#039;&amp;#039; In: Christliches Kunstblatt für Kirche, Schule und Haus, Band 32, 1890, S. 5–14, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/christliches_kunstblatt1890/0009 pdf]. – Mit einer ausführlichen Beschreibung von Nehers Glasfenstern in der Stiftskirche.&lt;br /&gt;
* {{ADB|23|381|387|Neher, Bernhard von|[[August Wintterlin]]|ADB:Neher, Bernhard von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119377403}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wirtemberg.de/bernhard-von-neher.htm Bernhard von Neher – Der Maler der Königinnen und Könige]&lt;br /&gt;
* [http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1809-1841/jahr_1823/matrikel-00857 Matrikeleintrag] der Akademie der Bildenden Künste München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119377403|VIAF=4298166656959022710003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neher, Bernhard von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Biberach an der Riß)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nazarener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neher, Bernhard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neher, Karl Josef Bernhard von; Neher, Karl Josef Bernhard; Neher, Karl Josef Bernhard der Jüngere&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1806&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
	</entry>
</feed>