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	<title>Bernhard Weyrather - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Behrens Assistenten im Atelier 1908.jpg|mini|hochkant|Sechs Assistenten von [[Peter Behrens]] am Arbeitsplatz: (von links) [[Ludwig Mies van der Rohe|Mies van der Rohe]], [[Adolf Meyer (Architekt)|Meyer]], [[Max Hertwig|Hertwig]], Weyrather (links dahinter), [[Jean Krämer|Krämer]], [[Walter Gropius|Gropius]] (mit Plan), 1908&amp;lt;ref name=&amp;quot;HertwigZelig&amp;quot;&amp;gt;C. Arthur Croyle: {{Webarchiv | url=http://www.culicidaepress.com/cp/hertwigZeligOfDesignBook_files/00hertwigZeligBookTeaser.pdf | wayback=20140606215334 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hertwig: The Zelig of Design.&amp;#039;&amp;#039; (Teaser).}} (PDF; 9,3&amp;amp;nbsp;MB) Culicidae Press, 2011, S. 102. ISBN 9780557729692.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Weyrather&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1886]] in [[Düsseldorf]]; † [[16. Mai]] [[1946]] in [[Dresden]]) war ein [[Deutsche|deutscher]], anthroposophischer [[Architekt]]. Seine Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Weyrather-Engau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[9. April]] [[1876]] in [[Böhrigen]]; † [[6. Oktober]] [[1950]] in [[Radebeul]]; Geburtsname &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Engau&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche, anthroposophische [[Kunstgewerbler]]in und [[Maler]]in. Als Künstler-Ehepaar schufen sie gemeinsame Bauwerke im Stil [[Anthroposophische Architektur|anthroposophischer Architektur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach einer Ausbildung zum Schreiner studierte Weyrather ab Sommer 1903&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/en/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-400030000014120002902&amp;amp;archivNr=30 &amp;#039;&amp;#039;Die Stipendienfonds der Kunstgewerbeschule: Weyrather, Bernhard&amp;#039;&amp;#039;], Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;archive.nrw.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Architektur]] an der von dem Architekten und Industriedesigner [[Peter Behrens]] geleiteten [[Kunstgewerbeschule Düsseldorf]], an der er auch die in der Architekturklasse studierende Gertrud Engau kennenlernte, die später als seine Ehefrau Gertrud Weyrather-Engau eine bekannte [[Kunstgewerbler]]in wurde. In der Architekturklasse war [[Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks]] sein Lehrer. 1904 erhielt er auf Vorschlag der Kunstgewerbeschule Düsseldorf ein Stipendium aus der [[Oskar Aders|Aders-Tönnies-Stiftung]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=https://www.archivportal-d.de/item/SJ2AF4OQRHAEREM7D5QWJD4K2F3NZKFD?isThumbnailFiltered=false&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=480&amp;amp;viewType=list&amp;amp;hitNumber=487 |text=Vergabe von Stipendien aus der Aders-Tönnies-Stiftung, 1904: Weyrather, Bernhard, * 29. 1. 1886 in Düsseldorf (Vorgeschlagen vom Vorstand der Kunstgewerbeschule) |archivebot=2023-06-15 20:03:03 InternetArchiveBot}}, auf www.archivportal-d.de, abgerufen am 5. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 gewann Weyrather die Ausschreibung seiner Schule, im selben Jahr ihren Beitrag bei der Dritten Deutschen Kunstgewerbeausstellung in [[Dresden]] zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Behrens 1907 nach [[Berlin]] ging und dort als selbstständiger Architekt ein Atelier eröffnete, folgte Weyrather. Ein Foto von 1908 zeigt ihn mit seinen Kollegen [[Ludwig Mies van der Rohe]], [[Adolf Meyer (Architekt)|Adolf Meyer]], [[Max Hertwig]], [[Jean Krämer]] und [[Walter Gropius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1913 heirateten Engau und Weyrather. Um 1913 betrieb Weyrather-Engau in Düsseldorf als &amp;#039;&amp;#039;Werkkünstlerin&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Werkstatt für Batik, Hand- und Maschinenstickerei&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/sonstiges/Architektinnen1.htm Gertrud Engau, später: Gertrud Weyrather-Engau (09.04.1876 - 06.10.1950)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus hatte sie einen Lehrauftrag an der [[Werkkunstschule Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Künstlerpaar Weyrather hatte seinen ersten Kontakt mit der [[Anthroposophie]], als Bernhard Weyrather im Atelier des Düsseldorfer Architekten [[Max Benirschke]] arbeitete, der auch, seit 1903, ein Lehramt an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule hatte. Dieser sollte zum Bau des ersten [[Goetheanum]]s von [[Rudolf Steiner]] hinzugezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier im Ersten Weltkrieg als Soldat verbrachten Jahren gingen Bernhard und seine Frau Gertrud Weyrather nach [[Dresden]]. Beide traten 1920 der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]] bei. Sie taten sich mit dem Bildhauer [[Walther Kniebe]] zu einer Arbeits- und Wohngemeinschaft zusammen. Diese wurde zu einem Mittelpunkt anthroposophischen Lebens in Dresden. Sie organisierten 1921 in Dresden die ersten anthroposophischen Studienwochen mit einer [[Eurythmie]]-Aufführung der [[Goetheanum]]-Gruppe unter [[Marie Steiner]] aus dem schweizerischen [[Dornach SO|Dornach]] und setzten sich für die Veranstaltung grundlegender Vorträge über Anthroposophie und [[Dreigliederung]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 gesellte sich der aus [[Radebeul]] stammende Baumeister und Architekt [[Otto Ziller (Architekt)|Gustav Otto Ziller]] zu der Gemeinschaft, dem im dortigen [[Serkowitz]] noch die große [[Villa Gustav Ziller|elterliche Villa]] seines verstorbenen Vaters, des Mitinhabers der [[Baufirma „Gebrüder Ziller“]] und Architekten [[Gustav Ziller]], gehörte. In der Folgezeit siedelte die anthroposophische Arbeits- und Wohngemeinschaft nach Radebeul über, wo sowohl Ziller als auch Weyrather noch im Adressbuch 1943 als Bewohner der Zillerschen Mietvilla, Ziller in der 2. Etage als Eigentümer und Weyrather darunter als Mieter, nachweisbar sind. Ziller machte sich als Architekt jedoch bereits im Juni 1926 selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren kamen Vorbereitungen zur Gründung der Dresdner [[Christengemeinschaft]] und zur Gründung der dortigen [[Waldorfschule]] (1929) hinzu. Diese wurde 1941 verboten, im Oktober 1945 neueröffnet, im August 1949 erneut verboten und 1990 erneut gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.waldorfschule-dresden.de.srv1.bk-provider.de/Schulgeschichte.14.0.html |wayback=20160207102001 |text=Die Geschichte der Dresdner Waldorfschule |archiv-bot=2019-08-26 23:42:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 20 Jahre betrieb das Künstler-Ehepaar sein Atelier vom Dresdner Raum aus: Bernhard Weyrather als Architekt wurde von seiner Frau Gertrud unterstützt, die für ihre [[Batik]]arbeiten und [[Sticken|Kunststickereien]] geschätzt wurde. Für jedes Bauvorhaben wurden auch die Innenraumgestaltungen, die Entwürfe für das Mobiliar sowie die Beleuchtungskörper ausgearbeitet, wobei Weyrather-Engau für die farblichen Gestaltungen zuständig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wohl bedeutendste Bauwerk im Dresdner Raum war die Kirche der Christengemeinschaft von 1935 ([[Reichenbachstraße (Dresden)|Reichenbachstraße]] 30), die bei der [[Bombardierung Dresdens]] im Februar 1945 zerstört wurde, jedoch 1998/1999 als Johannes-Kirche neu erbaut wurde (siehe [[Liste der Sakralbauten in Dresden]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.christengemeinschaft.org/dresden/ Willkommen in der Gemeinde Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch nur etwa die Hälfte von Weyrathers Werken entstand in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Hälfte seiner Werke entstand im weit entfernten [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. Da er mit einer Arztfamilie in [[Schwarzach (Niederbayern)|Schwarzach]] befreundet war, entstand dort 1925 seine erste bayrische Villa (siehe [[Liste der Baudenkmäler in Schwarzach (Niederbayern)#Schwarzach|Wohnhaus Dr. Gäch]]). Über diese Familienfreundschaft und sein erstes Referenzobjekt schuf Weyrather im Bayerischen Wald im Laufe der folgenden Jahre eine Reihe von Villen im Stil [[Anthroposophische Architektur|anthroposophischer Architektur]], so 1927 auch eine in [[Bad Kötzting|Kötzting]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.idowa.de/home/archiv/artikel/2011/09/30/anthroposophische-villa-in-bad-koetzting-ist-fuer-ihre-aussergewoehnliche-architektur-bekannt |text=&amp;#039;&amp;#039;Anthroposophische Villa in Bad Kötzting ist für ihre außergewöhnliche Architektur bekannt. Ein Haus ohne Ecken und Kanten – Arztvilla am Kurpark ist aus Dornröschenschlaf erwacht – Geschichtlicher Rückblick&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-01 08:40:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1928 zwei Villen für die Hartmann Brüder in [[Miltach]]-[[Altrandsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Krankenlager starb Weyrather im Mai 1946 in Dresden, seine Frau starb 1950 in Radebeul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1925–26: [[Wohnhaus Dr. Gäch]], Schwarzach&lt;br /&gt;
* 1927: Villa Dr. Karl Leibig, Kötzting&lt;br /&gt;
* nach 1928: Zwei Wohnhäuser Hartmann, Miltach-Altrandsberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=bau&amp;amp;koid=44863 |titel=DenkmalAtlas 2.0 |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=bau&amp;amp;koid=44862 |titel=DenkmalAtlas 2.0 |abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Oberhuber: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Bernhardt Weyrather. III. Neubau der Christengemeinschaft in Dresden 1935/36.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;STIL, Goetheanistisches Bilden und Bauen.&amp;#039;&amp;#039; XXV. Jg., Heft 1, 2/2003, S. 35–39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=1118 Bernhard Weyrather] (mit einem Foto von Weyrather).&lt;br /&gt;
* [http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=1119 Gertrud Weyrather-Engau] (mit einem Foto von Weyrather-Engau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weyrather, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weyrather, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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