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	<title>Bernhard Walke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Walke&amp;diff=2576320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uncopy: /* Forschung */ Korrigiere englisch-deutsche Durchkopplung (nach bestem Wissen und Gewissen)</title>
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		<updated>2025-08-28T14:30:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschung: &lt;/span&gt; Korrigiere englisch-deutsche &lt;a href=&quot;/index.php/Durchkopplung&quot; title=&quot;Durchkopplung&quot;&gt;Durchkopplung&lt;/a&gt; (nach bestem Wissen und Gewissen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Porträt Walke.jpg|mini|Bernhard Walke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Walke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1940]] in [[Nysa|Neisse, Oberschlesien]]) ist [[Erfinder]] wesentlicher Funktionen und [[Netzwerkprotokoll]]e für [[Wireless Local Area Network|WLAN]] und 2G- bis [[Next Generation Mobile Networks|5G]]-Mobilfunknetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Schubart-Gymnasium Aalen|Schubart-Gymnasium in Aalen]] (Baden-Württemberg) und einem halbjährigen Industriepraktikum bei den [[SHW (Unternehmen)|Schwäbischen Hüttenwerken Wasseralfingen]] studierte Walke 1960–1965 Elektrotechnik mit Vertiefung in [[Datenverarbeitung]] an der [[Universität Stuttgart]] und schloss als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er zunächst zwei Jahre in einem Programm für Führungsnachwuchs an den Firmenstandorten [[Berlin]], [[Hannover]], [[Heilbronn]], [[Konstanz]] und [[Ulm]] bei der [[Telefunken AG]] und danach bis 1980 als Forscher im [[AEG]]-Telefunken-Forschungsinstitut Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde er mit einer Arbeit zum [[Durchsatz]] im [[Multitasking]]-Betrieb von [[Time-Sharing (Informatik)|Time-sharing]]-Systemen als externer Doktorand an der Universität Stuttgart bei [[Alfred Lotze (Mathematiker)|Alfred Lotze]] promoviert. Forschungsschwerpunkte von Walke waren ab 1975 Datennetze mit [[Paketvermittlung]], [[Vielfachzugriff]]- und [[Netzwerkprotokoll|Netzprotokolle]] im [[Mobilfunk]] und [[Prozessrechner]]-[[Betriebssystem]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1980 war er [[Lehrbeauftragter]] für [[Stochastik|Stochastische]] [[Simulation]]stechnik an der Universität Stuttgart und von 1981 bis 1983 an der [[Universität Ulm]]. Von 1980 bis 1983 war er Abteilungsleiter im [[Geschäftsbereich]] [[Hochfrequenztechnik]] der [[AEG AG]] in Ulm, wo er [[Führungssystem]]e entwickelte. Von 1983 bis 1990 übernahm Walke nach 18 Jahren Industrietätigkeit den Lehrstuhl für Datenverarbeitungstechnik im Fachbereich [[Elektrotechnik]] der [[Fernuniversität Hagen]], die das akademische [[Fernstudium]] ermöglicht. Dort erforschte er mit über [[Drittmittel]] finanzierten Mitarbeitern [[Ad-hoc-Netz|Ad-hoc-Funknetze]]. 1990 wurden ihm die Nachfolge von [[Robert Piloty (Informatiker)|Robert Piloty]] an der [[TU Darmstadt]] und gleichzeitig die Nachfolge von Friedrich Schreiber an der [[RWTH Aachen]] angeboten. Walke entschied sich für Aachen. Dort lehrte und forschte er als Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze (ComNets) bis 2007 zusammen mit gleichzeitig etwa 35 aus Drittmitteln vollzeitbeschäftigten Doktoranden und leitete bis 2012 die ComNets Forschergruppe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.comnets.rwth-aachen.de/publications/books.html comnets.rwth-aachen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Lehre ==&lt;br /&gt;
Als Professor für [[Datenverarbeitung]]stechnik an der FernUniversität Hagen erstellte Walke u.&amp;amp;nbsp;a. die Fernstudienkurse „Datenkommunikation“ und „Realzeitrechnermodelle“, die als Fachbücher erschienen sind. Als Dekan setzte er mit Hilfe des Rektorats beim [[Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen]] den Ausbau des Fachbereichs Elektrotechnik um drei voll ausgestattete Lehrstühle durch. Daneben initiierte er für die Elektrotechnik einen Neubau, der schließlich 1995 auf dem Campus in [[Hagen]] als Philipp-Reis-Gebäude eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner 17 Jahre (ab 1990) als Lehrstuhlinhaber in Aachen entstanden aus seinen Vorlesungen mehrere englischsprachige Lehrbücher&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?hl=on&amp;amp;sortby=20&amp;amp;an=Walke,%20Bernhard Walke Bernhard], auf zvab.com&amp;lt;/ref&amp;gt; über [[Kabellose Übertragungsverfahren|Drahtlos-]] und [[Mobilkommunikation]]. Neben ca. 1300 Diplom-, Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten hat er in Hagen und Aachen 85 Promotionen als Doktorvater betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Prodekan und [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] (1997–1999) der [[Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen]] erstellte Walke den ersten [[Projektstrukturplan|Strukturplan]] einer Fakultät der RWTH Aachen und richtete im Hauptstudium des Diplomstudienganges eine Vertiefungsrichtung „[[Technische Informatik]]“ ein, die heute [[Master]]-Studiengang ist. Eine Herzensangelegenheit war ihm die Zusammenarbeit mit der Abteilung Informatik an der RWTH Aachen, bei der er bis zu seinem Ruhestand einen Zweitsitz im Fachgruppenrat hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem Kollegen setzte er an der RWTH Aachen den Antrag des später in der [[Exzellenzinitiative]] der Bundesrepublik Deutschland geförderten [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]-Clusters „Ultra-high Speed Mobile Information and Communication (UMIC)“ durch. Die Errichtung des UMIC-Forschungsgebäudes der RWTH Aachen an der Mies-van-der-Rohe-Str. 15 in Aachen hat er persönlich durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Aus seiner Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Mitarbeitern bleiben folgende herausragende Leistungen in Erinnerung, die den digitalen Mobilfunk prägten. Statt „Walke und Mitarbeiter“ steht nachfolgend vereinfachend „er“ mit Verweis auf entsprechende wissenschaftliche Veröffentlichungen mit den jeweiligen Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 veröffentlichte er als Erster die Struktur und Funktionsweise eines [[Paketvermittlung|paketvermittelnden]] zellularen [[Ad-hoc-Netz|ad-hoc]]-[[Mobilfunk|Funknetzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;WalkeBriechle 1985&amp;quot;&amp;gt;B. Walke, R. Briechle: A local cellular radio network for digital voice and data transmission at 60 GHz [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/WaBr_01.pdf comnets.rwth-aachen.de] Proc. Cellular &amp;amp; Mobile Comms. International, Online Publisher, London, Nov. 5–7, 1985, 215–225&amp;lt;/ref&amp;gt;, das viele wesentliche Merkmale von [[5G]]-[[Mobilfunk]]systemen und ihren Vorläufern ([[Mobiles Internet|2G, 3G und 4G]]) vorwegnimmt. Merkmale des 1985 vorgeschlagenen Funknetzes sind: digitale Datenübertragung im [[Multiplexverfahren|Zeit-, Frequenz- und Raummultiplex]], schaltbare [[Richtantenne]]n, [[Spreizcode|Codespreizung]], Nutzung von [[Millimeterwelle]]n, [[Interferenz (Physik)|Interferenz]]-Koordination, [[Vielfachzugriff]], [[ALOHA|Slotted-ALOHA]]-[[Kommunikationsprotokoll|Protokoll]] zur Reservierung einer [[Bitrate]], [[Paketvermittlung]] mit [[Datagramm]] bzw. [[Virtuelle Verbindung|virtueller Verbindung]], [[Selbstorganisation]], [[D2D|Direktkommunikation zwischen Mobilterminals]] und Multi-Hop-Routing über [[Funkrelaisstation|Relaisstationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1990 entwickelte er im [[Prometheus (Forschungsprogramm)|EUREKA-Projekt PROMETHEUS PRO-COM]] das [[Netzwerkprotokoll|Protokoll]] DCAP für die [[Car2Car Communication|Fahrzeug-Fahrzeug-/-Infrastruktur-Kommunikation]],&amp;lt;ref&amp;gt;W. Zhu, T. Hellmich, B. Walke: DCAP, a decentral channel access protocol: Performance analysis [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/1991ZhuHeWadcap.pdf comnets.rwth-aachen.de] . 41st IEEE Vehicular Technology Conference, Mai 1991, 463-468&amp;lt;/ref&amp;gt;  das wesentliche Funktionen des Standards 3GPP LTE Release 14 für vernetztes Fahren vorwegnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.3gpp.org/news-events/3gpp-news/1798-v2x_r14 Initial Cellular V2X standard completed]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das DCAP Protokoll ist auch die wesentliche Grundlage für Standard 3GPP LTE Release 16 (5G-New Radio) „Sidelink Protocol“ für die ad-hoc Kommunikation zwischen mobilen Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 schlug er als Erster die Integration im gleichen Frequenzband von Kommunikation und Entfernungsmessung zwischen Mobilstationen für die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation vor&amp;lt;ref&amp;gt;T. Hellmich, HJ. Perz, CH. Rokitansky, B. Walke, W. Zhu: &amp;#039;&amp;#039;COMBINE: modular system for communication and relative positioning for short-range mobile radio networks.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/1990HePeRoWaZhuCombine.pdf www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/1990HePeRoWaZhuCombine.pdf], 41st IEEE Vehicular Technology Conference, St. Louis, USA, May 1991, 916-920&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Verfahren (Integrated Sensing and Communications, ISAC) ist heute im 3GPP 5G-Sidelink-Protokoll (Third Generation Partnership Project 3GPP, Release 18, TS 38.859 und 23.700) standardisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 schlug er mit dem CELLPAC-Protokoll&amp;lt;ref&amp;gt;B. Walke, W. Mende, G. Hatziliadis: CELLPAC: A packet radio protocol applied to the cellular GSM mobile radio network [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/1991WaMeHacellpac.pdf comnets.rwth-aachen.de] , Proc. 41th IEEE Vehic.Techn. Conf.(VTC), May 19–22, 1991, 408–413&amp;lt;/ref&amp;gt; einen paketvermittelten [[Dienst (Telekommunikation)|Telekommunikationsdienst]] für die Fahrzeug-Fahrzeug-/-Infrastruktur-Kommunikation vor, der das mit [[Leitungsvermittlung]] übertragende Mobilfunksystem [[Global System for Mobile Communications|GSM]] zur Paketvermittlung befähigt. Paketvermittlung ist für solche Dienste deutlich effizienter als Leitungsvermittlung. Der Vorschlag veranlasste erste Überlegungen bei [[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen|ETSI]], Paketvermittlung einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 schlug er das Protokoll &amp;#039;&amp;#039;CELLPAC Voice &amp;amp; Data&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Decker, B. Walke: A general packet radio service proposed for GSM [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/DeWaETSIHelsinki93.pdf comnets.rwth-aachen.de] ETSI SMG Workshop &amp;quot;GSM in a Future Competitive Environment&amp;quot;, Helsinki, Finland, October 13, 1993, 1–20&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Realisierung eines universellen paketvermittelten Sprach- und [[Dienst (Telekommunikation)|Datendienstes]] im GSM-Mobilfunksystem vor. Der daraufhin von [[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen|ETSI]] spezifizierte Standard für den General Packet Radio Service ([[General Packet Radio Service|GPRS]]) in GSM folgt in allen wesentlichen Funktionen seinem Protokollvorschlag.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Walke: The roots of GPRS: the first system for mobile packet-based global Internet access [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/Roots_of_GPRS_final.pdf comnets.rwth-aachen.de] IEEE Wireless Communications Mai 2013, 12–23&amp;lt;/ref&amp;gt; GPRS wurde 1999 in Deutschland und weltweit eingeführt. Beschleunigt durch die höhere Bitrate des 2.5G-Systems [[Enhanced Data Rates for GSM Evolution|EDGE]] war GPRS noch 20 Jahre nach seiner Einführung der einzige weltweit bestehende digitale mobile Internetzugang. Paketvermittelte Sprache, die er als Erster 1993 mit dem CELLPAC Protokoll vorgeschlagen hatte, hat [[Leitungsvermittlung|leitungsvermittelte]]  Sprache mit Einführung des 4G-Mobilfunksystem ([[Long Term Evolution|LTE]]) im Jahr 2008 ersetzt. Es gibt seitdem nur noch Mobilfunksysteme mit paketvermittelter Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 2004 entwickelte er in von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekten die Zugriffsprotokolle für den [[Europäisches Komitee für Normung|CEN]]-[[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen|ETSI]]-[[Standard]] [[Dedicated Short Range Communication|DSRC]] für semi-passive [[Transponder]].&amp;lt;ref&amp;gt;C. H. Rokitansky, C. Wietfeld: Methods and Tools for Performance Evaluation and Validation of Vehicle-Roadside Communications Proposed for Standardization [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/RoWiVTC95.pdf comnets.rwth-aachen.de] , 45th IEEE Vehicular Technology Conference, Chicago, USA , Juli 1995 Vol. 2, 964–970&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Standard ist in Europa und darüber hinaus die De-facto-[[Europäische Norm|Norm]] für elektronische [[Maut]]systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1999 entwickelte er im europäisch geförderten RACE-Projekt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uia.org/s/or/en/1100057814 Research and Development in Advanced Communications Technologies in Europe (RACE)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mobile Broadband System (MBS)&amp;lt;ref&amp;gt;B. Walke, D. Petras, D. Plassmann: Wireless ATM: Air interface and network protocols of the mobile broadband system [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/WaPePl-PCM96.pdf comnets.rwth-aachen.de] , IEEE Personal Communications Magazine, Vol. 3, August 1996, 50–56&amp;lt;/ref&amp;gt; und im [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|BMBF]]-Projekt ATMmobil&amp;lt;ref&amp;gt;R. Keller, B. Walke et al.: Wireless ATM for broadband multimedia wireless access: The ATMmobil project [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/ATMmobil99.pdf comnets.rwth-aachen.de] , IEEE Personal Communications, October 1999, 66–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine besonders effiziente [[Datenstruktur]] für das [[Zugriffsverfahren (Netzwerk)|Medienzugriffs]]-Protokoll [[Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren|OFDMA]]-basierter mobiler Breitbandsysteme, die im Standard [[WiMAX|IEEE 802.16m]] (WiMAX) und (weiter entwickelt) im [[3rd Generation Partnership Project|3GPP]]-Standard für [[Long Term Evolution|LTE]] und [[LTE-Advanced|LTE-A]] sowie in Standard IEEE 802.11ax (WiFi-6) verwendet wird. Medienzugriffsprotokolle von 4G-, 5G- und modernen WLAN-Systemen beruhen auf dieser Datenstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Mobilterminal und die Architektur des Testnetzes.png|mini|hochkant=1.3|Bild 1: Das Mobilterminal und die Architektur des Testnetzes.]]&lt;br /&gt;
1998 zeigte das europäisch geförderte Projekt SAMBA,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cordis.europa.eu/project/rcn/35015_en.html System for advanced mobile broadband applications]&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem sein Team für die Protokolle zuständig war, die erste öffentliche Demonstration eines mobilen Breitbandsystems mit einem TOSHIBA 34 Mbit/s Modem auf der [[Expo 98|EXPO-98 in Lissabon]]. Bild 1 zeigt das Mobilterminal und die Architektur des Testnetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 adaptierte er die von ihm 1985&amp;lt;ref name=&amp;quot;WalkeBriechle 1985&amp;quot; /&amp;gt; eingeführte Relaistechnik&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walke10&amp;quot;&amp;gt;B. Walke, R. Pabst, D. Schultz: A mobile broadband system based on fixed wireless routers [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/WaPaSc-ICCT03.pdf comnets.rwth-aachen.de] PDF, Proc. International Conference on Communication Technologies ICCC, April 2003, Beijing, China&amp;lt;/ref&amp;gt;  auf moderne zellulare mobile Breitbandsysteme. Die dafür weiter entwickelten nach dem &amp;#039;&amp;#039;Store-and-forward&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip arbeitenden Relais sind Teil von Standard 3GPP [[LTE-Advanced|LTE Release]] 10&amp;lt;ref&amp;gt;The Mobile Broadband Standard LTE-Advanced [http://www.3gpp.org/specifications/releases/70-release-10 3gpp.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Verbesserung der Signalstärke / Datenrate von Mobilterminals und sind Teil der 3GPP-Standards für 5G und 6G Systeme. Multi-Hop-Relais sind eine [[Schlüsseltechnologie]] für 4G, 5G und 6G Mobilfunksysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mobiles Breitbandsystem.png|mini|hochkant=1.3|Bild 2: Ein mobiles Breitbandsystem]]&lt;br /&gt;
Bild 2 zeigt ein mobiles Breitbandsystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walke10&amp;quot; /&amp;gt;, dessen Funkschnittstelle hier beispielhaft den WLAN-Standard [[IEEE 802.11a]] für Multi-Hop-Kommunikation und [[IEEE 802.16|802.16a]] zur Funkverbindung mit dem Festnetz benutzt. Funkzellen der drahtlos oder über Kabel mit dem Internet verbundenen WLAN-Funkzugangspunkte (AP) sind braun gezeigt; gelb gezeigte Funkzellen werden durch Funkrelais versorgt, die Mobilterminals über zwei serielle [[Funkstrecke]]n mit dem AP verbinden; in grünen Zellen verbinden Funkrelais Mobilterminals über drei Hops mit dem AP. Das mobile Breitbandsystem ist in ein aus (grau gezeigten) Funkzellen (wide area Base Station) bestehendes 3G-/4G-Mobilfunknetz eingebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 publizierte er den [[Algorithmus]] zur Berechnung des [[Frequenzspektrum]]-Bedarfs&amp;lt;ref&amp;gt;T. Irnich, B. Walke: Spectrum estimation methodology for next generation wireless systems [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/IrnichWalkePIMRC2005.pdf comnets.rwth-aachen.de] . Proc. IEEE Personal Indoors and Mobile Communications Conference, Berlin, Germany, Sept. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; von 4G-Mobilfunksystemen. Der Algorithmus ist Kern von Standard ITU-R Rec. M.1036 „Spectrum Estimation Methodology“ und wurde 2007 bzw. 2015 von der [[World Radiocommunication Conference|World Radio Conference]] zur weltweiten Zuteilung von Frequenzspektrum an 4G- bzw. 5G-Systeme benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000, 2006 führte er ein Verfahren zur gesteuerten [[Koexistenz]] von in einem lizenzfreien Frequenzband gleichzeitig betriebenen, unterschiedliche Standards benutzenden Funksystemen ein. Dadurch werden Übertragungen eines Echtzeitdienste (z.&amp;amp;nbsp;B. Sprache) unterstützenden, zentral gesteuerten Funksystems ([[Long Term Evolution|LTE]], [[Bluetooth]]) und ein [[Wireless Local Area Network|WLAN]] nach Standard IEEE 802.11 im Zeitbereich so koordiniert, dass beide denselben Funkfrequenzkanal fair teilen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=10039532B4| Titel=Wechselseitige Steuerung von Funksystemen unterschiedlicher Standards im gleichen Frequenzband| A-Datum=2000-08-08| V-Datum=2006-05-11| Erfinder=Bernhard Walke, Stefan Mangold}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Berlemann, C Hoymann, G Hiertz, B Walke: Unlicensed operation of IEEE 802.16: Coexistence with 802.11 (a) in shared frequency bands, Proc. Personal, Indoor and Mobile Radio Communications (PIMRC) September 2006 ([https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/BeHoHiWa_PIMRC06.pdf comnets.rwth-aachen.de] PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; 4G-Systeme benutzen das vorgeschlagene Verfahren in LTE-U, vgl. 3GPP ETSI TS 136 213 Release 10/11/12, sowie LTE-U Forum 2014 und in LAA, vgl. 3GPP ETSI TS 136 213 Release 13/14/15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2005 bis 2008 trug er zur Entwicklung von Anhängen&amp;lt;ref&amp;gt;S. Mangold et al.: Analysis of IEEE 802.11e for QoS support in wireless LANs [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/IEEE-WirelessComMag-AnalysisOf.pdf comnets.rwth-aachen.de] , IEEE Wireless Communications, Dec. 2003, 40–50&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;G. Hiertz et al.: IEEE 802.11s: WLAN Mesh Standardization and High Performance Extensions [https://ieeexplore.ieee.org/abstract/document/4519960 ieeexplore.ieee.org] IEEE Network, Mai 2008, 12–19&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Wireless Local Area Network|WLAN-Standards]] bei. Bemerkenswerte Beiträge sind die Einführung von Protokollfunktionen in IEEE 802.11e,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://standards.ieee.org/findstds/standard/802.11e-2005.html | wayback=20180612210532 |text=ANSI/IEEE 802.11e-2005 – IEEE Standard for Information technology--Local and metropolitan area networks--Specific requirements--Part 11: Wireless LAN Medium Access Control (MAC) and Physical Layer (PHY) Specifications – Amendment 8: Medium Access Control (MAC) Quality of Service Enhancements }}, auf standards.ieee.org&amp;lt;/ref&amp;gt; um [[Quality of Service|Dienstgüte]] in WLANs zu unterstützen und in [[IEEE 802.11s]], um WLAN-[[Vermaschtes Netz|Maschennetze]] mit Multi-Hop-Kommunikation über Relaisstationen zur Erhöhung der Funkreichweite zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ComNets Research Report 1990–2012&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/ComNets-Report_Buchv10.pdf ComNets Research Report 1990–2012], (PDF; 13&amp;amp;nbsp;MB), auf comnets.rwth-aachen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; beschreibt diese und andere ComNets-Forschungsergebnisse von Walke und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen, Erfindungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RWTH-Bernhard-Walke-Haus, Aachen.JPG|mini|hochkant=1.3|Bernhard-Walke-Haus Aachen]]&lt;br /&gt;
* 1976: Preis der [[Informationstechnische Gesellschaft|Informationstechnischen Gesellschaft (ITG)]] im [[Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik|Verein Deutscher Elektrotechniker (VDE)]] für eine beste wissenschaftliche Veröffentlichung im Jahr 1975.&lt;br /&gt;
* 2006: Preis für den besten Aufsatz&amp;lt;ref&amp;gt;R. Pabst, N. Esseling, B. Walke: &amp;#039;&amp;#039;Fixed relays for next generation wireless systems – System concept and performance evaluation&amp;#039;&amp;#039; [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/PaWaEs_JCN2005.pdf comnets.rwth-aachen.de] . Journal of Communications and Networks, June 2005, 104–114&amp;lt;/ref&amp;gt; des Jahres 2005 in der Zeitschrift des Korean Institute of Communications and Information Science.&lt;br /&gt;
* 2008: Namensgeber für das von Walke für 3,5 Mio. Euro mit ComNets-Eigenmitteln errichtete Institutsgebäude („Bernhard Walke Haus“).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.comnets.rwth-aachen.de/research-group/der-comnets-neubau0/inauguration.html comnets.rwth-aachen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Ernennung zum [[IEEE Fellow]] „for Contributions to Packet Switching und Relaying in Mobile Radio Systems“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walke ist Erfinder in mehr als 100 Patenten und Patentanmeldungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Recherche Ergebnis für „Bernhard Walke“ in [https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&amp;amp;space=main&amp;amp;content=einsteiger&amp;amp;action=einsteiger depatisnet.dpma.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftsprojekte ==&lt;br /&gt;
Vierzig seiner etwa 400 wissenschaftlichen Veröffentlichungen (darunter acht Lehrbücher – fünf auf Englisch) wurden bis heute (2025) mehr als dreißig Mal von anderen wissenschaftlichen Autoren zitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://scholar.google.de/citations?hl=de&amp;amp;user=XcntJ0EAAAAJ&amp;amp;view_op=list_works Bernhard H. Walke], auf scholar.google.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 überzeugte er als Vorsitzender des Fachausschusses „Technische Informatik“ der [[Informationstechnische Gesellschaft|ITG]] die ITG und die [[Gesellschaft für Informatik|Gesellschaft für Informatik (GI)]], gemeinsam geführte Fachgruppen einzurichten, und ist Gründungsmitglied zweier Fachgruppen, die noch heute regelmäßig wissenschaftliche Konferenzen durchführen:&lt;br /&gt;
* 1979 Fachgruppe „Messung, Modellierung und Bewertung von Rechner- und Kommunikationssystemen“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.degruyter.com/view/j/itit.1998.40.issue-3/itit.1998.40.3.42/itit.1998.40.3.42.xml Der Fachausschuß MMB Messung, Modellierung und Bewertung von Rechnersystemen] in Nachrichten aus der Informationstechnischen Gesellschaft für Informatik&amp;lt;/ref&amp;gt; (MMB), die er mit P. P. Spies gründete und zeitweise leitete.&lt;br /&gt;
* 1981 Fachgruppe „Rechnernetze“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuvs.de/ KuVS]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walke ist einer der Initiatoren der europäischen Forschungsförderung von mobilen Breitbandsystemen im RACE-I-Rahmenprogramm (1988–2002) der Europäischen Union, dem mehrere Rahmenprogramme mit Förderung mobiler Breitbandsysteme folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 gründete er die bis 2004 zweijährig in Europa durchgeführte wissenschaftliche Konferenz European Personal Mobile Radio Communications Conference (EPMCC)&amp;lt;ref&amp;gt;European Personal Mobile Radio Communications Conference (EPMCC), [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ett.4460060502/full onlinelibrary.wiley.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1998 die zweijährig durchgeführte European-Wireless-Konferenz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ew2015&amp;quot;&amp;gt;[https://ew2020.european-wireless.org/past-events/ Past Events European Wireless]&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Leitung er bis 2008 innehatte. Die EPMCC ging 2004 in der European Wireless Conference&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ew2020.european-wireless.org/ European Wireless Conference]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ew2015&amp;quot; /&amp;gt; auf, die seitdem jährlich stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 war er Berater des Wissenschaftsministers im [[Bundesministerium für Bildung und Forschung]] und Mitinitiator großer Forschungsprogramme wie [[Asynchronous Transfer Mode|ATMmobil]] (1996–1999),&amp;lt;ref&amp;gt;R. Keller, B. Walke et al.: Wireless ATM for broadband multimedia wireless access: The ATMmobil project [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/ATMmobil99.pdf comnets.rwth-aachen.de] , IEEE Personal Communications, October 1999, 66–80&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hop (Netzwerktechnologie)|Multi-Hop]] (1998–2002)&amp;lt;ref&amp;gt;B. Walke, D. Petras, D. Plassmann: Wireless ATM: Air interface and network protocols of the mobile broadband system [https://www.comnets.rwth-aachen.de/downloads/publications/WaPePl-PCM96.pdf comnets.rwth-aachen.de] , IEEE Personal Communications Magazine, Vol. 3, August 1996, 50–56&amp;lt;/ref&amp;gt; und MOBIKOM (2002–2005), die er als wissenschaftlicher Koordinator zehn Jahre (bis 2005) geleitet hat. In diesen Programmen entwickelte die deutsche Mobilfunkindustrie zusammen mit Universitäts- und Forschungsinstituten neue Techniken für die mobile Breitbandkommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998–2000 war Walke Vorstandsmitglied in der [[Informationstechnische Gesellschaft|Informationstechnischen Gesellschaft]] (ITG) im VDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001–2003 hat er als gewählter Vorsitzender der Arbeitsgruppe „New Air Interface“ des Wireless World Research Forums&amp;lt;ref&amp;gt;Wireless World Research Forum, [https://wwrf.ch/about.html wwrf.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Protokolle an der Funkschnittstelle der 4. Generation im Mobilfunk (LTE-A) wesentlich geprägt und Grundlagen für 5G-Systeme gelegt. Das Forum ist der weltweite Zusammenschluss aller Hersteller, Betreiber und Forscher von Drahtlos- und Mobilfunktechnik mit dem Ziel, vorwettbewerblich die nächste Generation im Mobilfunk technisch abzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walke war in zahllosen [[Institute of Electrical and Electronics Engineers|IEEE]]-Konferenzen Mitglied im technischen Programmausschuss und manchmal auch wissenschaftlicher Tagungsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beratung und Technologietransfer ==&lt;br /&gt;
1989 hat Walke als Mitglied einer dreiköpfigen Professorengruppe den Postminister der Bundesrepublik Deutschland ([[Christian Schwarz-Schilling]]) in einer Konkurrenzsituation von zehn Industriekonsortien technisch beraten, welchem Konsortium die GSM-900-Lizenz zum Betrieb des D2-Mobilfunknetzes erteilt werden sollte. Der Minister hat das empfohlene Konsortium lizenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 war Walke technischer Obergutachter für den Bundespostminister [[Wolfgang Bötsch]] bei der Entscheidung über die Lizenzvergabe zum Betrieb des E1-Mobilfunknetzes im 1800-MHz-Band. Der Minister ist seinem Rat gefolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999–2006 war er Mitglied und 2006–2015 Vorsitzender des Kuratoriums der [[Eduard-Rhein-Stiftung]], die jährlich einen internationalen Technologiepreis für technische Spitzenleistungen in der Informationstechnik vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 gründete er mit zwei Mitarbeitern und der [[P3 Ingenieurgesellschaft]] (als Investor/Manager) die P3 Solutions GmbH zur technischen Beratung von Mobilfunk-Netzbetreibern. Sie bildete den Kern der 2008 gegründeten P3 communications GmbH, die mehrere internationale Standorte hat und 2019 in umlaut communications GmbH umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004–2006 war er Mitglied im Awards Committee der IEEE Communications Society (ComSoc)&amp;lt;ref&amp;gt;IEEE Communications Society (ComSoc), [https://www.comsoc.org/ comsoc.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;, das jährlich Preisträger anhand herausragender Veröffentlichungen ermittelt. Die IEEE ComSoc ist die weltweit größte Fachgesellschaft für Spezialisten der technischen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walke war Gastherausgeber von Sonderheften der Zeitschriften IEEE Wireless Communications, IEEE Networking, Computer Networks, IEEE Journal of Communications and Networking, European Transactions in Telecommunications u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m. Er war Gutachter für zahllose wissenschaftliche Konferenz- und Zeitschriftenbeiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein der ComNets Alumni ==&lt;br /&gt;
1993 gründete Walke den Verein der Freunde und Förderer (FFV) der [[ComNets]]-Einrichtungen. Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit und die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses der ComNets-Einrichtungen. ComNets-Einrichtungen bestehen an der RWTH Aachen, der [[Hochschule Bonn-Rhein-Sieg]], der [[Universität Bremen]], der [[Technische Universität Dortmund|Technischen Universität Dortmund]], der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] und der [[Technische Universität Hamburg|Technischen Universität Hamburg]]. Der Verein veranstaltete bis zum Jahr 2023 jährlich Workshops und verlieh dabei Preise für ausgezeichnete Abschlussarbeiten, darunter den Bernhard-Walke-Preis für die beste Dissertation des Vorjahres. ComNets ist eine geschützte Marke des Fördervereins&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comnets.de/ffvVerein.html Der Verein], auf comnets.de&amp;lt;/ref&amp;gt; des Lehrstuhls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136032656}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cohausz-florack.de/wir-sind/team/dr-christoph-walke/ &amp;#039;&amp;#039;Dr. Christoph Walke&amp;#039;&amp;#039;], Vita auf cohausz-florack.de&lt;br /&gt;
* [https://www.comnets.rwth-aachen.de/research-group/staff/home/walke0/curriculum-vitae.html Curriculum vitae] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136032656|LCCN=n78012055|VIAF=29761288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walke, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Fernuniversität in Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walke, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nysa|Neisse, Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uncopy</name></author>
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