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	<title>Bernhard Thiersch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Thiersch&amp;diff=59925&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ThierschDenkmal.jpg|mini|hochkant|Bernhard-Thiersch-Denkmal in Kirchscheidungen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Bernhard Thiersch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1793]] in [[Kirchscheidungen]]; † [[1. September]] [[1855]] in [[Bonn]]; Pseudonyme: &amp;#039;&amp;#039;Robert Walthers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Th. Reisch&amp;#039;&amp;#039;) war ein Lehrer in Preußen. 1830 dichtete er das [[Preußenlied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Thiersch wurde am 26.&amp;amp;nbsp;April 1793 in Kirchscheidungen als jüngster Sohn eines Dorfschulzen und einer Pfarrerstochter geboren. Zu seinen Geschwistern zählt der Philologe [[Friedrich Thiersch]]. Bernhard Thiersch besuchte das [[Landesschule Pforta|Gymnasium Schulpforta]] und studierte anschließend an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] und der [[Universität Leipzig]] [[Klassische Philologie]]. 1812 gehörte er zu den Stiftern des [[Corps Saxonia Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 154/22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert und unterrichtete ab 1817 als Lehrer an der [[Friedrichsschule Gumbinnen]]. Indem er in [[Tschernjachowsk|Gumbinnen]] die geschiedene Catharina Wilhelmine Sophie von Wiersbitzki geb. Mandel heiratete, wurde er zum Stiefvater von [[Otto von Corvin]]. Im Jahr darauf wechselte er an das [[Königliches Gymnasium Lyck|Königliche Gymnasium Lyck]], 1823 dann als [[Oberlehrer]] an das [[Martineum (Halberstadt)|Domgymnasium Halberstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1833 trat er die Nachfolge [[Johann Wilhelm Kuithan]]s an und wurde Direktor des [[Stadtgymnasium Dortmund|Stadtgymnasiums Dortmund]]. Er richtete besondere Realklassen ab [[Jahrgangsstufe|Quarta]] ein, um den Interessen des frühindustriellen Bürgertums entgegenzukommen. Die von der preußischen Kultusverwaltung gewünschten Vereinheitlichungen im Lehrplan setzte er um. Gegen das Verbot des Rats der Stadt Dortmund bezeichnete er das ehemals [[Freie Reichsstadt|reichsstädtische]] Archigymnasium als königlich preußisch und führte ein neues Siegel mit dem preußischen Adler ein. Während der [[Deutsche Revolution 1848/49|Märzrevolution 1848]] engagierte er sich im Konstitutionellen Klub, dem überwiegend Mitglieder aus dem Bürgertum angehörten. Seine Vorgesetzten tolerierten diese Mitgliedschaft, verübelten ihm aber, dass die Schüler des Stadtgymnasiums sich an den revolutionären Umtrieben beteiligten. Als das Gerücht aufkam, Thiersch habe eine Affäre mit seiner vorbestraften Wäscherin Caroline Engel, sah er sich gezwungen, auf seine Pensionierung zu drängen. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1855 wurde er in den Ruhestand versetzt. Er starb noch im selben Jahr in der Nacht vom 31.&amp;amp;nbsp;August auf den 1.&amp;amp;nbsp;September in Bonn im Alter von 62 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Sarholz |Hrsg=Hans Bohrmann |Titel=Thiersch, Bernhard |Sammelwerk=Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund |Band=3 |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2001 |ISBN=3-88474-954-4 |Seiten=194ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Thiersch, geboren im [[Kurfürstentum Sachsen]], dessen Heimatkreis 1815 preußisch wurde, hielt seit den [[Befreiungskriege]]n begeistert zu Preußen. Er verfasste zahlreiche patriotische Lieder und Gedichte. Das bekannteste davon ist die Preußenhymne von 1830 („Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?“). Über dieses Lied kam es zu einer Debatte mit [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Hoffmann von Fallersleben]], dem Dichter des [[Deutschlandlied]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thierschs politische Überzeugung und die Empfehlung seines Bruders verhalfen ihm zur Direktorenstelle im preußischen [[Dortmund]], wo er sich erwartungsgemäß im Sinne der Schulbehörde engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben betätigte sich Thiersch als Heimatforscher. Auch dieses Engagement wurzelte in seinem Patriotismus. Er schloss sich dem thüringisch-sächsischen Verein für Erforschung des Altertums an und trat in Dortmund dem Verein für Geschichte und Altertumskunde in Westfalen bei. Er publizierte mehrere Quellen aus dem bis dahin recht unbeachteten Dortmunder Stadtarchiv, ging mit dem Material zum Teil aber auch sorglos um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stüler Thiersch Bonn.jpg|mini|Thiersch-Grab auf dem [[Alter Friedhof Bonn|Alten Friedhof Bonn]]]]&lt;br /&gt;
König [[Friedrich Wilhelm IV.]] ließ auf dem Bonner Friedhof ein Denkmal für Bernhard Thiersch aufstellen. Auch seine Heimatstadt Kirchscheidungen ehrte ihn mit einem Marmorobelisken. In Dortmund ist eine Straße nach ihm benannt. In Halberstadt wurde ebenfalls nach der Wende eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Urgestalt der Odyssee |Verlag=Unzer |Ort=Königsberg |Datum=1821}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Über das Zeitalter und Vaterland des Homer |Verlag=F. A. Helm |Ort=Halberstadt |Datum=1824}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Über das Zeitalter und Vaterland des Homer, oder Beweis, dass Homer vor dem Einfall der Herakliden im Peloponnes gelebt habe. Zweite gänzlich umgearbeitete Auflage |Verlag=F. A. Helm |Ort=Halberstadt |Datum=1832}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg= |Titel=Aristophanes Comoediae |Band=1 und 6 |Verlag=Genther |Ort=Leipzig |Datum=1830}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Thesmophoriazusen |Ort=Halberstadt |Datum=1832}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Lieder und Gedichte des Dr. Bernhard Thiersch, von seinen Freunden in und bei Halberstadt für sich hg. |Verlag=Delius |Ort=Halberstadt |Datum=1833}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Die Organisation der Gymnasien nach Lorinsers Ansicht |Ort=Dortmund |Datum=1836}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Geschichte der Freireichsstadt Dortmund |Verlag=Krüger |Ort=Dortmund |Datum=1854}}&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Publikationen zur westfälischen Feme wie&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor= |Titel=Verfemung des Herzogs Heinrich des Roten von Bayern durch die heimliche Acht in Westfalen. Ein vollständiger Vemprozeß nach neu entdeckten Urkunden dargestellt |Verlag=Bädeker |Ort=Essen |Datum=1835}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor= |Titel=Der Hauptstuhl des westphälischen Vemgerichts auf dem Königsstuhl vor Dortmund. Nach neu entdeckten Urkunden |Verlag=Krüger |Ort=Dortmund |Datum=1838}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Autor= |Titel=Die Femlinde bei Dortmund |Verlag=Bauer |Ort=Dortmund |Datum=1849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=G.&amp;amp;nbsp;Adnau |Titel=Bernhard Thiersch |Sammelwerk=Dortmundisches Magazin |Nummer=1 |Datum=1909-04 |Seiten=11ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=G.&amp;amp;nbsp;Adnau |Titel=Bernhard Thiersch |Sammelwerk=Dortmundisches Magazin |Nummer=2 |Datum=1909-05 |Seiten=1ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jochen Löher |Hrsg=Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark |Titel=Obrigkeitsstaatliches Denken oder fortschrittlich-demokratische Gesinnung&amp;amp;nbsp;– Das Dortmunder Gymnasium 1848 |Sammelwerk=Heimat Dortmund |Nummer=2 |Verlag=Stadtarchiv |Ort=Dortmund |Datum=1998 |ISSN=0932-9757 |Seiten=26ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jochen Löher |Hrsg=Hanswalter Dobbelmann, Jochen Löher |Titel=Auf dem Weg zur preußischen Unterrichtsanstalt&amp;amp;nbsp;– Das Gymnasium von 1830 bis 1850 |Sammelwerk=Eine gemeinsame Schule für die Jugend |Ort=Dortmund |Datum=1998 |Seiten=61ff. |Kommentar=Festschrift 450 Jahre Stadtgymnasium Dortmund}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* {{Literatur | Autor=Rüdiger Bier | Titel=1500 Jahre Geschichte und Geschichten der herrschaftlichen Sitze zu Kirchscheidungen und Burgscheidungen | Kommentar=mit weiterführenden Angaben zur Person Thiersch, Eigenverlag Rittergut Kirchscheidungen 2009}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ADB|38|4|6|Thiersch, Johann Bernhard|Heinrich Pröhle|ADB:Thiersch, Johann Bernhard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117338893}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|245|Johann Bernhard Thiersch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117338893|LCCN=no/99/57117|VIAF=37691242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thiersch, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Thiersch|Bernhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thiersch, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thiersch, Bernhardt; Thiersch, Bernardus; Walthers, Robert (Pseudonym); Reisch, Th. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gymnasiallehrer in Ostpreußen, Halberstadt und Dortmund, Dichter des Preußenliedes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchscheidungen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 1855&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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