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	<title>Bernhard Schwentner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:51:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Schwentner&amp;diff=231928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fröhlicher Fisch: +kat</title>
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		<updated>2026-01-02T16:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BernhardSchwentner.gif|mini|hochkant|Bernhard Schwentner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Neustrelitz 3 2014 030.JPG|mini|hochkant=0.8|Gedenktafel am [[Friedhof Neustrelitz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Schwentner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1891]] in [[Schwerin]]; † [[30. Oktober]] [[1944]] in [[Görden|Brandenburg-Görden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Priester (Katholizismus)|Priester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Schwentner wurde 1891 in Schwerin geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er ab 1910 in Münster. 1913 trat er in das [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] in Osnabrück ein und wurde am 7. März 1914 zum [[Priester (Katholizismus)|Priester]] [[Weihesakrament#Presbyterat|geweiht]]. Bis zu seiner Einberufung war Schwentner [[Vikar]] an der [[Neuer Mariendom (Hamburg)|St.-Marienkirche]] in [[Hamburg-St. Georg]]. Er wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als [[Militärgeistlicher]] an der Front eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kleiner-michel.de/gemeinde/zeugen.htm#schwentner |text=Website der Katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar |wayback=20120204124655}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Krieges war er an der [[Hamburg]]er [[Kleiner Michel (St. Ansgar Hamburg)|St.-Ansgar-Kirche (Kleiner Michel)]] als Vikar tätig und wurde von der [[Universität Münster]] in Katholischer Theologie&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt; und im Anschluss von der [[Päpstliche Universität Gregoriana|Päpstlichen Universität Gregoriana]] in [[Kanonisches Recht|Kirchenrecht]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmv&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.kulturportal-mv.de/index.phtml?showdata-187&amp;amp;Instanz=543&amp;amp;Datensatz=16&amp;amp;SpecialTop=1 |text=Historische Personen, &lt;br /&gt;
Bernhard Dr. Dr. Schwentner. |wayback=20130623215721}}&amp;#039;&amp;#039; Website der MVweb GmbH &amp;amp; Co. KG, in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und des Landesfilmzentrum MV.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 30. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1927 stand er im kirchlichen Dienst in der Gemeinde Friedrichstadt (heute Pfarrei Husum) in Schleswig-Holstein. Am 30. März 1927 wurde er zum Pfarrer von Neustrelitz ernannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt;, nebenamtlich betreute er die dortige [[Garnison]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schwentner_b.shtml |text=&amp;#039;&amp;#039;Schwentner, Bernhard&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070629110105}}. Website des BBKL. Abgerufen am 30. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bischof von Osnabrück übertrug ihm die Aufgaben des [[Dekan (Kirche)|Dechanten]] für Mecklenburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wegen seiner Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit besonders angesehene Geistliche war den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] missliebig. 1943 wurde er von einem Spitzel der [[Gestapo]] wegen angeblich staatsfeindlicher Äußerungen angezeigt und am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt; verhaftet. Obwohl Schwentner sich in der Zeit als Militärgeistlicher sehr eingesetzt und Freunde unter den Offizieren hatte, trat keiner für ihn ein. Die Bemühungen des [[Liste der Bischöfe von Osnabrück|Bischofs von Osnabrück]], [[Hermann Wilhelm Berning]], um die Freilassung blieben erfolglos. Von der Haftzeit und der Zeit bis zur Hinrichtung wird berichtet, er habe diese in Ruhe und Abgeklärtheit „in der Nachfolge Jesu Christi“ angenommen und ein Gedicht verfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt; Der Prozess habe weder zu einem Beweis geführt noch seien Entlastungszeugen vernommen worden, das Todesurteil habe wohl schon anfänglich festgestanden. Am 15. September 1944 wurde Pfarrer Bernhard Schwentner vom [[Volksgerichtshof]] wegen [[Wehrkraftzersetzung]] zum Tode verurteilt und am 30. Oktober 1944 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] hingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kmv&amp;quot; /&amp;gt; Die Urne mit seiner Asche wurde zuerst in Brandenburg,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt; am 26. November 1949 dann in Neustrelitz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden mehrere Straßen nach ihm benannt, zum Beispiel in Hamburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;kl_michel&amp;quot; /&amp;gt;, Schwerin und an seinem letzten Wirkungsort Neustrelitz. Im Jahre 1965 wurde neben der Neustrelitzer katholischen Kirche ein Denkmal aus Bronze für ihn errichtet, das die Urne mit seiner Asche enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Pfarrer Bernhard Schwentner im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2012 wurde in der Strelitzer Straße 28a in Neustrelitz ein [[Liste der Stolpersteine in Neustrelitz|Stolperstein]] für ihn verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neustrelitz.de/leben/presseservice/1815-presse_details-1823-1981-1-127-129.html &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Neustrelitz verlegt&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;neustrelitz.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reichssicherheitshauptamt|RSHA]]-Report, Amt IV (21. Oktober 1943)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Pfarrer Bernhard Schwentner&amp;#039;&amp;#039;, Kirchenbote des Bistums Osnabrück, Nr. 31, Oktober 1960&lt;br /&gt;
* B. M. Kempner: &amp;#039;&amp;#039;Priester vor Hitlers Tribunal&amp;#039;&amp;#039;, Kirchenbote des Bistums Osnabrück, 3. November 1946&lt;br /&gt;
* U. v. Hehl: &amp;#039;&amp;#039;Priester unter Hitlers Terror&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1984&lt;br /&gt;
* K. H. Jahnke: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler: Gegner und Verfolgte des NS-Regimes in Mecklenburg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Renate Krüger und [[Helmut Moll]]: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Dr. Dr. Bernhard Schwentner.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 327–329.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125460228}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|254947468}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.neustrelitz.de/leben/lib/media.php?id=5446 |titel=Zum 75. Todestag von Pfarrer Bernhard Schwentner |werk=Strelitzer Echo - Jahrgang 28, Ausgabe 23 |hrsg=Pressestelle der Stadt Neustrelitz |datum=2019-11-23 |seiten=4 |abruf=2019-12-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125460228|VIAF=205432817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwentner, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garnisonspfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neustrelitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Mecklenburg-Vorpommern ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwentner, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pfarrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Görden|Brandenburg-Görden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fröhlicher Fisch</name></author>
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