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	<title>Bernhard Schrader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T06:12:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Schrader&amp;diff=2548950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Akademischen Grad gem. Richtlinie entfernt , überflüssige Leerzeilen entfernt</title>
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		<updated>2025-09-11T20:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Akademischen Grad gem. &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Namenskonventionen#Namenszusätze&quot; title=&quot;Wikipedia:Namenskonventionen&quot;&gt;Richtlinie&lt;/a&gt; entfernt , überflüssige Leerzeilen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Schrader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1931]] in [[Quedlinburg]]; † [[8. Januar]] [[2012]] in [[Essen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Professor]] für [[Theoretische Chemie|Theoretische]] und [[Physikalische Chemie]]. Schrader war ein Wegbereiter der experimentellen [[Molekülspektroskopie]] in Deutschland, insbesondere der [[Ramanspektroskopie|Raman-]] und [[Infrarotspektroskopie]] und der routinemäßigen Anwendung dieser Technologien in der [[Chemische Analytik|chemischen Analytik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst-Heiner Korte|H. Korte]], H. Takahashi |Titel=Biography of Bernhard Schrader |Sammelwerk=[[Journal of Molecular Structure]] |Band=661–662 |Datum=2003-12 |Seiten=1–2 |DOI=10.1016/j.molstruc.2003.07.033 |bibcode=2003JMoSt.661....1.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schrader leistete auf zahlreichen Feldern Pionierarbeit, z.&amp;amp;nbsp;B. veröffentlichte er bereits in den 1960er Jahren Arbeiten zur medizinischen Anwendung der Ramanspektroskopie. Darüber hinaus demonstrierte er bereits 1967&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Schrader, [[Gerhard Bergmann (Chemiker)|Gerhard Bergmann]] |Titel=Die Intensität des Ramanspektrums polykristalliner Substanzen |Sammelwerk=[[Fresenius’ Zeitschrift für Analytische Chemie]] |Band=225 |Nummer=2 |Datum=1967-06 |Seiten=230–247 |DOI=10.1007/BF00983673}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgreich die Möglichkeiten der Transmissions-Raman-Spektroskopie bei der Analyse organischer Festkörper wie zum Beispiel Pulver in der pharmazeutischen Industrie, fast 40 Jahre bevor diese Technologie 2006 wieder aufgegriffen und standardmäßig in der Industrie eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einer Ausbildung als [[Chemiefacharbeiter|Chemiewerker]] bei [[Fahlberg-List]] in [[Magdeburg]] (wo er bei [[Hans Fürst (Chemiker)|Hans Fürst]] erste Erfahrungen in der industriellen Forschung sammelte) ging Schrader Anfang der 1950er Jahre nach Berlin, um dort Chemie an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität]] zu studieren. Als junger Student mit Heimatwohnsitz [[Quedlinburg]] nahm er in Berlin am Volksaufstand des [[Aufstand des 17. Juni|17. Juni 1953]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschlandfunk / [[Peter Lange (Journalist)|Peter Lange]]: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/17juni53/348500/ Aufstand im Zentrum der Macht, der 17. Juni 1953 in Berlin], ausgestrahlt am 29. Mai 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schrader schloss sein Studium an der TU 1960 mit der Promotion ab, die von [[Friedrich Nerdel]] (ehem. Doktorand und Schüler von [[Walter Hückel]]) und seinem damaligen Assistenten [[Günter Kresze]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogy-theochem.de/view.php?id=1995 Genealogy of Theoretical Chemistry: Bernhard Schrader].&amp;lt;/ref&amp;gt; (der später Professor für Organische Chemie an der TU München war) betreut wurde. In Zusammenarbeit mit Friedrich Nerdel entstand in dieser Zeit die erste Auflage des „Lehrbuchs der Organischen Chemie“, das bis 2010 insgesamt sechs Auflagen erreichen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wechselte Schrader nach Dortmund an das [[Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften|Institut für Spektrochemie und angewandte Spektroskopie]] (ISAS), damals noch unter der Leitung von [[Heinrich Kaiser (Physiker)|Heinrich Kaiser]], wo er bis 1971 die Abteilung Molekülspektroskopie aufbaute und leitete. 1966 folgte ein Forschungsaufenthalt an der [[Florida State University]] in [[Tallahassee]], Florida, USA, in der Forschungsgruppe von [[Earle K. Plyler]], einem damals führenden Molekülspektroskopiker in den USA. 1968 [[Habilitation|habilitierte]] sich Schrader an der [[Universität Münster]] bei [[Ewald Wicke]] in Physikalischer Chemie, 1969 erfolgte die [[Umhabilitation]] in Analytischer Chemie an der [[Universität Bochum]] bei [[Gerhard Bergmann (Chemiker)|Gerhard Bergmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1976 war Schrader Professor für Theoretische Organische Chemie an der damaligen [[Universität Dortmund]] (heute TU Dortmund). 1976 nahm er einen Ruf an die [[Universität Essen]] an, wo er bis zu seiner Emeritierung 1996 einen Lehrstuhl für Theoretische und Physikalische Chemie innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 war Schrader als Gastwissenschaftler („Visiting Scientist“) am damaligen [[IBM Almaden Research Center|IBM Research Lab]] in [[San José (Kalifornien)|San Jose]], Kalifornien, USA, tätig, 1984/85 folgte ein Forschungsaufenthalt am [[Weizmann Institute of Science]] in [[Rehovot]], Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermächtnis ==&lt;br /&gt;
Schrader veröffentlichte über 300 wissenschaftliche Arbeiten, und neben den unten aufgeführten Standardwerken, insbesondere den von ihm erstellten und angeregten, auch heute noch häufig referenzierten umfangreichen Spektrensammlungen und Atlanten, auch zwei vom [[Verlag Chemie]] herausgegebene [[Schablone|Zeichenschablonen]] für chemische&amp;lt;ref&amp;gt;B. Schrader, [[Fritz Vögtle|F. Vögtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Chemie-Schablone stereo: Stereochemie.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, 1997, ISBN 3-527-10007-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mathematische&amp;lt;ref&amp;gt;B. Schrader: &amp;#039;&amp;#039;Mathematik-Formelschablone: Formelzeichen zum normgerechten Schreiben mathematischer Formeln für alle Anwendungsbereiche in Wissenschaft und Technik.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, 1984, ISBN 3-527-10084-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Formeln und im Jahre 1975 vier wissenschaftliche Filme zur Demonstration von Molekülschwingungen (IWF Göttingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er betreute 63 Dissertationen, und neben zahlreichen ausländischen Diplomanden und Doktoranden u.&amp;amp;nbsp;a. fünf [[Alexander von Humboldt-Stiftung|Humboldt-Stipendiaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Raman-Modul der Produktlinie kompakter Raman-FTIR-Spektrometer der Firma [[Bruker|Bruker Optics]] basiert auf Entwicklungen von Bernhard Schrader.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Schrader, Arno Simon |Titel=Routine FT-Raman spectroscopy with modified standard FT-IR instrument |Sammelwerk=[[Microchimica Acta]] |Band=95 |Nummer=1–6 |Datum=1988-01 |Seiten=227–230 |DOI=10.1007/BF01349758}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine wissenschaftlichen Leistungen und auch für sein intensives persönliches Engagement für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit insbesondere mit ost- und südosteuropäischen Ländern und der Türkei erhielt er zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland, unter anderem war Schrader Träger der [[Clemens-Winkler-Medaille]] der [[GDCh]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reiner Salzer|R. Salzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf für Bernhard Schrader.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Fachgruppe Analytische Chemie der GDCh.&amp;#039;&amp;#039; 2/2012, S. 34–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehrenmitglied des Deutschen Arbeitskreis für Angewandte Spektroskopie (DASp),&amp;lt;ref&amp;gt;G. Schlemmer: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Fachgruppe Analytische Chemie der GDCh.&amp;#039;&amp;#039; 2/2012, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Träger der [[Friedrich-Emich-Plakette]] der [[Österreichische Gesellschaft für Analytische Chemie|ASAC]], Ehrenmitglied der „Turkish Chemical Society“&amp;lt;ref&amp;gt;O. Y. Ataman: &amp;#039;&amp;#039;Prof. B. Schrader receives the Honorary Membership of the Turkish Chemical Society.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Talanta]].&amp;#039;&amp;#039; 53, 2000, S. 5–7. (&amp;quot;The renowned spectroscopist with roots in Istanbul of the 19th century&amp;quot; - Ataman verweist auf Schraders Grossvater [[Friedrich Schrader|Friedrich S.]])&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitglied der naturwissenschaftlich-technischen Klasse der [[Norwegische Akademie der Wissenschaften|Norwegischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzes Lehrbuch der Organischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-020360-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raman-IR-Atlas of Organic Compounds&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH, 1974, ISBN 3-527-25539-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Infrared and Raman Spectroscopy. Methods and Applications&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH, 1995, ISBN 3-527-26446-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Veröffentlichung: [[IWF Wissen und Medien|IWF Göttingen]], 1975, zusammen mit Richard Schneider&lt;br /&gt;
* [http://www.filmarchives-online.eu/viewDetailForm?FilmworkID=b93ff5abfd783eb193aa3419ae5fecd3 Vibrations of Free Molecules – 1. Stretching and Bending Vibrations in Ethylene]&lt;br /&gt;
* [http://www.filmarchives-online.eu/viewDetailForm?FilmworkID=b876622a4837346c45dcf24551474845 Schwingungen freier Moleküle – 2. Schwingungsformen der Methylgruppe in Propen]&lt;br /&gt;
* [http://www.filmarchives-online.eu/viewDetailForm?FilmworkID=560877ff5bdd0e8625eaa7ee5dac3625 Schwingungen freier Moleküle – 3. Schwingungsformen aromatischer Ringe in Melamin]&lt;br /&gt;
* [http://www.filmarchives-online.eu/viewDetailForm?FilmworkID=ef47bb5be041cf050d70ebb86e658cec Oscillations of Molecules in Melamine Crystal Lattices with Hydrogen Bonds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://patents.justia.com/inventor/BERNHARDSCHRADER.html Liste der Bernhard Schrader erteilten U.S. Patente (Quelle: justia.com)]&lt;br /&gt;
* [http://academic.research.microsoft.com/Author/19697517/bernhard-schrader Microsoft Academic Research: Bernhard Schrader (Liste von Publikationen und Citations seit 1983)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131388347|LCCN=n/83/828469|VIAF=72523120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schrader, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Duisburg-Essen, Campus Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schrader, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Hochschullehrer, Raman-Spektroskopiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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