<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_R%C3%B6ssner</id>
	<title>Bernhard Rössner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_R%C3%B6ssner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_R%C3%B6ssner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:53:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_R%C3%B6ssner&amp;diff=986930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_R%C3%B6ssner&amp;diff=986930&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-16T18:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Rössner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1946]] in [[München]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Bernd Rößner&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges Mitglied der [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Rote Armee Fraktion]] (RAF).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-tv.de/politik/Noch-fuenf-zu-lebenslang-verurteilte-RAF-Terroristen-in-Haft-article99246.html |titel=Hintergrund: Noch fünf zu lebenslang verurteilte RAF-Terroristen in Haft |werk=n-tv.de |datum=2002-02-26 |abruf=2024-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die RAF erweist den inhaftierten Terroristen einen schlechten Dienst: Warten auf einen Brief |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=14 |Datum=1993 |Online=https://www.zeit.de/1993/14/warten-auf-einen-brief}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-14937228&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=14937228 |Autor=Nikolaus von Festenberg und Paul Lersch |Titel=Wenn die Hände sprechen |Jahr=1999 |Nr=42 |Datum=18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1999 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://archiv.rhein-zeitung.de/on/98/05/19/topnews/pohlhin.html |text=Mindestens 27 Terroristen kamen vorzeitig frei|wayback=20150703221229}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird der zweiten Generation zugerechnet, war 1975 an der [[Geiselnahme von Stockholm]] beteiligt und wurde 1977 unter anderem wegen zweifachen [[Mord (Deutschland)|Mordes]] zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Haft]] verurteilt. 1994 wurde er begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bis 1974 absolvierte Bernhard Rössner eine Ausbildung im Frankfurter Bühnenstudio Heidi Höpfner für Pantomime, Improvisation und Etüden. Er brach diese Ausbildung ab. Im April 1973 nahm Rössner gemeinsam mit den späteren RAF-Mitgliedern [[Karl-Heinz Dellwo]], [[Christine Dümlein]], [[Wolfgang Beer (RAF-Mitglied)|Wolfgang Beer]] und [[Christa Eckes]] an der [[Hausbesetzungen in Hamburg#Entwicklung|Besetzung des Hauses Ekhofstraße 39 in Hamburg]] teil. Die Besetzung, die sich als Protest gegen Mietwucher und Gebäudeabriss mit der Forderung nach sozialem Wohnraum verstand, wurde auch von [[Susanne Albrecht]] unterstützt, die später mit Rössner, Karl-Heinz Dellwo und Christine Dümlein für kurze Zeit zusammenwohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Fitschen]]: Die Politisierung des Protestantismus: Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland während der 1960er und 70er Jahre, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2011, S. 78 [https://books.google.de/books?id=3GjiAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;lpg=PA78&amp;amp;dq=Susanne+Albrecht+Klaus+Dellwo+1973&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=gaUDnpk9OA&amp;amp;sig=RFvXdvfK-8kLjxggItjtfFpqPtA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Um9wVe_RD4WosgHbzaiIAg&amp;amp;ved=0CCoQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=Susanne%20Albrecht%20Klaus%20Dellwo%201973&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Mai 1973 wurde die Besetzung von der Polizei gewaltsam beendet und Rössner zusammen mit anderen Besetzern kurzzeitig inhaftiert. Es bildete sich ein Komitee zur Unterstützung der Festgenommenen. Ein Teil der Angehörigen dieses Komitees schloss sich 1974 dem Hamburger Komitee gegen die Folter an den politischen Gefangenen in der BRD an, darunter auch Bernd Rössner.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Wunschik: &amp;#039;&amp;#039;Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13088-9, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. September 1974 begann der dritte Hungerstreik von RAF-Gefangenen, der bis zum 5. Februar 1975 andauerte. Nach dem Tod des am Hungerstreik beteiligten [[Holger Meins]] am 9. November 1974 setzten sich Rössner und Dellwo vom Komitee ab und gingen in die Illegalität.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Wunschik: &amp;#039;&amp;#039;Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13088-9, S. 209&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1975 war Rössner zusammen mit Dellwo an der [[Geiselnahme von Stockholm]] beteiligt. Rössner wurde später verdächtigt, dabei zwei Geiseln, den Wirtschaftsattaché [[Heinz Hillegaart]] und den [[Militärattaché]] Oberstleutnant [[Andreas von Mirbach]], ermordet zu haben. Die Geiselnahme endete mit der Explosion einer von den Geiselnehmern angebrachten Sprengladung, deren Ursache ungeklärt blieb und die das [[Deutsche Botschaft Stockholm|Gebäude]] in Brand setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rössner wurde verhaftet und kurze Zeit später an die Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert. Am 20. Juli 1977 verurteilte ihn das [[Oberlandesgericht Düsseldorf]] wegen zweifachen Mordes zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Haft]]. Im sogenannten [[Deutscher Herbst|Deutschen Herbst]] versuchte die RAF, Rössner und andere Gefangene durch die [[Schleyer-Entführung]] freizupressen. Rössner blieb in Haft. Er nahm an mehreren Hungerstreiks teil. Während seiner Haftzeit erkrankte Rössner lebensgefährlich. Seine Haftbedingungen bis in die 1990er-Jahre bezeichneten er und seine Anwälte als Isolation. Der zehnte Hungerstreik von 47 RAF-Gefangenen vom 1. Februar bis zum 12. Mai 1989 war unter anderem mit der Forderung verbunden, Bernd Rössner zu entlassen, weil die gesundheitliche „Wiederherstellung […] unter Gefängnisbedingungen ausgeschlossen ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hungerstreikerklärung für die Gefangenen aus der RAF von [[Helmut Pohl]] am 1. Februar 1989, zit. n. Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;RAF – Terrorismus in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80019-5, S. 374&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1992 wurde dem schwerkranken Rössner von der damaligen Justizministerin [[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger|Leutheusser-Schnarrenberger]] 18 Monate [[Strafaufschub]] gewährt. Im Frühling 1994 wurde er vom damaligen Bundespräsidenten [[Richard von Weizsäcker]] begnadigt. In einem ZDF-Interview sprach Rössner 2007 von einem Krieg, in dem es eben Opfer gebe. Von seinen Taten distanzierte er sich nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Rössner in einem Interview mit dem ZDF, ausgestrahlt in ZDF-History, RAF, Folge 3 am 27. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Clais von Mirbach, Sohn des erschossenen Attachés, erklärte daraufhin, dass er sich wünsche, „dass die Öffentlichkeit solchen Selbstverklärungen und Verharmlosungen entschiedener entgegenträte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/apuz/30200/die-opfer-der-raf?p=1 &amp;#039;&amp;#039;Die Opfer der RAF: Selbstverklärung und Verharmlosung&amp;#039;&amp;#039;]. Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Aust]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Baader-Meinhof-Komplex&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09516-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation zu den Haftbedingungen der Gefangenen aus der RAF und aus dem Widerstand. März 1985.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von den Anwältinnen und Anwälten Dieter Adler, Elard Biskamp u.&amp;amp;nbsp;a. Eigenverlag, Hannover 1985.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kraushaar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die RAF und der linke Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;. Edition Hamburg, Hamburg 2006, ISBN 3-936096-65-1.&lt;br /&gt;
* [[Butz Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;RAF – Terrorismus in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80019-5.&lt;br /&gt;
* Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF&amp;#039;&amp;#039;. Argon-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1.&lt;br /&gt;
* [[Tobias Wunschik]]: &amp;#039;&amp;#039;Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13088-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rossner, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geiselnehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rössner, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rößner, Bernd&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Mitglied der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>