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	<title>Bernhard Quandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-12-01T18:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| befasst sich mit dem Politiker, zum koreanischen Staatsbürger siehe [[Lee Charm]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-57000-0706, Berlin, V. SED-Parteitag, 7.Tag.jpg|mini|Bernhard Quandt auf dem V.&amp;amp;nbsp;Parteitag der SED, 1958]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0311-0004-003, Mestlin, Jugendweihe, Feierstunde.jpg|mini|Bernhardt Quandt bei einer [[Jugendweihe]] 1963 im [[Kulturhaus Mestlin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Quandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1903]] in [[Rostock]]; † [[2. August]] [[1999]] in [[Schwerin]]) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Als Kommunist war er [[Verfolgter des Naziregimes|Verfolgter des nationalsozialistischen Regimes]] und saß jahrelang in [[Konzentrationslager]]n. Nach der Befreiung Deutschlands war er 1951/1952 der letzte [[Ministerpräsident]] von [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]] vor der Auflösung der Länder in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und später jahrzehntelang Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates]]. Seine politische Karriere endete mit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Quandt wurde als Sohn einer alleinstehenden Frau geboren; sein Vater war Soldat der [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|kaiserlichen Armee]] und starb vier Monate vor seiner Geburt bei einem Reitunfall in [[Parchim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelen331&amp;quot;&amp;gt;Lars Pelen: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Quandt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ilona Buchsteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039;  Ingo Koch Verlag, Rostock 2001, S. 331–348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhard Quandt Dachau Arolsen Archives.jpg|mini|Registrierungskarte von Bernhard Quandt als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie –&amp;amp;nbsp;die Mutter hatte inzwischen einen Zimmermann geheiratet&amp;amp;nbsp;– wohnte in Rostock und in [[Wismar]]. Als Sechsjähriger besuchte er dort die [[Volksschule]]. 1912 zog die Familie nach [[Gielow]] und die Mutter betrieb eine kleine [[Büdnerei]]. Er erlernte ab 1917 dort den Beruf des [[Eisendreher]]s und arbeitete als Geselle in dieser Firma. 1920 trat er in die SPD ein. Er arbeitete ab 1922 in [[Hamburg]] und wechselte 1923 zur KPD. Er war politisch aktiv, wurde 1927 Gemeindevertreter von Gielow und Unterbezirksleiter seiner Partei in [[Waren (Müritz)|Waren]]/[[Stavenhagen]] und ab 1932 kurzzeitig Abgeordneter des Landtags von [[Mecklenburg-Schwerin]]. Er arbeitete in wechselnden Berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde er mehrfach inhaftiert und schließlich ab Oktober 1939 in den Konzentrationslagern [[Konzentrationslager Sachsenhausen|Sachsenhausen]] und [[Konzentrationslager|Dachau]] interniert, wo er von französischen Truppen befreit wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er zum 1. Sekretär der KPD Güstrow und von der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] zum [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in [[Güstrow]] ernannt. 1946 wurde er Orgsekretär der KPD bzw. ab April 1946 der SED-Landesleitung Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1948 war er Landwirtschaftsminister von [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]] und 1951/1952 [[Ministerpräsident]] des Landes. Nach der Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 war er bis 1974 Erster Sekretär der SED im [[Bezirk Schwerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quandt widersetzte sich in seiner Zeit als Erster Sekretär unter anderem erfolgreich den Beschlüssen des [[Politbüro]]s, mehrgeschossige [[Plattenbausiedlung]]en auch auf dem Lande zu errichten, die nach seiner Ansicht die historisch gewachsene Dorfgestaltung „verhunzen“ würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelen331&amp;quot; /&amp;gt; Er war Befürworter der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] und des [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauernprogramms]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widerstand&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Fischer, Gesellschaft der Freunde und Förderer der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landwirte im Widerstand 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Begleitheft zur Ausstellung). Rostock 2005, ISBN 3-86009-288-X, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quandt war von 1958 bis zum 3. Dezember 1989 Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]] und seit Oktober 1973 des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]]. In dieser Eigenschaft forderte er auf der letzten Sitzung des ZK der SED 1989 unter Tränen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=15158106 |Autor=[[Jochen Bölsche]], Irina Repke, [[Cordt Schnibben]] |Titel=»Nicht Rache, nein, Rente!« |Jahr=1999 |Nr=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Wiedereinführung der [[Todesstrafe]] und die standrechtliche Erschießung aller derjenigen (der „Verbrecherbande des alten Politbüros“), die die Partei (SED) in eine solche Schmach (gemeint war der Machtverlust infolge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|revolutionären Ereignisse im Herbst 1989]]) gebracht hätten. „Wir haben im Staatsrat die Todesstrafe aufgehoben. Ich bin dafür, dass wir sie wieder einführen und dass wir alle standrechtlich erschießen, die unsere Partei in eine solche Schmach gebracht haben!“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Wunder von Leipzig – Wir sind das Volk&amp;#039;&amp;#039;, TV-Dokudrama 2009 (MDR/Arte) von [[Sebastian Dehnhardt]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wurde er in den &amp;#039;&amp;#039;Rat der Alten&amp;#039;&amp;#039; der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|SED-PDS]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 1989 saß Quandt dem [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Bezirkskomitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]] Schwerin vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widerstand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quandt starb 1999 mit 96 Jahren als letzter ehemaliger Ministerpräsident eines Landes der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1955 wurde Quandt der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] in Silber verliehen. Anlässlich seines 70. Geburtstages erhielt er im April 1973 den [[Karl-Marx-Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=bernhard-quandt|lemma=Quandt, Bernhard|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2738}}&lt;br /&gt;
* Lars Pelen: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Quandt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ilona Buchsteiner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburger in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Koch, Rostock 2001, ISBN 3-935319-22-3.&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Quandt, Bernhard |bundesstiftung=bernhard-quandt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126870721}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=_P6A5Mr3HwI Morgenrot – Einige Nachrichten von den alten Genossen.] youtube.com (Dokumentation, 1993).&lt;br /&gt;
* [https://dieschweriner.de/diegeschichte/zum-reinhoeren-quandt-und-der-sound-des-untergangs-1071 Diskussionsbeitrag von Bernhard Quandt als Mitglied des Zentralkomitees der SED im Dezember 1989.] dieschweriner.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Schwerin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126870721|LCCN=no2007156698|VIAF=1017682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quandt, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Güstrow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quandt, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED) und SED-Funktionär, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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