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	<title>Bernhard Nikodemus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Waileo: Weblink: Vorlage SaarBiogr (Namensform gemäß Ziellink)</title>
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		<updated>2022-11-23T16:07:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink: Vorlage SaarBiogr (Namensform gemäß Ziellink)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Nikodemus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1901]] in [[St. Johann (Saar)|St. Johann]], [[Saarbrücken]]; † [[23. September]] [[1975]] ebenda) war ein deutscher Regierungsbeamter und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD-Mitglied]]. Er war außerdem als [[Interbrigadist]] aktiv und wurde für seinen Einsatz mit der [[Hans-Beimler-Medaille]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Nikodemus wuchs als Arbeiterkind in Saarbrücken auf. Durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in seinen beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt, verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als [[Hilfsarbeiter]] bei verschiedenen Betrieben. 1919 trat er der Gewerkschaft und 1920 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]] (SAJ) bei. Von 1929 bis 1932 besuchte er die [[Volkshochschule]] und qualifizierte sich so 1933 für eine Stelle in der [[Regierungskommission des Saargebietes]] als Verwaltungsassistent für [[Statistik]]. Nach der Rückgliederung des [[Saargebiet]]s in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] verlor er seine Anstellung aus politischen Gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Ort=Bonn |Datum=1989 |Seiten=208–209}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1937 führte die [[Gestapo]] eine Hausdurchsuchung bei ihm durch. Anschließend [[Emigration|emigrierte]] er zu seinem Bruder nach [[Bourges]] im [[Département Cher]]. Über [[Max Braun (Politiker)|Max Braun]], einen Freund aus der SAJ, nahm er Kontakt mit den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] auf und kämpfte 1938 in der Endphase des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] gegen die Truppen von [[Francisco Franco]]. Nachdem sein Trupp vernichtend geschlagen wurde, versuchte er auf eigene Faust nach Frankreich zu gelangen, wurde aber auf der Flucht gefangen genommen. In [[Burgos]], dem Hauptquartier der [[Legion Condor]], wurde er mehrfach von der Gestapo verhört. Am 30. August wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen. Danach wurde er in das ehemalige Kloster [[San Pedro de Cardeña]] gebracht, wo er 13 Monate lang in Haft blieb. Im November 1939 wurde er nach [[Belchite]] gebracht, wo er bis Mai 1941 in Haft blieb. Anschließend musste er in Palencia in einem [[Steinbruch]] arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nein210&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Ort=Bonn |Datum=1989 |Seiten=210–212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1941 wurde er nach freiwilliger Meldung zurück nach Deutschland gebracht und wieder eingebürgert. Entgegen der Zusicherung der deutschen Behörden wurde er nach einer sechsmonatigen „[[Schutzhaft]]“ in der [[Justizvollzugsanstalt Saarbrücken|Lerchesflur]] im Mai 1942 in das [[KZ Dachau]] gebracht und im Oktober zum KZ-Außenkommando in [[Neustift im Stubaital]]. Dort wurde er am 3. Mai 1945 von US-amerikanischen Truppen befreit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nein210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er als Regierungsangestellter in der von [[Richard Kirn (Politiker)|Richard Kirn]] geleiteten Direktion für Arbeit und Wohlfahrt und übernahm von 1947 bis 1949 die kommissarische Leitung des [[Statistisches Amt des Saarlandes|Statistischen Landesamtes des Saarlands]]. Vom Sommer 1949 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als [[Amtsrat]] in der Abteilung für Arbeit- und Sozialstatistik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nein210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde ihm für seinen Spanieneinsatz die Hans-Beimler-Medaille der DDR verliehen. Er war damit einer von 632 Trägern dieser Medaille, einer der wenigen Westdeutschen und einer von zwei saarländischen Sozialdemokraten (neben ihm noch [[Karl Friedrich Großklos]]), der mit diesem Orden ausgezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Ort=Bonn |Datum=1989 |Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]; [[Klaus-Michael Mallmann]] |Hrsg=Hans-Walter Herrmann |Titel=Milieus und Widerstand: Eine Verhaltensgeschichte der Gesellschaft im Nationalsozialismus |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945 |BandReihe=3 |Verlag=[[Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn|Dietz]] |Ort=Bonn |Datum=1995 |ISBN=3-8012-5012-1 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 sagte Bernhard Nikodemus als Zeuge über seine Zeit als KZ-Häftling in einem Prozess aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Falser |Titel=Die NS-Zeit im Stubaital |Verlag=Studien-Verlag |Datum=1996 |ISBN=978-3-7065-1161-2 |Seiten=144}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Hewer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Saar zum Ebro. Saarländer als Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939.&amp;#039;&amp;#039; 2., korrigierte Auflage, Blattlausverlag, Saarbrücken 2016, ISBN 978-3-945996-08-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] |Hrsg=[[Hans-Walter Herrmann]] |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945 |BandReihe=1 |Verlag=[[Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn|Dietz]] |Ort=Bonn |Datum=1989 |ISBN=3-8012-5010-5 |Seiten=208–212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|2902|Nikodemus Bernhard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127062890|VIAF=5942645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nikodemus, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nikodemus, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regierungsbeamter und SPD-Mitglied&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Johann (Saar)]], [[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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