<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_Neher</id>
	<title>Bernhard Neher - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernhard_Neher"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Neher&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T20:20:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Neher&amp;diff=1541386&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: Infolink eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Neher&amp;diff=1541386&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-04T06:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infolink eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Neher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1814]] in [[Schaffhausen]]; † [[31. März]] [[1865]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er Industrieller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der älteste Sohn von [[Johann Georg Neher]] verbrachte seine erste Jugendzeit im Elternhaus in [[Neuhausen am Rheinfall]] sowie in der Stadt Schaffhausen bei seiner Grossmutter mütterlicherseits, die eine Eisenhandlung betrieb. Dadurch wurde ihm der Besuch der Elementarschule erleichtert. Ab 1824 besuchte er zusammen mit seinem Bruder [[Johann Conrad Neher|Johann Conrad]] die von Friedrich Peyer im Hof sr. neu gegründete Privatschule im Rosenberg. Dabei entwickelte er ein Interesse an naturwissenschaftliche Fächer, so [[Geographie]] und [[Astronomie]] und besonders Physik, wobei ihn hier vor allem die Elektrizitätslehre begeisterte. Er berichtet, dass er ihn «Experimente mit [[Elektrostatischer Generator|Elektrisiermaschinen]] und [[Elektrophor]]s…» besonders interessierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regierungsrat und Mineraliensammler [[Georg Michael Stierlin]] führte Neher zusammen mit Gleichgesinnten am Sonntagmorgen nach dem Kirchbesuch in seiner Studierstube in die Geheimnisse der [[Mineralogie]] ein. Weiter bekam er Unterricht in Chemie durch den Apotheker und Naturforscher [[Jakob Amsler-Laffon|Johann Conrad Laffon]], ebenso Zeichenunterricht. Nach einem Aufenthalt in [[Lausanne]], wo er die [[französische Sprache]] erlernte, studierte Neher von 1833 bis 1834 an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]]. Seine Lehrer waren dort [[Wilhelm August Lampadius]] ([[Metallurgie|Hüttentechnik]]), [[Carl Amandus Kühn]] (Bergbaukunde und Geologie) sowie [[August Breithaupt]] (Mineralogie und [[Kristallographie]]). Besonders gefördert wurde Neher jedoch von [[Sigismund August Wolfgang von Herder]], der ihn vor allem durch seine praktischen Neuerungen für den Bergbau begeisterte. Mit dem Studium war auch die Studien unter Tage, die zum Programm gehörten, das er in Freiberg absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er auf Wunsch des Vaters Ende 1834 wieder nach Schaffhausen kam, besuchte Neher noch eine grössere Zahl deutscher Eisenwerke im [[Ruhrgebiet]] und im [[Siegerland]] sowie in [[Belgien]]. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war er abwechslungsweise im Laufen und in Plons bei [[Mels]] tätig. Unter seiner Leitung wurde 1835 im Laufen ein [[Kupolofen]] zur Erschmelzung des Eisens mit Steinkohle aufgebaut. 1836 heiratete er Pauline Peyer im Hof, die Schwester von [[Friedrich Peyer im Hof]]. Zu diesem Zeitpunkt übernahm er auch die Leitung der väterlichen Hüttenwerke in Plons sowie des [[Eisenbergwerk Gonzen|Bergbaubetriebs im Gonzen]], wobei Johann Georg Neher nach wie vor die «Oberleitung» über seine Betriebe beibehielt. Bernhard Neher konnte dabei die Betriebe in der Ostschweiz wesentlich voranbringen. So wurden 1840 in Plons pro Woche bei einer Beschäftigtenzahl von 100 Mann etwa 400 Zentner Roheisen erschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Neher war ein ausgewiesener Metallurg, hatte aber nicht die unternehmerischen Fähigkeiten seines Vaters oder seiner Brüder. So hielt er beispielsweise die Gründung der Schweizerischen Waggons-Fabrik (spätere [[SIG Holding|Schweizerische Industrie-Gesellschaft]]) durch seinen Bruder [[Johann Conrad Neher|Conrad]] und Schwager [[Friedrich Peyer im Hof|Peyer]] zusammen mit [[Heinrich Moser]] für ein bedenkliches Wagnis. Politisch war er ein Gegner des Radikalismus und begrüsste die [[Schweizer Bundesverfassung 1848|Bundesverfassung von 1848]] in der Hoffnung, das «Putschen und Revolutionieren» nehme nun ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Bernhard Neher hatte dessen Sohn [[Georg Robert Neher]] (1838–1925) den Unternehmergeist seines Großvaters Johann Georg Neher geerbt und war lange Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Waggons-Fabrik&amp;#039;&amp;#039;. Georg Robert war auch an der Gründung der des ersten europäischen Aluminiumwerks in Neuhausen, dem Ursprung der [[Alusuisse]], beteiligt. Sein Enkel [[Robert Victor Neher]] hat das Verfahren zur Produktion von [[Alufolie|Endlos-Alufolien]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tagebuch von Bernhard Neher, 27 Hefte, 1814–1864, Manuskript in der Eisenbibliothek der Georg Fischer Aktiengesellschaft Schaffhausen.&lt;br /&gt;
* [[Karl Schib]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichsverweser Erzherzog Johann und Bernhard Neher, Eisenwerksbesitzer in Schaffhausen, Ein Briefwechsel aus der Zeit des badischen Aufstandes 1848–1850.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alemannisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1956, S. 404.&lt;br /&gt;
* Karl Schib: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Neher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte. Biographien Band I&amp;#039;&amp;#039;. 33. Jg. 1956, S. 339–343 ([http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/Neher_Bernhard.pdf PDF, 62 kB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137998074|VIAF=86154372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neher, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schaffhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neher, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
	</entry>
</feed>