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	<title>Bernhard Lakebrink - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:10:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:LintErrors (fehlendes End-Tag) behoben</title>
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		<updated>2024-01-09T12:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:LintErrors&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:LintErrors (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:LintErrors&lt;/a&gt; (fehlendes End-Tag) behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten|grund=unerlaubtes [[Hilfe:Einzelnachweise#ebd|ebenda]] bitte auflösen und Einzelbelege mit Mindestangaben versehen siehe auch [[Wikipedia:Zitierregeln#Abgleich mit den Einzelnachweisen]].|}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Lakebrink&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. August]] [[1904]] in [[Asseln (Lichtenau)|Asseln]] bei [[Paderborn]]; † [[7. Februar]] [[1991]] in Paderborn) war ein deutscher katholischer [[Philosoph]] thomistischer Prägung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhsrd Lakebrink. Signatur 1979.jpg|mini|Bernhard Lakebrink. Signatur 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am Gymnasium [[Theodorianum]] in Paderborn studierte er [[Rechtswissenschaft]]en und [[Philosophie]] in [[Bonn]], [[München]] und [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. Er wurde als Student Mitglied der katholischen Studentenverbindungen K.St.V. Albertia München und Germania-Hohentwiel Freiburg im [[Kartellverband|KV]].  Mit einer Studie über &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der theoretischen Notwendigkeit unter besonderer Berücksichtigung der Kantischen und modernen Interpretation ([[Paul Natorp|Natorp]], [[Martin Heidegger|Heidegger]])&amp;#039;&amp;#039; promovierte er im Februar 1930 bei [[Adolf Dyroff]] in Bonn, um anschließend als Lehrer an verschiedenen Gymnasien des Rheinlandes, u.&amp;amp;nbsp;a. – seit 1947 – am traditionsreichen Kölner [[Dreikönigsgymnasium]], tätig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine mutige und wissenschaftlich kompetente Mitarbeit an den gegen [[Alfred Rosenberg]] gerichteten &amp;#039;&amp;#039;Studien zum [[Der Mythus des 20. Jahrhunderts|Mythus des 20. Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039; (weitere Autoren: [[Wilhelm Neuß (Theologe)|Wilhelm Neuß]], [[Hermann Platz]] und [[Josef Steinberg]]) widersetzte er sich 1934 der Vereinnahmung der mittelalterlichen Philosophie und Theologie, besonders [[Meister Eckhart]]s, durch die nationalsozialistische Ideologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Mediävisten [[Josef Koch (Philosoph)|Josef Koch]] habilitierte er sich 1954 an der [[Universität zu Köln]] mit einer Arbeit zum Verhältnis von [[Thomismus]] und [[Hegelianismus|Hegelschem Denken]].&lt;br /&gt;
Nach einer Gastprofessur in Münster wurde er 1959 Nachfolger von [[Max Müller (Philosoph)|Max Müller]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]]. Als Ordinarius für Philosophie lehrte er dort bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1987 wurde er von  Kardinal [[Mario Luigi Ciappi]] zum Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Päpstlichen Römischen Akademie des Hl. Thomas und der Katholischen Religion&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Lakebrink wurde das Denken des italienischen Thomisten [[Cornelio Fabro]] (1911–1995) im deutschen Sprachraum rezipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik&amp;#039;&amp;#039; (1967) enthielt eine Kritik an [[Joseph Maréchal]] und [[Karl Rahner]]. Beide seien Vertreter eines subjektiven oder [[Transzendentalphilosophie|transzendentalen]] Idealismus, der mit dem biblischen Schöpfungsbegriff nicht zu vereinbaren sei, weil er den Menschen verabsolutiere – trotz {{&amp;quot; |Text=seiner pathetischen Vorliebe für Endlichkeit und Geschichtlichkeit des Menschen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. S. 64&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Dieser Idealismus sei {{&amp;quot; |Text=die schleichende Krankheit unserer Tage}}, die {{&amp;quot; |Text=heute bis tief in die einst so gefestigte Welt der katholischen Theologie eingebrochen ist und hier eine Atmosphäre der Unsicherheit und Gefährdetheit schuf, deren Ende ... noch nicht abzusehen ist.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. S. 65. An anderer Stelle spricht er von der &amp;quot;Krankheit der Transzendalität&amp;quot;, die &amp;quot;das Denken verwirrt, die Wissenschaft irritiert und jetzt sogar die katholische Theologie und ihre Exegese bedrängt.&amp;quot; (B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. S. 143)&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Mit [[Thomas von Aquin]] und Hegel argumentierte Lakebrink gegen [[Kant]] und die moderne Theologie. &amp;quot;Die unübertreffliche Kritik Hegels&amp;quot; am Idealismus Kants sei in der modernen Theologie &amp;quot;offenbar niemals angekommen, sonst wäre es nicht möglich gewesen, dass jener paradoxe Versuch unternommen wurde, den klassischen Thomismus in die dünne Luft des Kantianismus zu transponieren, die hl. Metaphysik des hl. Thomas von Aquin dem transzendentalen [[Kritizismus]] buchstäblich aufzuopfern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. 125f. An Lakebrink wäre die Frage zu richten, ob er den Thomismus nicht in die dünne Luft des Hegelianismus transponiert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lakebrink ging es um eine Metaphysik, die sich niemals wandelt, denn ihre &amp;quot;Wahrheit ist zu zeitlos, als dass sie geschichtlich irgendwie verwundbar wäre.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Theologie habe die Aufgabe, den Schatz der Dogmen &amp;quot;trotz aller Widrigkeit der Zeiten aus den Wassern der Geschichte heraus- und über sie emporzuhalten, damit sie ihn intakt und ungeschmälert&amp;quot; bis zum Jüngsten Tag &amp;quot;herüberrette&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lakebrink betont den Vorrang der Ungeschichtlichkeit vor der Geschichtlichkeit, den Vorrang der &amp;quot;Unzeit&amp;quot; vor der Zeit. Man müsse einsehen, &amp;quot;dass alle Geschichte nur möglich ist auf dem Boden von Ungeschichtlichkeit&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Aller Zeit wohnt als Bedingung ihrer Möglichkeit die Unzeit inne&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;quot;Wesenhaft-Feste in Sein und Erkennen&amp;quot; dürfe nicht &amp;quot;in die Geschichtlichkeit menschlichen Daseins hineingerissen&amp;quot; werden.&amp;lt;ref&amp;gt;S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschichtlichkeit und Zeitlichkeit sieht Lakebrink als Bedrohung der Wahrheit, die &amp;quot;über alle Geschichte und Zeitlichkeit triumphiert&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Lakebrink: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 1967. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe dazu auch die [[Philosophia perennis]]. Die Namen &amp;quot;[[Jesus]]&amp;quot; und &amp;quot;Christus&amp;quot; werden in dem Buch kein einziges Mal genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf S. 245 ist immerhin noch von der &amp;quot;Gestalt des menschgewordenen Gottes&amp;quot; die Rede. Auf S. 19 ist in einem lateinischen Thomas-Zitat vom &amp;quot;Antichristus&amp;quot; die Rede. Ein Anliegen der von Lakebrink kritisierten erneuerten Metaphysik war es, den klassischen Hiatus zwischen Metaphysik und Offenbarungstheologie zu überbrücken.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Lakebrinks Habilitationsschrift wurde der von Hans Hof&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Hof: Scintilla animae. Eine Studie zu einem Grundbegriff in Meister Eckharts Philosophie mit besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses der Eckhartschen Philosophie zur neuplatonischen und thomistischen Anschauung. Lund/Bonn 1952. S. 154. Das Buch befindet sich im Kölner Thomas-Institut (Signatur C5/675), dessen stellvertretender Leiter Lakebrink war. Die Behauptung Bergers, es handele sich um eine Wortschöpfung Lakebrinks, ist daher zu korrigieren.&amp;lt;/ref&amp;gt; geprägte Terminus &amp;#039;&amp;#039;Thomistische Analektik&amp;#039;&amp;#039; (gegen &amp;#039;&amp;#039;Dialektik&amp;#039;&amp;#039;) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schüler von Lakebrink, Peter Wacker (* 1939), war seit 1971 Professor für Philosophie an der [[PH Schwäbisch Gmünd|Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd]]. Ein anderer Schüler war [[Claus Günzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Eckehart-Problem.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Mythos des XX. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hegels dialektische Ontologie und die thomistische Analektik.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Metaphysik Hegels.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Widerlegung der Phil./Dialektik Hegels.&amp;#039;&amp;#039; Rombach, Freiburg 1969.&lt;br /&gt;
* Hegel, G. W. F., &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien der Philosophie des Rechts oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse. Mit einer Einleitung herausgegeben von Bernhard Lakebrink&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 1970 (Universal-Bibliothek 8388). ISBN 3-15-008388-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zu Hegels „Logik“ in seiner „Enzyklopädie“ von 1830.&amp;#039;&amp;#039; Alber, Freiburg, München&lt;br /&gt;
:Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sein und Wesen.&amp;#039;&amp;#039; 1979. ISBN 3-495-47410-2&lt;br /&gt;
:Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Begriff.&amp;#039;&amp;#039; 1985. ISBN 3-495-47424-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cornelio Fabro (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegenwart und Tradition: Strukturen des Denkens. Eine Festschrift für Bernhard Lakebrink.&amp;#039;&amp;#039; Rombach, Freiburg i. Br. 1969.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070716145153/http://www.bautz.de/bbkl/l/lakebrink_b.shtml |band=19|autor=[[David Berger (Theologe)|David Berger]]|spalten=861-864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118568833}}&lt;br /&gt;
* Artikel zu Bernhard Lakebrinks Biographie und Philosophie in der Tagespost: [https://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/der-innere-friede-der-die-dinge-durchwaltet-art-236150]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118568833|LCCN=n/83/10643|VIAF=109192050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lakebrink, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuscholastik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lakebrink, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Philosoph thomistischer Prägung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Asseln (Lichtenau)|Asseln]] bei [[Paderborn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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