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	<title>Bernhard Klemm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:49:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Klemm&amp;diff=2648329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Literatur und Quellen */</title>
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		<updated>2025-02-02T21:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und Quellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Klemm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juli]] [[1916]] in [[Dresden]]; † [[16. April]] [[1995]] ebenda; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Erich Kurt Klemm&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]], [[Denkmalpflege]]r und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006245 030 Ansicht von Neubauten auf der Grunaer Straße.jpg|mini|Neubauten auf der [[Grunaer Straße]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DD-Grab-Klemm-2.jpg|miniatur|Grab von Bernhard Klemm in Dresden]]&lt;br /&gt;
Klemm besuchte bis 1935 die [[Dreikönigschule]] in Dresden und studierte von 1935 bis 1940 Architektur an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]], wo er seit 1935 der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Arminia Stuttgart&amp;#039;&amp;#039; angehörte,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 110. Jg. (1995), H. 4, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; und an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. Zu seinen Lehrern zählten [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] und [[Paul Bonatz]]. Anschließend war er ein Jahr im Architekturbüro von [[Hans Freese (Architekt)|Hans Freese]] in Dresden tätig. Dort war er 1941 mit dem Entwurf für das Turmhaus an der [[Nord-Süd-Achse (Berlin)|Nord-Süd-Achse]] in Berlin beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Durth et al., Band 2, S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 legte er erfolgreich die Prüfung für den Höheren Staatsdienst als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) ab. Ab 1943 leitete er ein Jahr lang das Architekturbüro von [[Adolf Muesmann]] in Dresden. Anschließend war er ab 1944 ein Jahr lang Chefarchitekt und Oberbauleiter bei [[Schilling &amp;amp; Graebner]] in Dresden. Er ersetzte dort den bisherigen Chefarchitekten [[Johannes Rascher]], der ins Reichsheimstättenamt gewechselt war, um dort an Planungen der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] für den Wiederaufbau mitzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Durth et al., Band 1, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemm kehrte bereits 1945 nach Dresden zurück und wurde hier Architekt und Bauleiter im Architekturbüro von [[Ragnar Hedlund]]. Ab 1949 arbeitete Klemm als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Dresden und war von 1949 bis 1950 zudem Leiter der Bauabteilung „Hotel und Gaststättenbetriebe“. Im Jahr 1951 wurde Klemm als Nachfolger von [[Emil Leibold]] Chefarchitekt des VEB Projektierung Sachsen. Als Leiter der Entwurfsabteilung arbeitete er unter anderem Wiederaufbaupläne für die Stadt Dresden aus. Zu seinen zentralen Bauten zählen die Entwürfe für den Wiederaufbau der [[Grunaer Straße]], Ecke [[Blochmannstraße (Dresden)|Blochmannstraße]], die bis 1952 umgesetzt und anschließend von offizieller Seite als „noch im Formalismus verwurzelt“ kritisiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Durth et al., Band 1, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 wurde Klemm Assistent und ab 1952 Oberassistent am von [[Heinrich Rettig (Architekt)|Heinrich Rettig]] geleiteten Lehrstuhl für Gebäudelehre und Entwerfen von Hochbauten der Technischen Hochschule Dresden. Im Jahr 1952 übernahm Klemm einen [[Lehrauftrag]] für Werklehre an der Technischen Hochschule Dresden, 1954 den für Gebäudelehre und Entwerfen sowie 1956 den Lehrauftrag für Baukonstruktionslehre. Er wurde im folgenden Jahr Dozent für Werklehre und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1962 mit seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Sanierung des Görlitzer Peterskirchviertels&amp;#039;&amp;#039;. In den 1950er- und 1960er-Jahren engagierte sich Klemm intensiv in der Bestandsaufnahme und Sicherung von Altstadtkernen unter anderem in [[Historische Altstadt (Görlitz)|Görlitz]], [[Altstadt (Pirna)|Pirna]] und [[Altstadt (Meißen)|Meißen]]. Aus dem Jahr 1961 stammt zudem ein Sanierungskonzept für die [[Innere Neustadt]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1969 lehrte Klemm als Dozent für Erhaltung und Rekonstruktion von Hochbauten an der Technischen Universität Dresden und wurde so Begründer des [[Postgraduierter|Postgraduierten]]-Studiums für Denkmalpflege an der Universität. Er war von 1976 bis 1981 [[außerordentlicher Professor]] für Gebäudelehre und Entwerfen an der Sektion Architektur der Technischen Universität Dresden. Zu seinen Schülern gehörte unter anderem [[Jürgen Schieferdecker]]. Der erklärte Denkmalschutzexperte Klemm war Mitglied des Burgen-Ausschusses der Europäischen Wirtschaftskommission der UNO. Die Stadt Hamburg verlieh ihm 1983 den [[Fritz-Schumacher-Preis]]. Seit 1981 [[Emeritierung|emeritiert]], verstarb Klemm 1995 in Dresden und wurde auf dem [[Äußerer Plauenscher Friedhof|Äußeren Plauenschen Friedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Universität Dresden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grabstätten von Professoren der alma mater dresdensis auf Friedhöfen in Dresden und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Lausitzer Druck- und Verlagshaus, 2003, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klemms Nachlass befindet sich beim [[Landesamt für Denkmalpflege Sachsen]] und im [[Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden-Dreikönigsschule1.jpg|mini|Ehemalige [[Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden]]]]&lt;br /&gt;
* 1951–1952: Wohnbebauung [[Grunaer Straße]] 7–43 in Dresden&amp;lt;ref&amp;gt;May et al., S. 44, Nr. 51 (Wohnbebauung Grunaer Str. 7–43)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: Rekonstruktion (Baulückenschließung) des Hauses Peterstraße 11/12 in Görlitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/612745/17 |titel=Künstler schaffen am Antlitz und am geistigkulturellen Profil der Stadt Görlitz 1945-1965 |sprache=de-DE |abruf=2025-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963–1965: Neuaufbau der 1945 zerstörten Dreikönigschule in Dresden als Institutsgebäude der [[Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden|Pädagogischen Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“]] (seit 1994 [[Gebäude des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst]]), mit Joachim Poppe&amp;lt;ref&amp;gt;May et al., S. 41, Nr. 45 (2) (Pädagogische Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“, Institutsgebäude)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968–1974: Sanierungsplan für das Wohngebiet Förstereistraße, Timäussstraße, [[Alaunstraße]] in der [[Äußere Neustadt|Äußeren Neustadt]] Dresdens, mit Karl-Heinz Hertzschuch&amp;lt;ref&amp;gt;May et al., S. 40, Nr. 42 (Sanierungsplan für Wohngebiet Förstereistr., Timäussstr., Alaunstr.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Heinz Lemper|Ernst-Heinz Lemper:]] &amp;#039;&amp;#039;Künstler schaffen am Antlitz und am geistigkulturellen Profil der Stadt Görlitz 1945-1965.&amp;#039;&amp;#039; Städtische Kunstsammlungen Görlitz, 1965&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/612745/16 |titel=Künstler schaffen am Antlitz und am geistigkulturellen Profil der Stadt Görlitz 1945-1965 |sprache=de-DE |abruf=2025-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Klemm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.&amp;amp;nbsp;V. von [[Reiner Pommerin]], Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 456–457 ({{Google Buch |BuchID=Lz-8eVVqPOQC |Seite=456 |Hervorhebung=&amp;quot;Klemm, Bernhard&amp;quot;}}).&lt;br /&gt;
* Bernhard Sterra et al.: &amp;#039;&amp;#039;Dresden und seine Architekten. Strömungen und Tendenzen 1900–1970&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Kunst Dresden, Husum 2011, S. 24–25, 190–191.&lt;br /&gt;
* [[Walter May (Autor)|Walter May]], Werner Pampel, Hans Konrad: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer DDR, Bezirk Dresden&amp;#039;&amp;#039;. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* [[Werner Durth]], [[Jörn Düwel]], [[Niels Gutschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Städtebau der DDR. Band 1. Ostkreuz: Personen, Pläne, Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York 1998, ISBN 3-593-35933-2.&lt;br /&gt;
* Werner Durth, Jörn Düwel, Niels Gutschow: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Städtebau der DDR. Band 2. Aufbau: Städte, Themen, Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York 1998, ISBN 3-593-35933-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102556653X|VIAF=255700036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klemm, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klemm, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klemm, Bernhard Erich Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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