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	<title>Bernhard Kimmel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Kimmel&amp;diff=489871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666 am 22. Februar 2026 um 11:50 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Tatorte in der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+|Deutschland|Alternativkarte=Germany, Federal Republic of location map January 1957 - October 1990.svg|width=300|float=center|caption=|places=&lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~ |Deutschland |label=Pfälzerwald (1957–1961) |position=bottom |lat=49.40 |long=08.05 |region=DE-RP |name=1957-61 |mark=Reddot.svg |marksize=6}}&lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~ |Deutschland |label=Trebur (1975) |position=top |lat=49.95 |long=08.45 |region=DE-HE |name=1975 |mark=Reddot.svg |marksize=6}}&lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~ |Deutschland |label=Bensheim (1981) |position=right |lat=49.67 |long=08.62 |region=DE-HE |name=1981 |mark=Reddot.svg |marksize=6}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Kimmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in den [[Massenmedien|Medien]] auch &amp;#039;&amp;#039;[[Al Capone]] von der Pfalz&amp;#039;&amp;#039; genannt (* [[21. Mai]] [[1936]] in [[Liestal]], [[Schweiz]]; † [[6. Dezember]] [[2019]] in [[Landau in der Pfalz]]), Sohn eines deutschen Vaters und einer Schweizer Mutter, war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Täter (Strafrecht)|Straftäter]]. Er wurde in der früheren [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] bekannt, weil er um 1960 an Einbrüchen, Raubüberfällen und einer Mordtat beteiligt war und 1981 selbst einen Mord verübte. Zuerst verbüßte er eine langjährige, später eine [[lebenslange Freiheitsstrafe]]. Wegen guter Führung wurde er im Dezember 2003 nach insgesamt mehr als 31&amp;amp;nbsp;Jahren Haft vorzeitig entlassen. 2019 starb er im Alter von 83&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-zeitung_2020-04-06&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Kimmels Vater stammte aus der [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] Kleinstadt [[Lambrecht (Pfalz)|Lambrecht]], die in der Mittelgebirgsregion [[Pfälzerwald]] in [[Rheinland-Pfalz]] liegt, seine Mutter aus der [[Schweiz]]er Gemeinde Liestal im [[Kanton Basel-Landschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;thielen&amp;quot; /&amp;gt; Dort und bei der Großmutter in [[Basel]] verbrachte Kimmel seine frühe Kindheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] scheiterte die Ehe der Eltern. Kimmels Vater kehrte nach Lambrecht zurück, wobei er seinen Sohn mitnahm. Dort erreichte Kimmel den [[Volksschule|Volksschulabschluss]] und erlernte Anfang der 1950er Jahre den Beruf des [[Weber|Tuchwebers]]. Schon in jungen Jahren geriet er auf die schiefe Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straftaten im Pfälzerwald ==&lt;br /&gt;
=== Die Kimmel-Bande ===&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1957, als die ersten Straftaten bekannt wurden, bis zum 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1961 war Kimmel Kopf der nach ihm benannten „Kimmel-Bande“. Diese [[Bande (Gruppe)|Gruppierung]] von sechs jungen [[Kriminalität|Kriminellen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot; /&amp;gt; machte zunächst mit gefundenen Waffen, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammten, dann auch mit gestohlenen die Gegend um Lambrecht unsicher. Vor allem die südlich der Stadt durch den Wald führende [[Totenkopfstraße]] und ihre Umgebung waren mehr als drei Jahre lang Tummelplatz der Bande, von der 187 Delikte registriert wurden. Die dabei erbeuteten knapp 150.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] (inflationsbedingt heute umgerechnet rund {{Inflation|DE|150000|1961|r=-3}} [[Euro]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot; /&amp;gt; waren zu dieser Zeit angesichts eines monatlichen Durchschnittseinkommens unter 400&amp;amp;nbsp;DM (rund {{Inflation|DE|400|1961|r=-3}} Euro) ein beträchtliches Vermögen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;g-geschichte.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbeschädigungen, Einbrüche und Mord ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2013 Pfälzerwald 148 Hellerplatzhaus.JPG|mini|Schauplatz des Mordes: die [[Hellerplatzhaus|Hellerhütte]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterstein 190 Karl Wertz Neujahr.JPG|mini|Ritterstein 190 für Mordopfer Wertz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Straftaten begann 1957 mit Schießübungen auf Straßenschilder, setzte sich fort über [[Brandstiftung]]en an Gebäuden und steigerte sich auf eine dreistellige Zahl von [[Einbruch|Einbrüchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; Diese hatten überwiegend Banken zum Ziel; der erste allerdings richtete sich am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1957 gegen die [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]]&amp;amp;shy;-Dienststelle in Lambrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1957-10-25&amp;quot; /&amp;gt; Deren [[Tresor]] wurde entwendet und in einem nahen Garten vergraben, aufgrund der Spuren jedoch zwei Tage später samt dem unversehrten Inhalt –&amp;amp;nbsp;19.000&amp;amp;nbsp;DM Bargeld (rund {{Inflation|DE|19000|1957|r=-3}} Euro) und ein „Blankoscheck“&amp;lt;ref name=&amp;quot;blankoscheck&amp;quot; /&amp;gt; über 10.400&amp;amp;nbsp;DM (rund {{Inflation|DE|10400|1957|r=-3}} Euro)&amp;amp;nbsp;– von der Polizei aufgefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; 1959 verübte die Bande in [[Lachen-Speyerdorf]] (heute Ortsteil von [[Neustadt an der Weinstraße]]) einen bewaffneten [[Raub (Deutschland)|Raubüberfall]] auf ein Waffendepot der damaligen [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungsmacht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;g-geschichte.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1962-10-12&amp;quot; /&amp;gt; Am 31.&amp;amp;nbsp;März 1960 gelang der lukrativste Einbruch. Durch eine Kellertür drang die Bande in das Neustadter Kaufhaus Weickert ein und knackte im Obergeschoss den Tresor, der mehr als 40.000&amp;amp;nbsp;DM in bar (rund {{Inflation|DE|40000|1960|r=-3}} Euro) an zur Auszahlung anstehenden Lohngeldern enthielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1960-04-01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ereignisse gipfelten schließlich in einem [[Mord]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1961-01-03&amp;quot; /&amp;gt; In der Neujahrsnacht 1960/61 war die Bande im Pfälzerwald südwestlich von Neustadt unterwegs. Zunächst wurde die [[Totenkopfhütte]] an der [[Totenkopf (Haardt)|namensgebenden Passhöhe]] angezündet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; dann zog man weiter zur gut 1&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Hellerplatzhaus|Hellerhütte]]. Um 3&amp;amp;nbsp;Uhr früh schoss dort das Bandenmitglied Lutz Cetto&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot; /&amp;gt; mit einer 9-mm-Pistole&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-01&amp;quot; /&amp;gt; den damals 49-jährigen Hüttenwart Karl Wertz (1911–1961) aus [[Haßloch]] nieder, der für den [[Pfälzerwald-Verein]] die Hütte betrieb und dort übernachtete. Wertz hatte die jungen Leute, die angetrunken vor dem Haus randalierten und um sich schossen, mit einer Taschenlampe angeleuchtet, und Cetto hatte, wie sich im Gerichtsverfahren ergab, befürchtet, der Hüttenwart könnte vielleicht Bandenmitglieder erkennen und später als Täter identifizieren. Im Neustadter Krankenhaus [[Hetzelstift]] wurde noch in der Nacht festgestellt, dass Wertz auf dem Transport verstorben war. Zeuge der Todesschüsse war ein Mitglied des Pfälzerwald-Vereins.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-01&amp;quot; /&amp;gt; Von der Mordtat kündet der [[Ritterstein]] Nr.&amp;amp;nbsp;190, der später an der Hellerhütte gesetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großfahndung und Festnahme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Lambrecht 01.jpg|mini|Lagezentrum der Polizei: die Schule in Lambrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Bluttat kam es zur Großfahndung. Sie wurde koordiniert durch den Leiter der [[Kriminalpolizei|Kripo]] [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]], [[Georg Fleischmann]] (1906–1970), der 1963 wegen des Vorwurfs, im Zweiten Weltkrieg Mordtaten begangen zu haben, sein Amt verlor. Mehr als tausend Polizisten –&amp;amp;nbsp;von denen eine größere Anzahl im Lambrechter Schulhaus untergebracht wurde, so dass die Schüler einige Tage „Sonderferien“ hatten&amp;amp;nbsp;– spürten Kimmel nach, der mit seiner damaligen Lebensgefährtin Mathilde „Tilly“ Dohn (die in der Presse gelegentlich „Revolver-Tilly“&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1962-10-12&amp;quot; /&amp;gt; genannt wurde) eine Woche lang im winterlichen Pfälzerwald unterwegs war. Dann, am 22.&amp;amp;nbsp;Januar 1961,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; wurden beide festgenommen und kamen in [[Untersuchungshaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot; /&amp;gt; Kimmel war durch eine entfernte Verwandte, bei der er sich Verpflegung besorgt hatte, zur Aufgabe überredet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nn_1961-02-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während eines [[Lokaltermin]]s im folgenden Monat (Februar 1961) gelang Kimmel unter den Augen von Kripochef Fleischmann und drei Polizisten&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot; /&amp;gt; noch einmal eine spektakuläre Flucht: Er hatte sich im Wald die [[Handschellen]] abnehmen lassen, damit er seinen Mantel ausziehen könne, um ihn seiner angeblich frierenden Lebensgefährtin umzuhängen. Ohne Fesseln sprang er dann plötzlich einen steilen Abhang hinunter und versorgte sich in einem nahegelegenen Versteck mit einer Maschinenpistole.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot; /&amp;gt; Bei der nachfolgenden Schießerei konnte auch seine Freundin flüchten. Nach vier Tagen jedoch musste das Paar vor der Februarkälte kapitulieren und stellte sich den Behörden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozesse ===&lt;br /&gt;
Polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen sowie die Prozesse kosteten die Bundesrepublik mehr als 100.000&amp;amp;nbsp;DM (rund {{Inflation|DE|100000|1962|r=-3}} Euro).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; Im Herbst 1962 erfolgten durch das [[Schwurgericht]] beim [[Landgericht Frankenthal (Pfalz)|Landgericht Frankenthal]] unter Vorsitz von Landgerichtsdirektor Erich Barbier (1908–1988)&amp;lt;!--* 17. Dezember 1908; † 21. Oktober 1988 --&amp;gt; erste Verurteilungen wegen der Einbrüche und Diebstähle. Der Polizei stellte der Gerichtsvorsitzende während der Hauptverhandlung ein wenig schmeichelhaftes Zeugnis aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Wenn die Polizei schneller und besser gearbeitet hätte und den eindeutigen Hinweisen nachgegangen wäre, dann hätte die Bande schon 1957 nach dem Einbruch in die AOK Lambrecht unschädlich gemacht werden können. |Autor=Landgerichtsdirektor Erich Barbier am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 1962 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1962-10-12&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben diesen AOK-Einbruch hatte die Polizei Kimmel nicht zugetraut und nach der belastenden Aussage eines Augenzeugen in den Ermittlungsakten vermerkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Kimmel kommt für den Einbruch nicht in Frage. Er ist aus einer tief religiösen Familie. Der Anzeiger dagegen ist vorbestraft. |Autor=Vernehmungsprotokoll der Gendarmerie Lambrecht von 1957 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1962-10-12&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuständig für den Tatkomplex um den nächtlichen Mord war 1963 das gleiche Gericht, das an mehreren Tagen im Januar und Februar verhandelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-07&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1963%2Fxml%2F19630207xml%2Fhabxml63_3494.xml&amp;amp;pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1963%2Fpdf%2F19630207.pdf%2FASV_HAB_19630207_HA_018.jpg |titel=Der Prozeß&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; gegen die Al-Capone-Bande |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1963-02-07 |abruf=2011-07-11 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140503001321/http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1963%2Fxml%2F19630207xml%2Fhabxml63_3494.xml&amp;amp;pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1963%2Fpdf%2F19630207.pdf%2FASV_HAB_19630207_HA_018.jpg |archiv-datum=2014-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In die neuen Urteile wurden die Ende 1962 ausgesprochenen Strafen teilweise einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders weil ein Teil der Beute, die angeblich in Aluminium-Milchkannen im Wald vergraben wurde, verschwunden blieb und weil er der Anführer der Bande war, erhielt Kimmel eine 14-jährige Freiheitsstrafe. Von dieser musste er –&amp;amp;nbsp;unter Anrechnung der Untersuchungshaft und wegen guter Führung&amp;amp;nbsp;– etwas mehr als neun Jahre verbüßen; im Mai 1970 kam er auf freien Fuß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1970-06-26&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cetto wurde wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt, die er in der [[Justizvollzugs- und Sicherungsverwahranstalt Diez|Justizvollzugsanstalt Freiendiez]] verbüßen sollte; nach wenigen Monaten nahm er sich dort Anfang Januar 1964 das Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1964-01-06&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=hr (Autorenkürzel) |Titel=Lutz Cetto in Zuchthauszelle gestorben |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]], Gesamtausgabe |Nummer=4 |Ort=Ludwigshafen |Datum=1964-01-06 |Online=[https://www.rheinpfalz.de/fileadmin/user_upload/Redaktion/Pdf/Bernhard_Kimmel/06.01.1964_pol_politik_3_3_25101851_HR.pdf online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weiteren der fünf Bandenmitglieder,&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-07&amp;quot; /&amp;gt; die bei der Mordtat zugegen waren, wurden mit zeitlichen Haftstrafen belegt: Rudi Hartmann erhielt neun Jahre und acht Monate, Bruno Veit&amp;lt;!-- sic, ohne h! --&amp;gt; drei Jahre, Mathilde Dohn zwei Jahre und zehn Monate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-09&amp;quot;&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/archive/1963/pdf/19630209.pdf/ASV_HAB_19630209_HA_024.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lebenslänglich für Cetto&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 2&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankeinbruch und Freispruch ==&lt;br /&gt;
1975 wurde in [[Trebur]] – südwestlich von [[Frankfurt am Main]] – nachts ein Einbruch in eine Bank verübt. In der Nähe des Tatorts nahm die Polizei Kimmel fest und fand in seinem Auto auch Werkzeug, das zur Tatausführung gepasst hätte. Er weigerte sich, ein [[Geständnis]] abzulegen, und wurde angeklagt. 1976 wurde er jedoch freigesprochen, weil die [[Beweis (Recht)|Beweise]] gegen ihn nicht ausreichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankeinbruch und Polizistenmord ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche Ziegenhain HDR.jpg|mini|Rechts neben der Kirche: Eingangstor und Mauer der JVA Schwalmstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1981 versuchte Kimmel gemeinsam mit einem Komplizen, nachts in eine Kreissparkassenfiliale in [[Bensheim]] an der südhessischen [[Bergstraße]] einzubrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; Dabei attackierte er mit Waffengewalt die alarmierten Polizisten. Durch einen von Kimmel gezündeten [[Sprengladung|Sprengsatz]] erlitt der 26-jährige Achim Benick eine [[Querschnittlähmung]], da Splitter in das Rückenmark eindrangen. Von einer Kugel aus Kimmels Pistole wurde der 31-jährige Hubert Rupprecht aus wenigen Metern Entfernung in den Kopf getroffen, er starb wenige Tage später. Kimmel selbst wurde bei der Auseinandersetzung mit den Polizisten angeschossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1981-12-23&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht wertete die Tat als Mord und verurteilte Kimmel folgerichtig zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, von der er 22&amp;amp;nbsp;Jahre absitzen musste. Die meiste Zeit war er im [[Hochsicherheitstrakt]] der nordhessischen [[Justizvollzugsanstalt Schwalmstadt]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Selbstdarstellung ==&lt;br /&gt;
Bereits um 1960 hatte Kimmel unter dem Namen „Al Capone“, mit dem er auf den berüchtigten US-amerikanischen Gangsterboss anspielte, Pressekontakte gesucht. Entsprechende Beachtung fand er vor allem bei der [[Regenbogenpresse]], welche die Bezeichnung immer wieder aufgriff. Auch ein 1969 über das Geschehen im Pfälzerwald gedrehter [[Fernsehfilm]] führte den Spitznamen im Titel: &amp;#039;&amp;#039;Al Capone im deutschen Wald&amp;#039;&amp;#039;. Unter der Regie von [[Franz Peter Wirth]] und nach dem Drehbuch von [[Peter Adler (Autor)|Peter Adler]] spielten [[Will Danin]] („Kalle Damm“ alias Bernhard Kimmel), [[Angelika Bender]] („Hanni“ alias Mathilde Dohn), [[Christof Wackernagel]], [[Rainer Werner Fassbinder]] u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb&amp;quot;&amp;gt;{{IMDb|tt0063997|Al Capone im deutschen Wald (1969)}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmdienst&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|64033|Al Capone im deutschen Wald|Abruf=2020-06-18}} (Ausstrahlung am 23. Oktober 1969 durch die ARD)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dieselben Ereignisse inszenierte das [[Chawwerusch Theater]] aus [[Herxheim bei Landau/Pfalz|Herxheim bei Landau]] 2003 ein [[drama]]tisches Schauspiel in [[Pfälzische Dialekte|Pfälzer Mundart]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kohle in de Milchkann&amp;#039;&amp;#039; (pfälzisch für „Geld in der Milchkanne“) und dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Eine Räubergeschichte aus dem Pfälzer Wald&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;theaterportal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.theaterportal.de/detail_stueck?pident=27555 |titel=Kohle in de Milchkann |hrsg=theaterportal.de |abruf=2011-07-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070927045309/http://www.theaterportal.de/detail_stueck?pident=27555 |archiv-datum=2007-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Regie führte Ben Hergl, Mitautoren waren Walter Menzlaw und Peter Schraß. Die Aufführung stand bis 2004 auf dem [[Repertoire|Spielplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung einer [[Dokumentarfilm|filmischen Dokumentation]] in den 1970er Jahren lernte Kimmel den Schriftsteller [[Martin Walser]] kennen, der sich erfolglos für die Resozialisierung des Häftlings starkmachte. Während der zweiten Haftperiode begann Kimmel mit der Modellierung von [[Skulptur]]en, die in Ausstellungen, beispielsweise 1993 in Ludwigshafen, präsentiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 2003, als alter Mann nach seiner zweiten Haftentlassung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot; /&amp;gt; war Kimmel bei den Medien gefragt und präsentierte sich jenseits seines 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstags immer noch als „edler Räuber“ von der Art des legendären [[Johannes Bückler|Schinderhannes]]. So brachte er 2006 in einer 45-minütigen Dokumentation des [[Südwestrundfunk]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;swr&amp;quot;&amp;gt;Film von [[Roland May (Regisseur)|Roland May]] und [[Dirk Laabs]] ([[Südwestrundfunk]]): &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Kimmel – der „Al Capone“ aus der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Ausstrahlung durch die [[ARD]], 20. März 2006, 21&amp;amp;nbsp;Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizeioldtimer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eberhard Dersch |url=http://www.polizeioldtimer.de/filmaufnahmen_Kriminalfall-Kimmel.htm |titel=Filmaufnahmen zu „Kriminalfall Kimmel“ |hrsg=polizeioldtimer.de |datum=2006-03-16 |abruf=2010-11-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071012193056/http://www.polizeioldtimer.de/filmaufnahmen_Kriminalfall-Kimmel.htm |archiv-datum=2007-10-12 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum wiederholten Male zum Ausdruck, wie sehr er sich als Opfer der Gesellschaft und widriger Umstände sieht: Er äußerte z.&amp;amp;nbsp;B. Unverständnis dafür, dass er wegen &amp;#039;&amp;#039;Polizistenmordes durch Kopfschuss&amp;#039;&amp;#039; belangt worden sei, obwohl er doch „über den Kopf hinweg gezielt“ habe. Ebenfalls 2006 drehte Regisseur [[Peter Fleischmann (Regisseur)|Peter Fleischmann]] über Kimmel, den er schon 1970 in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Unheil]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt und über den er 1987 den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Al Capone von der Pfalz&amp;#039;&amp;#039; gefertigt hatte, einen Film mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mein Freund, der Mörder&amp;#039;&amp;#039;. Der Kinostart war am 21.&amp;amp;nbsp;Juli, die TV-Ausstrahlung erfolgte am 18.&amp;amp;nbsp;September 2006.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arte&amp;quot;&amp;gt;Film von Peter Fleischmann: &amp;#039;&amp;#039;Mein Freund, der Mörder&amp;#039;&amp;#039;. Ausstrahlung durch [[arte]], 18. September 2006, 22:30 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der [[Pfalz (Region)|Pfalz]], hauptsächlich im [[Landkreis Bad Dürkheim]], der Heimatregion von Bernhard Kimmel, war in den 1960er Jahren folgender Spottvers bekannt: „Al Capone dieser Lümmel, wohnt in Lambrecht und heißt Kimmel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas B. Hutter |Titel=„Ich wollte ein edler Räuber sein“ |TitelErg=Die Kimmel-Bande, ein Pfälzer Mythos |Herausgeber=Klaus Schönberger |Sammelwerk=Va Banque: Bankraub – Theorie, Praxis, Geschichte |Verlag=Verlag Libertäre Assoziation |Ort=Hamburg |Datum=2001 |ISBN=3-922611-83-4 |Seiten=78–91}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michail Krausnick]] |Titel=Al Capone im deutschen Wald |Verlag=Edition Durchblick |Ort=Neckargemünd |Datum=1999 |ISBN=3-89811-146-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rainer Thielen |Titel=Al Capone Bernhard Kimmel |TitelErg=Ein Pfälzer Schinderhannes? |Verlag=Höma Verlag |Ort=Offenbach an der Queich |Datum=2008 |ISBN=978-3-937329-34-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Wegner |Titel=Al Capone von der Pfalz – Bernhard Kimmel |TitelErg=Biografischer Kriminalroman |Verlag=Gmeiner-Verlag |Ort=Meßkirch |Datum=2017 |ISBN=978-3-8392-2071-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/panorama/bernhard-kimmel-der-al-capone-aus-der-pfalz-60030 Foto von Kimmel beim Prozess 1963] auf express.de (19. Januar 2020, Presseartikel weitgehend aus Wikipedia gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;blankoscheck&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Polizei- und Medienberichten wurde der Ausdruck „Blankoscheck“ offensichtlich falsch gebraucht; denn der Scheck war ja ausgefüllt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rhein-zeitung_2020-04-06&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Roswitha Kexel |Titel=„Al Capone von der Pfalz“ ist tot |Sammelwerk=[[Rhein-Zeitung]] |WerkErg=Ausgabe E |Ort=Koblenz |Datum=2020-04-06 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;thielen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Rainer Thielen |Titel=Al Capone Bernhard Kimmel |Datum=2008 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-9/1961&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Der Spiegel |ID=43159932 |Titel=Polizei. Großfahndung. Kimmel-Türken |Nr=9 |Jahr=1961 |Datum=1961-02-22 |Seiten=23f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel_2004-05-22&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Torsten Hampel |Titel=Schusswunden im Pfälzer Wald&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; |Sammelwerk=[[Tagesspiegel|Der Tagesspiegel]] |Ort=Berlin |Datum=2004-05-22 |Online=[https://web.archive.org/web/20211204181848/https://www.tagesspiegel.de/zeitung/verbrechen-schusswunden-im-pfaelzer-wald/1375386.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;g-geschichte.de&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.g-geschichte.de/pdf/plus/Kimmel.pdf |titel=Der Al Capone aus der Pfalz |werk=Magazin G/Geschichte |datum=2008 |abruf=2010-09-06 |kommentar=Internet-Zusatzartikel zur Printausgabe Heft 9 |format=PDF; 248&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924020315/http://www.g-geschichte.de/pdf/plus/Kimmel.pdf |archiv-datum=2015-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2018-03-05&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Attinger, Stefan Heimerl |url=http://storys.rheinpfalz.de/der-fall-kimmel |titel=Der Fall Kimmel |hrsg=storys.rheinpfalz.de |werk=[[Die Rheinpfalz]] |datum=2018-03-05 |abruf=2020-05-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210204221534/http://storys.rheinpfalz.de/der-fall-kimmel |archiv-datum=2021-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1957-10-25&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel=Kassenschrank in der Nacht fortgeschleppt |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=1957-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1962-10-12&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1962%2Fxml%2F19621012xml%2Fhabxml62_41547.xml&amp;amp;pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1962%2Fpdf%2F19621012.pdf%2FASV_HAB_19621012_HA_010.pdf |titel=„Verletzte werden umgelegt!“ Die Al-Capone-Bande gab sich drastische Gesetze |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1962-10-12 |abruf=2011-12-28 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140503003451/http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1962%2Fxml%2F19621012xml%2Fhabxml62_41547.xml&amp;amp;pdfurl=http%3A%2F%2Farchiv.abendblatt.de%2Fha%2F1962%2Fpdf%2F19621012.pdf%2FASV_HAB_19621012_HA_010.pdf |archiv-datum=2014-05-03 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1960-04-01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel=Gelddiebstahl großen Stils |TitelErg=Der Einbruch im Kaufhaus Weickert |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=1960-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1961-01-03&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel=„Al Capones“ Todesschüsse im Pfälzerwald |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=1961-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;abendblatt_1963-02-01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://suche.abendblatt.de:8000/article.php?url=/ha/1963/xml/19630201xml/habxml63_2969.xml |titel=Der Todesschuß&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; kam aus seiner 9-mm-Pistole |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=1963-02-01 |abruf=2012-05-10 |kommentar=Anm.: Vermutlich beim Digitalisieren des Zeitungsartikels wurde aus der Pistole &amp;#039;&amp;#039;P38&amp;#039;&amp;#039; die erst später entwickelte &amp;#039;&amp;#039;P88&amp;#039;&amp;#039; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;nn_1961-02-12&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Niko Dziemballa |Titel=Grießpudding für Al Capone |Sammelwerk=[[Nürnberger Nachrichten]] |Datum=1961-02-12 |Online=[https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/1961-griesspudding-fur-al-capone-1.818533 online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1970-06-26&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=hü (Autorenkürzel) |Titel=Kimmel begnadigt |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=1970-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1981-12-23&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=mhü (Autorenkürzel) |Titel=Tod durch 7,65 mm-Projektil |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen |Datum=1981-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134302419|VIAF=11061570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kimmel, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lambrecht (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht Frankenthal (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kimmel, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Al Capone von der Pfalz (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Straftäter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Liestal]] (Schweiz)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landau in der Pfalz]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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