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	<title>Bernhard Ketzlick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:02:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Ketzlick&amp;diff=2874826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-25T20:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Ketzlick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1907]] in [[Hannover]]; † [[26. Februar]] [[1951]] in [[Eisenschmitt]]) war ein von der Gestapo verhafteter, im [[Konzentrationslager Dachau]] von 1941 bis 1945 internierter [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[deutscher]] [[Ordenspriester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Totenbild Bernhard Ketzlick.tif|mini|Totenbild Bernhard Ketzlick]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1926 trat Bernhard Ketzlick in die Ordensgemeinschaft der [[Herz-Jesu-Missionare]] in [[Hiltrup]] ein und legte am 14. Mai 1931 die [[Ewige Profeß]] ab. Am 14. März 1937 empfing er die Priesterweihe. In einem ehemaligen [[Hamm]]er Klostergebäude lebte er von 1938 an in einer Ordenskommunität und arbeitete in der Gemeinde [[pastoral]], vor allem in der [[Jugendseelsorge]]. Zugleich war er [[Vikar]] der örtlichen katholischen Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Jaßmeier MSC: &amp;#039;&amp;#039;P. Bernhard Ketzlick – ein Glaubenszeuge&amp;#039;&amp;#039;. In: Hiltruper Monatshefte, Jg. 109 (2001), Heft 4, S. 121–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Jugendarbeit als auch in der Gemeindeöffentlichkeit nahm der Geistliche in seiner ablehnenden Haltung zum Nationalsozialismus kein Blatt vor den Mund. Wegen seiner kritischen Predigten geriet Ketzlick Ende Juli 1941 im Zuge des [[Klostersturm]]s ins Visier der [[Gestapo]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wa.de/nachrichten/hamm/hamm-uentrop/pater-bernhard-ketzlick-herz-jesu-missionare-hiltrup-2660716.html?cmp=defrss &amp;#039;&amp;#039;Aus Heinrich-Luhmann-Straße wird Ketzlick-Straße&amp;#039;&amp;#039;], Westfälischer Anzeiger vom 11. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde verhaftet; die Räumlichkeiten der Kommunität wurden durchsucht. Die Geheime Staatspolizei fand nichts. Durch die kurz vorher erfolgte Beschlagnahme des Hiltruper Mutterhauses vorgewarnt, hatte Ketzlick sämtliche „Verdachtsgegenstände“ wie Predigthefte, Filme, Kamera, Fotografien, Jugendbücher und Liederhefte ausgeräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Jaßmeier MSC: &amp;#039;&amp;#039;P. Bernhard Ketzlick – ein Glaubenszeuge&amp;#039;&amp;#039;. In: Hiltruper Monatshefte, Jg. 2001, Heft 4, S. 121–123, hier S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Gefängnisaufenthalten in Hamm, Dortmund und Bochum und nach scharfen Verhören und Einzelhaft kam er im Januar 1942 ins [[KZ Dachau]], wo er die Seelsorge unbeirrt trotz massiver Repressionsdrohungen fortsetzte. Infolge der Haft- und Lagerbedingungen erkrankte der Geistliche an Tuberkulose. Nach der [[Befreiung des Konzentrationslagers Dachau]] genas Ketzlick nicht mehr von der Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Lebensjahre verbrachte er als Geistlicher im Sanatorium Haus Bergfeld in Eisenschmitt, wo er 1951 an der Tuberkulose starb. Pater Ketzlick wurde auf dem Friedhof des Klosters der Herz-Jesu-Missionare in Hiltrup begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; Stolperstein für Pater Bernhard Ketzlick&amp;#039;&amp;#039;. In: Hiltruper Monatshefte, Jg. 2011, Heft 1, S. 13–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab ist inzwischen eingeebnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Bernhard Ketzlick, 1, Ostenallee 88, Uentrop, Hamm.jpg|mini|Stolperstein für Bernhard Ketzlick in Hamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Ehrung ==&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde im Jahre 2013 durch Beschluss der Bezirksvertretung [[Hamm-Uentrop]] eine Straße in Bernhard-Ketzlick-Straße umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälischer Anzeiger, Ausgabe Hamm, vom 15. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Jaßmeier MSC: &amp;#039;&amp;#039;P. Bernhard Ketzlick – ein Glaubenszeuge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hiltruper Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 119 (2001), Heft 4, S. 121–123.&lt;br /&gt;
* Peter Möhring: &amp;#039;&amp;#039;Pater Bernhard Ketzlick MSC. Ein Zeuge der christlichen Botschaft in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für mitteldeutsche Kirchen- und Ordensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 12 (2016), S. 193–206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018222545|VIAF=220668458}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ketzlick, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ketzlick, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ordensgeistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenschmitt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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