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	<title>Bernhard Ilschner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:25:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Ilschner&amp;diff=518802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2023-11-13T10:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Ilschner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1928]] in [[Danzig]]; † [[4. Januar]] [[2006]] in [[Lausanne]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Physiker, Hochschullehrer und Pionier in den [[Werkstoffwissenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Ilschner, Sohn der Rembrandtforscherin Liselotte Ilschner (1900–1962), geborene Voss, und des Bankdirektors Friedrich Ilschner (1887–1977),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://billiongraves.com/grave/Dr-Liselotte-Ilschner-Voss/13384101 billiongraves.com].&amp;lt;/ref&amp;gt; ging in [[Berlin]], [[Dresden]] und [[Rudolstadt]] zur Schule. In Rudolstadt machte nach dem Besuch des Gymnasiums 1946 sein Abitur. Er studierte 1946 bis 1950 [[Physik]], [[Mathematik]] und [[Chemie]] an der [[Universität Rostock]] (Alma Mater Rostochiensis) und der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Friedrich-Schiller-Universität]] in [[Jena]]. In Jena graduierte er 1950 in Theoretischer Physik zum Diplom-Physiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seines Studiums war er von 1950 bis 1951 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Von 1952 bis 1954 war er bei der Vacuumschmelze AG in Hanau tätig. Er forschte am [[Max-Planck-Institut für Eisenforschung]] in [[Düsseldorf]] und wurde 1954 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie der Oxydation von Metallen&amp;#039;&amp;#039; an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität]] in [[Bonn]] zum Dr. rer. nat. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Weitere Forschungstätigkeiten erfolgten 1957 am [[Massachusetts Institute of Technology]] (MIT) und bei der Krupp-Forschung in [[Essen]], wo er von 1958 bis 1960 Abteilungsleiter der Zentralforschung Friedr. Krupp war. Von 1961 bis 1965 war er als Oberassistent an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]] in [[Göttingen]] tätig. Dort [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1963 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Strukturelle Probleme beim Stoffabbau aus kristallisierten Verbindungen&amp;#039;&amp;#039;. Bis 1965 war er [[Privatdozent]] am dortigen Institut für Metallphysik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurde Ilschner als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg [[Berufung (Amt)|berufen]] mit der gleichzeitigen Funktion als Gründungsdirektor des Instituts für Werkstoffwissenschaften. 1968/1969 war er Dekan der Technischen Fakultät, 1969 wurde er [[Prorektor]] und war bis 1971 auch Leiter der Hochschulplanungskommission. Von 1972 bis 1975 war er [[Rektor]] an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]], von 1977 bis 1978 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Metallkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1982 engagierte sich Ilschner im Beirat für Wissenschafts- und Hochschulfragen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. 1981 wurde er in die deutsche Sektion des ständigen Büros der „Conférence des Grandes Écoles“ berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wechselte Ilschner als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Mechanisches Werkstoffverhalten (&amp;#039;&amp;#039;Département des Matériaux&amp;#039;&amp;#039;) an der [[École polytechnique fédérale de Lausanne|Eidgenössischen Technischen Hochschule]] in [[Lausanne]]. 1997 wurde Ilschner emeritiert. Er lebte in La Conversion bei [[Lutry]], war evangelisch, ab 1954 mit der promovierten Naturwissenschaftlerin Christa Ilschner, geborene Gensch († 1975) verheiratet, mit der er die Kinder Susanne und Carola hatte, in zweiter Ehe ab 1979 mit der Pfarrerin Erika Ilschner, geborene Giem. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Friederike und [[Benjamin Ilschner]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ilschner wird als Mitbegründer der Werkstoffwissenschaft in Deutschland angesehen. Seine Forschungen waren stets bestrebt, Erkenntnisse aus dem Grundlagenbereich in die angewandte Werkstoffforschung einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1974 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1984 [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1994 [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]], Ehrendoktor der Technischen Fakultät&lt;br /&gt;
* 1998 [[Ruhr-Universität Bochum]], Ehrendoktor für sein Lebenswerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochtemperatur-Plastizität.&amp;#039;&amp;#039; 1973. Wissenschaftliche Monographie.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1982. Lehrbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 566.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123422450}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20070930184422/http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/41316/ Ein Pionier der Werkstoffwissenschaften. Prof. Ilschner (Lausanne) erhält Ehrendoktor].&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;idw&amp;#039;&amp;#039;, 7. Mai 1998).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123422450|LCCN=n/85/52889|VIAF=71519689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ilschner, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (École polytechnique fédérale de Lausanne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruhr-Universität Bochum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ilschner, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lausanne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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