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	<title>Bernhard Hoetger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Hoetger&amp;diff=80507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-07T06:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicola Perscheid - Berhard Hoetger um 1924.jpg|mini|hochkant|Bernhard Hoetger, um 1924, auf einer Fotografie von [[Nicola Perscheid]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1874]] in [[Hörde]] (heute ein [[Dortmund]]er Stadtteil); † [[18. Juli]] [[1949]] in [[Unterseen]], [[Kanton Bern]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Malerei|Maler]], [[Architekt]] und [[Kunsthandwerk]]er des [[Expressionismus (Architektur)|Expressionismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Hoetger war Sohn eines [[Schneider]]meisters und [[Schmied]]s in Hörde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv-boettcherstrasse.de/node/1691 &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger&amp;#039;&amp;#039;] im [[Böttcherstraße (Bremen)|Böttcherstraße]]-Archiv, abgerufen am 2. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon als Kind schnitzte er aus Brennholz immer wieder Köpfe und führte damit Puppentheater für die Nachbarskinder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Theile: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger&amp;#039;&amp;#039;. In: Diethart Döring und andere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Rund um die Uhr – ein Hörder Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Stammtisch „Schlanke Mathilde“, Dortmund-Hörde 1985, S. 87–94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Pariser Jahre ===&lt;br /&gt;
Hoetger absolvierte von 1888 bis 1892 eine [[Steinmetz]]lehre&amp;lt;ref name=&amp;quot;BremLexHoetger&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Kloos: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1980.&amp;lt;!--Seite?--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Detmold]] mit sich anschließenden [[Wanderjahr]]en. Von 1895 bis 1897 war Hoetger Technischer Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Werkstatt für kirchliche Kunst&amp;#039;&amp;#039; von [[Wiedenbrücker Schule|Franz Goldkuhle]] in [[Rheda-Wiedenbrück|Wiedenbrück]]. Er bezeichnete diese Zeit wegen des rauen [[Handwerk]]ertons als seine „Fron- und Sklavenjahre“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] als Schüler von [[Karl Janssen (Bildhauer)|Karl Janssen]] folgte von 1900 bis 1907 ein Aufenthalt in [[Paris]], wo ihn [[Aristide Maillol|Maillol]] und [[Auguste Rodin|Rodin]] beeinflussten. Dadurch wurde Hoetger zum [[Expressionismus|Expressionisten]]. Im Atelier von Rodin machte er 1906 die Bekanntschaft von [[Paula Modersohn-Becker]], die ihm von der [[Künstlerkolonie Worpswede]] berichtete. Später beschäftigte sich Hoetger auch mit den Werken [[Antoni Gaudí|Gaudís]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 heirateten Bernhard Hoetger und die Konzertpianistin Helene Natalie Haken (1880–1967), „Lee“ genannt, die er in Paris kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Darmstädter Künstlerkolonie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Hoetger durch den [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt)|Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937)]] als Professor an die [[Darmstädter Künstlerkolonie]] berufen&amp;lt;ref&amp;gt;Saal 1989, S. 31, Anm. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; und für eine 1913/14 geplante Ausstellung mit der skulpturalen Ausstattung des [[Platanenhain (Darmstadt)|Platanenhains]] auf der [[Mathildenhöhe]]&lt;br /&gt;
in Darmstadt beauftragt. Die Vorarbeiten fanden in Florenz statt; dieses Material wurde zum größten Teil vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1911/12 hatte er die [[Majolika]]-Modelle für einen 15 Figuren umfassenden Zyklus &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Licht- und Schattenseiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Es handelt sich um die einander gegenübergestllten Verkörperungen der guten und schlechten Charaktere des Menschen, die zu Seiten einer zentralen Gestalt des Sieges platziert sind. Nicht durch Symbole, sondern allein durch ihre expressive Körpersprache werden ihre Eigenschaften sinnlich erfahrbar.&lt;br /&gt;
Noch 1912 wurden sie in den &amp;#039;&amp;#039;Tonwerken [[Kandern]]&amp;#039;&amp;#039; gegossen, [[Engobe|engobiert]] und von [[Max Laeuger]] mit farbigen Mustern bemalt und glasiert. Spätere Ausformungen sind unbemalt oder einfarbig geblieben.&lt;br /&gt;
Der einzige vollständige Zyklus ist im [[Focke-Museum]] Bremen ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinesammlung.focke-museum.de/sammlungen/b8909aff-c265-47e6-ae68-d88973acd357 Der Licht- und Schatten-Zyklus in der Online-Sammlung des Focke-Museums Bremen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn diese Personifikationen heute nicht mehr als gezielte Vorarbeiten für den Platanenhain angesehen werden,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernsmeier 1993, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ Hoetger 1914 einige Figuren in Gussstein übertragen und auf der Mathildenhöhe aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Werk im Rahmen der Künstlerkolonie-Ausstellung ist das „Löwentor“. Die sechs expressiven, leicht abstrahierten Löwen aus Stein standen ursprünglich auf von [[Albin Müller]] entworfenen steinernen Säulen-Paaren, das ganze bildete das Haupttor zur Ausstellung von 1914 auf der Mathildenhöhe. Während die Säulen-Paare als Tor zum Hochschulstadion wiederverwendet wurden, entwarf Müller für die Löwen sechs neue hohe Pfeiler aus Backstein, die 1926/1927 am Eingang zum [[Park Rosenhöhe]] errichtet wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhard-Hoetger-Relief-Frühling-1.jpg|mini|Relief &amp;#039;&amp;#039;Frühling&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ferner befinden sich auf der Mathildenhöhe vier monumentale farbige Reliefs mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Schlaf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frühling&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sommer&amp;#039;&amp;#039;, große steinerne Vasen sowie ein Brunnen mit drei Frauenfiguren, die den Wasserkreislauf versinnbildlichen. In Nischen zwischen pflanzlichen Spalierwänden stehen einzelne Figuren. Eine Figur zu Ehren von Paula Modersohn-Becker zeigt eine liegende Mutter mit Kleinkind. Weitere Ergänzungen sind Silberlöwen und Leoparden aus Bronze am Eingang zum Platanenhain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Darmstadt fand Bernhard Hoetger Unterstützung durch den Wuppertaler Bankier [[August von der Heydt (Bankier, 1851)|August von der Heydt]] und durch [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt)|Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BremLexHoetger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Worpswede Bonze des Lachens.jpg|mini|hochkant|Bernhard Hoetger: &amp;#039;&amp;#039;Bonze des Humors&amp;#039;&amp;#039; (1914), Worpswede.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Worpswede ===&lt;br /&gt;
Nachdem Bernhard Hoetger 1913 drei Ateliers in [[Fischerhude]] bei [[Bremen]] unterhalten hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Sigrid Russ: [http://www.denkmalpflege-hessen.de/LFDH4_Publikationen/Veroffentlichungen/Ausgabe_1_1989/89-1-Russ/body_89-1-russ.html &amp;#039;&amp;#039;Die Venus und die Lotteriegesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;] Biografische Angaben.&amp;lt;/ref&amp;gt; siedelte er, durch Paula Modersohn-Becker während der Pariser Zeit inspiriert, 1914 nach [[Worpswede]] über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worpswede-museen.de/kolonie-kuenstler/bernhard-hoetger.html |titel=Bernhard Hoetger, Biografie |werk=worpswede-museen.de |abruf=2023-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier entstand unter seiner Federführung das [[Kaffee Worpswede]], wo er zunächst eigene Kunstwerke ausstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kaufte Hoetger in dem Ort ein Haus mit Grundstück, den [[Landhaus Brunnenhof|Brunnenhof]]. Das Gebäude baute er zum geräumigen und repräsentativen Wohn- und Atelierhaus aus. Den Park gestaltete er auch mit Werken aus seinem Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Licht und Schatten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worpswede-museen.de/museumsverbund/der-hoetger-garten.html |titel=Der Hoetger-Garten im Diedrichshof |sprache=de |abruf=2023-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Paarweise stellte er die Abgüsse der Titel &amp;#039;&amp;#039;Wut&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rache&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Panther&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Silberlöwe&amp;#039;&amp;#039; auf. Der Kunsthistoriker Wolfgang Saal meint, in der Gestaltung des „Brunnenhofes“ 1915 eine „Konkretion von Hoetgers Sonnensehnsucht“ zu erkennen, die sich auch in Architekturentwürfen fortsetzte. Die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Der Schreitende Jüngling&amp;#039;&amp;#039; ist ein Symbol dafür: „Ferne schreitet im Sonnengarten erhobenen Armes der Jüngling einer kommenden Zeit“ stützt die These der Sonnenausrichtung Hoetgers beim Umbau des Wohnhauses und Gestaltung des Gartens. Schon im Programm des Darmstädter Platanenhains von 1911 bis 1914 kündigt sich diese „Sonnensehnsucht“ (die sich in vielen Religionen ausdrückt) an. Hoetger versuchte, eine aus den Elementen verschiedener Religionen und Kulturen zusammengesetzte weltanschauliche Synthese zu dokumentieren. So wie Hoetger die Bildhauerei vieler Epochen und Stilrichtungen künstlerisch verarbeitete, so filterte er aus den Religionen und Philosophien der Welt das heraus, was er für wesentlich hielt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedersachsenstein Worpswede.jpg|mini|hochkant|[[Niedersachsenstein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des &amp;#039;&amp;#039;Brunnenhofs&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.diedrichshof.de/geschichte.html |text=diedrichshof.de |wayback=20140504154419}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erbaute Hoetger am südlichen Hang des [[Weyerberg (Worpswede)|Weyerberges]] – Hinterm Berg 14 – von 1921 bis 1922 seinen zweiten Worpsweder Wohnsitz das [[Haus Hoetger]]. In dem begehbaren Kunstwerk, das exakt nach Süden ausgerichtet ist, befindet sich heute &amp;#039;&amp;#039;Das Kreative Haus&amp;#039;&amp;#039;. Hoetger schuf das Gebäude mit den Materialien der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 führte Hoetger in Worpswede das [[Gefallenendenkmal]] für die Opfer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], das 18 Meter hohe Backsteindenkmal [[Niedersachsenstein]] aus. Ein weiteres Werk ist der von ihm von 1916 bis 1919 gestaltete Grabstein von Paula Modersohn-Becker auf dem Friedhof von Worpswede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Landhaus Brunnenhof|Brunnenhof]] brannte 1923 ab. Erhalten und restauriert ist der Garten mit zahlreichen Skulpturen, der später zu Ehren des Künstlers den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hoetger-Garten&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.worpswede.de/gaerten-und-parks |text=worpswede.de |wayback=20140504154035}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er prägte die Architektur des Ortes und entwarf das Landhaus Brunnenhof (1914), den Niedersachsenstein (1922), die [[Töpferei Hinterm Berg 12a|Töpferei]] (1921), die [[Worpsweder Kunsthütte|Kunsthütte]] (1921), [[Haus Hoetger]] (1922), das [[Kaffee Worpswede]] (1925), das [[Logierhaus Worpswede|Logierhaus]] (1926) und die [[Große Kunstschau Worpswede]] (1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böttcherstraße ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtbringer (&amp;quot;Bringer of Light&amp;quot;) by Bernhard Hoetger (1936).jpg|mini|hochkant|Eingang zur Böttcherstraße. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Lichtbringer|Lichtbringer]]&amp;#039;&amp;#039;, Fassadenrelief von Hoetger, April 1936]]&lt;br /&gt;
Bernhard Hoetger machte die Bekanntschaft mit dem Bremer Kaufmann [[Ludwig Roselius (Unternehmer)|Ludwig Roselius]],&amp;lt;ref&amp;gt;Karen E. Hammer: &amp;#039;&amp;#039;Vogeler – Roselius – Hoetger. Ein Dreigestirn zwischen Freundschaft und künstlerischer Akzeptanz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heimat-Rundblick|Heimat-Rundblick. Geschichte, Kultur, Natur]].&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;102, 3/2012 (Herbst 2012), S.&amp;amp;nbsp;12–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraus die Aufgabe seines Lebens entstand: die Neugestaltung der Bremer [[Böttcherstraße (Bremen)|Böttcherstraße]]. Dabei schuf er unter anderem an der Ostseite der kleinen Verbindungsgasse zwischen Markt und Weser 1930/1931 ein expressionistisches Meisterstück – das [[Haus Atlantis]]. Im dort gelegenen [[Paula Modersohn-Becker Museum]] sind einige seiner Skulpturen vorhanden, u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;#039;&amp;#039;Schreitende&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch [[Böttcherstraße (Bremen)#Skulpturen, Reliefs, Brunnen|Abschnitt „Skulpturen, Reliefs, Brunnen“ im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Böttcherstraße&amp;#039;&amp;#039;]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Werke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoetger - TeT .jpg|mini|hochkant|Die wiederaufgefundene „TET-Statue“ am Originalstandort]]&lt;br /&gt;
Auch an anderen Orten sind die Spuren von Hoetgers Wirken zu finden. 1912/1913 schuf er für das von dem Architekten Otto Ingold (1883–1943) gebaute [[Volkshaus Bern]] vier in [[Kunststein]] gegossene Figuren, die die Kraftquelle des Volkes darstellen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=kas-002:2009:60#25 Vier Sandsteinfiguren für das Volkshaus Bern]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1915 das überdimensionale [[Waldersee-Denkmal]], das in [[Hannover]] am Rande der [[Eilenriede]] aufgestellt wurde und unter [[Denkmalschutz]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Bahlsen (Fabrikant, 1859)|Hermann Bahlsen]] war ein früher Förderer Hoetgers, der 1916/1917 von ihm einen ganzen Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;([[TET-Stadt]])&amp;#039;&amp;#039;, mit Fabrik, Verwaltungsgebäuden und Wohnungen für rund 17000 Mitarbeiter planen ließ. Wegen des Ersten Weltkriegs kam das Vorhaben nicht zur Ausführung. 2018 wurde nach mehr als 80 Jahren eine vorsorglich versteckte und damit vor den Nationalsozialisten gerettete Statue Hoetgers, die „[[Bahlsen#TET-Markenzeichen|TET-Göttin]]“ darstellend, aufgefunden und an ihren angestammten Platz am [[Bahlsen#Fabrikations- und Verwaltungsgebäude|Bahlsen-Stammhaus]] in Hannover aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannoversche Allgemeine Zeitung |url=https://www.haz.de/lokales/hannover/verschollene-statue-der-tet-goettin-ist-wieder-da-ASA7J6KV4ANK2UK3H3WHM2OF4M.html |titel=Hannover: Statue der Göttin TET kehrt zu Bahlsen zurück |datum=2018-06-06 |sprache=de |abruf=2023-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1933 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostenfriedhof-Dortmund-2009-0138.JPG|mini|Grabstätte Hoetgers in Dortmund (2009). Das Lichtbringer-Relief wurde 2020 entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Berke |url=https://www.revierpassagen.de/104492/duplikate-fuer-den-historischen-ostfriedhof-warum-muss-das-denn-sein/20200109_2108 |titel=Duplikate für den historischen Ostfriedhof – warum muss das denn sein? |datum=2020-01-09 |abruf=2024-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Wie sein [[Mäzen]] Ludwig Roselius sympathisierte Hoetger mit dem [[Nationalsozialismus]]. Er trat zum 1. Oktober 1934 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.791.181).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/11661104&amp;lt;/ref&amp;gt; Er versuchte, die Partei für seine von der völkisch-nordischen Ideenwelt beeinflusste Kunst zu gewinnen, was ihm aber nicht gelang. Sein Werk galt seit der entsprechenden Rede [[Adolf Hitler]]s auf dem Nürnberger [[Reichsparteitag]] 1936 als „[[Entartete Kunst|entartet]]“. Hoetger wurde aus der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 wohnte er in [[Berlin]]. Bernhard Hoetger war Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbunds]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Hoetger, Bernhard&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304050724}} (abgerufen am 1. April 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ Werke Hoetgers aus dem [[Schlesisches Museum der Bildenden Künste|Schlesischen Museum der Bildenden Künste]] Breslau, der [[Kunsthalle Bremen]], der Städtischen Kunstsammlung [[Chemnitz]], der [[Skulpturensammlung (Dresden)|Skulpturensammlung Dresden]], dem Städtischen Kunst- und Gewerbemuseum [[Dortmund]], dem Museum für Kunst und Heimatgeschichte [[Erfurt]], dem [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Kunstinstitut]] und Städtische Galerie Frankfurt/Main, dem Wallraf-Richartz-Museum Köln, dem Heimatmuseum Kolberg, dem Städtischen Museum Mainz, dem [[Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg|Landesmuseum Oldenburg]], dem Schlossmuseum [[Weimar]] und dem Nassauischen Landesmuseum [[Wiesbaden]] beschlagnahmt. Einige wurden zerstört, andere gingen zur „Verwertung“ auf dem internationalen Kunstmarkt an den Kunsthändler [[Bernhard A. Böhmer]]. Ihr Verbleib ist zumeist unbekannt. Nur wenige konnten nach 1945 sichergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 floh Hoetger aus Berlin über das [[Riesengebirge]] und Oberbayern in die Schweiz, wo er 1949 in Unterseen starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im Todesregister der Gemeinde Unterseen Seite 130 lfd. Nr. 73, eingetragen am 18. Juli 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museen-boettcherstrasse.de/museen/paula-modersohn-becker-museum/bernhard-hoetger/ museen-boettcherstrasse.de] Bernhard Hoetger auf museen-boettcherstrasse.de, abgerufen am 18. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab befindet sich auf dem Dortmunder [[Ostenfriedhof Dortmund|Ostenfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Zänker (Ltr.) mit Iris Boemke, Ansgar Deelmann, Gisbert Gerhard, Josef Heinen, Thomas Herr, Lutz Kampert, Burghard Köster, Peter Kuschmierz-Andraszak, Stephan Lindloff, Georg Sauerland, Jürgen Wassmuth und Werner Winters |Titel=Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund |Auflage=1. |Verlag=Verlag der [[Ruhr Nachrichten]] |Ort=Dortmund |Datum=1984 |ISBN=3-9800721-3-4 |Seiten=104}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 als „entartet“ beschlagnahmte Werke ==&lt;br /&gt;
=== Plastiken ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Frau Stadtdirektor Tramm&amp;#039;&amp;#039; (Bronze, Höhe 37 cm, 1913)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Badender Junge&amp;#039;&amp;#039; (zerstört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tafelbilder ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit Windmühle&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Pappe, 100 × 72 cm)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windmühle&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Pappe, 90 × 71,5 cm; zerstört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weiblicher Akt&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechs Akte&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bäume (&amp;#039;&amp;#039;Tuschzeichnung, zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kahnfahrt im Sommer&amp;#039;&amp;#039; (Kohlezeichnung, zerstört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckgrafiken ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfingsten – Die Erleuchtung&amp;#039;&amp;#039; (Radierung, 78 × 91 cm, 1923)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutter und Kind&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 29 × 27 cm, 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Figürliche Komposition&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 37,5 × 30,7 cm, 1921; Blatt 7 der beschlagnahmten 3. Mappe „Neue europäische Graphik. Deutsche Künstler“, Bauhaus Drucke, Weimar, 1921)&lt;br /&gt;
* Mappe mit sechs Lithografien und einer Farblithografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Paula Modersohn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tide. Niederdeutsche Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; 6. Jg., Heft 7, Juli 1929, S. 267–273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bernhard-Hoetger-Preis ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Bernhard-Hoetger-Preis&amp;#039;&amp;#039; war ein mit Geld dotierter Akademiepreis für Bildhauerei, der von der Kunstakademie Düsseldorf an herausragende Studenten der Bildhauerklassen verliehen wurde.&amp;lt;!--Ohne Nachweis--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestiftet wurde der Preis 1974, zum 100. Geburtstag Hoetgers. Als Träger wurde eine Stiftung eingesetzt, die aus dem Nachlass Hoetgers finanziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prof&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Holger Köhn |Hrsg=Büro für Erinnerungskultur |Titel=Hoetker, Bernhard |Sammelwerk=Projekt Darmstädter Straßennamen |Ort=Darmstadt |Datum=2019-05-23 |Seiten=73–85 |Online=[https://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/4285/files/2019/05/Biographien_Stra%C3%9Fennamen.pdf f.hypotheses.org] |Format=PDF |KBytes=2454 |Abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Preisträger waren u.&amp;amp;nbsp;a. Gert Kiessling (1974),&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Kiessling: [https://gert-kiessling-bildhauerei.jimdosite.com/ueber-mich/ Vita], abgerufen am 18. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bogomir Ecker]] (1976)&amp;lt;!--Siehe Artikel--&amp;gt;, [[Karl Manfred Rennertz]] (1977)&amp;lt;!--Siehe Artikel--&amp;gt;, [[Wolfgang Kohl]] (1978)&amp;lt;!--Nachweis siehe dort--&amp;gt;, Jindřich Zeithamml (1982),&amp;lt;ref&amp;gt;KleinerVonWiese Galerie (KvW): [https://static1.squarespace.com/static/5bf7e185372b9640778ddf8f/t/5d5d23bccd180a00013ea1ed/1566385084710/CV+Jindrich+Zeithamml.pdf CV Jindřich Zeithamml] (PDF; 99 KByte), Berlin, 21. August 2019, abgerufen am 18. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jo Achermann]] (1984)&amp;lt;!--Siehe dort--&amp;gt;, [[Peter Nagel (Bildhauer)|Peter Nagel]] (1988)&amp;lt;!--Siehe dort--&amp;gt;, Thomas Kühnapfel (1990),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Schwarz |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ausstellung-in-schorndorf-luftige-skulpturen-aus-geblaehtem-stahl.1520f0b2-94f0-44df-ba10-a684dd8c9fa9.html |titel=Ausstellung in Schorndorf – Luftige Skulpturen aus geblähtem Stahl |werk=StN.de |hrsg=Stuttgarter Nachrichten Verlagsgesellschaft |datum=2020-02-08 |abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauke Ratzke (1992),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frauke Ratzke |Hrsg=Regine Rachow |Titel=Kunst oder Leben? |Sammelwerk=Kommunikation &amp;amp; Seminar |Band=21. Jg. (2012) |Nummer=1 |Verlag=Junfermann Verlag |Datum=2013-01-10 |ISSN=1862-3131 |Seiten=15–17 |Kommentar=Erste Version: 2. Februar 2012 |Online=http://www.ksmagazin.de/uploads/tx_flmheftarchiv/KuS-01-2012_monitor.pdf |Format=PDF |KBytes=7081 |Abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stefan Sous (1994)&amp;lt;!--Siehe Lemma--&amp;gt;, Herbert Willems (1996)&amp;lt;ref&amp;gt;Galerie Heinz Holtmann: [https://www.galerie-holtmann.de/de/kuenstler/herbert-willems/biographie-herbert-willems.html Herbert Willems – Biographie], abgerufen am 18. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Martin Bucher (Künstler)|Martin Bucher]] (1998)&amp;lt;!--Siehe Lemma--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ernennung zum Professor (1911).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf&amp;lt;ref&amp;gt;Kunstakademie Düsseldorf (Hrsg.): {{Webarchiv |url=https://www.kunstakademie-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/PDF/Vorlesungsverzeichnis/Vorlesungsverzeichnis_SS_19.pdf |text=Vorlesungsverzeichnis – Sommersemester 2019 |wayback=20201021124641}} (PDF; 225 KByte), 9. April 2019, S. 11, abgerufen am 18. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die von Bernhard Hoetger geschaffenen Skulpturen im [[Platanenhain (Darmstadt)|Platanenhain]] in Darmstadt zählen seit 2021 mit zum [[UNESCO-Welterbe]] „[[Mathildenhöhe|Mathildenhöhe Darmstadt]]“ und ehren somit sein dortiges Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mathildenhoehe.de/welterbestaette/personen/bernhard-hoetger |titel=Bernhard Hoetger |sprache=de-DE |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenken ===&lt;br /&gt;
* Die Stadt Dortmund widmete ihm 1967 ein [[Ehrengrab]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine Gedenktafel erinnert an sein von 1939 bis 1943 bestehendes Atelier in [[Berlin-Frohnau]], Gollanczstraße 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernhard-Hoetger-Preis&amp;#039;&amp;#039;, verliehen ab 1974.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Hoetgergasse&amp;#039;&amp;#039; in [[Rheda-Wiedenbrück]] beheimatet das Künstlerhaus und das Kunstmuseum [[Wiedenbrücker Schule]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Hoetgerweg&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremen]]-[[Oberneuland]] wurde nach ihm benannt (1965).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bernhard-Hoetger-Straße&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hoetgerstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Osterholz-Scharmbeck]] und [[Osnabrück]]-Wüste tragen seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Am &amp;#039;&amp;#039;Hoetger-Hof&amp;#039;&amp;#039; in Worpswede steht &amp;#039;&amp;#039;Das Kreative Haus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Hoetger-Park&amp;#039;&amp;#039; an der [[Emscher]] in Dortmund-Hörde stehen zwei seiner Bronzeskulpturen: &amp;#039;&amp;#039;Stehender Mann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Liegende&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Berliner Gedenktafel Bernhard Hoetger Gollanczstr 40 (Froh).jpg|Berliner Gedenktafel, Gollanczstraße 40 in Berlin-Frohnau&lt;br /&gt;
 Darmstadt-Loewentor1.jpg|Löwentor Darmstadt (Pfeiler von Albin Müller)&lt;br /&gt;
 Statue Waldersee neu.jpg|Waldersee-Denkmal am Rand der Eilenriede in Hannover&lt;br /&gt;
 Friedrich-ebert-denkmal dortmund-hörde.jpg|Friedrich-Ebert-Denkmal in Dortmund-Hörde&lt;br /&gt;
 HoetgerDerTag.JPG|Jünglingsskulptur &amp;#039;&amp;#039;Der Tag&amp;#039;&amp;#039; auf dem Leipziger Südfriedhof&lt;br /&gt;
 Kaffee Worpswede side.JPG|[[Kaffee Worpswede]]&lt;br /&gt;
 Plastiken von Bernhard Hoetger.jpg|Plastiken in der Ausstellung „Worpswede 1920–1930“ bei Fritz Netzel, Worpswede, April 1963. Rechts Büste der [[Sent M’Ahesa]], heute im [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Landesmuseum Hannover]]&lt;br /&gt;
 Café Winuwuk Eingang.jpg|Café Winuwuk in Bad Harzburg&lt;br /&gt;
 Schreitende Hoetger.jpg|Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Schreitende&amp;#039;&amp;#039;, Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen&lt;br /&gt;
 Modersohn Grave.JPG|Grabdenkmal von Paula Modersohn-Becker (1907) in Worpswede&lt;br /&gt;
 Bernhard Hötger, Spielendes Kind.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Spielendes Kind&amp;#039;&amp;#039;, um 1900/1901&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2012: Bewegte Bronze – Tanzplastiken von Bernhard Hoetger. [[Paula Modersohn-Becker Museum]], Bremen.&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Der Platanenhain.&amp;#039;&amp;#039; Museum Künstlerkolonie, [[Mathildenhöhe]], Darmstadt.&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Nofretete. Bernhard Hoetger und Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover]]&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;AVANTGARDE. Bernhard Hoetger und Paula Modersohn-Becker in Paris.&amp;#039;&amp;#039; [[Museen Böttcherstraße]]&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten.&amp;#039;&amp;#039; Jubiläumsausstellung der Worpsweder Museen anlässlich Hoetgers 150. Geburtstags.&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Camille Claudel und Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin.&amp;#039;&amp;#039; [[Alte Nationalgalerie]], Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/camille-claudel-und-bernhard-hoetger/ |titel=Camille Claudel und Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin. |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Anczykowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Skulptur, Malerei, Design, Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1998, ISBN 3-931785-77-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|370|371|Hoetger, Bernhard|Wolfgang Beeh|118552260}}&lt;br /&gt;
* Uta Bernsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hoetgers Majoliken&amp;#039;&amp;#039; , in: [[Jörn Christiansen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger, Majoliken 1910–1912.&amp;#039;&amp;#039; Focke-Museum, Bremen 1993, S.&amp;amp;nbsp;6–91.&lt;br /&gt;
* Ralf Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ägyptomanie und architecture parlante – Bernhard Hoetgers TET-Stadt-Entwurf für Hermann Bahlsen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 66, 2012, S.&amp;amp;nbsp;67–90.&lt;br /&gt;
* Simone Ewald, Frank Laukötter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bewegte Bronze – Tanzplastiken von Bernhard Hoetger.&amp;#039;&amp;#039; Zur Ausstellung 2012. Kunstsammlungen Böttcherstraße, Bremen, ISBN 978-3-9810296-9-7.&lt;br /&gt;
* Ingo Kerls: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Kunsthandwerk 1906 bis 1935.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Bremen 2007.&lt;br /&gt;
* {{AKL|74|42||Hoetger, Bernhard|Ingo Kerls}}&lt;br /&gt;
* [[Katja Lembke]] (Hrsg. und Autorin): &amp;#039;&amp;#039;Hannovers Nofretete. Die Bildnisse der Sent M’Ahesa von Bernhard Hoetger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;NahSichten – Eine Schriftenreihe des Landesmuseums Hannover&amp;#039;&amp;#039;). Hannover 2012, ISBN 978-3-7954-2627-9.&lt;br /&gt;
* Ludwig Roselius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. 1874–1949. Sein Leben und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben aus Anlass der 100. Wiederkehr seines Geburtstages. Hauschild, Bremen 1974.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Saal: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Ein Architekt des norddeutschen Expressionismus.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Philosophische Fakultät der Universität Bonn 1989.&lt;br /&gt;
* Frank Schmidt für die [[Museen Böttcherstraße]], Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;AVANTGARDE. Bernhard Hoetger und Paula Modersohn-Becker in Paris.&amp;#039;&amp;#039; Zur Ausstellung 2021. ISBN 978-3-943818-08-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Stolzenau&lt;br /&gt;
   |Titel=Hoetgers Schöpfungen ziehen das Publikum an. Expressionist prägte Worpswede und Böttcherstraße – Nazis verfemten seine „entartete Kunst“&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wilhelmshavener Zeitung&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Heimat am Meer&lt;br /&gt;
   |Nummer=115&lt;br /&gt;
   |Verlag=Medienhaus BruneMettcker GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Wilhelmshaven&lt;br /&gt;
   |Datum=2024-05-18&lt;br /&gt;
   |Seiten=15}}&lt;br /&gt;
* [[Arn Strohmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Zeichen der germanischen Vorfahren und der Wiedergeburt Deutschlands: Ludwig Roselius und Bernhard Hoetger.&amp;#039;&amp;#039; In: Strohmeyer, Artinger, Krogmann: &amp;#039;&amp;#039;Landschaft, Licht und niederdeutscher Mythos. Die Worpsweder Kunst und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar 2000, ISBN 3-89739-126-0, S.&amp;amp;nbsp;43–110.&lt;br /&gt;
* [[Albert Theile]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur rheinisch-westfaelischen Kunst der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 17, {{ZDB|1444926-2}}). Aurel Bongers, Recklinghausen 1960.&lt;br /&gt;
* Eugen Thiemann: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Einführung von [[Bernd Küster]]. Worpsweder Verlag, Lilienthal 1990, ISBN 3-922516-89-0.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hoetger, Bernhard |Band=17 |Seite=225 |SeiteBis=227}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=2 |Seite=460 |SeiteBis=461 |Lemma=Hoetger, Bernhard |Autor=}}&lt;br /&gt;
* Dieter Tino Wehner: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Das Bildwerk 1905 bis 1914 und das Gesamtkunstwerk Platanenhain.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Alfter 1994, ISBN 3-929742-25-X (Zugleich: Dissertation. Universität Zürich 1993).&lt;br /&gt;
* Dieter Tino Wehner: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2024, ISBN 978-3-96045-304-8&lt;br /&gt;
* Thorsten Wübbena: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkshaus und die Skulpturen Bernhard Hoetgers&amp;#039;&amp;#039;, Delmenhorst, Aschenbeck &amp;amp; Holstein 2001, ISBN 978-3-932292-23-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger – Zwischen den Welten&amp;#039;&amp;#039; (2024), Dokumentarfilm von [[Kinescope Film]]. Drehbuch und Regie: Gabriele Rose.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walli Müller |url=https://www.ndr.de/kultur/film/tipps/Bernhard-Hoetger-Zwischen-den-Welten-Biopic-ueber-ein-Kuenstlerchamaeleon,zwischendenwelten100.html |titel=&amp;quot;Bernhard Hoetger - Zwischen den Welten&amp;quot;: Biopic über ein Künstlerchamäleon |werk=ndr.de |datum=2024-07-25 |abruf=2024-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://hoetger24.de/ hoetger24.de] Informationen zu Veranstaltungen, Ausstellungen usw. im Jubiläumsjahr 2024, mit denen dem 150. Geburtstag des Künstlers gedacht wird.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118552260}}&lt;br /&gt;
* Grosse Kunstschau Worpswede: [http://www.grosse-kunstschau.de/geschichte/hoetger/index.html &amp;#039;&amp;#039;Biografie.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Bettina Vaupel: [http://www.monumente-online.de/09/01/leitartikel/01_worpswede.php &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hoetger in Worpswede und Bremen.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Julia Ricker: [http://www.monumente-online.de/10/06/streiflichter/Cafe_Winuwuk.php &amp;#039;&amp;#039;Märchenhaftes in der Elfenecke. Bernhard Hoetger-Bauten in Bad Harzburg.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118552260|titel=Hoetger, Bernhard|datum=2022-07-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118552260|LCCN=n84078535|VIAF=30328589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoetger, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiedenbrücker Schule]]&amp;lt;!--wohl post-Wiedenbrück, wenn er Expressionist war--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer der Moderne]]&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Fischerhude)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoetger, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Maler und Kunsthandwerker des Expressionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hörde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Unterseen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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