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	<title>Bernhard Hanssler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:05:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Hanssler&amp;diff=402996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kulturkritik: /* Leben */ Nachweis dazu</title>
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		<updated>2026-02-10T19:47:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Nachweis dazu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait Bernhard Hanssler.jpg|mini|Porträt Hansslers in Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hanssler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1907]] in Tafern bei [[Wilhelmsdorf (Württemberg)]]; † [[11. August]] [[2005]] in [[Stuttgart]]) war der Begründer des [[Cusanuswerk]]s und Akademikerseelsorger der [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Diözese Rottenburg-Stuttgart]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Hanssler wurde 1907 auf einem Bauernhof im oberschwäbischen Tafern, Gemeinde [[Pfrungen]], geboren. Nach seinem Abitur am [[Kolleg St. Josef (Ehingen)|Kolleg St. Josef]] in [[Ehingen (Donau)|Ehingen]] studierte er Philosophie und Theologie in Tübingen. Er empfing am 19. März 1932 in Rottenburg die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Es folgte die erste Stelle als [[Vikar]] in der Kirchengemeinde St. Michael zu den Wengen in Ulm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwab&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150204201821/https://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,411369.html Der Geistliche und die Macht]&amp;#039;&amp;#039;, [[Schwäbische Zeitung]], 20. März 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde er Jugendpfarrer und mit 29 Jahren ab 1936 katholischer [[Studentenpfarrer]] in der Universitätsstadt [[Tübingen]]. In seine Tübinger Zeit fällt auch das [[Redeverbot]], seit 1942 auch Schreibverbot, das ihm die [[Gestapo]] wegen seiner regimekritischer Äußerung auferlegte. Trotzdem wirkte Hanssler im „Untergrund“ weiter und gründete die „Hügelei“, um den Dialog der [[Katholische Soziallehre|katholischen Soziallehre]] aufrechtzuerhalten. In einem vierzehntäglichen Rhythmus fand ein Kreis bei Hanssler zu Hause in der Hügelei statt. Dazu zählte neben Hanssler der Tübinger Professor [[Paul Ohlmeyer]] als wissenschaftlicher Initiator dieses Kreises. Dazu gehörten auch die Professoren [[Otto Michel]] (Neutestamentlicher Exeget), [[Joseph Vogt (Althistoriker)|Joseph Vogt]] (Althistoriker) und [[Carlo Schmid]] (Völkerrechtler), aber auch die Sozialdemokraten [[Fritz Erler]] und [[Oskar Kalbfell]], der spätere Oberbürgermeister in Reutlingen, und der spätere Ministerialrat Rupp. In diesem Kreis waren aber auch der Literat [[Reinhold Schneider]] zugegen, der eines Tages in der Begleitung von Anna-Maria Baumgarten erschien und aus seinen Gedichten las. Viele dieser Menschen, die sich in der Hügelei begegneten, bildeten in der Nachkriegszeit einen festen Stamm im Wiederaufbau des politischen und kulturellen Lebens in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende 1945 wirkte Hanssler bis 1951 als Stadtpfarrer in [[Schwäbisch Hall]] und von 1952 bis 1955 als Stadtpfarrer in der baden-württembergischen Landeshauptstadt [[Stuttgart]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwab&amp;quot; /&amp;gt; Hanssler setzte sich in den Nachkriegsjahren insbesondere für die Gründung von katholischen Sozialinstituten als Wirkformen der Kirche beim Wiederaufbau des Gemeinwesens ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Hanssler war Mitbegründer des Cusanuswerks, der Studienförderung der Deutschen Bischöfe, dem er als erster Geschäftsführer ab 1956 vorstand und das er bis 1970 leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cusanuswerk.de/startseite/news-archiv/praelat-prof-bernhard-hanssler-23-maerz-1907-11-august-2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1957 bis 1970, in den wichtigen Jahren vor und nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]], war Hanssler geistlicher Direktor des [[Zentralkomitee der deutschen Katholiken|Zentralkomitees der deutschen Katholiken]] in Bad Godesberg und später dessen Bischöflicher Assistent. Er folgte 1970 einer neuen Aufgabe in Rom und wurde Rektor des deutschen Priesterkollegs [[Campo Santo Teutonico|Collegio Teutonico di Santa Maria in Campo Santo]]. 1974 musste er aufgrund eines Skandals um illegal exportierte und verkaufte Kunstwerke sein Amt aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/kleine-geschenke-a-1a5b22a5-0002-0001-0000-000041659916 Der Spiegel].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 kehrte er mit 74 Jahren in die Diözese Rottenburg-Stuttgart zurück und war noch bis zu seinem 84. Lebensjahr als Akademikerseelsorger in Stuttgart tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwab&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanssler war auch Initiator und Spiritus Rector der „[[Katholische Ärztearbeit Deutschland|Katholischen Ärztearbeit Deutschlands]]“ und Mitglied des Deutschen Bildungsrates. Neben vielen Auszeichnungen, wurde ihm 1961 der Titel „[[Päpstlicher Ehrenprälat]]“ verliehen. Vom Land Baden-Württemberg erhielt er 1995 für seine außerordentlichen Verdienste in der Bildung eine [[Ehrenprofessur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Eugène Tisserant|Eugène Kardinal Tisserant]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 13. Mai 1972 durch [[Lorenz Jaeger|Lorenz Kardinal Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert. Er engagierte sich für zahlreiche Sozialprojekte im [[Heiliges Land|Heiligen Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hanssler verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zu Zukunftsfragen des Verhältnisses zwischen Kirche, Gesellschaft und moderner Kultur. Damit hat er maßgeblich den theologischen Dialog 20. Jahrhunderts beeinflusst. Ideenreich, zukunftsweisend, scharfsinnig, hellwach, standfest, auch eigenwillig und bisweilen schroff charakterisierten ihn seine Zeitgenossen. Prälat Hanssler wurde sogar in den &amp;#039;&amp;#039;[[Ansichten eines Clowns]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Böll]] beschrieben – im Roman heißt er Sommerwild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche in der Gesellschaft. Der deutsche Katholizismus und seine Organisationen im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bonifacius-Druckerei, Paderborn 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glauben aus der Kraft des Geistes. Unkonventionelle Wege der Wiederbegegnung mit Augustinus, Benedikt von Nursia, Franziskus von Assisi, Dante, Nikolaus von Kues, Thomas Morus, Blaise Pascal, Johann Adam Möhler, Theodor Haecker.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1981, ISBN 3-451-07912-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hank]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Geistliche und die Macht – Bernhard Hanssler.&amp;#039;&amp;#039; Knecht, Frankfurt 1997, ISBN 3-7820-0758-1&lt;br /&gt;
* Dominik Burkard: &amp;#039;&amp;#039;Charakter – Biographie – Politik. Die Theologen Bernhard Hanssler, Karl Hermann Schelkle und Josef Schuster in Malbriefen aus den Jahren 1932-1935&amp;#039;&amp;#039;.  Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, ISBN 3-7954-3171-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118720295}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118720295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118720295|LCCN=n85091031|VIAF=25397238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hanssler, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Studentenpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hanssler, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester, Päpstlicher Ehrenprälat und Bildungspolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Tafern, Gemeinde Prungen (heute zu [[Wilhelmsdorf (Württemberg)]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kulturkritik</name></author>
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