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	<title>Bernhard Hamann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Hamann&amp;diff=1879644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-19T08:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hamann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1909]] in [[Hamburg]]; † [[27. Januar]] [[1968]] ebenda) war ein deutscher [[Violinist|Geiger]], [[Konzertmeister]] des [[NDR Sinfonieorchester]]s, Komponist und Gründer des [[Hamann-Quartett]]s. Er war der Vater der Schauspielerin [[Evelyn Hamann]] und des Solocellisten [[Gerhard Hamann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Hamann wurde als Sohn des Handwerkers Bernhard Hamann und dessen Frau Catharina, geb. Hinz, in Hamburg geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.degruyter.com/database/DBE/entry/dbe.4-3280/html |titel=Hamann, Bernhard |sprache=de |abruf=2023-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Who’s Who in the Arts, Bd. 1: A-P, Ottobrunn 1975, S. 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren. Mit neun Jahren besuchte er das Hamburger [[Konservatorium]] und spielte ein Jahr später in öffentlichen Konzerten. Auf der [[Lichtwarkschule]] fand Hamann, der über ein [[absolutes Gehör]] verfügte, in [[Hermann Schütt]] einen ausgezeichneten Musiklehrer und Förderer. Hamann studierte von 1926 bis 1931 als Stipendiat der Stadt Hamburg an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik Berlin]] bei [[Gustav Havemann]]. Während des Studiums war er zeitweise [[Konzertmeister]] im [[Akademisches Orchester Berlin|Akademischen Orchester Berlin]]. Schon in jungen Jahren spielte er als Solist unter der Leitung von [[Karl Muck]], [[Eugen Papst]], [[Arnold Fiedler]], [[Hans Rosbaud]] und [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]].&amp;lt;!-- mit welchen Orchestern? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde er von Karl Muck als Erster Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters&amp;lt;!-- Hamburg? --&amp;gt; (neben seinem späteren Schwiegervater Jan Gesterkamp) verpflichtet, 1934 war er in gleicher Position am [[Reichssender Hamburg]] tätig und von 1942 bis 1945 in der [[Dresdner Philharmonie]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er [[SS-Grenadier]] und wurde 1944 zur Schonung seiner Hände zur Nachrichtentruppe versetzt.&amp;lt;!-- vorheriger Textzusatz: &amp;quot;...diese Tätigkeit endete jedoch unrühmlich.&amp;quot; Warum? Spätere Entnazifizierung? NSDAP-Mitglied als SS-Angehöriger? --&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Persönlicher Stab Reichsführer-SS. Bestand NS 19.&amp;#039;&amp;#039; (Findbücher zu Beständen des Bundesarchivs). Band 1. Bearbeitet von Josef Henke. Hrsg.: Bundesarchiv, Koblenz 1997, ISBN 3-89192-062-8, S. 121. ([https://www.google.de/books/edition/Pers%C3%B6nlicher_Stab_Reichsf%C3%BChrer_SS/zVIrAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=bernhard+hamann+ss&amp;amp;pg=PA121&amp;amp;printsec=frontcover Online] über [[Google Books]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://portal.ehri-project.eu/units/de-002624-staatlakt-0_0-9-4-ma_286_1 |titel=EHRI - Schriftgutverwaltung |abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Kriegsende wirkte er bis zu seinem Tode wiederum beim [[NDR-Sinfonieorchester]] in Hamburg (vormals NWDR-Sinfonieorchester). Im Laufe der Jahre arbeitete er unter dem Dirigat von bedeutenden Musikern wie unter anderem [[Richard Strauss]], [[Igor Strawinsky]] und [[Paul Hindemith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamann gab zwischen 1930 und 1966 regelmäßig Solokonzerte, zu seinem Repertoire zählten zum Beispiel die Violinkonzerte von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]], [[Johannes Brahms|Brahms]], [[Peter Tschaikowsky|Tschaikowsky]] und [[Hans Pfitzner|Pfitzner]]. Im Dezember 1935 spielte er das [[Violinkonzert (Sibelius)|Violinkonzert op. 47]] von [[Jean Sibelius]] anlässlich dessen 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstags. 1947 brachte er sein eigenes Violinkonzert in e-Moll op.&amp;amp;nbsp;9 zur Uraufführung. Im Jahr 1962 trat er gemeinsam mit seinem Sohn [[Gerhard Hamann]], dem ersten Solocellisten des Niedersächsischen Symphonie-Orchesters, an verschiedenen Orten mit dem [[Doppelkonzert (Brahms)|Doppelkonzert a-moll]] von [[Johannes Brahms]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem lehrte Hamann mehrere Jahre an der Musikakademie in Lübeck. 1955 erhielt er eine Professur an der [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Hochschule für Musik Hamburg]]. Dort leitete er eine Meisterklasse für  Violine und Kammermusik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamann spielte vorrangig auf einer Geige des italienischen Geigenbauers [[Giovanni Battista Guadagnini|Joannes Baptista Guadagnini]] aus dem Jahr 1737. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Konzertreise mit dem [[NDR Elbphilharmonie Orchester|NDR-Sinfonieorchester]] erlitt er im Herbst 1967 in [[Prag]] einen schweren Herzanfall. Im dortigen Krankenhaus begann er sein „Prager Streichquartett“ zu komponieren und starb kurz nach dessen Vollendung am 27. Januar 1968 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hamann-Quartett ==&lt;br /&gt;
Hamanns besondere Liebe galt dem Musizieren im [[Streichquartett]]. Bereits im Jahre 1933 gründete er das erste &amp;#039;&amp;#039;[[Hamann-Quartett]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Primarius er war. Diese – 1945 neu gegründete – Quartettvereinigung verfügte über ein großes klassisches Repertoire und hatte sich einen besonderen Ruf im In- und Ausland erworben. Darüber hinaus hatte sich das Hamann-Quartett nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] durch Aufführungen der jahrelang in Deutschland nicht gespielten Komponisten der „klassischen Moderne“ wie [[Arnold Schönberg|Schönberg]], [[Alban Berg|Berg]], [[Anton Webern|Webern]], [[Béla Bartók|Bartók]], [[Igor Strawinsky|Strawinsky]] und durch einige Uraufführungen wie [[Philipp Jarnach]] und [[Pierre Boulez]] verdient gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunkaufnahmen ==&lt;br /&gt;
Außer seiner Konzerttätigkeit&amp;lt;!-- beinhalten die 300 Aufnahmen die Mitwirkung als Konzertmeister oder nur Solo und Kammermusik? --&amp;gt; hat Hamann in der Zeit nach 1945 als Solist und Kammermusiker an etwa 300 Rundfunkaufnahmen und einigen Schallplattenaufnahmen mitgewirkt. Seine Klavierpartner bei Aufführungen und Aufnahmen von Violinsonaten waren u.&amp;amp;nbsp;a. Richard Beckmann, Ferry Gebhardt und Hans Priegnitz. Auch nahm er viele seiner eigenen Kompositionen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
Bernhard Hamann erwarb seine Kompositionskenntnisse als Autodidakt. Neben mehreren eigenen Werken schrieb er [[Kadenz (Instrumentalkonzert)|Kadenz]]en zu den Violinkonzerten von [[Ludwig van Beethoven]], [[Johannes Brahms]], [[Joseph Haydn]] (C-Dur), [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (B-Dur) sowie zum Flötenkonzert von Mozart in G-Dur.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 1: 2 Lieder für Mezzosopran und Klavier aus „Die chinesische Flöte“&amp;#039;&amp;#039; (1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 2: Rondo capriccioso für Violine und Orchester&amp;#039;&amp;#039; ([[Ries &amp;amp; Erler]]) (1937) (auch mit Klavier)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 3: Streichquartett Nr. 1 d-Moll&amp;#039;&amp;#039; (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 4: 3 Lieder für Mezzosopran und Klavier aus „Die chinesische Flöte“&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 5: Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll&amp;#039;&amp;#039; (Ries &amp;amp; Erler) (1938/39) (Uraufgeführt durch [[Gaspar Cassadó]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 6: Symphonische Impression für großes Orchester&amp;#039;&amp;#039; (Ries &amp;amp; Erler) (1940) (Auftragswerk der Philharmonischen Gesellschaft Bremen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 7: Musik für 3 Violinen zu „Immensee“ von Theodor Storm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 8: Sonate für Violine solo d-Moll&amp;#039;&amp;#039; (1942)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 9: Konzert für Violine und Orchester&amp;#039;&amp;#039; (1944) (Uraufgeführt durch Bernhard Hamann)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 10: Musik für 3 Violinen&amp;#039;&amp;#039; (1946/47)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 10a/b: Traumbild/Tarantella für Violine solo&amp;#039;&amp;#039; (1945)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 11: Kleine Suite für 2 Violinen&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 11b: Quartettsatz&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 12: Suite für Violine und Klavier&amp;#039;&amp;#039; (1948/49?) 3 Sätze&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 13: Musik für 2 Violinen&amp;#039;&amp;#039; (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 14: Streichquartett Nr. 2&amp;#039;&amp;#039; (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;op. 15: Weihnachtsmusik (Vom Himmel hoch/Gesang der Hirten) für 2 Violinen und Gambe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;WoO: Musik für einen Kulturfilm&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;WoO: Nocturne und Jeu des Ondes für Violine und Orchester (auch mit Klavier)&amp;#039;&amp;#039; (Ries &amp;amp; Erler)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;WoO: Streichquartett Nr. 3 „Prager Streichquartett“&amp;#039;&amp;#039; (1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;WoO: Zahlreiche kleine Stücke in kleiner Besetzung&amp;#039;&amp;#039; (Jahreszahlen verschieden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2803f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Gabriele Joachim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Hamann.&amp;#039;&amp;#039; Dokumente aus seinem Berufsleben, 27143496, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, 1999.&lt;br /&gt;
* [[Die Musik in Geschichte und Gegenwart|Musik in Geschichte und Gegenwart]] (MGG), Band 16 (1979).&lt;br /&gt;
* [[Riemann Musiklexikon]].&lt;br /&gt;
* Klaus Blum: &amp;#039;&amp;#039;Musikfreunde und Musici.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Schneider, Tutzingen 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123494281|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|573113}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|600948|Das Hamann Quartett}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=PuIh8-wwL_M Bernhard Hamann spielt eigene Komposition (YouTube-Video)]&lt;br /&gt;
* [https://www.rieserler.de/ Musikverlag Ries &amp;amp; Erler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123494281|LCCN=no/92/31609|VIAF=32905570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hamann, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzertmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hamann, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Violinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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