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	<title>Bernhard Grueber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-05-04T17:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bernhard Grueber (1807-1882).jpg|mini|hochkant|Bernhard Grueber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Grueber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1807]] in [[Donauwörth]]; † [[12. Oktober]] [[1882]] in [[Schwabing]]) war ein deutscher [[Architekt]], Architekturschriftsteller und [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Grueber ging bereits 1812 mit seinem Vater nach [[München]] und besuchte dort das Gymnasium. Danach studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Akademie der Bildenden Künste]] Malerei und Baukunst und war seit 1830 als Assistent von [[Joseph Daniel Ohlmüller]] beim Bau der [[Mariahilfkirche (München)|Mariahilfkirche]] in der Au bei München tätig. Sodann leitete er die Vorarbeiten zur Restaurierung des [[Regensburger Dom]]s, nach deren Beendigung er 1833 zum Lehrer an der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Polytechnischen Schule [[Regensburg]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt wurde.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt; Gemeint ist die Kreis-Landwirtschafts- und Gewerbeschule, eine Vorläuferschule des heutigen [[Goethe-Gymnasium Regensburg|Goethe-Gymnasiums]], an der Grueber die Fächer Freihand-, Architektur- und Ornamentzeichnen, sowie [[Bossieren]] (Modellieren) unterrichtete &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref &amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Bauer |Titel=Regensburg Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte |Auflage=|Verlag=MZ-Buchverlag in H. Gietl Verlag &amp;amp; Publikationsservice GmbH |Ort=Regenstauf |Datum=2014 |ISBN=978-3-86646-300-4 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1834 und 1837 bereiste er Italien; die Frucht davon war das Werk &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Sammlung für christliche Baukunst&amp;#039;&amp;#039; (Augsburg 1837–1841). 1842 erbaute Grueber im Palais des Fürsten Salm in [[Prag]] einen Prachtsaal, und 1844 wurde er Professor der Baukunst am [[Tschechische Technische Universität Prag|Polytechnikum]] in Prag. Zugleich war er als Architekt in der Errichtung von Neubauten und in der Restaurierung älterer Baudenkmäler tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Neu- und Umbauten gehörten: das [[Lusthaus der Königin Anna]] in der [[Prager Burg]], das Hauptschulgebäude [[Děčín|Tetschen]], die Friedhofskirche in [[Svatý Jan pod Skalou|St. Johann]] in Mittelböhmen, das Palais des Freiherrn Ährenthal in Prag, die Marienkirche in [[Turnov|Turnau]], [[Schloss Blatná]], [[Schloss Sychrov]], [[Burg Orlík nad Vltavou|Burg Orlik]] und [[Schloss Hrubá Skála|Schloss Skal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1830er Jahren war Grueber von einer starken Schwerhörigkeit befallen, die ihm den Kontakt zu den Mitmenschen außerordentlich erschwerte. Wegen seiner deutsch-nationalistischen Einstellung geriet er zudem in den Nationalitätenstreit mit den Tschechen. So behauptete er 1875 in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Elemente der Kunstthätigkeit&amp;#039;&amp;#039;: „Von Cultur und geordneten Zuständen ist nur dort die Rede, wo entweder seit uralter Zeit Deutsche wohnen, oder wo deutsche Ansiedler und deutsche Gesetze sich späterhin ausgebreitet haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung 24 in https://www.zeitenblicke.de/2006/2/Vybiral (17. September 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung zog er sich 1874 nach [[Freising]] und schließlich nach Schwabing zurück, wo er am 12. Oktober 1882 starb. Grueber hinterließ ein umfangreiches wissenschaftliches und zeichnerisches Werk, daneben auch Novellen, Erzählungen und Lustspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Erwin Grueber]] (1846–1933) war Jurist und Professor in Oxford und München, sein Sohn [[Albrecht Grueber]] (1847–1888) Genremaler und Porträtist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Schriften (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Sammlungen für christliche Baukunst&amp;#039;&amp;#039; (1839–1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Baukunst&amp;#039;&amp;#039; (1840–1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regensburg und seine Umgebungen&amp;#039;&amp;#039; (1843)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der bayrische Wald&amp;#039;&amp;#039; (1846, zusammen mit [[Adalbert Müller]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charakteristik der Baudenkmale Böhmens&amp;#039;&amp;#039; (Wien 1856);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Baukunde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Hohenfurt in Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (1861)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumaterialienlehre&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1863);&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiserburg zu Eger und die an dieses Bauwerk sich anschließenden Denkmale&amp;#039;&amp;#039;. Prag und Leipzig 1864 ([https://books.google.de/books?id=wYgcAQAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Rosenberg als Förderer der Künste&amp;#039;&amp;#039; (1867)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kathedrale des heil. Veit und die Kunsttätigkeit Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karls IV.]]&amp;#039;&amp;#039; (Prag 1869)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche und slawische Wohnhaus in Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (1870)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst des Mittelalters in Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (1871)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hauptperioden der mittelalterlichen Kunstentwicklung in Böhmen&amp;#039;&amp;#039; (1871)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Leben. Schilderung des deutschen Volkes in allen seinen Stämmen&amp;#039;&amp;#039; (1871)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Elemente der Kunsttätigkeit&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1875)&lt;br /&gt;
* Kramny: &amp;#039;&amp;#039;[[:Datei:MZK - Artikel-Autorenverzeichnis.pdf|Autorenverzeichnis]] in den Mittheilungen der [[Bundesdenkmalamt|kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale]]. 1856 - 1906&amp;#039;&amp;#039;, S. 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
(Neubauten und Umbauten)&lt;br /&gt;
* Palais Salm in Prag, Repräsentationssaal&lt;br /&gt;
* Moldau-Ufer in der Prager Altstadt (1840er Jahre)&lt;br /&gt;
* Lustschloss der Königin Anna (Belvedere) in Prag, klassizistische Treppe&lt;br /&gt;
* Palais Aehrenthal in Prag, Václavské náměstí 795/40, Umbau&lt;br /&gt;
* [[Altstädter Rathaus (Prag)|Altstädter Rathauses]] in Prag, Umbau des Südflügels (1854–57)&lt;br /&gt;
* [[St. Maria auf dem Rasen|Kirche Mariä Verkündigung auf dem Rasen]], Erneuerung des Servitenklosters (1858)&lt;br /&gt;
* Kirche Mariä Geburt in [[Turnov]]&lt;br /&gt;
* [[Svatý Jan pod Skalou|St. Johann unter dem Felsen]] im [[Okres Beroun]], Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* [[Schloss Sychrov]], Umbau und Wiederaufbau (1847–51)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hrubá Skála]], Umbau&lt;br /&gt;
* [[Burg Orlík]], Rekonstruktion (1850–62)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Blatná]], Umbau (1850–56)&lt;br /&gt;
* [[Kloster Vyšší Brod]], Regotisierung der Kirche (bis 1862)&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Michael auf der Burg Horni Hrad (Hauenstejn) bei Krásný Les (1849)&lt;br /&gt;
* Haus des Klosters Hohenfurth in Budweis (Dům Vyšebrodským klášterem, České Budějovice) (1863–64)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
SchlossHrubaSkala.jpg|Schloss Hrubá Skála&lt;br /&gt;
MarienkircheTurnau.jpg|Kirche Mariä Geburt in Turnov&lt;br /&gt;
Svatý Jan Pod Skalou, hřbitov.JPG|Friedhofskirche in Svatý Jan pod Skalou&lt;br /&gt;
Blatna (CZE) - castle (side).jpg|Schloss Blatná&lt;br /&gt;
Na slupi 4, klášter servitů (01).jpg|Servitenkloster an der Kirche Maria auf dem Rasen in Prag&lt;br /&gt;
Sychrov-Schloss-07.jpg|Schloss Sychrov&lt;br /&gt;
Vyšebrodský klášter s kaplí sv. Anny.jpg|Klosterkirche Hohenfurth&lt;br /&gt;
Nadační dům (České Budějovice).jpg|Haus des Klosters Hohenfurth in Budweis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|577|581|Grueber, Bernhard|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Grueber, Bernhard}}&lt;br /&gt;
* Věra Laštovičková: Architekt Bernhard Grueber (1806–1882), Diplomarbeit, Karls-Universität Prag, Philosophische Fakultät, Praha 2008, 186 S. und 111 Abb. (Anhang) (tschech.), siehe [https://is.cuni.cz/webapps/zzp/detail/62579/40411483/?q=%7B%22______searchform___search%22%3A%22Brokoff]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Bernhard Grueber}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116887516}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeitenblicke.de/2006/2/Vybiral Jindřich Vybíral: Prager Architekten in München – Bayerische Architekten in Prag, in: zeitenblicke 5 (2006), Nr. 2, (15. Januar 2007) URN: urn:nbn:de:0009-9-5678]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116887516|LCCN=n/88/155910|VIAF=25365451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grueber, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grueber, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Donauwörth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwabing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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