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	<title>Bernhard Graefrath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Graefrath&amp;diff=1646100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-11T10:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Graefrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[12. Februar]] [[1928]] in [[Berlin]]; †&amp;amp;nbsp;[[3. Januar]] [[2006]] in [[Fuhlendorf (Vorpommern)|Michaelsdorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]], der in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) zu den führenden Rechtswissenschaftlern im Bereich des [[Völkerrecht]]s zählte. Er wirkte von 1963 bis 1982 als Professor für Völkerrecht an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und anschließend bis 1991 als Bereichsleiter für Völkerrecht am [[Institut für Theorie des Staates und des Rechts]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]]. Von 1986 bis 1991 gehörte er der [[Völkerrechtskommission]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Graefrath wurde 1928 in Berlin geboren und absolvierte nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] einen [[Volksrichter]]lehrgang und anschließend an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en, das er 1951 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abschloss. Ab 1946 gehörte er der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) an. In den Jahren 1953/1954 war er als Hauptreferent und Abteilungsleiter im Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen für die juristische Ausbildung zuständig. Anschließend wurde er 1955 Dozent. In den Jahren 1958 bis 1960 wirkte er als Bürgermeister von [[Zossen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Breithaupt: &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaftliche Biographie DDR&amp;#039;&amp;#039;. 1993, S. 264 f. [Graefrath, Bernhardt, DNB 940131013]&amp;lt;/ref&amp;gt; zur „Bewährung“ infolge einer „Maßregelung im Kontext der [[Babelsberger Konferenz]] zur Rechtspolitik“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-8289-0552-8, S. 268 [Graefrath, Bernhard].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Habilitation]] im Jahr 1963 wurde er Professor für [[Völkerrecht]] an der späteren Sektion Rechtswissenschaften der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Von 1964 bis 1966 wirkte er als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität sowie von 1969 bis 1973 und von 1980 bis 1982 als Bereichsleiter für Völkerrecht. Darüber hinaus unterrichtete er 1984 als Dozent an der [[Haager Akademie für Völkerrecht]]. Er war ein Vizepräsident der [[Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Spiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Wirtschafts-, Finanz- und Währungsrecht und ökonomische Sicherheit,&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 1988, ISBN 3-86010-201-X, S. 170 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1973 vertrat er die DDR bei verschiedenen internationalen Tagungen und Institutionen im Bereich des Völkerrechts und der [[Menschenrechte]]. So nahm er von 1974 bis 1977 an den Tagungen der diplomatischen Konferenz teil, auf der die ersten zwei Zusatzprotokolle von 1977 zu den [[Genfer Konventionen]] ausgearbeitet wurden, von 1973 bis 1978 gehörte er der DDR-Delegation bei den Sitzungen der [[Generalversammlung der Vereinten Nationen|UN-Generalversammlung]] an. In den Jahren von 1977 bis 1986 war er Mitglied des [[UN-Menschenrechtsausschuss]]es. Anschließend wirkte er von 1986 bis 1991, als einziger Jurist in der Geschichte der DDR, in der [[Völkerrechtskommission]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]]. 1983 wechselte er von der Humboldt-Universität an das [[Institut für Theorie des Staates und des Rechts]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]], an dem er bis 1991 Professor und Bereichsleiter für Völkerrecht war und als stellvertretender Vorsitzender des Rates für staats- und rechtswissenschaftliche Forschung der DDR wirkte. Im Jahr 1992 ging er in den Vorruhestand. Er starb 2006 in Michaelsdorf, einer vorpommerschen Ortschaft, die nach [[Fuhlendorf (Vorpommern)|Fuhlendorf]] eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinten Nationen und die Menschenrechte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völkerrechtliche Verantwortlichkeit der Staaten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1977 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme des Völkerrechts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1985 (als Herausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechte und internationale Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg und das Schweigen der UNO.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen nieder! Zum NATO-Krieg gegen Jugoslawien.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) [[Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik]] (DSS)&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V: [[DSS-Arbeitspapiere]], Dresden 1999, Heft&amp;amp;nbsp;47, S.&amp;amp;nbsp;49–51. {{URN|nbn:de:bsz:14-qucosa2-324781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=bernhard-graefrath|lemma=Graefrath, Bernhard|autor=Jan Wielgohs|band=1|seite=318|idNum=1055}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographical Note: Bernhard Graefrath.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Collected Courses of the Hague Academy of International Law.&amp;#039;&amp;#039; Bans&amp;amp;nbsp;185. Martinus Nijhoff Publishers, Den Haag 1984, ISBN 978-9-02-473166-4, S.&amp;amp;nbsp;15–18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a7d7117e-7057-4840-b072-3416f0071021/ Nachlass Bundesarchiv N 2534]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128691565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128691565|LCCN=n/79/57095|VIAF=108771609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Graefrath, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter (Akademie der Wissenschaften der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graefrath, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler und Professor für Völkerrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fuhlendorf (Vorpommern)|Michaelsdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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