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	<title>Bernhard Fisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:57:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Fisch&amp;diff=1237693&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Leben */ Ergä. lt. Beleg.</title>
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		<updated>2025-10-13T12:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ergä. lt. Beleg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Fisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1926]] in [[Wielbark|Willenberg]], [[Ostpreußen]]; † [[18. November]] [[2020]] in [[Gera]]) war ein deutscher Buchautor. Ab 1997 publizierte er über Ostpreußen, die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] und insbesondere über das [[Massaker von Nemmersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fisch besuchte in seinem Geburtsort die Volksschule und danach das Realgymnasium in der Kreisstadt [[Ortelsburg]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zum Militärdienst bei der [[Wehrmacht]] eingezogen. Er war bei Kämpfen in Ostpreußen und Oberbayern beteiligt und hatte einen Lazarettaufenthalt. Er kam in Kriegsgefangenschaft, welche lebenslange Nachwirkungen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 musste die Familie aus ihrem Heimatort fliehen. Sie begann in [[Thüringen]] einen Neuanfang. Er besuchte ab 1945 noch einmal die Schule, machte sein Abitur und war vier Jahre Lehrer an einer [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lev-thueringen.de/spiegel/20070606234112/20070605224038/ Klassentreffen des Abiturjahrgangs 1957]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Suhl]]. Seit 1958 wohnt er in [[Stadtroda]]. Er studierte am Lehrerbildungsinstitut und der Pädagogischen Hochschule (Fernstudium) und schloss dies 1953 mit dem Staatsexamen als Fachlehrer für Russisch ab. 1968 wurde er mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Zielstellung, Inhalt und Gestaltung der außerunterrichtlichen Arbeit im Fach Russisch an der zehnklassigen allgemeinbildenden Oberschule&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |titel=Nachlass Bernhard Fisch |signatur=NY 4601 |institution=Bundesarchiv |datum=2015 |link=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/1c1a0ca1-701d-47cf-8b0d-d3e7aa5337fc/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er-Jahre begann er mit einem Selbststudium und den Forschungen über ostpreußische Geschichte, in deren Verlauf er heimlich von [[Kaunas]] (Litauen) nach [[Kaliningrad]] geflogen und daraufhin von der sowjetischen Miliz festgenommen worden war, wie er 2004 bei einer Tagung der Thüringer [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]] „Flucht, Vertreibung und Erinnern“ mitteilte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturpolitische Korrespondenz 1188 Seite 02, [http://www.mitteleuropa.de/kk1188.htm 10. Juni 2004 KK1188]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem war er während dieser Zeit insgesamt zehn Monate Praktikant (Landeskunde, Sprachbeherrschung) an der [[Lomonossow-Universität]] in [[Moskau]]. Das Erwerbsleben begann er mit Gelegenheitsarbeiten, denen eine hauptamtliche Tätigkeit bei der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] folgte, von der er wegen „Verstoßes gegen den [[Personenkult]]“ entlassen wurde. Nach dem Studium der [[Slawistik]] arbeitete er als Russischlehrer beziehungsweise -dozent zunächst an allgemein bildenden Schulen, zuletzt an einer Agraringenieurschule. Dort unterrichtete er auch Deutsch für Ausländer. Er war zwischendurch sechs Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Lehrerweiterbildung im Bezirk Gera tätig. Er gab eine Publikation zur Methodik des Fremdsprachenunterrichts heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vnl.de/index.php?section=autoren_details&amp;amp;id=25 Eintrag über Dr. paed. Bernhard Fisch bei dem Verlag, &amp;#039;&amp;#039;Neue Literatur&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution]] 1989/1990 gründete Fisch zusammen mit Gleichgesinnten den „Verband der [[Umsiedler#Deutsche Demokratische Republik|Umsiedler der DDR]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.buch.de/buch/01607/441_wir_brauchen_einen_langen_atem.html |wayback=20110716180032 |text=Archivierte Kopie  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, konnte aber seine Auffassungen und Forderungen beim [[Bund der Vertriebenen]] nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1990 ging er in den Vorruhestand und es folgte die Pensionierung. Er verfasste Publikationen zur ostpreußischen Geschichte und zu [[Heimatvertriebene|Vertriebenenfragen]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Bernhard Fisch auf trafoberlin.de |url=http://www.trafoberlin.de/Autoren/fisch_bernhard.htm |wayback=20110719095816  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fisch untersuchte auch die Rolle [[Josef Stalin]]s bei der Ziehung der [[Oder-Neiße-Grenze]] (Werk: &amp;#039;&amp;#039;Die Striche des Josef Stalin, die Dekrete des Edward Benesch. Der Anteil der Kommunisten an der Oder-Neiße-Grenze und der Vertreibung der Ost- und Sudetendeutschen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e9adfba9-c6bb-4b47-a93a-c52011f38601/ Bundesarchiv Signatur NY 4601/8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Stalins Rolle bei der Entstehung der Oder-Neiße-Grenze und die Haltung der SED&amp;#039;&amp;#039;, Donnerstag, 7. Oktober 1999 |url=http://www.helle-panke.de/begleittexte/991007stalin-oder_neisse.pdf |wayback=20071020084907   }}, Vortragsreihe zur DDR-Geschichte (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist insbesondere bekannt für seine Publikationen zum Themenkreis „[[Massaker von Nemmersdorf]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fisch war ab 1950 verheiratet und hatte eine Tochter und zwei Enkel. Er starb am 18. November 2020 im Alter von 94 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige in ND vom 28. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchrezensionen ==&lt;br /&gt;
* „In seinem Buch zeigt Bernhard Fisch, wie die unleugbaren Morde in Nemmersdorf von Goebbels benutzt wurden, […]“ – Rezension bei &amp;#039;&amp;#039;jugendzeit-ostpreussen.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „Nicht, dass in Nemmersdorf Grauenvolles geschehen ist, wird von Fisch in Zweifel gezogen, sondern ob es tatsächlich hinsichtlich Quantität und Systematik jene Dimensionen aufwies, die ihm seither zugeschrieben wurden.“ – Rezension bei &amp;#039;&amp;#039;bundestag.de: Das Parlament&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webarchiv.bundestag.de/archive/2010/0824/dasparlament/2005/20/DaspolitischeBuch/005.html Rezension bei bundestag.de: Das Parlament]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nemmersdorf, Oktober 1944. Was in Ostpreußen tatsächlich geschah.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von [[Ralph Giordano]] und einem Vorwort von [[Wolfgang Wünsche (Militärhistoriker)|Wolfgang Wünsche]]. [[Edition Ost]], Berlin 1997, ISBN 3-932180-26-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was haben die Augenzeugen wirklich gesehen? Erfahrungsbericht über die Quellen zu den Ereignissen im ostpreußischen Nemmersdorf am 21. und 22. Oktober 1944.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin für Faschismus- und Weltkriegsforschung.&amp;#039;&amp;#039; H. 12, 1999, S. 30–65.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nemmersdorf 1944 – nach wie vor ungeklärt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd R. Ueberschär]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2003, S. 155–167.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nemmersdorf 1944 – ein bisher unbekanntes zeitnahes Zeugnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, H. 1, 2007, S. 105–114.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ubej! Töte! Zur Rolle von Ilja Ehrenburgs Flugblättern in den Jahren 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte – Erziehung – Politik.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. 1997, S. 22–27.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin und die Oder-Neiße-Grenze.&amp;#039;&amp;#039; Helle Panke, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Striche des Josef W. Stalin. Vom Anteil der Kommunisten an der Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; trafo, Berlin 2005, ISBN 3-89626-218-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115835938}}&lt;br /&gt;
*[https://hds.hebis.de/herder/Search/Results?lookfor=Bernhard+Fisch&amp;amp;trackSearchEvent=Einfache+Suche&amp;amp;type=allfields&amp;amp;search=new&amp;amp;submit=Suchen Publikationen von und über Bernhard Fisch] im Bibliotheks- und Bibliographieportal / [[Herder-Institut (Marburg)]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/1c1a0ca1-701d-47cf-8b0d-d3e7aa5337fc/ Nachlass Bundesarchiv NY 4601]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115835938|LCCN=no98127249|VIAF=25340735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fisch, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vertriebenenthematik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fisch, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wielbark|Willenberg]] bei Ortelsburg, Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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