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	<title>Bernhard Deermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:11:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Deermann&amp;diff=1472738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-12-23T11:53:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DeermannBernhard1920.jpg|miniatur|Bernhard Deermann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Bernhard Deermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juni]] [[1887]] in [[Baccum]]; † [[26. März]] [[1982]] in [[Köln]]) war ein deutscher Politiker der [[Bayerische Volkspartei|BVP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Johann Bernhard Aloisius Deermann war ein Sohn des [[Kolonat (Geschichte)|Kolons]] Bernhard Heinrich Deermann (1857–1925) und dessen Ehefrau Euphemia Maria, geb. Botterschulte (1860–1918).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=baccum&amp;amp;ID=I7788&amp;amp;lang=de Bernhard Deermann] In: Ortsfamilienbuch Baccum, online-ofb.de, zuletzt aufgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deermann wuchs bei seinem Onkel auf und besuchte bis 1902 die [[Volksschule]] in [[Elbergen]] im [[Landkreis Lingen|Kreis Lingen]] und von 1902 bis 1907 das Gymnasium in [[Meppen]], wo er Ostern 1907 das Abitur ablegte. Ab 1907 studierte er Geschichte, Erdkunde, [[moderne Sprache|neuere Sprachen]], Staatswissenschaften und Philosophie in [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]], [[Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Kiel|Kiel]]. 1912 wurde er in Kiel mit einer Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Ländliche Siedelungs-, Verfassungs-, Rechts- und Wirtschaftsgeschichte des [[Venkigau]]s und der späteren Nieder[[grafschaft Lingen]] bis zum Ausgang des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert. Im selben Jahr legte er die erste pädagogische Staatsprüfung ab (&amp;#039;&amp;#039;pro facultate docendi&amp;#039;&amp;#039;), die zweite folgte 1913. Von Herbst 1912 bis September 1913 war Deermann Studienreferendar in [[Buer (Westfalen)|Buer]]. Anschließend weilte er von September 1913 bis August 1914 als Austauschassistent in [[London]]. 1914 wurde er Schriftleiter der [[Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung|KKV]]-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Hansa&amp;#039;&amp;#039;. 1917 heiratete er. 1918 wurde er Hilfsreferent der Presseabteilung der Zivilverwaltung für das deutsch besetzte Flandern in [[Brüssel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg trat Deermann für eine föderative Neugliederung des Reiches ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schlemmer: &amp;#039;&amp;#039;Los von Berlin. Die Rheinstaatsbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 wurde er Oberlehrer in [[Düsseldorf]], dann in [[Köln]]. Im selben Jahr trat er in die „Christliche Volkspartei“ ein, deren erster Vorsitzender er wurde. Im [[Reichstagswahl 1920|Juni 1920]] zog er dank der Listenverbindung mit der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei]] auf dem Reichswahlvorschlag seiner Partei in den ersten [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Weimarer Republik]] ein, dem er bis zur [[Reichstagswahl Mai 1924|Wahl vom Mai 1924]] angehörte. Im Reichstag hospitierte Deermann, der der einzige Abgeordnete seiner Partei im Parlament war, bei der Fraktion der Bayerischen Volkspartei (BVP).&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Rheinlandfrage und Rheinlandbewegung(1918-1933)&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Reichstag arbeitete Deermann als Lehrer. Später übernahm er die Leitung des Gymnasiums in der Gyrhofstraße in Köln-[[Lindenthal (Köln)|Lindenthal]]. Im Februar 1934 wurde Deermann aus politischen Gründen aus seinem Amt als Schuldirektor entlassen. Begründet wurde dieser Schritt mit §&amp;amp;nbsp;4 des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] unter Berufung auf eine vage Aktennotiz über ein Telefongespräch mit dem Kölner Bürgermeister [[Konrad Adenauer]] in den frühen 1920er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Frohn: &amp;#039;&amp;#039;Köln 1945 bis 1981. Vom Trümmerhaufen zur Millionenstadt&amp;#039;&amp;#039;, 1982, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1937 arbeitete er in der Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fungierte Deermann zunächst als Bürgermeister von [[Brauweiler (Pulheim)|Brauweiler]] im Landkreis Köln, dann, von 1945 bis 1953, als Leiter der Kirchen- und Schulabteilung der [[Regierungsbezirk Köln|Bezirksregierung Köln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Adenauer: &amp;#039;&amp;#039;Briefe&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 573.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben fertigte er auch einige Übersetzungen englischsprachiger Bücher an, so von [[John Locke]]s &amp;#039;&amp;#039;Einige Gedanken über die Erziehung&amp;#039;&amp;#039; für Schöningh. Ferner war er Mitglied der [[Deutsch-Armenische Gesellschaft|Deutsch-Armenischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Goltz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, Armenien und die Türkei 1895-1925&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deermanns Nachlass lagert heute im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]]. Er enthält Unterlagen aus den Jahren 1901 bis 1977 und besitzt einen Umfang von zehn Kartons. Inhaltlich finden sich in ihm persönliche Unterlagen, Unterlagen zu beruflichen Angelegenheiten (Entnazifizierung von Kölner Lehrern nach 1945, Unterrichtsregelungen, Korrespondenzen mit alliierten Militärregierungen).[[Datei:Bernhard Deermann -grave.jpg|mini|Grab Friedhof Melaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deermann war Mitglied des [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas]]. Er war unter anderem Komtur des Päpstlichen [[Gregoriusorden]]s und Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schlemmer: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Los von Berlin&amp;quot;: die Rheinstaatbestrebungen nach dem Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2007, Seite 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde er von [[Großmeister (Ritterorden)|Kardinal-Großmeister]] [[Nicola Canali|Nicola Kardinal Canali]] zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] ernannt und am 1. Mai 1952 durch [[Lorenz Jaeger]], Großprior der deutschen Statthalterei, investiert; er war dessen [[Großkomtur (Ordenskunde)|Großoffizier]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Großkreuz|Großkreuzritter al merito]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard Deermann starb am 26. März 1982 und wurde in Köln auf dem [[Melaten-Friedhof]] (Flur 36) begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Abt, Johann Ralf Beines, Celia Körber-Leupold: &amp;#039;&amp;#039;Melaten – Kölner Gräber und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Greven, Köln 1997, ISBN 3-7743-0305-3, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ländliche Siedelungs-, Verfassungs-, Rechts- und Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Englisches Christentum&amp;#039;&amp;#039;, 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Till Eulenspiegel und des Freiherrn von Münchhausen wunderbare Reisen&amp;#039;&amp;#039;, 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Young Canadians&amp;#039;&amp;#039;, 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;From Coal Mine to Parliament&amp;#039;&amp;#039;, 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gallant Fighters of the Great War&amp;#039;&amp;#039;, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blow up with the Brig! A Sailor&amp;#039;s Story&amp;#039;&amp;#039;, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oliver Cromwell. Ein Mann seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1936. (zusammen mit Hlaire Belloc)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsführung des Lehrers&amp;#039;&amp;#039;, 1953. (zusammen mit Gustav Tiemann und Reinhold Allstaedt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken und Vorschläge zur Schulreform&amp;#039;&amp;#039;, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Modern Fairy Tales&amp;#039;&amp;#039;, 1954. (zusammen mit Maurice Baring)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quellen für den Geschichtsunterricht in den mittleren Schulen&amp;#039;&amp;#039;, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Muttersprache&amp;#039;&amp;#039;, 1963. (mit Therese Bordfeld, Heinz Kumetat, Johannes Gerlach)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeiten und Menschen. Geschichtliches Unterrichtswerk&amp;#039;&amp;#039;, 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter und Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, 1969. (zusammen mit Arnold Voelske)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129882410}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129882410}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|129882410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129882410|VIAF=74944526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deermann, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Brauweiler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deermann, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deermann, Johann Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (BVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baccum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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