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	<title>Bernhard Brockamp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:24:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yen Zotto: HC: Ergänze Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2025-10-16T19:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Physiker_(20._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Brockamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1902]] in [[Osnabrück]]; † [[20. Dezember]] [[1968]] ebenda) war ein deutscher [[Geophysiker]] und [[Polarforscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Wegener Expedition-1930 46.jpg|thumb|Brockamp (rechts mit [[Pilotballon]]) 1931 auf der Wegener-Expedition]]&lt;br /&gt;
Brockamp studierte [[Geologie]], [[Physik]] und [[Mathematik]] in [[Münster]] und [[Göttingen]]. 1926 wurde er Assistent [[Emil Wiechert]]s am Geophysikalischen Institut der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. 1930 promovierte er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Seismische Beobachtungen bei Steinbruchsprengungen&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend wurde er Mitarbeiter der [[Askania Werke|Askania-Werke]]. Bereits 1929 hatte er [[Seismik|seismische]] Messungen auf dem [[Pasterze]]-Gletscher vorgenommen, um die Dicke der Eisschicht zu bestimmen. Daraufhin bot ihm [[Alfred Wegener]] die Teilnahme an seiner [[Grönland|Grönlandexpedition]] 1930/31 an, mit der Aufgabe, dort gleichartige Untersuchungen am Inlandeis vorzunehmen. Brockamp reiste erst im Sommer 1931 nach Grönland, gemeinsam mit [[Kurt Wegener (Polarforscher)|Kurt Wegener]], der die Leitung der Expedition nach dem Tod seines Bruders übernahm. Gemeinsam mit [[Kurt Wölcken]] und [[Ernst Sorge]] konnte Brockamp eine Serie von seismischen Messungen durchführen, die erstmals zuverlässige Informationen über die Mächtigkeit des grönländischen Inlandeises lieferten. Nach einigen Jahren bei [[Niels Erik Nørlund]] in [[Kopenhagen]] habilitierte er sich 1936 mit einer Schrift über wissenschaftliche Ergebnisse der Wegener-Expedition. Zum Vizepräsidenten des [[Reichsamt für Bodenforschung|Reichsamts für Bodenforschung]], berufen, wandte er sich der angewandten Geophysik zu. Nach Gründung der [[PRAKLA-SEISMOS|Gesellschaft für Praktische Lagerstättenforschung]] (PRAKLA) war er deren erster Leiter. Zum 20. April 1939 trat Brockamp der [[Schutzstaffel|SS]] bei und wurde zugleich zum [[SS-Hauptsturmführer]] ernannt (SS-Nummer 323.769).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/519036&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsgefangenschaft und [[Entnazifizierung]] wurde Brockamp 1952 Dozent für Geophysik an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in Münster. Von 1954 bis 1959 vertrat er auf der Basis eines Lehrauftrags auch die Geophysik an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]]. Nachdem er 1957 zum außerordentlichen Professor ernannt worden war, übernahm er zwei Jahre später die Leitung des neu gegründeten Instituts für Reine und Angewandte Geophysik. 1959 beteiligte er sich als Leiter der Gruppe Geophysik an der von [[Paul-Émile Victor]] geführten Internationalen Glaziologischen Grönland-Expedition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stand bis zu seinem Tod dem Wissenschaftlichen Beirat der [[Deutsche Gesellschaft für Polarforschung|Deutschen Gesellschaft für Polarforschung]] vor, die ihm 1969 posthum die [[Weyprecht-Medaille]] für herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Polargebieten verlieh. Brockamp war seit 1961 Ehrenmitglied der [[Deutsche Geophysikalische Gesellschaft|Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dgg-online.de/die-dgg/ehrungen/ehrenmitglieder/ Ehrenmitglieder] auf der Homepage der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft, abgerufen am 8. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 23. September 1960 tragen in falscher Schreibweise die [[Brockhamp-Inseln]] in der Antarktis seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp: &amp;#039;&amp;#039;Über einige Änderungen am Sterneckschen Vierpendelapparat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungs-Hefte f. angewandte Geophysik&amp;#039;&amp;#039; 3, 1933&lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp, Ernst Sorge und Kurt Wölcken: &amp;#039;&amp;#039;Seismik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Ergebnisse der Deutschen Grönland Expedition Alfred Wegener 1929 und 1930–1931&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, F. A. Brockhaus, Leipzig 1933&lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Mächtigkeit des grönländischen Inlandeises&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Gletscherkunde, für Eiszeitforschung und Geschichte des Klimas&amp;#039;&amp;#039; 23, 1935, S. 277–285.&lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung deutscher Eisenerzlagerstätten&amp;#039;&amp;#039;. Reichsamts für Bodenforschung, Berlin 1942&lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp: &amp;#039;&amp;#039;Zur Paläogeographie und Bitumenführung des Posidonienschiefers im deutschen Lias&amp;#039;&amp;#039;. Reichsamts für Bodenforschung, Berlin 1944 &lt;br /&gt;
* Bernhard Brockamp: &amp;#039;&amp;#039;Erweiterter Nachtrag zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der Deutschen Grönland-Expedition Alfred Wegener&amp;#039;&amp;#039;, Verl. d. Bayer. Akademie der Wissenschaften, München, 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Thyssen: &amp;#039;&amp;#039;[http://epic.awi.de/27939/1/Polarforsch1968_1-2_1.pdf Professor Dr. Bernhard Brockamp]&amp;#039;&amp;#039;(PDF-Datei, 299&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1968, S. 188–190.&lt;br /&gt;
* [[Karl Weiken]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://epic.awi.de/27940/1/Polarforsch1968_1-2_2.pdf Professor Dr. Bernhard Brockamps Verdienste um die deutsche Polarforschung und um die Gesellschaft für Polarforschung]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 298&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;Polarforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, 1968, S. 190–193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118674226}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2020/11/13/bernhard-brockamp/ Kurzbiografie] – [https://ns-reichsministerien.de/ Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118674226|VIAF=30330811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Brockamp, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polarforscher (Arktis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brockamp, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geophysiker und Polarforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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