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	<title>Bernhard Baule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:21:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Baule&amp;diff=769275&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN), Kategorien umsortiert, Kurzbeschreibung in Vorlage:Personendaten entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-08T03:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN), Kategorien umsortiert, Kurzbeschreibung in Vorlage:Personendaten entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Baule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Mai]] [[1891]] in [[Hann. Münden|Münden]]; † [[5. April]] [[1976]] in [[Graz]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Österreich|österreichischer]] [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Baule war ein Sohn des Mathematikers und [[Geodät]]en [[Anton Baule]] (1850–1935), der an der [[Königlich Preußische Forstakademie Hannoversch Münden|Königlich Preußischen Forstakademie Hannoversch Münden]] lehrte. Er legte 1909 das Abitur in seiner Geburtsstadt ab und studierte daraufhin in Kiel, München und Göttingen. Im Jahr 1914 wurde er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] bei [[David Hilbert]] und [[Woldemar Voigt (Physiker)|Woldemar Vogt]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Theoretische Behandlung der Erscheinungen in verdünnten Gasen&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Nach dem Kriegsdienst forschte er zunächst wieder in Göttingen und übernahm zusätzlich 1919 noch einen Lehrauftrag für [[Geodäsie]] an der Forstakademie Hannoversch Münden. 1920 ging er als Lehrbeauftragter an die [[Universität Hamburg]] und habilitierte sich dort mit einer Arbeit über „Kreise und Kugeln im Riemannschen Raum“. 1921 wurde er an die [[TU Graz|Technische Universität Graz]] als Professor berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baule war ein begeisterter [[Kartellverband|KV]]er. Als Student war er bei den KV-Verbindungen Baltia Kiel, Saxonia München und [[KStV Winfridia Göttingen|Winfridia Göttingen]] aktiv. In Graz wurde er der Hauptorganisator des dortigen KVs. Nach der Machtergreifung Hitlers im Jahre 1933 trennten sich die österreichischen KV-Verbindungen vom reichsdeutschen KV und wurden der [[Kartellverband katholischer nichtfarbentragender akademischer Vereinigungen Österreichs|ÖKV]]. Bei der antinationalsozialistischen Arbeit des ÖKV war Baule, der die österreichische und die reichsdeutsche Staatsbürgerschaft besaß, führend. Baule machte aus seiner Abneigung gegen Hitler, auch als Vertreter der Wissenschaft im Gemeinderat der Stadt [[Graz]], nie einen Hehl. So wurde Baule dann auch nach dem [[Anschluss Österreichs]] unverzüglich am 13. März 1938 verhaftet. Ihm wurde Hoch- und Landesverrat vorgeworfen. Am 28. Mai 1938 wurde er als Professor in den Ruhestand versetzt. Überraschend wurde Baule dann am 18. September 1938 aus der Haft entlassen, da er einer der wenigen Überlebenden bei der Schlacht von Langemarck im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war. Anschließend war er wieder in Deutschland an verschiedenen Stellen tätig. So von 1940 bis 1944 am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik]] und 1944/45 als Mitarbeiter der [[Deutsche Forschungsanstalt für Luftfahrt|Luftfahrtforschungsanstalt „Hermann Göring“]] in [[Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach dem Abzug der russischen Truppen aus Graz kam Baule wieder nach Graz zurück und arbeitete hier bis zur Emeritierung im 71. Lebensjahr als Professor, Dekan und Rektor an seiner Hochschule. Im [[Kartellverband|ÖKV]] in Graz übernahm er wiederum die führende Rolle. Bei den Grazer KV-Verbindungen AV Winfridia, AV Austria (von ihm als einhundertste KV-Verbindung 1930 gegründet), [[KATV Norica]], AV Suevia und Erzherzog Johann sowie bei der Wiener KV-Verbindung Prinz Eugen wurde er Ehrenphilister. Zudem war er seit 1948 Ehrenmitglied der [[KÖStV Traungau Graz]] im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich zudem in der Erwachsenenbildung und baute ab 1947 in Graz die 1938 von den Nationalsozialisten aufgelöste [[Österreichische Urania für Steiermark]] wieder auf, deren Präsident er von 1947 bis 1969 war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannes Galter |Titel=Die Österreichische Urania für Steiermark in den Jahren 1947 bis 1971 |Hrsg=Hannes Galter u. a. |Sammelwerk=Die Urania in Graz - 100 Jahre Bildung und Kultur |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Leykam |Ort=Graz |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=147-155}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm stammt u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Die Mathematik des Naturforschers und Ingenieurs&amp;#039;&amp;#039;, auch als „Der Baule“ bekannt, ein vielbenütztes [[Standardwerk]] für [[Angewandte Mathematik]] in sieben Bänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lehrbücher werden auch heute noch häufig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Ehrenring der Stadt Graz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.graz.at/cms/beitrag/10034589/7772605/EhrenringtraegerInnen_der_Stadt_Graz.html |titel=Ehrenringträger:innen der Stadt Graz |werk=Stadt Graz |sprache=de |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mathematik des Naturforschers und Ingenieurs&amp;#039;&amp;#039;, S. Hirzel, Zürich 1948, weitere Auflagen 1964, Harri Deutsch&lt;br /&gt;
# [[Differentialrechnung|Differential-]] und [[Integralrechnung]]; 191 Seiten mit 161 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Ausgleichsrechnung|Ausgleichs- und Näherungsrechnung]]; 60 Seiten mit 30 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Analytische Geometrie]]; 78 Seiten mit 89 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Gewöhnliche Differentialgleichungen]]; 110 Seiten mit 41 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Variationsrechnung]]; 48 Seiten mit 15 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Partielle Differentialgleichung]]en; 160 Seiten mit 84 Abbildungen&lt;br /&gt;
# [[Differentialgeometrie]]; 148 Seiten mit 88 Abbildungen.&lt;br /&gt;
# Aufgabensammlung; 150 Seiten mit 189 Abbildungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Weingand: &amp;#039;&amp;#039;Die Technische Hochschule Graz im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; 1988.&lt;br /&gt;
* [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]] in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 1. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). SH-Verlag, Schernfeld 1991, ISBN 3-923621-55-8, S. 14 ff.&lt;br /&gt;
* [[Max Pinl]], Auguste Dick: &amp;#039;&amp;#039;Kollegen in dunkler Zeit&amp;#039;&amp;#039; (Nachträge und Korrektur), Jahresbericht DMV, Band 77, 1976, S. 161–164 ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN37721857X_0077 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Renate Tobies]]: &amp;#039;&amp;#039;Baule, Bernhard&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon in Mathematik promovierter Personen an deutschen Universitäten und Technischen Hochschulen; WS 1907/08 bis WS 1944/45&amp;#039;&amp;#039;. Rauner, Augsburg 2006, ISBN 3-936905-21-5, S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technische Mathematik in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116087420|LCCN=n86864813|VIAF=54891078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baule, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baule, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hannoversch [[Hann. Münden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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