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	<title>Bernhard Averbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernhard_Averbeck&amp;diff=550873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 17. März 2026 um 15:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-17T15:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Averbeck.jpg|mini|Bernhard Averbeck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernhard Reinhard Averbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1874]] in [[Bremen]]; † [[17. Oktober]] [[1930]] in [[Jena]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Manager (Wirtschaft)|Industrie-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bernhard Averbeck war der Sohn des Arztes [[Heinrich Averbeck]] (1844–1889). Er besuchte bis 1889 das [[Altes Gymnasium (Bremen)|Alte Gymnasium]] in [[Bremen]] und übersiedelte dann zu seinem Vormund [[Otto Binswanger]] nach [[Jena]]. 1895 machte er dort das Abitur am &amp;#039;&amp;#039;[[Carolo-Alexandrinum (Jena)|Gymnasium Carolo-Alexandrinum]]&amp;#039;&amp;#039;. Es folgte ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], der [[Universität Straßburg#Geschichte|Kaiser-Wilhelm-Universität Straßburg]], der [[Ludwigs-Universität Gießen]], der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Universität Jena]]. Aktiv war Averbeck während dieser Zeit im [[Corps Rhenania Straßburg|Corps Rhenania]] zu Straßburg und im [[Corps Teutonia Gießen|Corps Teutonia]] zu Gießen. 1899 wurde er an der Universität Jena mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der Aktienzeichnung&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. jur. utr.]] [[promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war er abwechselnd an den Gerichten in [[Weimar]] und Jena als [[Referendar]] und [[Assessor]] tätig. Von 1904 bis 1906 war er [[Rechtsanwalt]] in Weimar. Ab 1905 war Averbeck Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s der &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-Thüringische [[Portlandzement|Portland-Cement]]-Fabrik Prüssing &amp;amp; Co. [[KGaA]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Göschwitz]] bei Jena, und ab 1913 Aufsichtsratsvorsitzender. 1906 übernahm er die Leitung des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Chamotte- und Dinaswerke&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]]. Von 1910 bis 1914 war er [[Komplementär (Gesellschaftsrecht)|persönlich haftender Gesellschafter]] der &amp;#039;&amp;#039;C. A. Schietrumpf &amp;amp; Co. KGaA&amp;#039;&amp;#039; in Jena, die sich in Anzeigen als &amp;#039;&amp;#039;größte Spezialfabrik der Welt&amp;#039;&amp;#039; für [[Lineal|Maßstäbe]] und [[Zollstock (Messgerät)|Zollstöcke]] bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leuchs’ Adreßbuch aller Länder...&amp;#039;&amp;#039;, Band 4 (Hessen-Nassau, Hessen, Waldeck), 14. Ausgabe, C. Leuchs &amp;amp; Co., Nürnberg 1909. (Anzeige im nicht paginierten Anzeigenteil)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 war Averbeck persönlich haftender Gesellschafter und Seniorchef der &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-Thüringische Portland-Cement-Fabrik Prüssing &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[Göschwitz]]. Es folgte ein Ausbau des Unternehmens zum Prüssing-Konzern mit den Werken in Göschwitz, [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]], [[Unterwellenborn]] bei [[Saalfeld/Saale]] ([[Hochofenzement]]-Fabrik &amp;#039;&amp;#039;Thuringia&amp;#039;&amp;#039;) und in [[Nienburg (Saale)]] (Zementfabrik &amp;#039;&amp;#039;Jesarbruch&amp;#039;&amp;#039;). Unter seiner Führung wurde Prüssing neben dem Heidelberg-Konzern, dem Wicking-Konzern, dem [[Dyckerhoff AG|Dyckerhoff]]-Konzern und der sich immer stärker entwickelnden &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Portland-Cement-Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Oppeln]] zu einem der führenden Zementerzeuger. 1921 gründete er die [[Godhard Prüssing|Godhard-Prüssing]]-[[Stiftung]], um in Notfällen die Versorgung von [[Industriemeister|Werkmeistern]] und [[Angestellter|Angestellten]] des Unternehmens sicherzustellen. Ab 1924 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats des &amp;#039;&amp;#039;Norddeutschen Cement-Verbands (NCV)&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Bis 1924 war Averbeck Mitglied des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;Portland-Cement-Fabrik „Rudelsburg“ AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Bad Kösen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde er 1927 nach dem Tod von Heinrich (Julius) Müller (1862–1927) Aufsichtsratsvorsitzender des 1917 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Zement-Bund|Deutschen Zement-Bundes]] (DZB)&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Ebenfalls 1927 gründete er zusammen mit der Bauunternehmung &amp;#039;&amp;#039;Kell &amp;amp; Löser AG&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig die &amp;#039;&amp;#039;Thurvia-Baugesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, vorzugsweise für den Bau von Betonstraßen. Zeitweiliger Geschäftsführer dieser Gesellschaft war sein Sohn, der im September 1930 geborene promovierte Volkswirt [[Horst Averbeck]]. Ab 1928 war Averbeck Mitglied des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Portland-Cementfabrik „Adler“ AG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin und ab 1929 Mitglied des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Portland-Cement-Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Oppeln]]. Da sein Sohn nicht sein Nachfolger werden wollte, gab er 1930 die Zustimmung für die Umwandlung des Prüssing-Konzerns in eine [[Aktiengesellschaft]] und der gleichzeitigen Bildung einer [[Interessengemeinschaft]] (IG) des Prüssing-Konzerns mit der &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Portland-Cement-Industrie AG&amp;#039;&amp;#039; in Oppeln bei ebenfalls gleichzeitiger Beantragung einer IG mit der &amp;#039;&amp;#039;Portland-Cementwerke Heidelberg-Mannheim-Stuttgart AG&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;[[HeidelbergCement]] AG&amp;#039;&amp;#039;); zu deren Aufsichtsratsvorsitzendem Friedrich Schott (1850–1934) hatte er besonders engen Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war er Präsidialmitglied im &amp;#039;&amp;#039;Verband der Mitteldeutschen Industrie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; in Weimar, Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschen [[Industrie- und Handelskammer]]&amp;#039;&amp;#039; in Weimar sowie Mitglied des [[Finanzgericht]]s beim Landesfinanzamt Thüringen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats war er ferner Mitglied der Verwaltung der &amp;#039;&amp;#039;Gothaische Kohlensäurewerke&amp;#039;&amp;#039;. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Baumesse AG&amp;#039;&amp;#039; war er Mitglied des Aufsichtsrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Averbeck war verheiratet mit Ramona von Plessen (1877–1967), einer Tochter von Hartwig von Plessen und Julia Störzel; er hatte fünf Kinder (2 Söhne und 3 Töchter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Direktoren und Aufsichtsräte.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* Georg Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Wirtschaftsführer]]. Lebensgänge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch über 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg/Berlin/Leipzig 1929, {{DNB|948663294}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Göschwitzer Portlandzement.&amp;#039;&amp;#039; Göschwitz 1936.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Geretzky: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Portlandzementfabrik zu Göschwitz unter besonderer Berücksichtigung ihrer Stellung im mitteldeutschen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Hausarbeit zur Abschlußprüfung für das Lehramt der Deutschen Demokratischen Schule (Oberstufe), Jena 1957.&lt;br /&gt;
* H.A.: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Prüssing-Konzerns in Göschwitz unter der Leitung von Bernhard Averbeck&amp;#039;&amp;#039;. in Jenaer Heimatbrief, Der Schnapphans, 35. Ausgabe, Hildesheim 1979, S. 16–21&lt;br /&gt;
* Günther Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzernbildung in der Zementindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ludloff (Wirtschaftshistoriker)|Rudolf Ludloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Einzelwerk zum faschistischen Konzern. Zur Geschichte der deutschen Zementindustrie im Imperialismus bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift, Universität Jena, Jena 1961.&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 43.&lt;br /&gt;
* Peter Hans Riepert: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Zementindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tonindustrie-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 54. Jahrgang 1930, Nr. 86, S. 1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zement&amp;#039;&amp;#039;, 19. Jahrgang 1930, S. 1008–1009.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jenaische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1930, Nr. 260, S. 6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 167, C.A. Starke, Limburg 1974, S. 20–21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Averbeck, Bernhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverbandsfunktionär]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Averbeck, Bernhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Averbeck, Bernhard Reinhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Industrie-Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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