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	<title>Berner Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T14:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palaisfederalberne.JPG|miniatur|hochkant|[[Bundeshaus (Bern)|Bundeshaus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:4399 - Bern - Münster.JPG|miniatur|hochkant|Das Innere des [[Berner Münster]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zytglogge west facade 2007.jpg|miniatur|hochkant|[[Zytglogge]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HauptportalBurgerspital.JPG|miniatur|hochkant|Hauptportal des [[Burgerspital]]s Bern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berner Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgestein]], das in der [[Schweiz]], im [[Kanton Bern|Raum Bern]] und vor allem in der [[Berner Altstadt]] an zahlreichen Bauwerken verwendet wurde. Er hat grosse kulturhistorische Bedeutung für die Schweiz. Das Gestein entstand im [[Miozän]] vor 25 Mio. Jahren in der [[Molasse]] des [[Erosion (Geologie)|Erosions]]&amp;amp;shy;schuttes der Alpen in einem [[Flachmeer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Dieser [[Sandstein]] ist je nach Abbaustelle ein graues Gestein mit Farbtendenzen nach olivgrün oder blaugrün und gelb. Die unterschiedlichen Grüntöne des Gesteins hängen vom Grad der [[Oxidation]] des Minerals [[Glaukonit]] ab. An diesem Sandstein sind Sedimentstrukturen wie [[Kreuzschichtung]]en und [[Rippelmarken]] erkennbar, die insbesondere bei [[Verwitterung]]svorgängen deutlich hervortreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchmesser der Quarzkörner liegt überwiegend bei 0,1 bis 0,4&amp;amp;nbsp;Millimetern und vereinzelt durchaus grösser.&amp;lt;ref&amp;gt;Quervain: 1969, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Sandstein besteht aus 55 bis 65&amp;amp;nbsp;Prozent [[Quarz]], 20 bis 25&amp;amp;nbsp;Prozent [[Feldspat]], 20 bis 25&amp;amp;nbsp;Prozent Gesteinsbruchstücken und aus 2 bis 4&amp;amp;nbsp;Prozent weiteren Schwermineralen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.von-dach.ch/sandstein.html Daten auf www.von-dach.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Berner Sandstein zählt aus technischer Sicht zu den [[Weichgestein]]en. Er ist wegen seiner geringen Kornbindung „weich“ und dadurch relativ leicht mit [[Steinmetzwerkzeug|Steinmetz-]] und [[Steinbildhauereisen|Steinbildhauerwerkzeugen]] zu bearbeiten. Aufgrund dieser Gegebenheit fand er häufig als Baustein Verwendung und wird bis zum heutigen Tage von [[Steinbildhauer]]n für [[Skulptur]]en verwendet. Die [[Innere Stadt (Bern)|Berner Altstadt]], die nach dem grossen Brand von 1405 stark zerstört war, wurde mit diesem [[Naturstein]], um die Brandgefahr zu minimieren, wieder aufgebaut. Das [[Kornhaus (Bern)|Kornhaus]], die [[Heiliggeistkirche (Bern)|Heilig-Geist-Kirche]], die [[Zytglogge]] und das [[Burgerspital]] in Bern bestehen beispielsweise aus diesem heimischen graugrünen Naturstein. Das gesamte Ensemble aus Naturstein der Berner Altstadt ist Bestandteil des [[UNESCO-Weltkulturerbe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das repräsentativste Bauwerk mit einer Fassade aus diesem Werkstein ist das [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshaus]]. Obwohl der Architekt [[Hans Wilhelm Auer]] den Einsatz dieses Sandsteins wegen seiner gesteinsphysikalischen Eigenschaften kritisch sah, bemühte er sich darum, dass eine sorgfältige Auswahl getroffen wurde. Gezielt setzte man nach seinen Vorgaben Lieferungen danach ein, dass sie mit ihren eigenen Farbtönen eine bewusste Farbwirkung im Gesamtbild der Fassade eine gestalterische Wirkung entfalten konnten. Das Quadermauerwerk oberhalb des Sockels an der Nordfassade besteht aus dem &amp;#039;&amp;#039;Harnischhuter Sandstein&amp;#039;&amp;#039; (grau), an der Südseite der Ostermundiger Sandstein (grau) in Höfen und an Galerien der &amp;#039;&amp;#039;Stockernstein&amp;#039;&amp;#039; (gelb). Für Simse, Balustraden und Säulenkapitelle sowie -basen fanden andere Schweizer Gesteine Verwendung, weil sie der Witterung besser widerstehen. Dadurch ergaben sich in der überwiegend grau wirkenden Fassade des Bundeshauses zusätzliche farbliche Detailwirkungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Steinführer Bundeshaus Bern&amp;#039;&amp;#039;, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden zahlreiche Bauwerke aus Berner Sandstein aufgebaut. In der Zeit dieser starken Nachfrage dieses Gesteinsmaterials wurde aus angewitterten und minderwertigen Gesteinslagen abgebaut. Zusätzlich kam die geringe [[Verwitterungsstabilität|Verwitterungsresistenz]] des Berner Sandsteins hinzu. Deshalb mussten zahlreiche steinerne Fassaden nach kurzer Zeit ersetzt oder ausgebessert werden. Der obere Teil des Turms des [[Berner Münster]]s wurde deshalb im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus dem verwitterungsbeständigeren [[Obernkirchener Sandstein]] hergestellt. Heute wird der Berner Sandstein vernehmlich beim Erhalt und Austausch historischer Bausubstanz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendet wurde Berner Sandstein vor allem für Massivbauten, als Mauerstein oder für ornamentale bzw.&amp;amp;nbsp;steinbildhauerische Arbeiten. Er wird darüber hinaus für Gartengestaltungen, Aussenfassaden und -bödenbeläge verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://edelsplitt.ch/files/dokumentation/gartenbau.pdf |text=Verwendung des Berner Sandsteins im Garten |archivebot=2018-04-01 07:50:31 InternetArchiveBot}} (PDF; 363&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Abbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostermundigen-sandstein-zug.jpg|miniatur|links|Denkmal mit Lok &amp;quot;Elfe&amp;quot; der Steinbruchbahn Ostermundigen und einem historischen Flachwagen]]&lt;br /&gt;
Als Berner Sandstein wird heute der Sandstein bezeichnet, der in [[Ostermundigen]], [[Krauchthal]] und am [[Gurten (Berg)|Gurten]] abgebaut wird. In Ostermundigen und am Gurten, im Süden von Bern, wird seit dem 15. Jahrhundert dieser Sandstein abgebaut. Am Gurten wird der so genannte &amp;#039;&amp;#039;blaue Sandstein&amp;#039;&amp;#039; gebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.diedutt.de/html/blauer_sandstein.html Information auf www.diedutt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Breite des geologischen Sandsteinstreifens liegt zwischen 5 und 15 Kilometern und er zieht sich von [[Schaffhausen]] bis nach [[Lausanne]] hin. Seine grösste [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] erreicht das Vorkommen um Bern. Das Vorkommen reicht von dort bis in den Westen nach [[Kanton Freiburg|Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Dethleff: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Sandstein – Geologie, Abbau und Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; Januar 2001. Hrsg. von der Schweizer Arbeitsgemeinschaft Pro Naturstein. {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.pronaturstein.ch/fileadmin/media/publikationen/nbs_schweizersandstein.pdf |text=Online verfügbar |archivebot=2018-04-01 07:50:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ursprünglicher Steinbruch in Ostermundigen war in der Mitte des 19. Jahrhunderts der grösste Steinbruch der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.baeckerei-muralt.ch/seiten/GeschichtedesSteinbruchsOstermundigen.pdf |text=Geschichte des Steinbruch Ostermundigen |archivebot=2018-04-01 07:50:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Werkplatz am Steinbruch zum Bahnhof verkehrte von 1871 bis 1902 eine 1,5 km&amp;lt;!-- Wirklich? Längenangabe fehlt bisher vom Einsteller! --&amp;gt; lange Anschlussbahn, die mit einer Zahnstange System Riggenbach ausgestattet war. Diese Bahn war die zweite Zahnradbahn der Schweiz und eine der ersten Europas&amp;lt;ref&amp;gt;Steiger, Peter: „In Ostermundigen fuhr die allererste Zahnradlokomotive“. In: Berner Zeitung. Stand: 27. Februar 2012. [http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/In-Ostermundigen-fuhr-die-allererste-Zahnradlokomotive/story/16451945], abgerufen am 16. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In diesem Ort existiert ein aktiv betriebener Steinbruch, in dem ein blauer und gelber Typ&amp;lt;!-- Von was? Ausdruck verbessern!--&amp;gt; gebrochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortschaft Krauchthal gibt es einen Sandstein-Lehrpfad und in der Umgebung befinden sich Höhlen und Unterstände in den Sandsteinwänden. In der so genannten Sandsteinformation „Giraffe“ an der &amp;#039;&amp;#039;Sandsteinflühe&amp;#039;&amp;#039; befinden sich in den Fels eingelassene Wohnhäuser, die seit dem 16. Jahrhundert ständig bewohnt sind, die so genannten &amp;#039;&amp;#039;Fluehüsli&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.textatelier.com/index.php?id=996&amp;amp;blognr=3153 Wohnen unter mächtigen Sandsteinformationen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der moderne Gesteinsabbau in den Steinbrüchen erfolgt mit [[Seilsäge]]n, die aus den Steinbruchwänden Rohblöcke mit diamantbesetzten Seilen oder mit [[Schräme|Schrämmaschinen]] heraussägen. In Krauchthal wird Berner Sandstein unterhalb der Bodenoberfläche senkrecht in die Tiefe gehend abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Berner Sandstein, der seit etwa 800 Jahren gewonnen wird, wurden rund 1,5 Millionen Kubikmeter gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.geo.tu-berlin.de/steine-in-der-stadt/arbeitstagung/4_arbeitstagung_2009/programm_abstracts/die_steine_berns/ |text=Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Die Steine Berns&amp;#039;&amp;#039;. TU Berlin: Angewandte Geowissenschaften. Steine in der Stadt. Arbeitstagung 2009 |archivebot=2018-04-01 07:50:31 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Steinführer Bundeshaus Bern&amp;#039;&amp;#039;, Schweizerische Kunstführer GSK, Band 719, Bern 2002. ISBN 3-85782-719-X&lt;br /&gt;
* F. de Quervain: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Kümmerly &amp;amp; Frei, Bern 1969&lt;br /&gt;
* Hansueli Trachsel: &amp;#039;&amp;#039;Sandstein: Eine überraschende Vielfalt.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli Verlag. Bern 2006. ISBN 3727211113&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/de/ma:material_383?type=all&amp;amp;n=Grundlagen Berner Sandstein] in &amp;#039;&amp;#039;materialarchiv.ch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/rorschach.html Oberfläche des Berner Sandstein Blau]&lt;br /&gt;
* [http://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/ostermundigen.html Oberfläche des Berner Sandstein Gelb]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Kaputter Link * [http://www.von-dach.ch/sandstein.html Technische Daten des Berner Sandsteins]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Miozän]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Neogen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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