<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernd_Moldenhauer</id>
	<title>Bernd Moldenhauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernd_Moldenhauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernd_Moldenhauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:53:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernd_Moldenhauer&amp;diff=1772588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernd_Moldenhauer&amp;diff=1772588&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T14:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernd Moldenhauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1949]] in [[Falkenberg (Mark)]]; † [[15. Juli]] [[1980]] bei [[Bad Hersfeld]]) war ein [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Dissident]], der von einem [[Inoffizieller Mitarbeiter|inoffiziellen Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]]  [[Ministerium für Staatssicherheit#Mordanschläge|ermordet]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Der gelernte [[Facharbeiter|Baufacharbeiter]] wurde 1972 in [[Ungarn]] wegen versuchten „[[Ungesetzlicher Grenzübertritt|ungesetzlichen Grenzübertritts]]“ verhaftet und 1973 in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]] wieder aus der Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung erfolgte die Übersiedlung nach [[West-Berlin]], wo er unter anderem zusammen mit dem späteren brandenburgischen [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Politiker und ehemaligem [[Politische Haft (DDR)|politischen Häftling]], [[Dieter Dombrowski]] gegen die DDR-Politik demonstrierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-10 |url=http://www.preussenspiegel.biz/fileadmin/pdfarchiv/2008/PS_RN_015.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;„Mein früheres Leben war hart“. Dieter Dombrowski (MdL) erzählt über sein Leben und seine Zukunftspläne&amp;#039;&amp;#039;.}} (PDF; 5,7&amp;amp;nbsp;MB) veröffentlicht im Preußenspiegel, S. 5 vom 24. Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auskunft von Dombrowski zählte dazu das symbolische Zumauern des West-Berliner [[Aeroflot]]-Büros am [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten|Bahnhof Zoo]]. 1978 zog Moldenhauer nach [[Heilbronn]] um, war aber weiter in West-Berlin an Aktionen gegen das [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Regime beteiligt. Die Stasi legte zu Moldenhauer den [[Operativer Vorgang|Operativ-Vorgang]] (OV) „Kontakt“ an. Aus ihm geht hervor, dass die Abteilung XXII („Terrorabwehr“) im Juni 1980 plante, Moldenhauer während der Benutzung der [[Transitverkehr durch die DDR|Transitstrecke]] in einen Hinterhalt zu locken und zu verhaften. Der Plan konnte nicht realisiert werden, weil Moldenhauer die Transitstrecke mied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermordung ==&lt;br /&gt;
Moldenhauer war Mitglied der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte]] (IGFM). Am 15. Juli 1980 wurde er von seinem dortigen Vereinskameraden &amp;#039;&amp;#039;Aribert Freder&amp;#039;&amp;#039; auf einer Autobahn-Raststätte beim hessischen Bad Hersfeld erdrosselt. Aribert Freder, ein West-Berliner Busfahrer, wurde später als [[inoffizieller Mitarbeiter]] (IM) der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]] enttarnt (IM „Günter Frank“). 1981 wurde Freder vom [[Landgericht Berlin]] wegen Totschlags zu zehn Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Im Urteil heißt es: „Das Tatmotiv ist unaufklärbar.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Banse, Uwe Müller, Lucas Wiegelmann: [https://www.morgenpost.de/politik/inland/article104330962/Der-mysterioese-Tod-an-der-Autobahn.html &amp;#039;&amp;#039;Der mysteriöse Tod an der Autobahn&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage vor dem Mord hatte sich Freder in Ost-Berlin mit seinen Führungsoffizieren getroffen, die sich noch 1989 um Verwischung der Spuren in den Akten zum Fall Moldenhauer bemühten. Um Aribert Freder davon abzuhalten, in westdeutscher Haft zu viel über seine Tätigkeit für die Stasi zu verraten, ließ man seiner Ehefrau 54.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] zukommen. Freder selbst war vom DDR-Geheimdienst zuvor mit mehreren Zehntausend D-Mark entlohnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fälle mit Parallelen ==&lt;br /&gt;
Dass ein Auftragsmord der Staatssicherheit im Westen auch bei dem Fußballer [[Lutz Eigendorf]] vorgelegen haben könnte, wird vermutet. In dem Fall des Fluchthelfers [[Wolfgang Welsch (Fluchthelfer)|Wolfgang Welsch]] konnte die Ermordungsabsicht des Stasi-Agenten Peter Haack nachgewiesen werden, das Opfer überlebte den Giftanschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren, ähnlichen Fällen ging die Stasi oft mit Entführungen ihrer Opfer vor, die anschließend im Ostblock hingerichtet wurden, wie etwa im Falle von [[Walter Linse]] (entführt in West-Berlin, hingerichtet in Moskau) oder [[Sylvester Murau]] (entführt bei Darmstadt, hingerichtet in Dresden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13681665|Titel=Das Objekt liquidieren|Autor=|Jahr=1992|Nr=24|Seiten=34–38}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13501216|Titel=Wir finden dich überall|Autor=|Jahr=1990|Nr=34|Seiten=64–68}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=14342646|Titel=Dr. Schreck und die Neonazis|Autor=|Jahr=1981|Nr=37|Seiten=}}&lt;br /&gt;
* Dirk Banse, Uwe Müller, Lucas Wiegelmann: [https://www.welt.de/welt_print/kultur/article8472125/Die-Stasi-der-Tod-und-die-Ungewissheit.html &amp;#039;&amp;#039;Die Stasi, der Tod und die Ungewissheit&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2010.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Kappelt]]: [http://horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/heft-40/04003/ &amp;#039;&amp;#039;Mein „Weihnachtsgeschenk“ an Erich Mielke.&amp;#039;&amp;#039; Über die Reaktionen des MfS auf ein Buch über Altnazis in der DDR] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Horch und Guck]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 40 (4/2002), Seite 6–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moldenhauer, Bernd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moldenhauer, Bernd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher DDR-Dissident der von einem IM der DDR-Staatssicherheit ermordet wurde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Falkenberg (Mark)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Bad Hersfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>