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	<title>Bernartice u Trutnova - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:10:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernartice_u_Trutnova&amp;diff=1254112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wanfried-Dublin: Plus Commonscat, Bild  eingefügt</title>
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		<updated>2024-01-28T19:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Plus Commonscat, Bild  eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Bernartice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Bernartice CoA CZ.svg|111px|Wappen von Bernartice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Trutnov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1793&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/579050/Bernartice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 579&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 579050&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 542 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = H&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Trutnov]]–[[Lubawka]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Jaroměř–Lubawka|Jaroměř–Lubawka]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Václav Schreier&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Bernartice 77&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 542 04 Bernartice&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecbernartice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/38/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/57/56/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernartice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Bernsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zehn Kilometer nordöstlich von [[Trutnov]] und gehört zum [[Okres Trutnov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bernartice befindet sich zwischen dem [[Rabengebirge]] und [[Rehorngebirge]] am Oberlauf der Ličná (&amp;#039;&amp;#039;Litschenbach&amp;#039;&amp;#039;) und der Einmündung des &amp;#039;&amp;#039;Dlouhá Voda&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Luční potok&amp;#039;&amp;#039;. Östlich erheben sich die drei Gipfel des &amp;#039;&amp;#039;Královecký Špičák&amp;#039;&amp;#039; (880 m), &amp;#039;&amp;#039;Kozlík&amp;#039;&amp;#039; (786 m) und &amp;#039;&amp;#039;Mravenčí vrch&amp;#039;&amp;#039; (837 m). Durch Bernartice führen die Staatsstraße 16 und die [[Bahnstrecke Jaroměř–Lubawka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Královec]] und [[Vrchová]] im Norden, [[Błażejów]] im Nordosten, [[Bečkov]] und [[Rybníček (Bernartice)|Rybníček]] im Südosten, [[Petříkovice (Chvaleč)|Petříkovice]] im Süden, [[Zlatá Olešnice]] im Südwesten, Malý Křenov (&amp;#039;&amp;#039;Kleinkrinsdorf&amp;#039;&amp;#039;) und Křenov (&amp;#039;&amp;#039;Krinsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie [[Žacléř]] und [[Lampertice]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bernartice entstand vermutlich um 1217 im Zuge der Kolonisation des Gebietes unter [[Ottokar I. Přemysl|Ottokars I. Přemysl]]. Es wurde als Waldhufendorf angelegt und soll nach einem Ortsgründer Bernhard benannt worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Vermutung geht nicht überein mit der Stiftungsurkunde von 1292, in der das spätere Bernsdorf noch als „Stubin“ (&amp;#039;&amp;#039;Stuben&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Pfarrchronik zufolge soll Bernsdorf bereits im Jahre 1008 unter Herzog [[Oldřich|Udalrich]] gegründet worden sein, zu dieser Zeit regierte jedoch Fürst [[Jaromír (Böhmen)|Jaromír]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bernsdorf 1292 unter der damaligen Bezeichnung „Stubin“ in der Gründungsurkunde des von [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] gestifteten [[Kloster Grüssau|Zisterzienserklosters Grüssau]]. Es gehörte zu den 14 Dörfern, die zusammen mit der Stadt [[Lubawka|Liebau]] dem Kloster mit allen Abgaben, Rechten und Pflichten übertragen wurden und den Grundstock des Stiftslandes bildeten. 1297 kam für „Stubin“ die Bezeichnung „Bernarthicz“ auf, für 1564 ist die Schreibweise „Bernsdorf“ belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit des [[Krzeszów (Kamienna Góra)|Grüssauer]] Abtes Kaspar Albert (1578–1611) wurde Bernsdorf sowie die ebenfalls zu Böhmen gehörenden Stiftsdörfer [[Královec|Königshan]], [[Lampertice|Lampersdorf]] und [[Bečkov|Potschendorf]] an die Herrschaft [[Žacléř|Schatzlar]] verkauft. Zusammen mit der Herrschaft Schatzlar gelangten Bernsdorf sowie die drei schon genannten ehemaligen böhmischen Stiftsdörfer 1599 an die Herrschaft [[Trutnov|Trautenau]]. Diese verkaufte Bernsdorf sowie Königshan, Lampersdorf und Potschendorf wiederum an das Kloster Grüssau. Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolph II.]] bestätigte den Kaufvertrag mit der Auflage, dass diese Dörfer auch weiterhin bei Böhmen verbleiben sollen. 1617 verpachteten Abt und Konvent Bernsdorf zusammen mit den drei anderen in Böhmen gelegenen Stiftsdörfern zu einem jährlichen Zins von 1000 Talern an Heinrich Kapler in [[Lubawka|Liebau]]. Doch die Bewohner dieser Dörfer wollten weiterhin beim Stift Grüssau verbleiben. Vermutlich deshalb wurden Bernsdorf sowie Königshan, Lampertsdorf und Potschendorf von den [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Aufständischen]] 1619 konfisziert. Nach der [[Schlacht am Weißen Berge]] wurden sie wiederum dem Kloster Grüssau übergeben. Unter Abt Georg II. gelangte Bernsdorf 1622 an [[Jan Rudolf Trčka von Lípa]], Erbherr auf Schatzlar. Dessen Güter wurden nach seinem Tod 1635 vom Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] konfisziert. Die Herrschaft Schatzlar, mit der Bernartice verbunden blieb, schenkte der Kaiser 1636 den [[Jesuiten]] von St. Anna in Wien. Als Entschädigung für die vier böhmischen Stiftsdörfer gewährte der Kaiser dem Stift Grüssau 9.000 Floren. Die von den Jesuiten 1677/78 errichtete Kirche in Bernsdorf war bis 1786 eine [[Filialkirche]] von [[Zlatá Olešnice|Goldenöls]] und wurde dann zur [[Pfarrkirche]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Bernsdorf ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Später kam die Weberei hinzu. Im Jahre 1834 bestand Bernsdorf aus 1004 Einwohnern. Seit dem 19. Jahrhundert arbeiteten viele der Bewohner in den Steinkohlenschächten von Schatzlar und Lampersdorf. Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] gehörte Bernsdorf ab 1850 zum [[Gerichtsbezirk Schatzlar]] bzw. zum [[Bezirk Trautenau (Königreich Böhmen)|Bezirk Trautenau]]. 1864 entstand die Flachsspinnerei von Franz Fiedler, die 1872 an Österreicher &amp;amp; Söhne verkauft wurde. 1886 kam eine Jutespinnerei hinzu. Im Jahre 1868 nahm die Eisenbahn von [[Malé Svatoňovice|Schwadowitz]] nach Königshan den Betrieb auf. 1912 hatte Bernsdorf 2027 Einwohner. Zu dieser Zeit erfolgte auch die Gründung der Fischfabrik Berko, die sich 1942 mit anderen Unternehmen zur Fischfabrik Toryk zusammenschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Münchner Abkommen]]s wurde Bernsdorf 1938 dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Trautenau]]. In Bernsdorf wurde im Juni 1941 von den Deutschen ein Lager für Juden eingerichtet, die [[Zwangsarbeit]] leisten mussten. Nach deren Deportation wurde im März 1944 ein [[Liste der Außenlager des KZ Groß-Rosen|Außenlager]] des [[KZ Groß-Rosen]] für 300 Jüdinnen errichtet, das erst bei Kriegsende befreit wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf M. Wlaschek: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. München : Oldenbourg, 1990, S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die deutschen Bewohner [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Mit der Übernahme der Macht durch die Kommunisten 1948 wurde die Fischfabrik verstaatlicht und später stillgelegt. In der ehemaligen Textilfabrik werden jetzt Plastiksäcke hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bernartice besteht aus den Ortsteilen Bernartice (&amp;#039;&amp;#039;Bernsdorf&amp;#039;&amp;#039;) und Křenov (&amp;#039;&amp;#039;Krinsdorf&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/579050/Obec-Bernartice&amp;lt;/ref&amp;gt;. Grundsiedlungseinheiten sind [[Bečkov]] (&amp;#039;&amp;#039;Potschendorf&amp;#039;&amp;#039;), Bernartice, Křenov, Malý Křenov (&amp;#039;&amp;#039;Kleinkrinsdorf&amp;#039;&amp;#039;), [[Rybníček (Bernartice)|Rybníček]] (&amp;#039;&amp;#039;Teichwasser&amp;#039;&amp;#039;) und [[Vrchová]] (&amp;#039;&amp;#039;Berggraben&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/579050/Obec-Bernartice&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Bečkov, Bernartice und Křenov u Žacléře&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/579050/Obec-Bernartice&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel Nanebevzetí Panny Marie (Bernartice) 02.JPG|mini|Kirche Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* Die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt wurde 1677–1678 an der Stelle eines hölzernen Vorgängerbaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Der 30 m hohe Eisenbahnviadukt über die Ličná entstand 1866–1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Kuhn (Karikaturist)|Alois Kuhn]] (* 1940), deutscher Zeichner und Karikaturist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Ambrosius Rose: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Grüssau. OSB 1242–1289. S ORD CIST 1292–1810. OSB seit 1919.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart u. a. 1974, ISBN 3-8062-0126-9.&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Lutterotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Böhmischen Dörfer‘ des Zisterzienser-Klosters Grüssau in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Deutschen Riesengebirgs-Vereins 16, 1927, S. 47–59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bernartice (Trutnov District)|Bernartice}}&lt;br /&gt;
* [http://www.riesengebirgler.de/gebirge/orte/Ortschaften.htm Ortsbezeichnungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Trutnov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1292]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernartice u Trutnova| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Groß-Rosen|Bernsdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wanfried-Dublin</name></author>
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