<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernardbau</id>
	<title>Bernardbau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bernardbau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernardbau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T06:30:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernardbau&amp;diff=1005955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A1000: +link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernardbau&amp;diff=1005955&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-23T09:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bernardbau1.jpg|mini|Außenansicht des Bernardbaus]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernardbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Industriedenkmal]] und ein Gebäudekomplex mit Verwaltungs- und Fabriketagen in [[Offenbach am Main]], dessen Bau im Jahr 1896 fertiggestellt wurde. Bis auf die Dachzone, die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beschädigt wurde, sind die Fassaden weitgehend im Originalzustand. Nach der Verlängerung der Herrnstraße bis zum Main im Jahr 1892 ließ die Firma [[Gebrüder Bernard]] den Bernardbau als Schnupftabakfabrik bauen. Geplant wurde der Komplex durch den Architekten [[Max Schröder (Architekt)|Max Schröder]], die Bauausführung der Anlage oblag dem Bauunternehmen Gebrüder Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bernardbau ist [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Hessen)|Hessischen Denkmalschutzgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Graf Wolfgang-Ernst&amp;amp;nbsp;III. zu Isenburg-Birstein (auch Wolfgang Ernst&amp;amp;nbsp;I. Fürst zu Isenburg und Büdingen als Namen geführt) erlaubte am 31. Januar 1733 Johann Nicolaus Bernard, der aus [[Straßburg]] zugewandert war, die Gründung einer Schnupftabakfabrik in Offenbach. Durch Privilegien und Vergünstigungen nahm diese bald eine führende Stellung ein. So wurde ihr beispielsweise im Jahr 1772 das Tabakmonopol für das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familien Bernard und [[Peter Georg d’Orville|d’Orville]], die das Unternehmen in Teilhaberschaft führten, errichteten wenige Jahre später als Herrenhaus und zur Erweiterung der alten Fabrik das [[Büsing-Palais]]. Im Jahre 1850 fand die eigentliche Industrialisierung des Unternehmens mit der Inbetriebnahme einer Dampfmaschine statt. Nach Fertigstellung des Bernhardbaus konnte im Jahr 1896 die Produktion vollständig aus dem Büsingpalais ausgelagert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bernardbau wurde im Jahr 1955 die Produktion eingestellt, da nach dem Zweiten Weltkrieg der Verlust von Absatzgebieten die Firma zwang, den Offenbacher Betrieb zugunsten der 1812 in [[Regensburg]] eingerichteten [[Gebrüder Bernard|Niederlassung der Gebrüder Bernhard]], die bereits zu Beginn der 1920er Jahre Hauptsitz der Firma geworden war, aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernardbau2.jpg|mini|Innenhof des Bernardbaus mit Blick auf den Wasserturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein vierseitige Anlage aus dreigeschossigen [[Mauerziegel|Backsteinbauten]] mit [[Werkstein]]elementen. Die Fassaden ist in der Vertikalen durch Backstein[[lisene]]n mit [[Schmuckstein]]en und in der Horizontalen durch [[Gesims]]e gegliedert. Über einem dunklen Basaltsockel mit [[Polygon]]almauerwerk und kunstvoll vergitterten Kellerfenstern findet sich ein hohes Erdgeschoss mit [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|rundbogigen]] Fenstern. Das erste Obergeschoss ist mit [[Bogen (Architektur)#Segmentbogen|Segmentbogenfenster]] und gekuppelte Rechteckfenster ausgeführt, im zweiten Obergeschoss sind jeweils drei bis fünf Rechteckfenster zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd78221&amp;quot;&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=78221|titel=Herrnstraße 59–61}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Hofeinfahrt finden sich die Datierungen „1733/1896“, über dem Eingangsportal die Initialen „G B“ für Gebrüder Bernard. Zum Main hin ziert das Gebäude ein Eck[[erker]] über zwei Geschosse. Zur Hofseite hin ist das Bauwerk lediglich mit einer schlichten [[Putz (Baustoff)|Putzfassade]] ausgeführt. Hier findet sich auch der ehemalige [[Wasserturm]], der nach Kriegsbeschädigung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur bis zum Boden des ehemaligen Behälters erhalten blieb. Er diente zur Speisung der Dampfmaschinen. Der annähernd quadratische Grundriss des Turmes verjüngt sich oberhalb der Dachkante zu einer polygonalen Form als Überleitung zum darüber liegenden runden Turm. Er ist durch [[Blendbogen|Blendbögen]], [[Ochsenauge (Architektur)|Okuli]] und [[Musterung]] in dunkleren Backsteinen verziert. Von der Innenausstattung hat sich das einstige Musterzimmer mit Holzver[[täfelung]] und [[Kassettendecke]] erhalten. Insgesamt ist der monumentale und gut durchgestaltete Bernardbau trotz der Beschädigungen und Umnutzungen bedeutendes Industriedenkmal Offenbachs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd78221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bernardbau ist Teil des Projektes [[Route der Industriekultur Rhein-Main]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Industriedenkmal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.krfrm.de/medien/documents/lokaler-routenfuehrer-offenbach-2 |titel=Lokaler Routenführer Nr. 13 der Route der Industriekultur Rhein-Main |werk=krfrm.de |hrsg=KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH |datum=2006-08 |zugriff=2015-11-14 |format=PDF; 686 kB |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151117022536/http://www.krfrm.de/medien/documents/lokaler-routenfuehrer-offenbach-2 |archiv-datum=2015-11-17 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage steht unter [[Liste der Kulturdenkmäler in Offenbach am Main|Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd78221&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernardbau 2.jpg|mini|Bernardbau vom Main aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Im Bernardbau befinden sich heute unter anderem das [[Haus der Stadtgeschichte (Offenbach am Main)|Haus der Stadtgeschichte]], welches ein [[Stadtmuseum]] und das [[Stadtarchiv]] vereinigt. In der historischen Industriehalle, die ehemals die Tabakabfüllung der Firma Gebrüder Bernard beherbergte, finden überregional beachtete Wechselausstellungen und Veranstaltungen statt. Der Saal mit den Stadtmodellen der Schausammlung des Hauses der Stadtgeschichte bildete früher mit dem Ausstellungssaal einen einzigen hohen Raum, in welchem vor dem Einziehen der Zwischendecke Tabak-Stampfpressen standen. Das ehemalige Direktorenzimmer des [[Adolf Freiherr von Büsing-Orville|Adolph Freiherrn von Büsing-Orville]], ein geräumiges, holzvertäfeltes Zimmer, dient heute dem Archiv des Hauses der Stadtgeschichte als Leseraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde im rückwärtigen Flügel des Bernardbaus eine Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Kunst der Moderne/Grafische Sammlung&amp;#039;&amp;#039; auf 400&amp;amp;nbsp;m² mit Depot- und Werkstatträumen eingerichtet, in denen ein zentrales Grafikmagazin eingerichtet wurde, das auch Bestände des [[Klingspor-Museum]]s und die modernen lithographischen Arbeiten aus dem Besitz der &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Senefelderstiftung&amp;#039;&amp;#039; umfasst. Die erste Ausstellung hatte den Titel: &amp;#039;&amp;#039;Kunst der Moderne: [[Erich Martin (Maler)|Erich Martin]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist im Bernardbau die Kinder- und Jugendbücherei sowie die Musikbücherei der [[Stadtbibliothek Offenbach]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 2014 bis Oktober 2018 befand sich in dem Komplex auch das [[Bürgeramt|Bürgerbüro]] der Stadt Offenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Kuhn |url=http://www.op-online.de/offenbach/buergerbuero-offenbach-umzug-bernardbau-4318999.html |titel=Bürgerbüro in Offenbach: Umzug in Bernardbau |werk=op-online.de |datum=2014-11-01 |zugriff=2015-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.offenbach.de/rathaus/buerger-service/buergerbuero/buergerbuero-umzug-nachlese17.10.2018.php |titel=Das Bürgerbüro ist in der Kaiserstraße 39 angekommen und wird gut gefunden |datum=2018-10-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190812123303/https://www.offenbach.de/rathaus/buerger-service/buergerbuero/buergerbuero-umzug-nachlese17.10.2018.php |archiv-datum=2019-08-12 |zugriff=2024-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.offenbach.de/verzeichnisse/yellowpages/common/wegweiser_80849.php &amp;#039;&amp;#039;Bernardbau&amp;#039;&amp;#039;.] Offizielle Webseite der Stadt Offenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/6/30.118408/N|EW=8/45/42.037725/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offenbach-Zentrum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriekultur Rhein-Main (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren|Offenbach am Main]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A1000</name></author>
	</entry>
</feed>