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	<title>Bernard Malamud - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;SeptemberWoman: Bild, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-09T23:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bernard Malamud 1967.jpg|mini|Bernard Malamud (1967)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1914]] in [[Brooklyn]], [[New York City]]; † [[18. März]] [[1986]] ebenda) war ein [[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Schriftsteller]]. Sein Werk, für das er zweimal den [[National Book Award]] und einmal den [[Pulitzer-Preis]] erhielt, umfasst neben sechs Romanen und dem Fragment eines Theaterstücks mehr als 40 Kurzgeschichten. Von der Literaturkritik wird Malamud, dessen Erzählungen und Romane auch international Anerkennung fanden, neben [[Saul Bellow]] und [[Philip Roth]] zu den bedeutendsten [[Jüdisch-amerikanische Literatur|jüdisch-amerikanischen Schriftstellern]] des 20. Jahrhunderts gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Angaben und Belege bei [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 183, und [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 123 f. Siehe auch Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Malamud wurde als Sohn [[Juden in Russland|russisch-jüdischer]] Einwanderer geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519370.html Bernard Malamud], abgerufen am 20. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie die Bobers in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;The Assistant&amp;#039;&amp;#039; betrieben seine Eltern Max und Bertha Fidelman Malamud 16 Stunden am Tag einen kleinen Lebensmittelladen in Brooklyn.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 125, und [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Malamuds Herkunft fand häufig in den Themen und Motiven seiner Erzählungen ihren Ausdruck, wenngleich sein literarisches Schaffen nicht allein aus seiner Abstammung und der Anknüpfung an die jüdische Erzähltradition zu erklären ist. Dennoch sind die Typen des &amp;#039;&amp;#039;[[schlemiel]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;schlimozel&amp;#039;&amp;#039; oder des &amp;#039;&amp;#039;luftmensch&amp;#039;&amp;#039; Grundlage für viele seiner Helden. Gleichermaßen ist das von ständiger Unsicherheit oder Bedrohung geprägte Gettomilieu und die Mentalität des &amp;#039;&amp;#039;[[Schtetl]]&amp;#039;&amp;#039; eine wesentliche Quelle für die seine Romane und Kurzgeschichten durchziehende Vorstellung der Welt als Gefängnis oder Grab. Die moralische Größe der Protagonisten und Erzählfiguren Malamuds, die in dieser Hinsicht eine moderne Variation und Interpretation klassisch jüdischer Erzählmuster darstellen, spiegelt sich an vielen Stellen gerade in der Bewältigung eines Lebens, in dem sie unschuldig leidend als Pechvogel unter einem &amp;#039;&amp;#039;schlim mazel&amp;#039;&amp;#039;, einem bösen Stern, geboren wurden und sich daher stets in einem &amp;#039;&amp;#039;Schlamassel&amp;#039;&amp;#039; befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 105–128, insbesondere S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Schulabschluss an der Erasmus Hall High School studierte er am [[City College of New York]] und an der dortigen [[Columbia University]]; anschließend war er als Regierungsangestellter tätig und unterrichtete an Abendschulen. Von 1949 bis 1961 lehrte er Englisch an der [[Oregon State University]], seit 1961 am [[Bennington College]] in [[Vermont]] Literatur- und Sprachwissenschaft und kreatives Schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den späten 1940er Jahren begann er zu schreiben; zunächst [[Kurzgeschichte]]n, später auch [[Roman]]e. Hierfür reiste er u. a. nach [[Europa]], in die [[Sowjetunion]] sowie nach [[Israel]]. Er schrieb zahlreiche Kurzgeschichten und einige Romane, die sich vorrangig der Stadt New York mit jüdischem Bezug widmen. Sein bekanntester Roman &amp;#039;&amp;#039;[[The Fixer (Roman)|Der Fixer]]&amp;#039;&amp;#039; (angeregt durch den [[Beilis-Affäre|Beilis-Prozess]]) gewann 1966 den [[National Book Award]] und 1967  den [[Pulitzer-Preis]] in der Sparte Fiktion. Malamuds Roman &amp;#039;&amp;#039;The Natural&amp;#039;&amp;#039; war die Vorlage für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unbeugsame (1984)|Der Unbeugsame]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Robert Redford]] in der Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Saul Bellow und Philip Roth kann Malamud einerseits aufgrund seiner jüdischen Abstammung der Gruppe der &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisch-amerikanische Literatur|Jewish-American writers]]&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet werden, andererseits fügt seine Tätigkeit als Hochschullehrer ihn ähnlich wie Bellow in die Reihen der &amp;#039;&amp;#039;academic novelists&amp;#039;&amp;#039; ein, die für die amerikanische Literatur der 1940er und 1950er Jahre eine kaum zu überschätzende Rolle spielten. Wie Roth hat auch Malamud mit &amp;#039;&amp;#039;A New Life&amp;#039;&amp;#039; eine &amp;#039;&amp;#039;college novel&amp;#039;&amp;#039; und des Weiteren einige im Universitätsbereich spielende Kurzgeschichten geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Link:  &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120, und [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 184f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malamuds literaturtheoretische Äußerungen kennzeichnen ihn als Humanisten und Moralisten, dessen Ziel „die Förderung, nicht jedoch die Ablehnung der Gesellschaft“ ist („affirmation, not rejection, of society“); die Aufgabe des Schriftstellers ist es nach Malamuds Postulat, die Zivilisation davor zu bewahren, sich selbst zu zerstören („The purpose of the writer […] is to keep civilization from destroying itself“) und die „Menschlichkeit des Menschen“ wiederherzustellen („My work, all of it, is a dedication to the human. That’s basic to every book. If you don’t respect man, you cannot respect my work. I’m in defense of the human“).&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 184f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dementsprechend handeln seine Erzählungen und Romane nicht nur von einfachen eingewanderten Ladenbesitzern und Handwerkern in einer Welt des Leids und der Erfolglosigkeit, sondern auch von Begegnungen zwischen [[Assimilation (Soziologie)|assimilierten]] amerikanischen und [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] europäischen Juden (z. B. in &amp;#039;&amp;#039;[[The Last Mohican]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie den Beziehungen zwischen den jüdischen und schwarzen ethnischen Minoritäten in den Vereinigten Staaten (z. B. in &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Engel namens Levine|Angel Levine]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[The Tenants]]&amp;#039;&amp;#039;). Neben Geschichten aus dem amerikanischen College-Milieu finden sich darüber hinaus in Malamuds Werk ebenso teils in Italien spielende Künstlergeschichten, in denen die Thematik der Selbstfindung durch die Kunst aufgegriffen und variiert wird, oder auch Versuche einer Neugestaltung des mythischen Themas des [[Das wüste Land|Waste Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe eingehend [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 105–128, insbesondere S. 105ff., S. 112ff. und S. 120ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für Malamuds Erzählform ist neben der Vielfalt wie auch Vielschichtigkeit der literarischen und intertextuellen Bezüge oder Verweise seine Mischung aus realistisch-naturalistischer Schilderung und lyrisch-symbolischer Darstellung, jenes „Neben- und Durcheinander von Alltäglichem und Außergewöhnlichem, Trivialem und Transzendentem, gesellschaftskritischem Detail und [[Allegorie|allegorischem]] Bezugsrahmen“, aus dem seine Prosa ihre Eigenheit gewinnt. In dieser Verbindung von Alltagswirklichkeit und [[Parabel (Sprache)|Parabel]] oder [[Mythos]] bzw. der [[Archetyp (Philosophie)|archetypischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[quest]]&amp;#039;&amp;#039; wird in Malamuds Erzählungen und Romanen das individuelle Handeln derart zum repräsentativen Geschehen, das persönliche zum stellvertretenden Leiden und das menschliche Agieren des einfachen Individuums zur erlösenden Tat eines mythischen Helden. In Malamuds fiktiver Welt, in der die alltäglichen Fehlschläge die Unausweichlichkeit tragischer Niederlagen annehmen, gewinnen die Menschen gerade aus dem Scheitern ihre Fähigkeit zum Überleben; aus Schwäche wird Kraft. Anknüpfend an das jüdisch-ethische Schlüsselkonzept der &amp;#039;&amp;#039;Rachmones&amp;#039;&amp;#039;, das die Barmherzigkeit bzw. das Mitleid und die zwischenmenschliche Verantwortung betont, wird in Malamuds Geschichten oder phantastischen [[Fabel]]n voller unwirklicher und tiefsinniger allegorischer Geschehnisse selbst das leidvolle Dasein erträglich. Auch in der Schilderung des jüdischen [[Milieu (Literatur)|Milieus]] erhalten seine Romane und Erzählungen eine zeitlose, allgemeingültige Bedeutung: Malamud zufolge sind „alle Menschen Juden“ („All men are Jews“); demgemäß sind für Malamud seine jüdischen Erzählfiguren oder Protagonisten nicht vorrangig die Vertreter einer bestimmten ethnischen oder religiösen Gruppierung, sondern universelle Repräsentanten aller modernen Menschen, die leiden und sich um ein moralisches Verhalten bemühen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe eingehend [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 112–128, insbesondere S. 112f., 115, 118f. und 120. Siehe auch Alfred Hornung: &amp;#039;&amp;#039;Postmoderne bis zur Gegenwart – Der jüdisch-amerikanische Roman – Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hubert Zapf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. 2. aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart 2004, ISBN 3-476-02036-3, S. 320ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Malamud, Bernard grave.jpg|mini|Malamuds Grab auf dem Mount Auburn Cemetery in [[Cambridge (Massachusetts)|Cambridge]]]]&lt;br /&gt;
Malamuds Werk ist mittlerweile in der Leserschaft und Literaturkritik international anerkannt; die zahlreichen Rezensionen und die stattliche Reihe von Literaturpreisen spiegeln seinen Erfolg und den vorderen Platz in der amerikanischen Nachkriegsliteratur ebenso wie die viel beachteten Verfilmungen von &amp;#039;&amp;#039;The Natural&amp;#039;&amp;#039; (dt. Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Unbeugsame&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;The Fixer&amp;#039;&amp;#039; (dt. Titel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann wie Hiob&amp;#039;&amp;#039;) und die häufigen Anthologisierungen seiner &amp;#039;&amp;#039;short stories&amp;#039;&amp;#039;, von denen zwischen 1950 und 1970 sieben in die &amp;#039;&amp;#039;Best American stories&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen oder mit einem &amp;#039;&amp;#039;[[O.-Henry-Preis|O.Henry Award]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet wurden. Das stetig zugenommene Interesse der Literaturkritik wurde ebenso durch Richmans [[Monografie]] und Fields umfangreichen Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud and the Critics&amp;#039;&amp;#039; mit rund 80 Aufsätzen dokumentiert, die die Breite seines Werkes und den Einfluss sowohl amerikanischer als auch [[Jiddische Literatur|jiddischer]] und europäischer Erzähltraditionen auf sein Schaffen zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Sidney Richman: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;, New York 1966, und Leslie A. Field und Joyce W. Field (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud and the critics&amp;#039;&amp;#039;. New York 1970. Vgl. auch die Angaben und Belege bei [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 123–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis 1981 wirkte Bernard Malamud als Präsident des amerikanischen [[P.E.N.]]-Clubs. Er verstarb 1986 an einem [[Herzinfarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[American Academy of Arts and Letters]] Gold Medal 1982 Kategorie Fiction, Novel, Short Story&lt;br /&gt;
* [[National Book Award]] (1959 und 1966) (für &amp;#039;&amp;#039;Das Zauberfass&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie Prosa und für &amp;#039;&amp;#039;Der Fixer&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pulitzer-Preis 1967]] für &amp;#039;&amp;#039;Der Fixer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964 wurde Malamud in die American Academy of Arts and Letters&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artsandletters.org/?s=Bernard+Malamud&amp;amp;restype=all |titel=Members: Bernard Malamud |hrsg=American Academy of Arts and Letters |abruf=2019-04-12 |kommentar=mit Anmerkungen zu Auszeichnungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1967 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;American Academy of Arts and Sciences. Book of Members&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.amacad.org/multimedia/pdfs/publications/bookofmembers/ChapterM.pdf PDF]). Abgerufen am 2. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Natural&amp;#039;&amp;#039; (1952, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Unbeugsame&amp;#039;&amp;#039;, 1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Assistant&amp;#039;&amp;#039; (1957, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Gehilfe&amp;#039;&amp;#039;, 1961)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A New Life&amp;#039;&amp;#039; (1961, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Ein neues Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1964)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Fixer (Roman)|The Fixer]]&amp;#039;&amp;#039; (1966, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Fixer&amp;#039;&amp;#039;, 1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Tenants]]&amp;#039;&amp;#039; (1971, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Mieter&amp;#039;&amp;#039;, 1973)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dubin`s Lives&amp;#039;&amp;#039; (1977, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Leben des William Dubin&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung [[Walter Hasenclever (Übersetzer)|Walter Hasenclever]]. 1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prosasammlungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Magic Barrel&amp;#039;&amp;#039; (1958, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Zauberfass&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Idiots First&amp;#039;&amp;#039; (1963, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Schwarz ist meine Lieblingsfarbe&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pictures of Fidelman: An Exhibition&amp;#039;&amp;#039; (1969, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Bilder einer Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurzprosa (Einzelwerke)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angel Levine&amp;#039;&amp;#039; (1958, deutsch: &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Engel namens Levine]]&amp;#039;&amp;#039;, 1962)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Last Mohican]]&amp;#039;&amp;#039; (1958, später auch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Last Mohican&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht, dt. &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Mohikaner&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Ein Mann wie Hiob]] (&amp;#039;&amp;#039;The Fixer&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1970: Ein Engel namens Levin (&amp;#039;&amp;#039;The Angel Levine&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1978: Der Gehilfe (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1984: [[Der Unbeugsame (1984)|Der Unbeugsame]] (&amp;#039;&amp;#039;The Natural&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1997: The Assistant&lt;br /&gt;
* 2006: The Tenants&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 412). Kröner, Stuttgart 1973, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 105–128.&lt;br /&gt;
* [[Peter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 180–245.&lt;br /&gt;
* [[Philip Roth]], &amp;#039;&amp;#039;Pictures of Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. April 1986 ([https://www.nytimes.com/1986/04/20/books/pictures-of-malamud.html online]).&amp;amp;#160;– Nachdruck in: ders., &amp;#039;&amp;#039;Shop Talk&amp;#039;&amp;#039;, London: Vintage, 2002, S. 120–130&lt;br /&gt;
* Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120–135.&lt;br /&gt;
* Pascal Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Yidishkeyt und Jewishness. Identität in jüdisch-amerikanischer Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Sprache: Cahans &amp;#039;&amp;#039;Yekl&amp;#039;&amp;#039;, Lewisohns &amp;#039;&amp;#039;The Island Within&amp;#039;&amp;#039;, Roths &amp;#039;&amp;#039;Call it Sleep&amp;#039;&amp;#039;, Malamuds &amp;#039;&amp;#039;The Assistant&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg, Winter 2003, ISBN 3-8253-1567-3 Zugl.: Würzburg, Univ., Diss., 2003. Vita S. 26f.&lt;br /&gt;
* Janna Malamud Smith: &amp;#039;&amp;#039;My Father Is a Book. A Memoir of Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; 2006.&lt;br /&gt;
* Philip Davis: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud. A Writer’s Life.&amp;#039;&amp;#039; Oxford Univ. Press, Oxford u. a. 2007, ISBN 978-0-19-927009-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Band 10. Metzler, Stuttgart/Weimar 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, S. 555–559 (Biogramm, Werkartikel zu &amp;#039;&amp;#039;The Fixer&amp;#039;&amp;#039;, zu &amp;#039;&amp;#039;The Tenants&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;God&amp;#039;s Grace&amp;#039;&amp;#039; von Peter Freese, zu &amp;#039;&amp;#039;The Assistant&amp;#039;&amp;#039; von Jerôme von Gebsattel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11857664X}}&lt;br /&gt;
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* {{NNDB Name|230/000044098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11857664X|LCCN=n79046272|NDL=00448592|VIAF=34459928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Malamud, Bernard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernard Malamud| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Malamud, Bernard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brooklyn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SeptemberWoman</name></author>
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