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	<title>Bernard-Pierre Magnan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-16T14:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Frühe Jahre und Teilnahme an Feldzügen unter Napoleon Bonaparte: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maréchal Magnan Disdéri BNF Gallica.jpg|mini|Bernard-Pierre Magnan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernard-Pierre Magnan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1791]] in [[Paris]]; † [[29. Mai]] [[1865]] ebenda) war ein [[Frankreich|französischer]] [[General]] und [[Marschall von Frankreich]]. Ab 1810 nahm er an den Feldzügen der Armeen [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] teil, konnte nach dessen endgültigem Sturz 1815 seine Militärkarriere fortsetzen und wurde später ein enger Vertrauter [[Napoleon III.|Napoleons III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Teilnahme an Feldzügen unter Napoleon Bonaparte ===&lt;br /&gt;
Bernard-Pierre Magnan, Sohn eines Lakaien der [[Marie-Louise von Savoyen-Carignan|Prinzessin von Lamballe]], arbeitete nach dem Studium der Rechte kurzzeitig als Schreiber eines Notars und trat dann im Dezember 1809 als Freiwilliger, zunächst in der Stellung eines einfachen Soldaten, in die französische Armee ein, und zwar in das [[66e régiment d’infanterie|66. Infanterieregiment]]. Er nahm anfangs unter den Marschällen [[Michel Ney|Ney]] und [[André Masséna|Masséna]] an den Feldzügen von 1810 und 1811 in Spanien und Portugal teil und war bei den Belagerungen von [[Belagerung von Ciudad Rodrigo (1810)|Ciudad Rodrigo]] (26. April  bis 10. Juli 1810) und [[Belagerung von Almeida (1810)|Almeida]] (25. Juli bis 27. August 1810) sowie bei den Schlachten von [[Schlacht bei Buçaco|Buçaco]] (27. September 1810), [[Schlacht bei Fuentes de Oñoro|Fuentes de Oñoro]] (3.–5. Mai 1811) und [[Schlacht bei Salamanca|Arapiles]] (22. Juli 1812) anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnan avancierte am 20. Juli 1811 zum [[Leutnant]], am 8. Februar 1813 zum [[Oberleutnant]] und am 6. September 1813 zum &amp;#039;&amp;#039;Capitaine&amp;#039;&amp;#039; und war in diesen Graden ein Mitkämpfer bei den unter den Generälen [[Honoré-Charles Reille|Reille]] und [[Nicolas Jean-de-Dieu Soult|Soult]] auch ferner in den Feldzügen von 1812 und 1813 in Spanien, namentlich in der [[Schlacht bei Vitoria]] (21. Juni 1813) und in den der englischen Armee bei den Entsetzungen von [[Belagerung von San Sebastián (1813)|San Sebastián]] (7. Juli bis 8. September 1813) und [[Belagerung von Pamplona (1813)|Pamplona]] gelieferten Gefechten. In der Folge wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Capitaine&amp;#039;&amp;#039; zur kaiserlichen Garde versetzt und machte als solcher den Feldzug 1814 in Frankreich und 1815 in Belgien mit. Hierbei focht er u. a. mit in den Schlachten von [[Schlacht bei Château-Thierry|Château-Thierry]] (12. Februar 1814), [[Schlacht bei Montereau|Montereau]] (18. Februar 1814), [[Schlacht bei Craonne|Craonne]] (7. März 1814), wo er verwundet wurde, und [[Schlacht bei Paris|Paris]] (30.–31. März 1814), war während der Rückkehr [[Ludwig XVIII.|Ludwigs XVIII.]] nicht aktiv, schloss sich aber [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] während dessen erneuter [[Herrschaft der Hundert Tage]] wieder an und nahm an der mit Napoleons entscheidender Niederlage endenden [[Schlacht bei Waterloo]] (18. Juni 1815) teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärlaufbahn nach der Restauration der Bourbonen und während der Julimonarchie ===&lt;br /&gt;
Nach der zweiten [[Restauration (Frankreich)|Restauration]] der [[Bourbonen]] wieder angestellt, wurde Magnan am 23. Oktober 1815 als stellvertretender [[Bataillon]]skommandeur im Hauptmannsrang dem neugeschaffenen 6. königlichen Garderegiment zugeteilt und am 8. August 1820 als Bataillonschef ins [[34e régiment d’infanterie|34. Linienregiment]] versetzt. Am 20. November 1822 wurde er zum [[Oberstleutnant]] im 60. Infanterieregiment befördert und machte in dieser Stellung 1823 den [[Französische Invasion in Spanien|Feldzug von Katalonien]] unter Marschall [[Bon-Adrien-Jeannot de Moncey|Moncey]] mit, wobei er mehrfach wegen seines guten Verhaltens, besonders in den Gefechten von Esplugas und Caldes, im Tagesbefehl öffentlich belobigt wurde. Am 21. September 1827 avancierte er zum [[Oberst]] des 49. Linienregiments, mit dem er 1830 am Feldzug in [[Algerien]] teilnahm. Auch hier zeichnete er sich durch seine militärischen Verdienste aus und erhielt für seine Führung in der [[Schlacht von Staoueli]] (19. Juni 1830) und während der 22 Tage währenden Gefechte bei Bona Belobungen im Tagesbefehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 sollte Magnan eine [[Insurrektion]] in [[Lyon]] unterdrücken, wurde aber, da er Gespräche mit den Arbeitern aufnahm, von der Staatsmacht energielosen Verhaltens beschuldigt und zur Disposition gestellt. Er diente nun von April 1832 bis Juni 1839 in [[Belgien]] als Teil einer dort stationierten französischen Armee, welche die Bewahrung der neugewonnenen belgischen Unabhängigkeit gewährleisten sollte. Zunächst erhielt er im Rang eines Generals das Kommando einer Brigade und später den Befehl über die [[Avantgarde]] der Armee von [[Flandern]]. Am 31. Dezember 1835 erhielt er den Rang eines französischen [[Maréchal de camp]] und 1839, als die Feindseligkeiten nahe bevorstehend schienen, im Lager von [[Beverlo]] den Oberbefehl über eine kombinierte Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach siebenjähriger Dienstzeit in Belgien kehrte Magnan 1839 nach Frankreich zurück, kommandierte anfangs eine Brigade des Observationskorps in den [[Pyrenäen]] und wurde dann Militärkommandant des Départements du Nord. Obwohl er 1840 dem Boulogner Attentat des Prinzen [[Napoleon III.|Louis Napoleon]] (dem späteren Kaiser Napoleon III.) nicht fern gestanden hatte, wusste er sich doch in der [[Pairskammer]] von jedem Verdacht zu reinigen. Er unterdrückte die Arbeiterunruhen in [[Lille]] und [[Roubaix]], avancierte daraufhin am 20. Oktober 1845 zum [[Divisionsgeneral]], wurde 1846 Generalinspektor in Algerien und erhielt 1847 das Kommando einer Militärdivision in Frankreich. Als die [[Februarrevolution 1848]] ausbrach, stellte er sich [[Louis-Philippe I.]] zur Verfügung, um gegen die Aufständischen zu marschieren und begleitete später die [[Helene zu Mecklenburg-Schwerin|Herzogin von Orléans]] in die [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|Deputiertenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere während der Zweiten Republik und im Zweiten Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Magnan übernahm den Befehl über eine Division in [[Korsika]] und wurde anschließend von der Regierung der [[Zweite Französische Republik|Zweiten Republik]] zum  Kommandeur der 3. Infanteriedivision der Alpenarmee ernannt. An der Spitze dieser Division rückte er nach siebentägigem Marsch am 3. Juli 1848 in Paris ein, bezog das Lager von St. Maur und bildete die Reserve der Pariser Armee. Doch die Ereignisse in Italien riefen ihn bald wieder an den Fuß der [[Alpen]], wo er im [[Département Ain]] mit seiner Division Stellung bezog. Nach der Abreise des Marschalls [[Thomas Robert Bugeaud de la Piconnerie|Bugeaud]] nach Paris übernahm er interimistisch das Oberkommando über die Alpenarmee. Als am 15. Juni 1849 in Lyon eine Insurrektion ausbrach, schritt Magnan, da er sein Hauptquartier in Lyon selbst hatte, sofort energisch zur Unterdrückung dieses Volksaufstands. Freiwillig stellte er sich unter das Kommando des Generals [[Auguste Pierre Walbourg Gemeau|Gemeau]], obwohl dieser vom gleichen Tag das Patent zum [[Generalleutnant]] mit ihm hatte. Doch führte er seine Truppen selbst und erfolgreich in den Kampf gegen die Aufständischen. Sein Pferd wurde von zwei Schüssen getroffen und die Scheide seines Degens wurde durch eine Kugel mitten durchgerissen. Louis Napoleon, damals französischer Präsident, ernannte ihn am 23. Juni 1849 zum Großoffizier der [[Ehrenlegion]] und übertrug ihm am folgenden 14. Juli das Kommando der 4. Militärdivision ([[Straßburg]]). Zusätzlich befehligte er auch die in der 1. Unterdivision stationierten Truppen ([[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer am 8. Juli 1849 abgehaltenen Teilwahl wurde Magnan, der von den konservativen Monarchisten des &amp;#039;&amp;#039;Comité de la rue de Poitiers&amp;#039;&amp;#039; als Kandidat aufgestellt worden war, als Repräsentant der [[Département Seine|Seine]] in die gesetzgebende Nationalversammlung gewählt. Dort schloss er sich den Rechten an und stimmte mit der den republikanischen Institutionen feindlich gesinnten Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1851 wurde Magnan Oberkommandierender der Pariser Armee und war zu diesem Zeitpunkt schon völlig für die persönliche Politik des Staatspräsidenten Louis Napoleon gewonnen, der nach der absoluten Macht strebte. Er legte dann sein Mandat als Deputierter der Nationalversammlung nieder und [[François Jules Devinck]] folgte ihm in dieser Position am 30. November 1851 nach. Kurz darauf war Magnan einer der Hauptorganisatoren von Louis Napoleons Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 und  er unterdrückte auch den dadurch hervorgerufenen Aufstand in Paris. Dafür erhielt er am 11. Dezember 1851 das Großkreuz der Ehrenlegion, wurde am 27. Januar 1852 zum [[Senat (Frankreich)|Senator]] ernannt und war einer der fünf Generäle, die im plötzlichen Todesfalle des Präsidenten der Republik die Regierung bilden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 1852 wurde Magnan vom neuerwählten Kaiser Napoleon III. zum [[Marschall von Frankreich]], sodann 1854 zum [[Großjägermeister von Frankreich|Großjägermeister]] erhoben und erhielt im April 1855 den Vorsitz der Kommission, die auf kaiserlichen Befehl zur Verwaltung der der Armee vermachten Schenkungen eingesetzt wurde. Bei der Errichtung der Militärdivisionen erhielt er das Oberkommando des 1. Armeekorps zu Paris. Im Januar 1862 wurde er durch kaiserliches Dekret den französischen [[Freimaurerei|Freimaurern]] auf drei Jahre zum Großmeister oktroyiert, was unter den Mitgliedern des [[Grand Orient de France]] heftige Proteste hervorrief. Er starb am 29. Mai 1865 im Alter von 73 Jahren in Paris und hinterließ seinem Sohn hohe Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|11|74}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche/%28num_dept%29/10931 &amp;#039;&amp;#039;Magnan (Bernard-Pierre)&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Adolphe Robert]], [[Edgar  Bourloton]], [[Gaston Cougny]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des parlementaires français de 1789 à 1889.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1889, S. 218 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117518670|VIAF=13086779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Magnan, Bernardpierre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschall von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Zweite Französische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Magnan, Bernard-Pierre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer General und Marschall von Frankreich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1791&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerwahreStinkstiefel</name></author>
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