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	<title>Bern von Baer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-14T19:26:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bern von Baer, General, Bundeswehr s-w.JPG|mini|Bern von Baer als Brigadegeneral, etwa 1960]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bern Oskar von Baer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1911]] in [[Berlin]]; † [[25. November]] [[1981]] in [[Rösrath]] bei [[Köln]]) war ein deutscher Offizier in der [[Reichswehr]], [[Wehrmacht]] und der [[Bundeswehr]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er zuletzt [[Oberst]] und [[Chef des Stabes]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Fallschirm-Panzerkorps Hermann Göring]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Krieg arbeitete er im [[Amt Blank]] und trat in die neu gegründete Bundeswehr ein, wo er den Rang eines [[Generalmajor]]s des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] erreichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot;&amp;gt;Dermot Bradley (Hrsg.): Die militärischen Werdegänge der Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997, Bd. 1, ISBN 3-7648-2492-1, S. 55ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit ==&lt;br /&gt;
Bern von Baer, welcher der [[Herzogtum Nassau|Nassauer]] Familie [[Baer (Adelsgeschlecht)#Baer aus Nassau|von Baer]] entstammte, wurde als jüngster Sohn des Walter von Baer (1860–1938) in [[Berlin-Wilmersdorf]] geboren. Seine Mutter war Bertha von Baer, geb. von Blume (1874–1957), eine Tochter des preußischen [[General der Infanterie|Generals der Infanterie]] und Mitglieds des [[Preußischer Staatsrat (1817–1918)|Preußischen Staatsrats]] [[Wilhelm von Blume (General)|Wilhelm von Blume]]. Baers Vater war leitender Angestellter bei der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] in Berlin, der älteste Bruder, Joachim von Baer (1906–1960) wurde später Beamter&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. Notiz unter [https://www.zeit.de/1953/11/CHRONIK &amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;Zeit Chronik&amp;#039;&amp;#039; von 1953&amp;lt;/ref&amp;gt; und ständiges Mitglied beim [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht|Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und Bausparwesen]]. Sein Bruder Horst von Baer (1907–1970) war Rechtsanwalt, Notar und Autor&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. [https://www.worldcat.org/oclc/6662873 Eintrag] bei WorldCat&amp;lt;/ref&amp;gt; des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Rechtslexikons&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Jugend war Baer aktives Mitglied bei der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] und den [[Wandervogel|Wandervögeln]] – Jugendbewegungen, die 1933 vom nationalsozialistischen Regime aufgelöst wurden. Den Besuch des humanistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrichswerdersches Gymnasium|Friedrichswerderschen Gymnasiums]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin schloss Baer im Frühjahr 1930 mit dem Abitur ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Kurowski]], &amp;#039;&amp;#039;Bern von Baer&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Verleugnete Vaterschaft. Wehrmachtsoffiziere schufen die Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-932381-12-2, [[Pour le Mérite Verlag|Pour le Mérite]], Selent 2000, S. 46 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichswehr und Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulabschluss trat Baer am 1. April 1930 als [[Offizieranwärter]] bei der 15. Kompanie des in [[Deutsch-Eylau]] stationierten [[3. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|3. (Preußisches) Infanterie-Regiment]] in die Reichswehr ein. Nach Abschluss der Grundausbildung folgten eine Reihe regimentsinterner Kommandierungen: am 31. Juli 1930 zur 7. Kompanie, am 16. Februar 1931 zur 8. Kompanie ([[Maschinengewehr|MG]]), am 16. März 1931 zum Nachrichtenzug II, und am 16. April 1931 zur 13. Kompanie. Vom 2. Oktober 1931 bis zum 26. April 1933 war er an die [[Truppenübungsplatz Döberitz|Infanterieschule]] in [[Dallgow-Döberitz|Döberitz]] beordert. Im Anschluss wurde er [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in seinem Stammregiment.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anm.: Der Offiziersjahrgang 1930 spielte eine besondere Rolle beim Wiederaufbau der Bundeswehr. Von 184 Offiziersanwärtern 1930 dienten ab 1956 noch 53 Offiziere in der Bundeswehr, darunter die späteren Generale der Bundeswehr: Generalmajor [[Paul Jordan (General)|Paul Jordan]], Generalmajor [[Ernst-Guenther Moeller]], General [[Ulrich de Maizière]], General [[Jürgen Bennecke]], Generalleutnant [[Albert Schnez]], Generalleutnant [[Karl Wilhelm Thilo]], Generalmajor [[Herbert Reidel]], Generalmajor [[Konrad Kühlein]], Generalleutnant [[Anton Detlev von Plato|Detlev von Plato]], Generalmajor [[Claus Hinkelbein]], Generalmajor [[Horst Wendland]], gem. Matthias Molt, &amp;#039;&amp;#039;Von der Wehrmacht zur Bundeswehr. Personelle Kontinuität und Diskontinuität beim Aufbau der deutschen Streitkräfte 1955–1966&amp;#039;&amp;#039; [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2009/8935/pdf/Diss_Molt_2009.pdf (Dissertation)], Heidelberg 2007, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offizier ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1934 wurde Baer zum [[Leutnant]] befördert, am 1. Oktober 1934 wurde er Zugführer der 10. Kompanie. Am 1. März 1935 wurde er zur 14. Kompanie versetzt, die er am 15. Oktober 1935, zwei Wochen nach seiner Beförderung zum [[Oberleutnant]], als [[Kompanieführer]] übernahm. Am 10. November 1938 wurde Baer dem Infanterie-Regiment 43 der [[1. Infanterie-Division (Wehrmacht)|1. Infanterie-Division]] zugeteilt, wo er dem [[Regimentskommandeur]] als [[Adjutant]] diente. Kurz vor Kriegsbeginn, am 1. August 1939 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bern von Baer, Wehrmacht, 23. Januar 1944.JPG|mini|Bern von Baer als Oberstleutnant im Januar 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 13. Januar 1944 (2539. Verleihung); Eichenlaub zum RK am 28. Februar 1945 (761. Verleihung); Dermot Bradley, S.&amp;amp;nbsp;57.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Mit Kriegsausbruch nahm Baer zunächst am [[Überfall auf Polen|Polen-]] und folgend am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] teil. Im Laufe der Einsätze erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. und I. Klasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt; Am 14. Oktober 1940 wurde er zu einem dreimonatigen [[Generalstab]]slehrgang nach Berlin kommandiert. Im Anschluss folgte eine Versetzung zum 6. Januar 1941 in die Operations-Abteilung beim Stab des [[Oberkommando des Heeres|Oberkommandos des Heeres]] (OKH) unter dem Generalstabschef [[Generaloberst]] [[Franz Halder]] nach Berlin, wo er der jüngste [[Generalstabsoffizier]] war. Er übernahm hier Referenten-Aufgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stalingrad ====&lt;br /&gt;
Am 1. April 1942 erfolgte die Beförderung Baers&amp;#039; zum [[Major]] und am 26. Juni 1942 die Versetzung als [[Zweiter Generalstabsoffizier]] (Ib) (Versorgungsoffizier) zum Stab der &amp;#039;&amp;#039;[[16. Panzer-Division (Wehrmacht)|16. Panzer-Division]]&amp;#039;&amp;#039;. Zu diesem Zeitpunkt war die Division Bestandteil des &amp;#039;&amp;#039;[[III. Armeekorps (Wehrmacht)|III. Armeekorps]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Charkow]] und der [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] unterstellt, die am 28. Juni 1942 den [[Fall Blau]] begann. Etwa acht Wochen später erfolgte die Verlegung der Division nach Stalingrad, wo sie Anfang 1943 vernichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessin&amp;quot;&amp;gt;Details zur 16. Panzerdivision in: [[Georg Tessin]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 4. Die Landstreitkräfte 15–30. 2. Auflage. Biblio-Verlag, Osnabrück 1976, ISBN 3-7648-1083-1; S. 35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf persönlichen Befehl von [[Generaloberst]] [[Friedrich Paulus]] wurde Baer als junger Familienvater am 23. Januar 1943 mit einer der drei letzten [[Junkers Ju 52]] ausgeflogen und entging somit knapp dem Schicksal des Zusammenbruchs der 6. Armee, das zu den Kapitulationen vom 31. Januar 1943 („Südkessel“) und 2. Februar 1943 („Nordkessel“) führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Salerno ====&lt;br /&gt;
Nachdem Baer für wenige Tage den Posten des [[Dritter Generalstabsoffizier|Ic]] der [[Heeresgruppe Don]] vertretungsweise innegehabt hatte, erfolgte am 1. Februar 1943 die Versetzung in die [[Führerreserve]]. Am 15. März erfolgte die Zuteilung Baers als [[Erster Generalstabsoffizier|Ia]] zur neu aufzustellenden 16. Panzer-Division.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im italienischen [[Golf von Salerno]] musste die Division zusammen mit dem unterstellten &amp;#039;&amp;#039;Fallschirmjägerregiment 3&amp;#039;&amp;#039; gegen das gelandete britische [[X Corps (Vereinigtes Königreich)|X Corps]] kämpfen. Baer, der am 2. August 1943 zum [[Oberstleutnant]] befördert worden war, führte den Gegenstoß auf [[Battipaglia]].{{Belege fehlen}} Neun Tage dauerte der Kampf, bis der &amp;#039;&amp;#039;Oberbefehlshaber Süd&amp;#039;&amp;#039;, [[Generalfeldmarschall]] [[Albert Kesselring]] die Schlacht abbrechen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tscherkassy ====&lt;br /&gt;
Die 16. Panzer-Division wurde daraufhin im Dezember 1943 in den Mittelabschnitt der Ostfront in den Raum bei [[Bobruisk]] verlegt und der [[Heeresgruppe Mitte]] unter Generalfeldmarschall [[Ernst Busch (Offizier)|Ernst Busch]] unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1943 erfolgte der Vorstoß der Division nach Ossopna, südlich Bobruisk. Baer wurde Führer einer Kampfgruppe, bestehend aus dem II. Bataillon des Panzergrenadier-Regiments 64 und der 2. Kompanie des Panzerpionier-Bataillons 16. Bei einem Aufklärungseinsatz über Prudok auf Tschirkowitschi konnte die Gruppe – trotz heftiger Gegenwehr des Feindes aus ausgebauten Stellungen – die Ortschaft Moltscha nehmen. Für diesen Einsatz wurde Baer das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]] verliehen.{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fallschirm-Panzerkorps „Hermann Göring“ ====&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1944 wurde Baer erneut zur Führer-Reserve versetzt, am 1. Juni 1944 kam er als Ia in den Stab der &amp;#039;&amp;#039;[[Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring|Fallschirm-Panzerdivision 1. „Hermann Göring“]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt; einer Einheit der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], die zu der Zeit in den Rückzugskämpfen in Italien eingesetzt war, bis sie am 15. Juli 1944 aus der Front gezogen wurde und auf die Verlegung an die Ostfront vorbereitet wurde. Ende Juli erfolgte dann die Verlegung in den Raum [[Warschau]], wo die Division sofort in den Kampf geworfen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1944 wurde Baer als Chef des Stabes zum gerade gegründeten, übergeordneten &amp;#039;&amp;#039;[[Fallschirm-Panzerkorps Hermann Göring|Fallschirm-Panzerkorps „Hermann Göring“]]&amp;#039;&amp;#039; beordert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stabschef war er maßgeblich an den nun folgenden Abwehrkämpfen des Korps in Ostpreußen beteiligt, das zweimal im [[Wehrmachtbericht]] erwähnt wurde. Mehrfach konnte er bedeutende Erfolge des Korps in Panzerschlachten melden. Im Zusammenhang mit den Einsatzergebnissen des Korps wurde Baer im Februar 1945 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch kurz vor Kriegsende wurde er am 20. April 1945 zum [[Oberst]] (i.&amp;amp;nbsp;G.) befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsende und Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Der Stab des Fallschirm-Panzerkorps, damals geführt von Generalleutnant [[Wilhelm Schmalz]], löste sich aus eigenem Entschluss am Tage der Kapitulation auf. Offiziere und Soldaten wurden aufgefordert, sich nach Westen durchzuschlagen, um sich den an der [[Elbe]] stehenden amerikanischen Truppen zu ergeben. Der Plan konnte nicht mehr umgesetzt werden, da das Korps von sowjetischen Einheiten umzingelt und im Laufe des 8. bis 10. Mai 1945 in Kriegsgefangenschaft genommen wurde.{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1948 machte er eine Kaufmännische Lehre bei der [[Langenberg (Rheinland)|Langenberger]] Textilfirma &amp;#039;&amp;#039;Gebr. Colsmann&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahren war er als Handelsvertreter für die Seidenstoffe dieser Firma tätig und lebte in [[Krefeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehr ==&lt;br /&gt;
Am 1. September 1952 wurde Baer beim [[Amt Blank]], der Vorgängerinstitution des [[Bundesministerium der Verteidigung|Verteidigungsministeriums]] angestellt und dort als Referatsleiter (Gruppe W) im Bereich G-3 des Amtes in Bonn eingesetzt. Zum 8. März 1954 erfolgte die Ernennung zum Gruppenleiter II und am 13. Juni 1955 wechselte er als Gruppenleiter zu G-2.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktivierung ===&lt;br /&gt;
Kurz nach Gründung der [[Bundeswehr]] am 5. Mai 1955, wurde Baer in seinem alten Dienstgrad als Oberst – am 1. November 1955 – übernommen. Am 14. November 1955 wurde er zum Unterabteilungsleiter IV D beim Verteidigungsministerium ernannt, und vom 30. Dezember 1955 bis zum 31. März 1956 leitete er einen Sonderausschuss. Im Anschluss wurde er Stellvertretender Abteilungsleiter V des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] im Ministerium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. November 1956 übernahm er bis zum September 1957 die Wahrnehmung der Geschäfte als Kommandeur der &amp;#039;&amp;#039;[[1. Luftlandedivision (Bundeswehr)|1. Luftlandedivision]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]]. Nach deren Übergabe an Generalmajor [[Hans Kroh]] war Baer noch bis zum 28. Februar 1960 Stellvertretender Kommandeur der Division.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das Heer&amp;quot;&amp;gt;Gem. Helmut R. Hammerich, &amp;#039;&amp;#039;Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-486-57974-6, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2006, {{Google Buch |BuchID=qwNQ3TD_Se4C |Seite=297 |Hervorhebung=&amp;quot;Bern von Baer&amp;quot; |Linktext=S. 297 |KeinText=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Iller-Unglück ===&lt;br /&gt;
Beim [[Iller-Unglück]], am 3. Juni 1957, kamen im Rahmen der Gefechtsausbildung der 2. Kompanie des [[Luftlandejägerbataillon 19|Luftlandejägerbataillons 19]] aus der Prinz-Franz-Kaserne in Kempten 15 Rekruten des IV. Zugs dieser Kompanie beim Durchwaten der [[Iller]] ums Leben. Das Bataillon gehörte zur mit Befehl vom 23. November 1956&amp;lt;ref&amp;gt;Aufstellungsbefehl Nr. 39 (Heer) erfolgte am 2. Januar 1957 gem.  {{Internetquelle |abruf=2022-03-26 |offline=ja |url=http://startext.net-build.de:8080/barch/MidosaSEARCH/Bestaendeuebersicht/index.htm?KontextFb=KontextFb&amp;amp;searchType=phrase&amp;amp;searchVolumes=all&amp;amp;highlight=true&amp;amp;vid=Bestaendeuebersicht&amp;amp;kid=07290A53B7794EA7ADA0255A997F80B9&amp;amp;uid=C9B3BB0F295D4F2B859C24C3861BA1DD&amp;amp;searchPos=2 |titel=Findbuch zum Bestand BH 8-9 „1. Luftlandedivision“ im Bundesarchiv |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140329155854/http://startext.net-build.de:8080/barch/MidosaSEARCH/Bestaendeuebersicht/index.htm?KontextFb=KontextFb&amp;amp;searchType=phrase&amp;amp;searchVolumes=all&amp;amp;highlight=true&amp;amp;vid=Bestaendeuebersicht&amp;amp;kid=07290A53B7794EA7ADA0255A997F80B9&amp;amp;uid=C9B3BB0F295D4F2B859C24C3861BA1DD&amp;amp;searchPos=2 |archiv-datum=2014-03-29}} abgerufen am 17. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[1. Luftlandedivision (Bundeswehr)|1. Luftlandedivision]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Stab in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]] stationiert war. Die Division war 1957 noch im Aufbau, der erst in den 70er Jahren abgeschlossen sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. der {{Webarchiv|url=http://www.fallschirmjaeger.org/lldiv.html |wayback=20090418000755 |text=Website}} des Kameradenkreises der &amp;#039;&amp;#039;1. Luftlandedivision&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 17. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des Unglücks war Baer mit der Wahrnehmung der Kommandeurspflichten der Division beauftragt. Bereits davor hatte er auf erkannte Defizite bei den ausbildenden Unteroffizieren aufgrund einer mangelnden Anzahl von beaufsichtigenden Offizieren hingewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das Heer&amp;quot; /&amp;gt; Nach Bekanntwerden des Unglücks ließ er sich mit einem Hubschrauber an den Unglücksort fliegen. Während seines Aufenthalts in Kempten durchwatete er die Iller in einer Badehose, um die Strömungsstärke zu überprüfen. Fotos dieser umstrittenen Maßnahme wurden in mehreren deutschen Zeitschriften mit kritischer Stellungnahme veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;So zum Beispiel in: {{Der Spiegel|ID=41757689|Titel=Der Tod von Kempten|Autor=|Jahr=1957|Nr=24|Seiten=13|Zitat=…Der Kommandeur der Luftlande-Division, Oberst von Baer, war schon vor seinem Oberbefehlshaber Strauß per Hubschrauber vom Divisions – Stabsquartier Eßlingen nach Kempten geeilt. Eingedenk der alten Kommiß-Maxime, daß ein Fehlgreifen in der Wahl der Mittel den Truppenführer nicht so sehr belastet wie das Unterlassen jeder Maßnahme überhaupt, hielt der Luftlande-Oberst es für sinnvoll, eine Badehose anzuziehen und in der Iller umherzuwaten - ‚um die Strömung zu prüfen…‘}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Untersuchung des Falles, deren Ergebnisse der damalige Verteidigungsminister [[Franz Josef Strauß]] am 26. Juni 1957 vor dem [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] bekanntgab, ergab, dass das Durchschreiten der Iller auf Bataillonsebene verboten worden war, die Weitergabe dieses Verbots an den verantwortlichen (und schlecht ausgebildeten) Zugführer jedoch lückenhaft geblieben war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. [https://www.mz.de/deutschland-und-welt/politik/bundeswehr-ungluck-vor-50-jahren-verschwanden-15-rekruten-in-der-iller-2683952 Vor 50 Jahren verschwanden 15 Rekruten in der Iller] (mz-web.de) vom 30. Juni 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verantwortung der Kommandeure wurde nicht festgestellt, der Zugführer und sein Kompaniechef wurden dagegen zu Bewährungsstrafen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemäß {{Webarchiv | url=http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443MTcFSYGYxgEh-pEwsaCUVH1fj_zcVH1v_QD9gtyIckdHRUUAOrgUfw!!/delta/base64xml/L3dJdyEvd0ZNQUFzQUMvNElVRS82X0NfNDFP | wayback=20091010030638 | text=Artikel}} zum Unglück und der folgenden Gründung des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr e. V. vom 3. Juni 2009 auf der Website der Bundeswehr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== General ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1960 wurde Baer zum &amp;#039;&amp;#039;[[Inspizient der Heeresflieger|Inspizienten der Heeresflieger]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Anm. Bei der Bundeswehr ist der [[Inspizient (Bundeswehr)|Inspizient]] die Dienststellung eines vom Stellvertreter des [[Generalinspekteur der Bundeswehr|Generalinspekteurs der Bundeswehr]] beauftragter Offizier, der einen bestimmten Bereich in der Bundeswehr überprüfen soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Stellvertretendem General der [[Führungstruppen]]&amp;#039;&amp;#039; im damaligen [[Heeresamt|Truppenamt]] in [[Köln]] ernannt. Die Beförderung zum Brigadegeneral erfolgte am 26. September 1961. Seit dem 1. März 1962 war er &amp;#039;&amp;#039;[[General der Fernmeldetruppe|General der Führungstruppen]]&amp;#039;&amp;#039; zeitgleich mit seiner Funktion als &amp;#039;&amp;#039;Inspizient der Heeresflieger und der Luftlandetruppen&amp;#039;&amp;#039; im Truppenamt Köln. Am 7. September 1963 wurde er zum Generalmajor befördert. Seine letzte Verwendung wurde am 1. Oktober 1964 dann die des Stellvertreters des [[Kommandierender General|Kommandierenden Generals]] des [[III. Korps (Bundeswehr)|III. Korps]] in [[Koblenz]], dem späteren [[Heeresführungskommando]] (HFüKdo).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bradley&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bei {{Google Buch |BuchID=OPFm2Cn_UIEC |Seite=314 |Hervorhebung=&amp;quot;Bern von Baer&amp;quot; |Linktext=Axel F. Gablik |KeinText=ja}}, in: Die Bundeswehr 1950–2005, Frank Nägler (Hrsg.), ISBN 978-3-486-57958-1, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2007 wird Baer als Stellvertretender Inspekteur des Heeres bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Herzinfarkt wurde er mit 57 Jahren am 31. März 1968 vorzeitig in den Ruhestand versetzt.{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich war auch noch nach der Pensionierung sein militärischer Sachverstand gefordert; so wurde er von amerikanischen und britischen Militär-Historikern und ehemaligen Armeeangehörigen gebeten, den deutschen Kriegs- und Schlachtverlauf in Italien und die entsprechende Operationsplanung darzustellen.{{Belege fehlen}} In Anerkennung seiner Leistungen in der Bundeswehr erhielt Baer 1968 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland. Für seine Hilfeleistung bei der [[Sturmflut 1962|Hamburger Flutkatastrophe]] hatte er 1962 die [[Hamburgische Dankmedaille (Sturmflut 1962)|Dankmedaille]] der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verleugnete Vaterschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 1939 hatte Bern von Baer in [[Krasnowka (Kaliningrad, Selenogradsk)|Markehnen]]/[[Samland]] in [[Ostpreußen]] Ehrengard, geb. von Nathusius (1918–1981), Tochter des Oberstleutnants a.&amp;amp;nbsp;D. und Pfarrers Heinrich Adolf Wilhelm von Nathusius (1890–1958) und der Ehrentraut, geb. von Klitzing (1884–1966) geheiratet. Das Ehepaar hatte vier Kinder: Uta von Baer (1940–2007), den späteren Oberstleutnant a.&amp;amp;nbsp;D. Volker von Baer (1941–2003), Sigrun Conze (* 1943) – verheiratet mit Oberst a.&amp;amp;nbsp;D. Walter Conze (* 1940) sowie Astrid Freifrau von Mirbach (* 1945) – verheiratet mit Brigadegeneral a.&amp;amp;nbsp;D. [[Christian Freiherr von Mirbach]] (* 1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Halbbruder von Ehrengard von Baer ist der ehemalige Stabschef des Heeresamtes und Generalmajor a.&amp;amp;nbsp;D. [[Mark Heinrich von Nathusius]], ein Schwager war [[Walter Hasche]] (1909–2002), einer der Mitbegründer der Rechtsanwaltskanzlei [[CMS Hasche Sigle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 1, Adam – Fuhr |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=1998 |ISBN=978-3-7648-2492-1 |Seiten=55–57}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=46}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ollrog (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Christoph Gatterer, der Begründer der wissenschaftlichen Genealogie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete mit Praktischer Forschungshilfe&amp;#039;&amp;#039;. 47. Jahrgang, Heft 81/82. Starke, Limburg a. d. Lahn 1981, Nr. 3.4.7.4.1.1, S. 106 und Nr. 3.4.7.4.1.1.1. ff., S. 121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1101859237|LCCN=|NDL=|VIAF=189146462684127772269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baer, Bern von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 1. Luftlandedivision (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baer, Bern von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baer, Bern Oskar von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier in der Reichswehr, Wehrmacht und der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rösrath]] bei [[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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