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	<title>Berme - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berme&amp;diff=134090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: siehe auch</title>
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		<updated>2025-07-23T16:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BermeDamm.svg|mini|Berme an einem Damm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ragoeser-damm-2.jpg|mini|Dammböschung mit zwei Bermen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KalksteinbruchRösenbeck1.JPG|miniatur|Bermen im [[Steinbruch Mühlenbein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MKr09161 Salzbachkanal (Wiesbaden).jpg|mini|Unterirdischer Bachkanal mit zwei Bermen neben dem mittigen Gerinne]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein horizontales Stück oder ein Absatz in der [[Böschung]] eines [[Damm (Wall)|Dammes]], eines [[Wallanlage|Walls]], einer Baugrube, eines [[Steinbruch]]s oder an einem Hang. Sie unterteilt die Böschung in zwei oder mehrere Abschnitte. Eine Berme soll den [[Erddruck]] auf den Fuß der Böschung vermindern. Eine Böschung mit steilem Hang und Bermen ist [[Standsicherheit|standsicherer]] als eine durchgehende Böschung ohne Bermen. Ein [[Böschungsbruch]] wird so vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bermen können als Geh- oder Fahrweg auf beiden Seiten eines Dammes genutzt werden, denn von dort aus kann ein Damm besser instand gehalten werden. Weiterhin können dort Leitungen und Kabel verlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei geböschten Baugruben dient eine Berme dazu, nachrutschendes Material aufzufangen. Sie muss ab etwa 3,00&amp;amp;nbsp;m Grabentiefe angewendet werden. Die Ausführung ist in der DIN 4124 geregelt. Nach den deutschen [[Unfallverhütungsvorschrift]]en müssen Bermen zum Begehen mindestens 0,60&amp;amp;nbsp;m breit sein;&amp;lt;ref&amp;gt;Batran, Bläsi, Eichner: &amp;#039;&amp;#039;Grundwissen Bau&amp;#039;&amp;#039;. 14. Auflage. Handwerk und Technik Verlag, 2002, ISBN 3-582-03500-X, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Bermen zum Auffangen abrutschender Teile mindestens 1,50&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ausdruck Berme gibt es im [[Wasserbau]], [[Erdbau]], [[Deich]]bau, [[Tagebau]], in der [[Archäologie]] und im [[Fachbegriffe Festungsbau|Festungsbau]]. Bei unterirdischen Gewässerläufen wird eine begehbare Schulter neben dem [[Gerinne]] als Berme bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittelalterlichen Festungsbau bezeichnete Berme ein ebenes Stück Erde zwischen der [[Stadtmauer]], [[Burgmauer]] oder Festungsmauer oder einer Brüstung und einem vorgelagerten Graben. Die Berme sollte den Druck der Mauer aufnehmen und so die innere oft steile Böschung bzw. den Bereich der inneren Grabenfuttermauer/[[Eskarpemauer]] entlasten, um statische Zusammenbrüche der inneren Grabenböschung zu vermeiden. Beim Absturz von Mauerteilen durch Beschuss mit [[Blide]]n oder später [[Mörser (Geschütz)|Mörsern]] und [[Kanone]]n verhinderte die Existenz einer Berme zum großen Teil, dass das Bruchgut den Graben auffüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wald- oder Forst-Bermen im Oldenburger Land ==&lt;br /&gt;
Eine landeskulturelle und historische Besonderheit stellen die sogenannten Wald- oder Forst-Bermen an den ehemaligen Staats-Chausseen im [[Oldenburger Land]] dar. Dabei handelt es sich um längs von Straßen gelegene, durchschnittlich 30 Meter breite Landstreifen, die oft auf langer Strecke mit [[Wald]] [[Bestockte Fläche|bestockt]] sind. Derartige Bermen finden sich vor allem auf der [[Geest]] im Süden Oldenburgs. Die Bermen entstanden zwischen 1820 und 1850/1860 im Zuge des Ausbaus der alten oldenburgischen Staatsstraßen. Diese prägenden Landschaftselemente gelten als kulturhistorisch wertvoll und daher erhaltenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 2008 bekannt wurde, dass die [[Kabinett Wulff I|niedersächsische Landesregierung]] unter [[Christian Wulff]] die Forstbermen als „überschüssige“ Flächen in das Sondervermögen [[Landesliegenschaftsfonds Niedersachsen]] überführt und seit 2005 verkauft hatte, regte sich daher heftiger Widerstand dagegen. Bis Mitte 2008 hatte der Landesliegenschaftsfonds bereits 278.000 Quadratmeter der Bermen für 257.000 Euro verkauft. Der Natur- und Heimatschützer [[Eilert Tantzen]] wurde daraufhin bei [[Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung|Wirtschafts- und Verkehrsminister]] [[Walter Hirche]] vorstellig und erreichte den sofortigen Stopp dieser Aktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eilert Tantzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Forst-/Wald-Bermen an den ehemaligen Staats-Chausseen im Oldenburger Land&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Jahrbuch 2009&amp;#039;&amp;#039;, Band 109. Isensee, Oldenburg 2009, S. 313–329&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Normen und Standards ==&lt;br /&gt;
* DIN 4124 – Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten&lt;br /&gt;
* Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau (ZTVE-StB 94)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bermenmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4236113-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Erdbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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