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	<title>Berlstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-08T17:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename      = Am Ettersberg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Landgemeinde&lt;br /&gt;
|Ortswappen        = Wappen Berlstedt.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/03/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/14/39/E&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Fläche            = 18.96&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/bundeslaender/thueringen |titel=Gemarkung Gemarkungen Berlstedt, Hottelstedt, Ottmannshausen und Stedten&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;E., Landgemeinde Am Ettersberg |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 1808&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum = 2016-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle     = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.am-ettersberg.de/orte/berlstedt/ |titel=Ortschaft Berlstedt |werk=Webauftritt |hrsg=Landgemeinde Am Ettersberg&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe              = 228&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1     = 99439&lt;br /&gt;
|Vorwahl1          = 036452&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlstedt-Wappen Sm.png|mini|hochkant|Wappen der Herren von Berlstedt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Berlstedt.jpg|mini|hochkant=1.4|Blick auf Berlstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berlstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] der Landgemeinde [[Am Ettersberg]] im Norden des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft gehören weiterhin die Ortsteile [[Hottelstedt]], [[Ottmannshausen]] und [[Stedten am Ettersberg]]. Sie hat eine Gesamtfläche von 18,96&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Berlstedt befindet sich nördlich von [[Weimar]] an der [[Abdachung|Nordabdachung]] des [[Ettersberg|Großen Ettersberges]] am Südrand des fruchtbaren [[Thüringer Becken]]s im Regenschatten des genannten Berges. Die Quelle der [[Scherkonde]] speist den Dorfteich des Ortsteils [[Ottmannshausen]]. Der Überlauf bildet die Scherkonde, die durch die Flur und dann in den [[Unstrut]]-Zufluss [[Lossa (Unstrut)|Lossa]] fließt. Dieser ländliche Raum wird von den [[Landesstraße]]n 1015, 2139 und 1054 tangiert und erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Ingelheimer Protokoll]] vom 18. Mai 876 wurde ein Ort namens Berolfestetin erwähnt. Burg und Dorf gehörten dem [[Kloster Fulda]] und wurden als [[Lehnswesen|Lehen]] einem „Berlof“ gegeben. Die Burgstelle &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wahl]]&amp;#039;&amp;#039; befand sich an der Nordostecke des Dorfes. Es war eine Herrenburg. 1157, 1222/23 und 1240 wurden Herren von Berlstedt erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-86777-202-9, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Heinrich von Berlstedt war 1186 als Ministeriale auf der [[Wartburg]] erwähnt worden. Die Herren von Berlstedt waren 1191 unter den Freien, 1221 wurden sie aber als Diensttuende bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Warsitzka: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen.&amp;#039;&amp;#039; Dr. Bussert &amp;amp; Stadeler, Jena 2004, ISBN 3-932906-22-5, S. 202–205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Infolge des [[Thüringer Grafenkrieg]]es wurde die Burg zerstört. Im Jahr 1391 vergab Landgraf [[Balthasar von Thüringen]] der [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]] Berlstedt als Lehen. 1483 wurde das Erfurtische &amp;#039;&amp;#039;Amt Vippach&amp;#039;&amp;#039; gebildet, zu dem die drei [[Exklave]]n [[Schloßvippach]], Berlstedt und [[Kleinbrembach]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amt Vippach.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilhelm von Tettau (Jurist)|Wilhelm J. A. von Tettau]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Darstellung des Gebietes der Stadt Erfurt und der Besitzungen der dortigen Stiftungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher der Akademie Gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, {{ZDB|217188-0}}). Carl Villaret, Erfurt 1886, [https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00211993/Jahrbuecher_Akademie_Erfurt_NF_1886_14_0077.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00288847 S. 74 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Lage an der [[Via Regia]] entwickelte sich die Gemeinde zunächst positiv. Unter anderem wurde eine Posthalterei eingerichtet. Allerdings wurde der Ort in Kriegszeiten durch seine Lage an einer [[Militärstraße|Heerstraße]] oft von Plünderungen heimgesucht. 1514 wurde der Ort von den Herren zu Weimar überfallen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zogen mehrfach Söldnerheere durch den Ort. Nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt]] im Jahr 1806 wurde der Ort durch französische Soldaten geplündert.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1538 wurde im Ort eine Schule eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 gelangte Berlstedt in den Herrschaftsbereich des [[Großherzogtum]]s [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], seitdem war er keine Exklave mehr. Im Mai 1829 wurde fast der gesamte Ort durch einen Großbrand vernichtet. Im Jahr 1874 wurde ein neues Schulgebäude eingeweiht, welches heute noch als Schulhort genutzt wird.&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft wurde in der Umgebung von Berlstedt Torf abgebaut. Im Jahre 1894 eröffnete eine Molkerei im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde am Ortsrand ein [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]] errichtet. In der angeschlossenen &amp;#039;&amp;#039;Ziegelei&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Kläranlage,&amp;#039;&amp;#039; die zu den [[Schutzstaffel|SS-eigenen]] [[Deutsche Erd- und Steinwerke|Deutschen Erd- und Steinwerken]] („DEST“) gehörten, mussten die dort lebenden 250 Häftlinge Zwangsarbeit verrichten. Dabei kam eine unbekannte Anzahl von ihnen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 wurde eine neue Schule mit 17 Klassenräumen eingeweiht. Das Schulgebäude dient bis heute den umliegenden Gemeinden als Zentralschule.&lt;br /&gt;
1968 entstand der erste Gemeindeverband der [[DDR]] mit Berlstedt als Hauptgemeinde, der die Grundlage der heutigen Verwaltungsgemeinschaft bildet.&lt;br /&gt;
1971 wurde im Dorf die größte [[Milchviehanlage]] der DDR eröffnet. 2.000 Kühe waren gemeinsam in einem Stall untergebracht. In den Folgejahren erreichte die [[Landwirtschaft in der DDR|Landwirtschaft fast industriemäßige Ausmaße]]. Der Viehbestand umfasste unter anderem 5.000 Rinder, dazu wurde eine Nutzfläche von 36.000 Hektar bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2007 wurde [[Hottelstedt]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2007].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Berlstedt mit weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar]] zur Landgemeinde [[Am Ettersberg]] zusammengeschlossen. Weitere [[Ortsteil]]e der Gemeinde Berlstedt waren Hottelstedt, [[Stedten am Ettersberg]] und [[Ottmannshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Schröter]], getauft am 20. August 1683 in Berlstedt, lernte Orgelbau bei dem Berlstedter Johann Conrad Vockeroth und wirkte ab 1712 als Orgelbauer in Erfurt.&lt;br /&gt;
* [[Franciscus Volckland]], geboren am 5. Juni 1696 in Berlstedt, Schüler von Schröter, war einer der bedeutendsten Orgelbauer Thüringens.&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Stein]], getauft am 19. Juli 1712 in Berlstedt, Neffe von Johann Georg Schröter, lernte bei diesem den Orgelbau und wurde sein Mitarbeiter, zog um 1745 nach Norddeutschland und wurde Orgelbauer in Uelzen, später Lüneburg.&lt;br /&gt;
* [[Charlotte von Ahlefeld]], geboren am 6. Dezember 1777 in Ottmannshausen, war eine deutsche Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Berlstedt.JPG|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Objekte wurden in die [[Denkmalliste]] des Kreises Weimarer Land aufgenommen:&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche St. Crucis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weimarerland.de/kultur/link/ToffDProgramm25072013.pdf |titel=Programm zum Tag des offenen Denkmals am 8.09.2013 im Kreis Weimarer Land |werk=weimarerland.de |hrsg=Landratsamt Weimarer Land. Untere Denkmalschutzbehörde |datum=2013-07-30 |seiten=11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160203105040/www.weimarerland.de/kultur/link/ToffDProgramm25072013.pdf |archiv-datum=2016-02-03 |abruf=2019-06-04 |format=PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB |kommentar=hier Verschreibung des Namens zu „St. Crusius“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 1696 geweiht; [[barock]]e Deckenmalereien&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Lehnert: [https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/kirche/article220279315/Restaurationsarbeiten-Biblische-Szenen-an-Waenden-von-St-Crucis-in-Berlstedt-entdeckt.html &amp;#039;&amp;#039;Restaurationsarbeiten: Biblische Szenen an Wänden von St. Crucis in Berlstedt entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juli 2014, abgerufen am 28. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarschstele]], Ballstedter Straße&lt;br /&gt;
* [[Wappen]]tafel an Haus Nr. 87&lt;br /&gt;
* Tor und Portal, Marktgasse 80&lt;br /&gt;
* Waidmühlstein an der Kirche&lt;br /&gt;
* [[Das Wahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Uwe Risch |Titel=Die Herren von Berlstedt und Allerstedt |Verlag=Risch |Ort=Gehren |Datum=2001 |ISBN=3-934748-93-7}}&lt;br /&gt;
* [[Ursula Püschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs in meinen Dörfern. Bericht von Berlstedt am Ettersberg.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 1980, {{DNB|830893113}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Ettersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4005757-4|LCCN=n/81/114489|VIAF=133704041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Am Ettersberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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