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	<title>Berliner Stadtmauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:46:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berliner_Stadtmauer&amp;diff=503867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tempsb: Verlinkung ergänzt</title>
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		<updated>2025-01-26T15:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die mittelalterliche Berliner Stadtmauer; siehe auch [[Berliner Mauer (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Memhardt Grundriß der Beyden Churf. Residentz Stätte Berlin und Cölln 1652 (1888).jpg|mini|hochkant=1.5|Die [[mittelalter]]liche Stadtmauer von [[Alt-Berlin|Berlin]] und [[Alt-Kölln|Kölln]] auf dem [[Johann Gregor Memhardt|Memhardt-Plan]] (Nordosten oben)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner stadtmauer littenstrasse800px.jpg|mini|Reste der Berliner Stadtmauer in der [[Littenstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Stadtmauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Bauwerk im [[Mittelalter]], das um die damalige Doppelstadt [[Alt-Berlin|Berlin]]-[[Alt-Kölln|Kölln]] herum, einschließlich mehrerer [[Stadttor]]e in den Durchlässen, errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Berliner [[Stadtmauer]] verlief östlich der [[Spree]] in etwa entlang der Waisenstraße, weiter parallel zur jetzigen [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] bis zur [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]] im Norden. Auf Köllner Gebiet folgte die Stadtmauer dem Verlauf des Spreekanals,&amp;lt;!--dem Südufer der  Fischerisnel heißt das heute sich dort befindende Wohngebiet! [[Fischerinsel (Berlin)|Fischerinsel]] --&amp;gt; der heutigen [[Friedrichsgracht]] bis hin zur [[Schleusenbrücke (Berlin)|Schleusenbrücke]] am [[Kupfergraben (Spree)|Kupfergraben]]. Von dort verlief sie wieder ostwärts zur Spree.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/sonderthemen/humboldtforum/article142036931/Welche-Keller-Geschichte-n-das-Schloss-erzaehlt.html vom 15. Juni 2015.] &amp;#039;&amp;#039;[[Welt Online]]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 26. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alte Mitte neue Mitte?: Positionen zum historischen Zentrum von Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Landesarchiv Berlin, Berlin. 2012, ISBN 978-3-8305-3053-4, S.&amp;amp;nbsp;48, 53&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Entstehung des [[Johann Gregor Memhardt|Memhardt-Plans]] war dieser Teil der Stadtmauer bereits mit dem [[Berliner Stadtschloss]] überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der [[Littenstraße|Litten-]] und der Waisenstraße befinden sich noch Reste der alten Stadtmauer. Sie wurden vor dem [[Schleifung|Schleifen]] bewahrt, da sie als Begrenzungsmauer von Wohnhäusern dienten. Im Jahr 1948 wurde der Mauerrest gesichert und unter [[Denkmalschutz]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit ihrer Entstehung im 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert schützten sich die Städte Berlin und Kölln zunächst durch [[Wallanlage|Wälle]], [[Palisade]]nzäune und [[Burggraben|Gräben]] vor äußeren Feinden. Beginnend etwa um 1250 kam eine befestigte, aus [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] bestehende, bis zu zwei Meter hohe Stadtmauer hinzu, wobei die Spree als Grenze zwischen den beiden Städten davon ausgespart blieb, sodass zwischen den Städten keine Mauer existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Stadtmauer mit [[Mauerziegel|Ziegeln]] ausgebessert und auf bis zu fünf Meter erhöht. Zur Verteidigung dienten in unregelmäßigen Abständen eingebaute [[Schießscharte]]n, [[Turm|Türme]] und [[Wiekhaus|Wieckhäuser]]. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden zwei etwa 15&amp;amp;nbsp;Meter breite Gräben um die Stadtmauer gezogen und zwischen ihnen ein bis zu zehn Meter breiter Erdwall aufgeschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtmauer verfiel mit der Zeit, sie wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geschleift und durch eine neue [[Festung Berlin|Festungsanlage]] mit mehreren [[Bastion]]en ersetzt, die ein erweitertes Stadtgebiet umfasste und ihrerseits ab 1734 wieder geschleift wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tore der Stadtmauer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Stadtmauer-Festungstore.png|mini|Verlagerung der mittelalterlichen Tore zu Festungstoren&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Spandauer Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Oderberger Tor → Georgentor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Stralauer Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Köpenicker Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gertraudentor → Leipziger Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Neues Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Stadtmauer-today.jpg|mini|Lage der ehemaligen mittelalterlichen Stadttore in der Gegenwart&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Spandauer Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Georgentor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Stralauer Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Köpenicker Tor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gertraudentor&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Neues Tor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Stadtmauer besaß östlich der Spree, also auf der Berliner Seite, drei Tore:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Norden das [[Spandauer Tor]] am Ende der [[Spandauer Straße]],&lt;br /&gt;
* im Nordosten das Oderberger Tor oder Georgentor, später als „[[Königstor (Berlin)|Königstor]]“ bezeichnet, am Ende der [[Rathausstraße (Berlin)|Rathausstraße]],&lt;br /&gt;
* im Südosten das [[Stralauer Tor]] in der Stralauer Straße, Höhe Waisenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Köllner Seite westlich der Spree befanden sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im Süden das Köpenicker Tor an der [[Roßstraßenbrücke]] am nördlichen Ende der Neuen Roßstraße,&lt;br /&gt;
* im Südsüdwesten das Gertraudentor an der [[Gertraudenbrücke]], wo heute die [[Gertraudenstraße]] über den Spreekanal führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Stadterweiterung des [[Berlin-Friedrichswerder|Friedrichswerder]] standen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Neue Tor oder Neustädtische Tor ungefähr in Höhe der heutigen Gebäude der [[Neue Wache|Neuen Wache]] und des [[Zeughaus Berlin|Zeughauses]], 1683 kam anstatt des Gertraudentores noch das&lt;br /&gt;
* [[Leipziger Tor (Berlin)|Leipziger Tor]] zwischen Neuem und Gertraudentor hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tore der Festungsanlage und Zollmauer ==&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Festung Berlin|Berliner Festung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.luise-berlin.de/stadtentwicklung/texte/2_11_festungsanlage.htm &amp;#039;&amp;#039;Festungsanlage (Fortifikation)&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, [[Luisenstädtischer Bildungsverein]].&amp;lt;/ref&amp;gt; nach 1650 wurden die vier Tore (Spandauer, Stralauer, Köpenicker und Neues Tor) der Stadtmauer vor die Wallanlage verlegt und dort neu unter gleichem Namen erbaut. Auch für die beiden anderen entstand ein Neubau, allerdings mit veränderten Namen; aus dem Oderberger wurde das Georgen- und aus dem Gertrauden-Tor das Leipziger Tor. Wie die mittelalterlichen Stadtmauertore verschwanden auch bald die zweite Generation Berliner Tore, die Festungstore, völlig aus dem Stadtbild. Lediglich bestimmte Straßenzüge wie beispielsweise die Oberwallstraße oder Kurstraße sowie die Trasse der Stadtbahn zwischen [[Jannowitzbrücke]] und [[Museumsinsel (Berlin)|Museumsinsel]] erinnern mit ihrem Verlauf an die ehemaligen Schanzanlagen und ihre Tore. Während der Errichtung der wegen des rasanten Wachstums Berlins notwendig gewordenen [[Berliner Zoll- und Akzisemauer|Zoll- und Akzisemauer]] ab 1734, kam es zum Neubau von weiteren Toren, teilweise bereits als repräsentative Bauwerke, die einen größeren Bereich inklusive der im frühen 18. Jahrhundert angelegten [[Dorotheenstadt|Dorotheen-]] und [[Friedrichstadt (Berlin)|Friedrichstadt]] umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das rasante Wachstum der Stadt im späten 19. Jahrhundert und die Eingemeindung zahlreicher Vorstädte ab 1861 ([[Berlin-Wedding|Wedding]] mit [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]], [[Berlin-Moabit|Moabit]], die [[Tempelhofer Vorstadt|Tempelhofer]], [[Stralauer Vorstadt|Stralauer]] und [[Schöneberger Vorstadt|Schöneberger Vorstädte]]) kam es von 1866 bis 1869&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexBez |Titel=Zoll- und Akzisemauer |Bezirk=mitte |ID=akzisemauer |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem erneuten Abriss, diesmal der Zolltore. So wurden die Zollmauer und fast alle ihre Tore geschleift. Es folgte in höchst repräsentativer Form die vierte und letzte Generation Berliner Stadttore. Beispiele hierfür sind die von [[Carl Friedrich Schinkel]] entworfenen [[Potsdamer Tor]]häuser&amp;lt;ref&amp;gt;Tanja Berneburg: &amp;#039;&amp;#039;Der Potsdamer Platz als Metapher für Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1999. [http://www.berneburg.de/potsdamerplatz/PotsdamerPlatz.html berneburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Neues Tor (Berlin)|Neue Tor]], was nicht mit dem Neuen Tor an der alten [[Schloßbrücke (Berlin-Mitte)|Hundebrücke]] zu verwechseln ist. Aber auch diese Tore hatten keinen Bestand. Das einzige dieser Bauwerke, das nicht abgerissen wurde, ist das von [[Carl Gotthard Langhans]] entworfene [[Brandenburger Tor]] am Ende des Boulevards [[Unter den Linden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|City walls in Berlin|Berliner Stadtmauern}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.luise-berlin.de/Stadtentwicklung/texte/1_16_mittelalter.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Mittelalterliche Stadtmauer&lt;br /&gt;
   |werk=Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
   |hrsg=Edition Luisenstadt&lt;br /&gt;
   |datum=2004&lt;br /&gt;
   |abruf=2016-10-12}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.luise-berlin.de/Stadtentwicklung/texte/2_06_memhardt.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Memhardt-Plan&lt;br /&gt;
   |werk=Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
   |hrsg=Edition Luisenstadt&lt;br /&gt;
   |datum=2004&lt;br /&gt;
   |abruf=2016-10-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbefestigung in Berlin|Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin|Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmauer in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tempsb</name></author>
	</entry>
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