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	<title>Berliner Republik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berliner_Republik&amp;diff=378605&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-74812-3: /* Vorgeschichte der Berliner Republik */</title>
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		<updated>2026-02-03T16:33:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte der Berliner Republik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den feuilletonistischen Begriff „Berliner Republik“. Für die gleichnamige Zeitschrift siehe [[Berliner Republik (Zeitschrift)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird mitunter in der Tradition der Begriffe [[Weimarer Republik]] und [[Bonner Republik]] die historische Periode nach der Vereinigung der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] mit der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] benannt. Am 20. Juni 1991 beschloss der [[Deutscher Bundestag|Deutsche Bundestag]], den &amp;#039;&amp;#039;Kernbereich der Regierungsfunktionen&amp;#039;&amp;#039; von [[Bonn]] nach [[Berlin]] zu verlegen. Der Umzug wurde im Sommer 1999 vollzogen und am 1. September 1999 offiziell wirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesgesetzblatt (Deutschland)|BGBl.]] I 1999, S. 1725&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte der Berliner Republik ==&lt;br /&gt;
Nach [[Nationalsozialismus]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweitem Weltkrieg]] 1949 konstituierte sich der [[Westdeutschland|Westteil]] der geteilten [[Nation]] als [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]] mit der vorläufigen [[Bundeshauptstadt]] Bonn. Eine Bundeshauptstadt wurde benannt, weil der zur Bundesrepublik gerechnete [[West-Berlin|Westteil]] der ehemaligen [[Reichshauptstadt]] Berlin nach alliierter Auffassung nicht zur Bundesrepublik gehörte und überdies von der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] umgeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den &amp;#039;&amp;#039;Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (sogenannter [[Zwei-plus-Vier-Vertrag]]) der beiden deutschen Staaten mit den vier [[Hauptsiegermächte]]n wurde 1990 ein gemeinsamer [[Souveränität|souveräner]] deutscher Staat wiederhergestellt, indem die DDR der Bundesrepublik beitrat. Berlin wurde dabei in Artikel 2 des [[Einigungsvertrag]]s zur [[Hauptstadt]] bestimmt, der Sitz von [[Bundesregierung (Deutschland)|Regierung]] und [[Deutscher Bundestag|Parlament]] jedoch bis zur Entscheidung im Juni 1991 offengelassen. Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet – bei unklarer zeitlicher Abgrenzung – die Epoche des [[Deutsche Wiedervereinigung|wiedervereinigten Deutschland]] und versucht sie von der Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Bonner Republik&amp;#039;&amp;#039; abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsentstehung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff entstand bereits in der so genannten „Hauptstadtdebatte“ 1990/91. Durch den Publizisten [[Johannes Gross]] wurde er Anfang der 1990er Jahre als [[Kunstwort]] in die Debatte eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Weigl, Lars C. Colschen: &amp;#039;&amp;#039;Politik und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl-Rudolf Korte, Werner Weidenfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland-Trendbuch. Fakten und Orientierungen&amp;#039;&amp;#039;. Leske + Budrich, Opladen 2001, ISBN 3-8100-3212-3, S. 71 ([https://books.google.de/books?id=XezLjAWCWh8C&amp;amp;pg=PA71#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online-Vorschau])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisherige Bundeshauptstadt (und heutige [[Bonn#Bundesstadt (Standort von Bundesbehörden)|Bundesstadt]]) [[Bonn]] galt dabei als eine nichtnationale [[Hauptstadt]], weil sie nur Hauptstadt der Westrepublik gewesen war, das in West und Ost geteilte Berlin hingegen vor der [[Deutsche Teilung|Teilung]] Hauptstadt der ganzen Nation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Politik und in den Medien wurde mit dieser Debatte nach Ansicht der britischen Sozialhistorikerin Joannah Caborn die Frage nach dem neuen nationalen Selbstverständnis gestellt: „Die bescheidene [[Föderalismus in Deutschland|föderalistische BRD]] verstand sich als [[Antipode]] des [[Nationalismus|nationalistischen]], [[Zentralisation (Wirtschaftswissenschaften)|zentralistischen]] [[NS-Staat]]s, während in der DDR der [[Realsozialismus|Sozialismus]] und der [[Internationalismus]] als staatstragende Pfeiler den [[Nationalismus]] ersetzen sollten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Joannah Caborn (2006): &amp;#039;&amp;#039;Schleichende Wende. Diskurse von Nation und Erinnerung bei der Konstituierung der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; „Mit dem Ende der Teilung sollte aus zwei Staaten eine Nation werden, ohne daß man sich darüber im klaren war, wie diese Nation aussehen sollte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;caborn8&amp;quot;&amp;gt;Joannah Caborn (2006): &amp;#039;&amp;#039;Schleichende Wende. Diskurse von Nation und Erinnerung bei der Konstituierung der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Berliner Republik in der Literatur und im Feuilleton ==&lt;br /&gt;
Im November 1997 stellten die [[Welt am Sonntag|Welt-am-Sonntag]]-Redakteure [[Heimo Schwilk]] und [[Ulrich Schacht]] im [[Deutscher Dom|Deutschen Dom]] in Berlin ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Für eine Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039; vor. Die Laudatio hielt [[Jörg Schönbohm]]. Diese Buchpräsentation wurde am 29. Januar 1998 im Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Die Angst vor dem Euro: Das rechte Spektrum macht mobil&amp;#039;&amp;#039; des ARD/RBB Magazins [[Kontraste]] vom Autor [[Reinhard Borgmann]] kritisch thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/wirtschaft/die_angst_vor_dem.html Kontraste – Die Angst vor dem Euro: Das rechte Spektrum macht mobil], [[ARD]]/[[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]] 29. Januar 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Anwesend waren, bei diesem von Borgmann als Treffen von Mitgliedern der [[Neue Rechte|Neuen Rechte]] bezeichneten Buchvorstellung unter anderem, der Bundeswehr-Standortkommandant [[Hans Helmut Speidel]], der umstrittene Historiker [[Ernst Nolte]], der ehemalige Bundesbauminister [[Oscar Schneider]] sowie der extrem rechte Organisator der sogenannten [[Dienstagsgespräche]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article102220103/Ex-Senator-Lummer-trifft-Rechtspopulist-Joerg-Haider.html Ex-Senator Lummer trifft Rechtspopulist Jörg Haider], von Karsten Hintzmann [[Berliner Morgenpost]] 20. März 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans Ulrich Pieper]] (ehemals [[Die Republikaner]], seit 2011 [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]). Anschließend wurde die rechte Buchvorstellung noch zweimal in der [[Die Tageszeitung|TAZ]] von [[Barbara Junge (Journalistin)|Barbara Junge]] thematisiert. Zuerst in einem Bericht über die Buchvorstellung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/?dig=1998/02/05/a0198 Eine Laudatio für die rechten Schreiber] TAZ 5. Februar 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; und später dann in einem Porträt über den Berlin Standortkommandant Hans Helmut Speidel, Zitat: „Ich wäre lieber nicht dort gewesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/?dig=1998/03/16/a0243 &amp;#039;&amp;#039;Der oberste Soldat der Stadt&amp;#039;&amp;#039;] TAZ 16. März 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel für die Popularisierung, „sich positiv über die Nation zu äußern“, ist das [[Patriotismus|patriotische]] Buch [[Eckhard Fuhr]]s aus dem Jahr 2005: &amp;#039;&amp;#039;Wo wir uns finden – Die Berliner Republik als Vaterland&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;-Feuilleton-Chef integriert unter anderem [[Martin Walser]] in den Diskurs über die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039; und versucht „die Versöhnung von Martin Walser mit [[Jürgen Habermas]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2005/10/P-Fuhr &amp;#039;&amp;#039;Kein schöner Land in dieser Zeit. Eckhard Fuhr: „Wo wir uns finden“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10/2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Martin Walser, der sich vor dem Hintergrund der Wiedervereinigung gegen einen „negativen“ Nationendiskurs wendet, sieht sich in der Tradition deutscher Nationaldichter wie [[Thomas Mann]]. Die Debatten um Walser, der vor Auschwitz als „[[Nazi-Vergleich|Moralkeule]]“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Harpprecht]]: [http://www.zeit.de/1998/43/199843.editor.xml &amp;#039;&amp;#039;Wen meint Martin Walser?&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 43/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; warnte, zeigt die enge Verknüpfung des neuen Nationaldiskurs in der Berliner Republik mit einer Abkehr von dem Anspruch, „sich der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] und ihrer Verbrechen zu erinnern“&amp;lt;ref name=&amp;quot;caborn8&amp;quot; /&amp;gt; (Caborn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jan-Holger Kirsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Holger Kirsch: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Mythos oder historische Trauer? Der Streit um ein zentrales „Holocaust-Mahnmal“ für die Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2003, ISBN 3-412-14002-3, S. 125 (vgl. dazu [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2003-3-116 Rezension von Nina Leonhard], [[Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr]], Strausberg).&amp;lt;/ref&amp;gt; sieht eine „Neudefinition ‚nationaler Identität’ im vereinten Deutschland“ als typisch für die „Berliner Republik“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ernst Mittig]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegen das Holocaustdenkmal der Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;. Karin Kramer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-87956-302-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu früher werden &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse zur Nation und Bekenntnisse zur historischen Schuld&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr als Widerspruch empfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Holger Kirsch: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Mythos oder historische Trauer? Der Streit um ein zentrales „Holocaust-Mahnmal“ für die Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2003, ISBN 3-412-14002-3, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit spielt demnach beim Streit um das Berliner „Holocaust-Mahnmal“ nur eine nachgeordnete Rolle. Es handelt sich eher um eine Identitätspolitik, bei der jüdisches Gedenken und Partizipation trotz ostentativer Vereinnahmung tendenziell ausgeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Holger Kirsch: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Mythos oder historische Trauer? Der Streit um ein zentrales „Holocaust-Mahnmal“ für die Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2003, ISBN 3-412-14002-3, S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale der Berliner Republik ==&lt;br /&gt;
Gegenüber der Zeit bis 1990 veränderten sich einige bisherige politische Konstanten in der nunmehr das vereinte [[Deutschland]] umfassenden Bundesrepublik, was in Debatten mit der psychologischen Abgrenzung von der &amp;#039;&amp;#039;Bonner Republik&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenhang gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sozialstaat]] wurde durch teils als [[Neoklassische Theorie|neoklassisch]] bewertete Konzepte ([[Hartz-Konzept]], &amp;#039;&amp;#039;Standortpolitik&amp;#039;&amp;#039;, [[Agenda 2010]]) in seinem Leistungsumfang verändert. Probleme des Sozialstaats ergeben sich der vorherrschenden Meinung zufolge aus der Demografie (Prinzip des [[Generationenvertrag]]s) und aus strukturellen Schwächen des Arbeitsmarkts als finanzielle Grundlage sozialer Leistungen. Andere sozialstaatliche Modelle wie das [[Bedingungsloses Grundeinkommen|bedingungslose Grundeinkommen]] werden zunehmend bezüglich ihrer Sinnhaftigkeit und Durchführbarkeit diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgte der Umbau der [[exekutive]]n [[Organ (Recht)|Organe]] des Bundes und der inneren Sicherheit ([[Otto Schily#Politische Positionen|Schily-Pakete]], [[Antiterrordatei]], Vernetzung von Polizei und Geheimdienst, [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]], [[Heimat#Heimatschutz|Heimatschutzkonzept]], [[Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum]]). Die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik ist geprägt vom Aspekt der [[Terrorismusbekämpfung]] und erörtert zu diesem Zweck unter besonderen Bedingungen die Einschränkung von [[Grundrechte (Deutschland)|Grundrechten]]. Diskussion oder Planungen bezüglich der Grundrechte beziehen sich auf die Einschränkung des [[Asylrecht (Deutschland)|Asylrechts]] und auf die Vereinfachung der [[Großer Lauschangriff|Kommunikationsüberwachung]]. Geplante Maßnahmen der Exekutive wurden aber auch als verfassungswidrig vom Verfassungsgericht abgelehnt ([[Luftsicherheitsgesetz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesrepublik erweiterte ihre militärische und außenpolitische Rolle. Die Bundeswehr nimmt oder nahm (auch teilweise mit &amp;#039;&amp;#039;harten Mandaten&amp;#039;&amp;#039;) bei Missionen der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] teil ([[Deutscher Unterstützungsverband Somalia|Somaliaeinsatz]], [[KFOR]], [[SFOR]], [[International Security Assistance Force]]). Am [[Kosovokrieg]] beteiligte sich die Bundesrepublik, ohne dass dieser Einsatz durch eine UN-Resolution legitimiert wurde. Zusammen mit Frankreich argumentierte die Bundesrepublik im Sicherheitsrat vehement gegen den [[Irakkrieg]]. Als ein [[G4-Staaten|G4-Staat]] hat oder hatte die Bundesrepublik Ambitionen auf einen dauerhaften Sitz im [[Sicherheitsrat der Vereinten Nationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen der Berliner Republik:&lt;br /&gt;
* Deutschland und Europa: deutsche Dominanz bzw. möglicher europäischer [[Supranationalität|Supranationalismus]], [[Eurokrise]], [[Staatsschuldenkrise]]&lt;br /&gt;
* Deutschlands Rolle in der Welt: internationale Friedenssicherung, Terrorismus-Bekämpfung, Großmacht-Frage&lt;br /&gt;
* Der [[Vergangenheitsbewältigung|Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit]], nachdem es die meisten Zeitzeugen nicht mehr gibt (unter anderem mit der [[Schlussstrichdebatte]])&lt;br /&gt;
* [[Demografischer Wandel in Deutschland|Demografischer Wandel]] und [[Einwanderungsland]] Deutschland&lt;br /&gt;
* Technischer Fortschritt und seine Folgen: [[Digitale Revolution]], [[Datenschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Energiewende]] und [[Globale Erwärmung|Klimawandel]]&lt;br /&gt;
* Veränderungen im [[Fünfparteiensystem]]&lt;br /&gt;
* [[Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016]] und ihre Folgen&lt;br /&gt;
* [[COVID-19-Pandemie]] und ihre Folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joannah Caborn: &amp;#039;&amp;#039;Schleichende Wende. Diskurse von Nation und Erinnerung bei der Konstituierung der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 3-89771-739-5.&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Fuhr]]: &amp;#039;&amp;#039;Wo wir uns finden – Die Berliner Republik als Vaterland.&amp;#039;&amp;#039; 2005, ISBN 3-8270-0569-8.&lt;br /&gt;
* Ursula Kreft, Hans Uske, Siegfried Jäger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kassensturz. Politische Hypotheken der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-927388-66-1.&lt;br /&gt;
* Karl Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Zukunft der Deutschen Außenpolitik, Reden zur Außenpolitik der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; Europa Union Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-7713-0568-3.&lt;br /&gt;
* initiative not a love song (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Subjekt (in) der Berliner Republik.&amp;#039;&amp;#039; Verbrecher Verlag. ISBN 3-935843-31-3.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Görtemaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Republik. Wiedervereinigung und Neuorientierung&amp;#039;&amp;#039;, be.bra, Berlin 2009, ISBN 978-3-89809-416-0.&lt;br /&gt;
* [[Michael C. Bienert]], [[Stefan Creuzberger]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Republik. Beiträge zur deutschen Zeitgeschichte seit 1990&amp;#039;&amp;#039;. be.bra Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-95410-101-6.&lt;br /&gt;
* Schäfer, Christian 2013: &amp;#039;&amp;#039;„Raumschiff Berlin“ – stimmt die Metapher? Eine Meta-Analyse aktueller empirischer Forschungsarbeiten zum Selbstverständnis, der Arbeitsweise und der Berichterstattung von Politikjournalisten in der ‚Berliner Republik‘&amp;#039;&amp;#039;. In: Bravo Roger, Franziska/Henn, Philipp/Tuppack, Diana (Hg.): Medien müssen draußen bleiben! Wo liegen die Grenzen politischer Transparenz? Beiträge zur 8. Fachtagung des DFPK (Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation, Bd. 3; {{ISSN|2191-8791}}), Berlin: Frank &amp;amp; Timme, S. 197–216.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-labor.de/pdf/peters1003.pdf Die Selbstdarstellung der „Berliner Republik“] (PDF; 12&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.bpb.de/publikationen/HNNX80,,0,Berliner_Republik.html &amp;#039;&amp;#039;Berliner Republik&amp;#039;&amp;#039;] – [[Bundeszentrale für politische Bildung]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (B 1-2/2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-74812-3</name></author>
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