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	<title>Berliner Rahmen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:00:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berliner_Rahmen&amp;diff=2300815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-12-03T21:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rahmen KGM O-1967-24.jpg|miniatur|Berliner Rahmen]]&lt;br /&gt;
Der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Rahmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Werk der mittelalterlichen [[Goldschmiedekunst]]. Das Objekt, dessen ursprüngliche Verwendung unbekannt ist, wird überwiegend der sogenannten Egbert-Werkstatt des Erzbischofs [[Egbert von Trier]] (977–993) zugeschrieben. Aufbewahrt wird der Rahmen inzwischen im Berliner [[Kunstgewerbemuseum Berlin|Kunstgewerbemuseum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Inventarnummer 1967, 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Berliner Rahmen, der auch als Goldener Rahmen bezeichnet wird, ist 12,5&amp;amp;nbsp;cm hoch und 10,3&amp;amp;nbsp;cm breit. Er besteht aus vier in drei Zonen geteilten Leisten, die ein leeres mittleres Feld umgeben. Die innere Zone trägt ein einfaches Wellenbandmuster. Die äußere und breiteste Rahmenzone besteht aus [[Filigran]]feldern. In den Ecken saßen ursprünglich vier [[Saphir]]e, in den Seitenmitten jeweils eine [[Perle]]. Ursprünglich wiesen 16 [[Almandin]]herzen mit den Spitzen zu den Perlen und Saphiren. Die mittlere Zone bestand aus ursprünglich 18 in Vollschmelztechnik gearbeiteten [[Email]]täfelchen, die ein identisches Motiv in zwei Farbvariationen zeigen: einen weißen Kreis, in den ein weißes eingebuchtetes Karo gesetzt ist und der mit den Ecken des Täfelchens durch tropfenförmige Strahlen verbunden ist. Die Innen- und Außenflächen sind grün oder blau, wobei 10 der noch erhaltenen Plättchen blaue Innen- und grüne Außenflächen aufweisen. Bei den übrigen fünf sind die beiden Farben vertauscht. Insgesamt kommen nur drei Farben bei den Emails vor, wobei Blau und Grün durchscheinend sind, während das Weiß [[Opazität|opak]] ist. Die Emaillen sind handwerklich nicht überragend gearbeitet, einige der Karos sind schief, teilweise enden die von den Kreisen ausgehenden Strahlen nicht sauber in den Ecken. Die Glasflächen weisen an einigen Stellen Löcher durch Lufteinschlüsse auf, bei einigen Emails gelangte auch Farbe in falsche Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Rahmen wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Der Rahmen selbst ist verzogen, ferner ging eine der Emailleisten der Schmalseiten mit drei Emails verloren, ebenso einer der Saphire der äußeren Rahmenzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft und ursprüngliche Verwendung des Berliner Rahmens ist nicht bekannt. Im 19. Jahrhundert befand er sich in der Sammlung von [[Christian Peter Wilhelm Beuth]], die der Staat Preußen 1854 als Grundstock für das Beuth-Schinkel-Museum, den Vorgänger des Kunstgewerbemuseums, erwarb. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Rahmen, der mit anderen Beständen des Kunstgewerbemuseums ausgelagert war, durch Kriegseinwirkung beschädigt, möglicherweise beim Brand im [[Berliner Flaktürme#Flakturm II: Volkspark Friedrichshain|Flakbunker Friedrichshain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Über den ursprünglichen Zweck des Berliner Rahmens kann nur spekuliert werden. Vorgeschlagen wurde die Verwendung als Buchdeckel, bei der das zentrale Feld eine Treibarbeit oder eine Elfenbeintafel enthalten haben könnte, [[Tragaltar]], [[Paxtafel]] oder auch als Tafelreliquiar mit einem zentralen Bergkristall ähnlich dem Essener [[Theophanu (Essen)#Kreuznagel-Reliquiar|Kreuznagelreliquiar]]. [[Klaus Gereon Beuckers]] schlug vor, den Rahmen als Rest der Mitteleinfassung eines Buchdeckels zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt; Klaus Gereon Beuckers: &amp;#039;&amp;#039;Kunst als politisches Argument. Erzbischof Egbert und seine Goldschmiedewerkstatt&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Andreas-Tragalter&amp;#039;&amp;#039;, Treveris Sacra Bd. 6; Regensburg 2024, S. 24 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Rahmen wurde seit [[Otto von Falke]] überwiegend der Egbert-Werkstatt zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt; Eckenfels-Kunst, Goldemails, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursächlich hierfür war die Verwendung von Goldemails, die Filigranführung sowie die Almandinherzen, die in ähnlicher Form auch am [[Egbert-Schrein]] und auf dem Buchdeckel des [[Codex aureus Epternacensis]] vorkommen. [[Hermann Fillitz]] bezeichnet die Kombination von Stein- und Perlenfassungen mit den an sie angesetzten herzförmigen Almandinen und die Ornamentformen der Emails als charakteristisch für die Egbert-Werkstatt,&amp;lt;ref&amp;gt; Katalog &amp;#039;&amp;#039;Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen&amp;#039;&amp;#039;, Katalognr. IV-43&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiltrud Westermann-Angerhausen bezeichnete die herzförmigen Almadine mit den umgebenden Filigranranken als „[[Leitfossil]]“ der Egbert-Werkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hiltrud Westermann-Angerhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Nagelreliquiar im Trierer Egbertschrein – Das „künstlerisch edelste Werk der Egbertwerkstätte“?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Peter Bloch zum 11. Juli 1990&amp;#039;&amp;#039;. 1990, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweifel an der Zuordnung des Rahmens zur Egbert-Werkstatt ergeben sich aus der gegenüber anderen Werken der Egbert-Werkstatt deutlich einfacheren Ausführung, insbesondere der Emails. Die der Egbertwerkstatt sicher zuzuschreibenden Emails am Egbert-Schrein, [[Petrusstab]] und Buchdeckel des Codex Aureus wie auch das Stifteremail des Essener [[Otto-Mathilden-Kreuz]]es weisen deutlich mehr Farben auf, die ornamentalen Emails sind gleichzeitig komplizierter aufgebaut wie auch besser ausgeführt, so dass eine Schülerarbeit vorgeschlagen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckenfels-Kunst S.&amp;amp;nbsp;236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fillitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rahmen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung Hildesheim 1993, Band 2, Katalog Nr. IV-43.&lt;br /&gt;
* [[Franz J. Ronig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Egbert – Erzbischof von Trier 977–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier, Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, Band 1, Katalog Nr. 46.&lt;br /&gt;
* Sybille Eckenfels-Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Goldemails. Untersuchungen zu ottonischen und frühsalischen Goldzellenschmelzen&amp;#039;&amp;#039;, Pro Business Verlag, Berlin 2008 (= Dissertation Stuttgart 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.europeana.eu/portal/de/record/2064108/Museu_ProvidedCHO_Kunstgewerbemuseum__Staatliche_Museen_zu_Berlin_1830310.html Rahmen auf Europeana collections]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmiedearbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (10. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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