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	<title>Berliner Küche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berliner_K%C3%BCche&amp;diff=562593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stp1910: /* Restaurants */</title>
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		<updated>2026-04-27T11:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Restaurants&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Küche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine schlichte Küche, die eher Wert auf deftigen Geschmack und Sättigung legte. Geprägt wurde sie neben der [[Brandenburgische Küche|brandenburgischen Küche]] von den Kochtraditionen der Einwanderer aus [[Schlesische Küche|Schlesien]], [[Böhmische Küche|Böhmen]], [[Ostpreußen]], [[Pommersche Küche|Pommern]] und [[Mecklenburgische Küche|Mecklenburg]] sowie den [[Hugenotten]] aus [[Frankreich]]. Die [[Preußen|preußisch]]-[[protestantisch]]e Gesellschaft integrierte diese Einflüsse häufig durch Vereinfachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Zutaten aus der Region im 20. Jahrhundert waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Schweinefleisch]], [[Hausgans|Gans]], [[Forelle]], [[Zander]], [[Europäischer Aal|Aal]], [[Hecht]], Hühnerei, Kuhmilch, [[Kohl]], [[Erbse]]n, [[Karotte]]n, [[Linse (Botanik)|Linsen]] und [[Bohne]]n, [[Rübe]]n, [[Zwiebel]]n, [[Spargel]], [[Weizen]], [[Roggen]], [[Gurke]]n, [[Kartoffel]]n, [[Äpfel]], [[Birnen]], [[Heidelbeere]]n und [[Sauerkirsche#Sorten|Kirschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert hat die [[Berlin]]er Küche unzählige Wellen der Erneuerung erfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.falstaff.com/en/news/berlin-a-laboratory-for-culinary-trends |titel=Berlin: a laboratory for culinary trends - Falstaff |sprache=en |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kochkunst|kulinarische Kultur]], die sehr diversen [[Nationalküche|Küchentraditionen]] der Metropole, sowie die [[Gastronomie|gastronomische]] Szene sind national wie international bekannt geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nationalgeographic.com/travel/article/berlin-food-guide |titel=A food guide to Berlin, from fine dining to kebabs |datum=2025-09-25 |sprache=en |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/food-tourism-reisen-mit-geschmack-dlf-kultur-adb79277-100.html |titel=Food-Tourismus - Reisen mit Geschmack |datum=2025-06-16 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Berlincurrywurst.jpg|[[Currywurst]] mit [[Pommes frites]]&lt;br /&gt;
  BerlinerMiam.jpg|[[Berliner Pfannkuchen]]&lt;br /&gt;
  Döner Kebab, Berlin, 2010 (01).jpg|[[Döner Kebab]]&lt;br /&gt;
  Schneeweiss.jpg|Bratengericht im Restaurant&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1600–1900 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Warthmüller - Der König überall (1886).jpg|mini|[[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] inspiziert den Kartoffelanbau um 1780]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin war seit dem 17. Jahrhundert bedeutende Durchgangsstation und Zielort für Menschen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands und darüber hinaus. Für die Küche u.&amp;amp;nbsp;a. prägend waren die [[Calvinismus|calvinistisch]] beeinflussten Hugenotten. Sie brachten bis dahin in [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] unbekannte Zutaten mit, wie [[Blumenkohl]], [[Gemüsespargel|Spargel]], grüne Erbsen und Bohnen, Gurken und Blattsalat, die seitdem auch im Berliner Umland angebaut werden. Bis dahin bestimmten Kohl und Rüben den Gemüseanbau auf den kargen, sandigen Böden. Ein bis heute eigenständiges Produkt des Bodens sind die [[Teltower Rübchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu bedeutender Größe wuchs [[Alt-Berlin|Berlin]] im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Mit dem Aufstieg eines wohlhabenderen Bürgertums erlangte auch die städtische Gastronomie und häusliche Kochkunst einen ersten Aufschwung. Der Fleischkonsum der städtischen Bevölkerung lag im Vergleich zu den Bewohnern der ländlichen Gegenden deutlich höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] um 1750 erlassene [[Kartoffelbefehl]], den er Bauern verordnete, führte den [[Kartoffel]]anbau in [[Königreich Preußen|Preußen]] ein. Die Kombination von [[Salzsteuer]] und hohem auferlegtem Mindestverbrauch von [[Speisesalz|Salz]] aus den preußischen [[Saline]]n führte zur starken Verbreitung der [[Salzgurke]] und zum [[Rollmops]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Brandenburg wurden hauptsächlich [[Spreewälder Gurken]] und Kernobst nach Berlin eingeführt. Auffallend ist die häufige Verwendung des [[Edelkrebs]]es, der um Berlin reiche Fänge im 18. und 19. Jahrhundert ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1900–heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindneralexa.jpg|mini|[[Robert Lindner GmbH|Lindner]]-Filiale 2020, Berliner Feinkosthändler seit 1950]]&lt;br /&gt;
Um 1910 war Berlin einer der weltgrößten Brauereistandorte. Etwa 1000 Brauereien produzierten Biere mit den verschiedensten Markennamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Gidom: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und seine Brauereien. Gesamtverzeichnis der Braustandorte von 1800 bis 1925.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016 (3. überarbeitete und aktualisierte Auflage)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den großen Brauereien gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bötzow-Brauerei|Bötzow]], [[Johann Georg Patzenhofer|Patzenhofer]], [[Flaschenturm#Die Brauerei in Stralau|Engelhardt]] und Landré. Zu dieser Zeit gab es auch rund 200 Likörfabrikanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste &amp;#039;&amp;#039;[[Grüne Woche]]&amp;#039;&amp;#039; fand als [[Messe (Wirtschaft)|Messe]] in [[Berlin]] für landwirtschaftliche Erzeugnisse erstmals 1926 statt. Bis heute ist sie die wichtigste Messe für [[Ernährungswirtschaft]] in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1950er Jahren veränderte sich das alltägliche Kochen, Essen und Trinken auch in Berliner Haushalten und Restaurants erheblich. Wesentliche Einflüsse waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Einführung des häuslichen Kühl- und Gefrierschranks, die intensivierte [[Arbeitsmigration]] (aus der [[Türkei]], [[Griechenland]], [[Jugoslawien]], [[Italien]]), der [[Massentourismus]], und die zunehmende [[Nahrungsmittelindustrie|Industrialisierung]] in Herstellung, Konservierung und Vertrieb von Nahrungsmitteln. Im Zuge dessen wurde u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Tiefkühlkost|Tiefkühlpizza]] erstmals in Berlin entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/560307/ueber-einen-gastarbeiter-der-die-tiefkuehlpizza-in-deutschland-erfand/ Über einen „Gastarbeiter“, der die Tiefkühlpizza in Deutschland erfand], bpb.de, abgerufen am 27. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlinbreakfast.jpg|mini|links|Frühstück im 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionaltypischen Kochtraditionen schwächten sich deutschlandweit durch das einheitliche Angebot in Supermarktketten seit den 1960er Jahren ab. Berlin kann hier jedoch als Ausnahme gelten, da die Stadt bis 1990 durch die politische und wirtschaftliche Teilung unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt war, was die Verfügbarkeit an Produkten anging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Internationalisierung der Berliner Essgewohnheiten, Gesundheitsaspekte, globalisierte Handelsbeziehungen und die Zunahme von vegetarischer Ernährungsweise beeinflussten u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Entwicklungen der Berliner Küche nach 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Lobrano |url=https://www.saveur.com/vegetarian-restaurants-berlin-germany/ |titel=Berlin&amp;#039;s Green Party |datum=2015-09-05 |sprache=en |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gastronomischen Einrichtungen als soziale Orte und Treffpunkte erlebten nach 2010 einen Aufschwung.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichte ==&lt;br /&gt;
Viele typische Gerichte sind mit Zuwanderern nach Berlin gekommen oder entstanden in Anlehnung aus der verbreiteten Küche im [[Deutsche Küche|deutschsprachigen Raum]]; in Berlin entstandene sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Kasseler]], [[Bockwurst]], [[Currywurst]] und [[Döner Kebap]] im Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fleischgerichte ===&lt;br /&gt;
Speisen, die in Berlin bis weit ins 20. Jahrhundert verbreitet waren, sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Kasseler]] mit [[Sauerkraut]], [[Leber Berliner Art|gebratene Leber]] mit Apfel, Zwiebeln und Kartoffelpüree, [[Schweinebraten]], [[Sauerbraten]], [[Schnitzel]]varianten, [[Bauernfrühstück]], [[Eisbein]] mit Sauerkraut und Erbspüree, [[Gulasch]], [[Königsberger Klopse]], [[Frikadelle|Buletten]] mit [[Kartoffelsalat]], [[Wildbret]]-Gerichte, [[Hackbraten|„Falscher Hase“]] oder [[Kohlroulade]]n. Spätestens mit Beginn des 21. Jahrhunderts sind Gerichte wie [[Spaghetti Bolognese]], [[Bami Goreng]] oder auch [[Chili con Carne]] weitverbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/article256118528/Kantine-Currywurst-erreicht-neues-Tief-Die-beliebtesten-Gerichte-der-Deutschen.html Der endgültige Abstieg der Kantinen-Legende], Welt, abgerufen am 27. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Weihnachtszeit wird in vielen Haushalten Gänsebraten mit [[Rotkohl|Rot-]] oder [[Grünkohl]] und Klößen oder Kartoffeln gegessen. Im Sommer zur [[Grillen|Grillsaison]] werden zu verschiedensten Anlässen im Freien u.&amp;amp;nbsp;a. Würstchen mit Senf oder Ketchup, [[Hamburger]], Steak oder Hühnerbrust mit Kräuterbutter, [[Köfte]] und [[Ćevapčići]] zubereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Wurst (Berlin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Christmas-goose-(Weihnachtsgans) 1.jpg|[[Weihnachtsgans]] – Feiertagsessen&lt;br /&gt;
  Fleischküchle mit Kartoffelsalat Salat Brückkanal Feucht (2).jpg|Buletten mit Kartoffelsalat&lt;br /&gt;
  Bauernfrühstück.jpg|[[Bauernfrühstück]]&lt;br /&gt;
  Leber Berliner Art, Zillestube.jpg|[[Leber Berliner Art]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischgerichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HechtBerlin.jpg|mini|Gebratenes Hechtfilet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im 20. Jahrhundert auf vielen Speisekarten zu findenden Fische wurden u.&amp;amp;nbsp;a. aus der [[Havel]] und den reichlich vorhandenen umliegenden Gewässern geholt. Sie wurden geräuchert oder zu Gerichten wie [[Aal grün]] mit Spreewälder Gurken, Forelle [[Müllerinart]] und [[Hechte|Hecht]] mit Butterkartoffeln verarbeitet. [[Karpfen]], [[Schleie]], Plötzen sowie der [[Zander]] sind weitere heimische Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Atlantischer Hering|Hering]] als Meeresfisch aus Nord- und Ostsee erfreute sich in zahlreichen Variationen großer Beliebtheit. Er wurde zu u.&amp;amp;nbsp;a. [[Sahnehering]], [[Bismarckhering]], [[Rollmops]] oder [[Brathering]] verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemüsegerichte und Beilagen ===&lt;br /&gt;
* [[Kartoffelpuffer]] mit Apfelmus&lt;br /&gt;
* [[Bratkartoffeln]]; serviert als Hauptgericht mit Setzei ([[Spiegelei]]) oder als Beilage&lt;br /&gt;
* [[Pellkartoffel]]n und [[Quark mit Leinöl]] („Spreewälder Art“)&lt;br /&gt;
* [[Salzkartoffel]]n&lt;br /&gt;
* [[Teltower Rübchen]]&lt;br /&gt;
* [[Sauerkraut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Suppen und Eintöpfe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Catalan lentil soup.JPG|mini|hochkant=0.85|[[Linseneintopf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Löffelerbsen]]&lt;br /&gt;
* [[Erbsensuppe]] mit [[Bockwurst]]&lt;br /&gt;
* [[Linseneintopf]]&lt;br /&gt;
* [[Hühnersuppe]]&lt;br /&gt;
* [[Bohnensuppe]] mit Hammelfleisch&lt;br /&gt;
* [[Kartoffelsuppe]] mit Bockwurst&lt;br /&gt;
* [[Kürbiscremesuppe]]&lt;br /&gt;
* [[Beamtenstippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salate und Eingelegtes ===&lt;br /&gt;
* [[Heringssalat]]&lt;br /&gt;
* [[Kartoffelsalat]] (mit Mayonnaise, Gewürzgurke und Ei)&lt;br /&gt;
* [[Karottensalat]]&lt;br /&gt;
* [[Gurkensalat]] mit Dill&lt;br /&gt;
* [[Salzgurke|Saure Gurken]]&lt;br /&gt;
* Süßsaurer [[Kürbisse|Kürbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr - boellstiftung - Konferenzeindrücke (1).jpg|mini|Heidelbeercreme]]&lt;br /&gt;
=== Desserts ===&lt;br /&gt;
* [[Milchreis]] mit Zimt und Zucker&lt;br /&gt;
* [[Grießbrei]] mit Früchten&lt;br /&gt;
* [[Berliner Luft (Dessert)|Berliner Luft]]&lt;br /&gt;
* [[Kompott]] aus Obst&lt;br /&gt;
* [[Rote Grütze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Backwaren ==&lt;br /&gt;
In Berlin wird, wie in allen Teilen Deutschlands, seit Jahrhunderten das Bäckereihandwerk gepflegt. 2023 gab es rund 150 eingetragene Betriebe in der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2024/05/brot-baeckersterben-dorf-land-brandenburg-mobil.html |titel=&amp;quot;Die Leute wollen kein Brot vom Supermarkt&amp;quot; |datum=2024-05-20 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als bekannte Berliner Bäckereierzeugnisse gelten die traditionell zu Silvester und Faschingsdienstag gereichten [[Berliner Pfannkuchen]]. Schrippen sind mit einer Längskerbe versehene [[Brötchen]] aus Weizenmehl. Schusterjungen sind quadratische Brötchen aus Weizen- und Roggenmehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  1käsekuchenmitkirschenberlin.jpg|[[Käsekuchen]]&lt;br /&gt;
  Splitterbrötchen blauert - 3.jpeg|Splitterbrötchen&lt;br /&gt;
  Rhabarberkuchen mit Streuseln.JPG|[[Streuselkuchen]]&lt;br /&gt;
  Schusterjunge.JPG|Schusterjunge&lt;br /&gt;
  Berliner Brot, geschnitten.jpg|[[Berliner Brot]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brot und Brötchen ===&lt;br /&gt;
* Schusterjungen ([[Brötchen]] aus Weizen- und Roggenmehl)&lt;br /&gt;
* Schrippen ([[Brötchen]] aus Weizenmehl)&lt;br /&gt;
* Knüppel (längliches [[Brötchen]] mit einem Anteil von Milch und Schmalz im Teig)&lt;br /&gt;
* [[Splitterbrötchen]]&lt;br /&gt;
* [[Mett|Hackepeter]]: [[Hackfleisch]] vom [[Schwein]], angemacht mit [[Speisesalz|Salz]], [[Pfeffer]], [[Senf]] und gehackter [[Zwiebel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuchen und Gebäck ===&lt;br /&gt;
* [[Berliner Pfannkuchen|Pfannkuchen]] (auch als Berliner bekannt)&lt;br /&gt;
* [[Napfkuchen|Berliner Napfkuchen]] ([[Kuchen]] aus [[Hefeteig]] mit [[Rosine]]n)&lt;br /&gt;
* Berliner Torte ([[Haselnuss]]-[[Mürbeteig]], mit [[Johannisbeeren|Johannisbeer]]-[[Gelee]] gefüllt und mit [[Vanille (Gewürz)|Vanille]]-[[Fondant]] [[Glasieren|glasiert]])&lt;br /&gt;
* [[Käsekuchen]] Berliner Art, [[Quark (Milchprodukt)|Quarkmasse]] mit [[Korinthen]] und Rum, auf Mürbeteigboden gebacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getränke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlindrinks.jpg|mini|Getränkemarken aus Berlin, 2021]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin hat eine lange [[Bierbrauen|Brautradition]]. Die [[Berliner Weißbier|Berliner Weiße]], ein [[Weizenbier]], zählte im 18. und 19. Jahrhundert zu den gefragten Biersorten. Spätestens seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das [[Pilsner Bier|Pilsener]] der bevorzugte Bierstil. Auch [[Bockbier]]e und Lagerbiere haben eine lange Tradition. Die seit 2004 zur [[Radeberger Gruppe]] gehörende [[Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei]] ist der größte Bierproduzent in der Stadt. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Bierkonsum von 48 Litern pro Einwohner im Jahr 2015 zählt Berlin zu den drei Regionen mit dem geringsten Verbrauch in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article161301420/Bier-Atlas-Wo-die-Deutschen-am-meisten-Bier-trinken.html |titel=Bier-Atlas: Wo die Deutschen am meisten Bier trinken - WELT |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 findet einmal jährlich in Berlin die &amp;#039;&amp;#039;Weinmesse&amp;#039;&amp;#039; statt. Mit mehr als 20.000 Besuchern und über 300 internationalen Ausstellern ist sie die größte Publikumsweinmesse in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gourmetwelten |url=https://www.nikos-weinwelten.de/beitrag/weinmesse_berlin_messe_berlin_wird_veranstalter/ |titel=Weinmesse Berlin: Messe Berlin wird Veranstalter |datum=2017-11-16 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der durchschnittliche jährliche Weinkonsum pro Kopf lag 2017 in Berlin bei 21,3 Litern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spirituosen-verband.de/fileadmin/introduction/downloads/Pro-Kopf-Verbrauch_nach_Laendern-2017.pdf |titel=Wayback Machine |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241007110147/https://www.spirituosen-verband.de/fileadmin/introduction/downloads/Pro-Kopf-Verbrauch_nach_Laendern-2017.pdf |archiv-datum=2024-10-07 |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Bar Convent Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine jährlich stattfindende Bar- und Getränkemesse. Hier werden zahlreiche Branchenpreise vergeben. So wird u.&amp;amp;nbsp;a. der &amp;#039;&amp;#039;Mixologe des Jahres&amp;#039;&amp;#039; gekürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Futschi]] ist ein beliebtes Mixgetränk in Kneipen.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastronomie ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 gab es in Berlin rund 9.000 steuerpflichtige Gastronomiebetriebe mit Lieferungen und Leistungen über 17.500&amp;amp;nbsp;Euro. Dabei handelte es sich bei rund 1.700 um Betriebe mit Ausschank von Getränken wie Schankwirtschaften, Diskotheken oder Bars.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.statista.com/statistik/daten/studie/412061/umfrage/anzahl-der-gastronomiebetriebe-in-berlin-nach-betriebsart/ |titel=Anzahl der Restaurants in Berlin bis 2023 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurants ===&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn der 2000er Jahre hat sich die Spitzengastronomie in Berlin erheblich entwickelt. Seit 2008 führt der [[Guide Michelin]] Berlin als Stadt mit den meisten Sterne-Restaurants in Deutschland. 2020 wurde mit dem &amp;#039;&amp;#039;Rutz&amp;#039;&amp;#039; erstmals ein Berliner Restaurant mit drei Sternen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/marco-mueller-der-koch-der-drei-sterne-nach-berlin-holt-li.77571 |titel=Marco Müller: Der Koch, der drei Sterne nach Berlin holt |datum=2020-03-03 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 gab es sieben Restaurants, die mit zwei [[Guide Michelin|Michelinsternen]] ausgezeichnet wurden, weitere 14 Restaurants erhielten einen Stern. Im deutschsprachigen Raum war Berlin im selben Jahr die Stadt mit den meisten Sterne-Restaurants.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.morgenpost.de/berlin/article212543943/Berlins-Aufschwung-in-der-Sterne-Kueche-geht-weiter.html| titel=&amp;#039;&amp;#039;Drei neue Sterne-Restaurants in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.| werk=[[Berliner Morgenpost]]| datum=2017-11-14| abruf=2020-07-06| archiv-url=https://web.archive.org/web/20171115083316/https://www.morgenpost.de/berlin/article212543943/Berlins-Aufschwung-in-der-Sterne-Kueche-geht-weiter.html| archiv-datum=2017-11-15| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurants waren das &amp;#039;&amp;#039;Rutz&amp;#039;&amp;#039; ([[Berlin-Mitte|Mitte]]), das &amp;#039;&amp;#039;Facil&amp;#039;&amp;#039; ([[Potsdamer Platz]]), das &amp;#039;&amp;#039;Fischers Fritz&amp;#039;&amp;#039; (Mitte), das &amp;#039;&amp;#039;Horváth&amp;#039;&amp;#039; ([[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]]), das &amp;#039;&amp;#039;Lorenz Adlon Esszimmer&amp;#039;&amp;#039; (Mitte), das &amp;#039;&amp;#039;Reinstoff&amp;#039;&amp;#039; (Mitte) und das &amp;#039;&amp;#039;Tim Raue&amp;#039;&amp;#039; (Kreuzberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ein-Stern-Häuser waren das &amp;#039;&amp;#039;5 – cinco by Paco Pérez&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Bandol sur Mer&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Bieberbau&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Cookies Cream&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;einsunternull&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Frühsammers Restaurant&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Golvet&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Hugos&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Markus Semmler&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Nobelhart &amp;amp; Schmutzig&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Pauly Saal&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Richard&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Skykitchen&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;tulus lotrek&amp;#039;&amp;#039; (Stand: [[Guide Michelin]] 2018). Zu den ebenfalls bekannten Restaurants in Berlin gehören das &amp;#039;&amp;#039;[[F. W. Borchardt|Borchardt]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Paris-Moskau]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Lutter &amp;amp; Wegner]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2026 steig das Rutz in die Gruppe der Drei-Sterne-Gastronomie auf, während Fischers Fritz und Adlon Esszimmer nur noch einen Stern haben. Neu zu den Zwei-Sterne-Häusern kam das Coda Dessert Dining. Von zwei auf einen Stern haben sich folgende Restaurants verändert: pars Restaurant, Bonvivant, Ernst, Irma La Douce, Hallmann &amp;amp; Klee, Matthias, Loumi, Bricole.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.berlin.de/restaurants/michelin-sterne/ &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://guide.michelin.com/de/de/berlin-region/berlin/restaurants/sternerestaurants &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den erfolgreichen Berliner Gastronomen im 21. Jahrhundert zählen [[Mehmet Aygün]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Uhl |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article406355474/wie-aus-dem-bescheidenen-hasir-ein-imperium-wurde.html |titel=Wie aus dem bescheidenen Hasir ein Imperium wurde |datum=2024-05-25 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tim Raue]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Fernsehturm ist sein neuester Coup: Das ist das Gastro-Imperium von Berlins Star-Koch Tim Raue |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/der-fernsehturm-ist-sein-neuester-coup-das-ist-das-gastro-imperium-von-berlins-star-koch-tim-raue-11372320.html |Abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[The Duc Ngo]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.feinschmecker.de/geniessen/koch-the-duc-ngo |titel=The Duc Ngo: Meister der asiatischen Küche |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Borchardt Berlin 004.JPG|Das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;[[F. W. Borchardt|Borchardt]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  Back in town. Berlin Vietnamese at Little Hanoi.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Little Hanoi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  Schwarzes-cafe kantstr-148 neonschild 2023-01-29.png|&amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Café&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  Berlin Alt-Treptow Zenner Garten.JPG|&amp;#039;&amp;#039;[[Gasthaus Zenner]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichsten Nationalküchen sind in der gastronomischen Landschaft Berlins ebenfalls präsent. Zu den am häufigsten verbreiteten zählen italienisch,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://listflix.de/gastronomie/restaurants/italienisch/ &amp;#039;&amp;#039;Italienische Restaurants.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: &amp;#039;&amp;#039;Listfix&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 15. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; griechisch, thailändisch/vietnamesisch, türkisch, levantinisch, amerikanisch, chinesisch, japanisch und indisch geprägte Restaurants. Darüber hinaus hat sich die Metropole zu einem wesentlichen Zentrum für [[Veganismus|vegane]] oder [[vegetarische Küche]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Celine Mayr |url=https://vegan-news.de/die-top-20-vegan-freundlichsten-staedte-der-welt-2024-laut-happycow/ |titel=Das sind die Top 20 vegan-freundliche Städte der Welt 2024 – laut HappyCow |werk=Vegan News |datum=2024-01-25 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imbisslokale ===&lt;br /&gt;
Berlin ist für seine sehr diverse und vor allem international geprägte [[Imbissstand|Imbisskultur]] bekannt. Die Verbreitung von [[Currywurst]]&amp;amp;shy;buden fand seit den 1950er Jahren statt. Rund 70 Millionen Currywürste wurden 2021 in der Stadt verspeist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Miriam Keilbach |url=https://www.rnd.de/lifestyle/currywurst-die-deutschen-moegen-ihr-lieblingsessen-nicht-mehr-so-sehr-TXGJMJDIXRETBKYGGNNKTUPGGE.html |titel=Currywurst: Die Deutschen mögen ihr Lieblingsessen nicht mehr so sehr |datum=2022-12-28 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannte Currywurststände sind u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Konnopke’s Imbiß]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Curry 36]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit den 1970er Jahren wurden [[Döner Kebap|Döner-Kebap]]-Läden populärer, erst im Westen der Stadt, ab 1990 auch berlinweit. Mit etwa 1600 Geschäften ist Berlin die Stadt mit den meisten Dönerläden in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/tourismus/insidertipps/2036421-2339440-doener-kebab-ist-eine-berliner-erfindung.html |titel=Döner Kebab ist eine Berliner Erfindung |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:La maison Berlin.jpg|mini|Café in Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
=== Cafés, Bars, Kneipen, Biergärten ===&lt;br /&gt;
In Berlin hat sich eine vielseitige [[Café]]-Kultur und eine berühmte, sich immer wieder erneuernde, Barszene etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Berlin vgl. Peter Lummel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kaffee. Vom Schmuggelgut zum Lifestyle-Klassiker. Drei Jahrhunderte Berliner Kaffeehauskultur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mixology |url=https://www.mixology.eu/neun-bars-berlin-fuer-einen-perfekten-cocktail |titel=Neun Bars in Berlin für einen perfekten Cocktail {{!}} mixology |datum=2019-08-15 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;[[Café Sibylle]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Café Einstein Unter den Linden]]&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;[[Café Kranzler]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Paris Bar]]&amp;#039;&amp;#039; zählen zu bekannten Adressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Kneipe]]n, für die in Berlin traditionell keine [[Sperrstunde]] gilt, werden bis zum frühen Morgen zum Bier u.&amp;amp;nbsp;a. [[Rollmops]], Buletten und saure Gurken angeboten. Bekannte Kneipen und Biergärten in Berlin sind u.&amp;amp;nbsp;a. der &amp;#039;&amp;#039;[[Möve im Felsenkeller|Felsenkeller]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Gasthaus Zenner]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Prater (Berlin)|Prater]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Pfefferberg (Berlin)|Pfefferberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Berliner Ernährungswirtschaft beschäftigte im Jahr 2015 etwa 10.000 Arbeitnehmer in 91 Betrieben. Rund 25 % des Umsatzes in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie erwirtschaftet die Süßwarenindustrie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wveb.de/system/files/downloads_und_vorschaubilder/2016_09_ernaehrungsindustrie_beitrag_.pdf |titel=Die Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markthallen und Handel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Markthallen in Berlin}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KaDeWe Deli.JPG|mini|Käsetheke im &amp;#039;&amp;#039;[[KaDeWe]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Kaufhaus des Westens]] (KaDeWe)&amp;#039;&amp;#039; ist das größte [[Warenhaus]] in Deutschland und berühmt für sein gehobenes [[Sortiment]]. Seit Ende der 1920er Jahre gilt die [[Feinkost]]&amp;amp;shy;abteilung als größte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonia Meiners: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre KaDeWe&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin 2007, S.&amp;amp;nbsp;121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bekannten aus Berlin stammenden Lebensmittelketten zählen der Feinkosthändler &amp;#039;&amp;#039;[[Robert Lindner (Unternehmen)|Lindner]]&amp;#039;&amp;#039; und die Naturkostfirma &amp;#039;&amp;#039;[[Bio Company]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Delivery Hero]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Betreiber von internetbasierten Essensbringdiensten, wurde in Berlin gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Markthalle Neun 08.02.2015 16-33-23.JPG|mini|links|Stand in der [[Markthalle IX]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Spätkauf]] oder auch „Späti“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Judith Luig |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article142450255/Online-Petition-will-die-Berliner-Spaetis-retten.html |titel=Online-Petition will die Berliner Spätis retten |datum=2015-06-14 |sprache=de |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Laden, der auch außerhalb der üblichen [[Ladenöffnungszeit#Deutschland|Ladenöffnungszeiten]] geöffnet ist und vor allem Getränke und ein kleines Sortiment an Lebensmitteln anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Berliner Großmarkt]] liegt im Ortsteil [[Berlin-Moabit|Moabit]]. Rund 300 Großhändler bieten hier Waren aus dem Lebensmittelbereich und Dienstleistungen an. Das Produktspektrum des Markts reicht von Obst und Gemüse ([[Fruchthof Berlin]]) über Fleisch- und Wurstwaren, Meeresfrüchte, Frischfisch und Tiefkühlfisch, Getränke, [[Convenience Food|Fertigprodukte]], Spezialitäten und Delikatessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Dong Xuan Center]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] beherbergt Niederlassungen, die sich auf den Großhandel von asiatischen Produkten spezialisiert haben. Gegenwärtig zählt es zu den größten seiner Art in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2017/11/dong-xuan-center-.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ein buntes Stück Vietnam im Lichtenberger Industriegebiet&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20180701170139}} Bei: &amp;#039;&amp;#039;rbb&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:A Fassbender and Rausch Incredible Chocolate.jpg|mini|Törtchen im [[Rausch Schokoladen]]haus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[August Storck KG]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Süßwarenhersteller mit Sitz in Berlin seit 1998.&amp;lt;ref&amp;gt;Storck: {{Webarchiv |url=http://www.storck.com/de/geschichte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Werden und Wachsen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160320015633}} abgerufen am 14. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro ist sie die größte Nahrungsmittelfirma in der Stadt. Zu den erfolgreichsten Produkten von &amp;#039;&amp;#039;Storck&amp;#039;&amp;#039; gehören u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Knoppers]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lachgummi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mamba&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Merci (Süßware)|Merci]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[nimm2]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Super Dickmanns&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Toffifee]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Werther’s Original]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Rausch Schokoladen|Rausch GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Jahr 1918 als [[Confiserie]] gegründetes Unternehmen, das sich auf Schokoladenprodukte aus [[Edelkakao]] spezialisiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rausch.de/tradition/familie |text=Chronik auf der Rausch-Homepage, |wayback=20160122133614}} abgerufen am 14. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Florida Eis&amp;#039;&amp;#039; ist eine – über die Stadtgrenzen hinaus – bekannte Eismarke aus [[Bezirk Spandau|Spandau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2011 gegründete Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[HelloFresh]]&amp;#039;&amp;#039; ist einer der umsatzstärksten Lebensmittel-Versender in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktionsstätten ===&lt;br /&gt;
In Neukölln werden jährlich 20.000&amp;amp;nbsp;Tonnen Rohmasse [[Marzipan]] hergestellt, die nach ganz Europa exportiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/archiv/marzipan.html |wayback=20171119002136 |text=&amp;#039;&amp;#039;Marzipan aus Neukölln&amp;#039;&amp;#039;}}, Radio eins, abgerufen am 14. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Freiberger Lebensmittel]] GmbH &amp;amp; Co. Produktions- &amp;amp; Vertriebs KG&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hersteller von Tiefkühlprodukten und anderen Fertiggerichten (Nudelgerichte, Baguettes und Snacks) mit Hauptsitz in Berlin. Gegenwärtig ist die Firma einer der größten Produzenten von Tiefkühlpizzen in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Remzi Kaplan|Kaplan Dönerproduktion GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; beliefert rund 1000 Imbissläden in Berlin und zählt zu den größten Dönerproduzenten in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Bahlsen]]&amp;#039;&amp;#039;, ein deutsches Familienunternehmen der Backwarenbranche mit Sitz in [[Hannover]], betreibt eines seiner größten Werke in Berlin. In der [[Berlin-Tempelhof|Tempelhofer]] Fabrik werden jährlich rund 30.000&amp;amp;nbsp;Tonnen Keksprodukte hergestellt, die für den deutschen und internationalen Markt bestimmt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berliner Küche in Film und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Damen vom Grill]]&amp;#039;&amp;#039;, Fernsehserie, 1976–1991, [[ARD]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chef’s Table (Fernsehserie)|Chefs Table / Tim Raue]]&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm, 2017, [[Netflix]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Anthony Bourdain]] Parts Unknown / Berlin&amp;#039;&amp;#039;, TV-Reportage, 2018, [[CNN]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://explorepartsunknown.com/destination/berlin/ |titel=Explore Berlin with Anthony Bourdain |sprache=en-US |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wladimir Kaminer|Kaminer]] Inside: Wie isst Deutschland ?&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm, 2023, [[3sat]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;30 süße Dinge, die in Berlin glücklich machen&amp;#039;&amp;#039;, TV-Sendung, 2024, [[rbb Fernsehen|rbb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kultur Berlins]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Küche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes J. Arens: &amp;#039;&amp;#039;Nachschlag Berlin: Zur Kultur des Essens und Trinkens in der Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Vergangenheitsverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-940621-22-1.&lt;br /&gt;
* Fritz Becker: &amp;#039;&amp;#039;Das Kochbuch aus Berlin – Gesammelt, aufgeschrieben und ausprobiert von Fritz Becker.&amp;#039;&amp;#039; Wolfgang Hölker, Münster 1976, ISBN 3-9800058-9-5.&lt;br /&gt;
* Klaus-Jürgen Boldt: &amp;#039;&amp;#039;Berliner und Brandenburger Hausküche.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag für die Frau, Leipzig 1999, ISBN 3-932720-85-7.&lt;br /&gt;
* Charlotte Guiard: &amp;#039;&amp;#039;Paddenschlucker und Bohnenfresser – Berliner Hugenotten und die Nahrungsmittel,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Hugenotten&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/2001, S.&amp;amp;nbsp;3–18.&lt;br /&gt;
* Olaf Kappelt: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich der Große – meine Koch- und Küchengeheimnisse.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-historica, Berlin, 2. überarbeitete Auflage 2009, ISBN 978-3-939929-13-0.&lt;br /&gt;
* Brigitte Karch: &amp;#039;&amp;#039;Küche in Berlin und der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak, Herrsching 1991, ISBN 3-88199-898-5.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schambach: &amp;#039;&amp;#039;Köstliches aus der alten Berliner Küche. Gerichte mit Geschichte aus Berlin und der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; H.-P. Kock, Bielefeld 1987, ISBN 3-921991-08-0.&lt;br /&gt;
* Miriam Stock: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschmack der Gentrifizierung: Arabische Imbisse in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2521-9.&lt;br /&gt;
* Wolf Thieme, [[Siegfried Rockendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin kocht.&amp;#039;&amp;#039; Wolfgang Hölker, Münster 2000, ISBN 3-88117-540-7.&lt;br /&gt;
* Sabine Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin is Cooking.&amp;#039;&amp;#039; Neunplus1, Berlin 2009, ISBN 978-3-936033-30-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cuisine of Berlin|Berliner Küche}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Essen und Trinken in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regionalküchen Deutschlands}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Küche| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stp1910</name></author>
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