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	<title>Berliner Handels-Gesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berliner_Handels-Gesellschaft&amp;diff=328347&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-31921-62: /* Entwicklung in der Bundesrepublik */ Link korr</title>
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		<updated>2025-11-07T12:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung in der Bundesrepublik: &lt;/span&gt; Link korr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Handels-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine 1856 gegründete [[Bank]] in Berlin, auf dem Geschäftsfeld der  Industriefinanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Handels-Gesellschaft 1879.jpg|mini|Anteilschein über 500 Mark der Berliner Handels-Gesellschaft vom 1. Januar 1879]]&lt;br /&gt;
Die Bank wurde am 2. Juli 1856 von preußischen Privatbanken, wie [[Bankhaus S. Bleichröder|S.&amp;amp;nbsp;Bleichröder]], [[Breest &amp;amp; Gelpcke]], [[Bankhaus Magnus]], [[Bankhaus Mendelssohn|Mendelssohn &amp;amp; Co.]], [[Robert Warschauer senior]]&amp;lt;ref&amp;gt;Youssef Cassis und Philip Cottrell mit Monika Pohle Fraser und Iain L. Fraser, The World of Private Banking, Ashgate e-Book, 2009, S. 167, https://silo.tips/downloadFile/the-world-of-private-banking-2&amp;amp;usg=AOvVaw29f9HO6SN1943zZe7rWBFv&amp;amp;opi=89978449&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Sal. Oppenheim]] als [[Kommanditgesellschaft auf Aktien]] gründet. Das Bankhaus engagierte sich vor allem bei der Finanzierung des Eisenbahnbaus in [[Deutschland]], [[Österreich-Ungarn]] und [[Russland]] und zunehmend bei der Finanzierung der Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriebank ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Behrenstrasse, Berliner Handelsgesellschaft 01.jpg|mini|hochkant=1.5|Berliner Handels-Gesellschaft, [[Behrenstraße]] 32–33, errichtet 1899–1900 nach Entwürfen von [[Alfred Messel]]]]&lt;br /&gt;
[[Carl Fürstenberg]] übernahm im Jahre 1883 die Leitung der Berliner Handels-Gesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot;&amp;gt;Erich Erlenbach: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jubiläum im Jahr der goldenen Mitte. Die Berliner Handels- und Frankfurter Bank feiert 25 Jahre ihrer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. April 1980, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Fürstenberg wandelte sich die Berliner Handels-Gesellschaft zu einer Bank für die Industriefinanzierung, zur „Industriebank“, wie er selbst sagte. Besonders zu [[Emil Rathenau]] und der [[AEG]] wurden enge Beziehungen gepflegt. Die Betätigungsschwerpunkte der Berliner Handels-Gesellschaft in der Industriefinanzierung lagen in [[Mitteldeutschland]], in [[Oberschlesien]] und dann zunehmend im großen Industriegebiet an [[Rheinprovinz|Rhein]] und [[Ruhrgebiet|Ruhr]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Harpen AG|Harpener Bergbau AG)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Handels-Gesellschaft gehörte zum [[Preußen-Konsortium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot; /&amp;gt; Damit war sie an der Emission von Staatsanleihen [[Preußen]]s und des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]] als auch an der Emission von russischen Staatsanleihen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weimarer Republik hielt die Bank an ihren Verbindungen zur Großindustrie fest. Seit [[Walther Rathenau]] als Geschäftsinhaber hatte der Vorstandsvorsitzende der AEG den Vorsitz im Verwaltungsrat der Berliner Handels-Gesellschaft inne. Die Bank baute ein Börsen-, Devisen- und Geldgeschäft sowie ein Firmenkreditgeschäft auf. Ihre Tätigkeit als Emissionshaus der Großindustrie behielt sie bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 hatte sie rund 550 Angestellte und Aktiva im Wert von knapp 370.000 Millionen Reichsmark. Im selben Jahr machte sie rund 15 Millionen Reichsmark Brutto-Gewinn und ca. 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen Reichsmark Reingewinn. 1920 übernahm sie die Bank „William Rosenheim &amp;amp; Co.“. 1932 waren die Geschäftsinhaber [[Siegfried Bieber]], [[Hans Fürstenberg]], [[Otto Jeidels]] und [[Wilhelm Koeppel]]. Im Verwaltungsrat saßen 1932 u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hermann Bücher]], [[Max Warburg]] und [[Gottfried Dierig]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 1932, Band 1, S. 11 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Mit dem Tod Carl Fürstenbergs am 10. Februar 1933 ging für die Berliner Handels-Gesellschaft eine Ära zu Ende. Infolge der [[Nationalsozialismus|NS-Politik]] der voranschreitenden Diskriminierung der Juden in Deutschland verloren drei der vier Geschäftsinhaber des Jahres 1933 ihr Amt. Alle drei konnten Deutschland rechtzeitig verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung in der Bundesrepublik ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm die Berliner Handels-Gesellschaft, die vor Kriegsbeginn zu den fünf [[Großbank]]en Deutschlands gezählt hatte, in [[Frankfurt am Main]] ihre Arbeit wieder auf. Dabei wurden ihr Räumlichkeiten von der [[Frankfurter Bank]] zur Verfügung gestellt, bis die BHG 1950 in einem eigenen Neubau ein neues Heim fand. Der Vorteil der BHG war, dass sie infolge ihrer starken industriellen Verflechtung in Form von [[Industriebeteiligung]]en und sonstigen Aktien wesentliche Werte hatte erhalten können. Die Nähe zur Industrie war für die Berliner Handels-Gesellschaft auch beim [[Wiederaufbau]] in den 1950er Jahren entscheidend. Das nationale und das internationale [[Emission (Wirtschaft)|Emissionsgeschäft]] spielte für sie wieder eine große Rolle. Hinzu kam ein beachtliches Volumen in der [[Vermögensverwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1970 fusionierte die Berliner Handels-Gesellschaft mit der Frankfurter Bank zur Berliner Handels-Gesellschaft und Frankfurter Bank, bald kurz [[Oddo BHF|BHF-Bank]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erich Erlenbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Bankiers der BHG spielten in der deutschen Politik und Wirtschaftsgeschichte oft eine bedeutende Rolle, unter anderem:&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Bieber]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschäftsinhaber von  1919–1935)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Carl Fürstenberg]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschäftsinhaber von 1883–1929)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Eduard Mosler]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschäftsinhaber 1904–1910)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Walther Rathenau]] &amp;#039;&amp;#039;(Geschäftsinhaber von 1902–1907)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Eduard Schulte (Industrieller)|Eduard Schulte]], die BHG war 1913 seine erste Anstellung nach dem Studium (er wurde später bekannt als [[Riegner-Telegramm|Informant]] der Alliierten über den [[Holocaust]] durch Massenvergasung, bereits im Jahr 1942). Er verließ die Bank 1921 und ging dann in die Industrie.&lt;br /&gt;
* Herbert von Breska (1890–1953)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://industriekultur.berlin/ort/berliner-handels-gesellschaft/ Eintrag beim Berliner Zentrum Industriekultur]&lt;br /&gt;
* [https://industriekultur.berlin/wp-content/uploads/industriekultur_01_region_bankenviertel.pdf PDF zum Bankenviertel] aus Berliner Zentrum Industriekultur (Hrsg.): Industriekultur in Berlin, Teil 1+2, Berlin 2014. PDF zu&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041800|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behrenstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-31921-62</name></author>
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