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	<title>Berliner Gitarrenschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
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		<updated>2025-08-21T19:35:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Yorckstr 63 (Kreuzb) Bruno Henze.JPG|mini|[[Berliner Gedenktafel]] für Bruno Henze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno Henze ca. 1950 mit Gitarre.jpg|mini|Bruno Henze um 1950 mit Gitarre von Celestino Méndez]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Gitarrenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine auf den Berliner Gitarristen [[Bruno Henze]] (1900–1978) zurückgehende Strömung in der klassischen [[Gitarre]]nmusik.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Gitarristen im 20. Jahrhundert. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Libbert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039;. Musikverlag Ricordi, München 1994, ISBN 3-9803090-2-9, S. 299 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt als eine der bedeutendsten [[Gitarrenschule]]n im deutschen Sprachraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der in [[West-Berlin]] lebende Bruno Henze veröffentlichte ab 1950 sein siebzehnbändiges Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;Das Gitarrespiel&amp;#039;&amp;#039; beim [[Friedrich Hofmeister Musikverlag]] in Leipzig, welches zum Standardwerk der Gitarrenpädagogik in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde und auch in der [[Bundesrepublik Deutschland]] geschätzt wurde. Sein Vater [[Carl Henze]] wurde zur Jahrhundertwende von den technischen und klanglichen Innovationen des spanischen Gitarristen [[Francisco Tárrega]] und seines Schülerkreises beeinflusst. Er nahm in Paris bei [[Auguste Zurfluh]] Unterricht, einem Schüler von [[Miguel Llobet]], der seinerseits bei Tárrega gelernt hatte. Bruno Henze bildete in 1932–1949 gemeinsam mit [[Willi Schlinske]], [[Gerhard Tucholski]] und [[Erich Bürger (Gitarrist)|Erich Bürger]] das &amp;#039;&amp;#039;Berliner Gitarrenquartett.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine musikpädagogische Arbeit zahlte sich in der Ausbildung fähiger Gitarristen, allen voran Erich Bürger als Dozenten am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]] (ab 1966 der [[Universität der Künste Berlin|Universität der Künste]] einverleibt) und später [[Dieter Rumstig]], aus. Dieter Rumstig und Bürgers Schüler [[Werner Pauli]] hatten maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Unterrichtsfachs Gitarre an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin]]. Rumstig und seine Ehefrau [[Barbara Richter-Rumstig|Barbara Richter]] unterrichteten den Jazz-Gitarristen [[Uwe Kropinski]] und die Neue-Musik-Gitarristen [[Thomas Blumenthal (Gitarrist)|Thomas Blumenthal]] und [[Thomas Bruns (Dramaturg)|Thomas Bruns]]. Zu Paulis Schülern gehört der Musiker [[Klaus Feldmann (Musiker)|Klaus Feldmann]], der mit seinem Bruder [[Rainer Feldmann]] im Duo konzertierte. An der [[Universität der Künste Berlin]] wirkten als Lehrbeauftragte der Henze-Schüler [[Bernd Romahn]] (* 1944)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.musikschuleneukoelln.de/content/lehrer.php?fromLink=menu1&amp;amp;allID=4 |titel=Bernd Romahn |hrsg=Musikschule Neukölln – Fachgruppe: Zupfinstrumente |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Klaus-Michael Krause]] und der italienische Gitarrist und Komponist [[Carlo Domeniconi]], beide Schüler von Erich Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Adalbert Quadt]] lernte bei Bruno Henze Gitarre und gab sein Wissen u.&amp;amp;nbsp;a. an Jürgen Klatt (1935–1995)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Bach Cantatas|Bio|Klatt-Jurgen|Jürgen Klatt (Guitar)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Klaus Seyfert (1930–2003) und Sonja Seyfert, geborene Krause (* 1937, war 1969–2000 Gitarrenlehrerin an der Musikschule Neukölln)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Musikschule Neukölln Lehrplan 1997&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abt. Bildung und Kultur. Berlin 1996, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter, deren Schüler Thomas Schulz (* 1957, war 2002–2022 Fachbereichsleiter Zupfinstrumente und Alte Musik an der Musikschule Steglitz-Zehlendorf)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unterrichtsangebote Schuljahr 2022/23&amp;#039;&amp;#039; (Jahresbroschüre der Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf 2022/23). Hrsg.: Leo-Borchard-Musikschule. Berlin 2022, S. 18 und S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henzes ehemaliger Schüler [[Friedhelm Steltner]] (1930–2023)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Lerche: &amp;#039;&amp;#039;10 Fragen an … Friedhelm Steltner&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindemagazin&amp;#039;&amp;#039; der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden (Baptisten) Rostock · Güstrow · Bad Doberan, September-Oktober-November 2019, S. 19; [https://s6ef6a0e1255fd2b7.jimcontent.com/download/version/1582276215/module/13617522227/name/EFG-HRO_GemeindebriefDinA5_Ausgabe%205_Sept-Nov2019.pdf jimcontent.com] (PDF; 5,6&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; lehrte über Jahrzehnte an der [[Hochschule für Musik und Theater Rostock]]. Dessen Schüler [[Frank Hill (Komponist)|Frank Hill]] spielte im Gitarrenduo mit [[Thomas Fellow|Thomas Günther]], lehrte an der [[Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin]] und war ab 2009 Honorarprofessor an der [[Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden]]; er edierte selbst ein mehrbändiges Lehrwerk. Steltners Schülerin Brita Rehsöft (* 1971) konzertierte im Gitarrenquartett Chanterelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Stelle |url=https://dieter-steffen.de/?page_id=647 |titel=Gitarristenlexikon international – Kurzbiografien von Gitarristen, Gitarrenbauern, Gitarrenforschern und Gitarrenkomponisten – |werk=Dieter Steffen: Fotografie – Film – Musik – EDV |datum=2024-08-20 |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henzes Einfluss ging über die Landesgrenzen hinaus. Seine Pädagogik etablierte sich nicht nur in Ost- und Westdeutschland, sondern auch in den Niederlanden, wo sein Schüler [[Hans-Lutz Niessen]] die Gitarristen [[Pieter van der Staak]] und [[Mijndert Jape]] am [[Conservatorium Maastricht]] förderte. Und sogar bis Australien geht der Einfluss: Der Henze-Schüler Christian Bänsch (1956–2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Stelle |url=https://www.bdz-berlin.de/index.php/2017/10/14/christian-baensch-mit-60-jahren-in-berlin-verstorben/ |titel=Christian Bänsch mit 60 Jahren in Berlin verstorben |hrsg=Bund Deutscher Zupfmusiker – Landesverband Berlin e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2017-10-14 |abruf=2021-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lehrte 1974–2003 an der [[Musikschule Fanny Hensel|Musikschule Wedding]], wo Oliver Fartach-Naini (* 1964) sein Schüler war und 2004 selbst Dozent an der Universität von [[Adelaide]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Gitarristen, die von Berlin aufbrachen, um für die Gitarre zu wirken.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Ansorge und Helmut Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die klassische Gitarre im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; European Guitar Teachers Association Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. (EGTA), Oberhausen 2010, S. 137–170. ISBN 978-3-00-029920-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Anfänge des international erfolgreichen Gitarristen [[Siegfried Behrend]] finden sich im Wirkungskreis der Berliner Gitarrenschule. Nachdem er zwei Jahre am Berliner [[Klindworth-Scharwenka-Konservatorium]] verbracht hatte, an dem sein Vater Karl seit 1945 als Gitarrenlehrer tätig war, entschied er sich für eine berufliche Laufbahn als Gitarrist und studierte ein knappes Jahr bei Erich Bürger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dieter-steffen.de/wp-content/uploads/2025/03/Gitarristenlexikon_2.0-vom-20.03.2025.pdf Artikel &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Behrend&amp;#039;&amp;#039;. In: Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Gitarristenlexikon international&amp;#039;&amp;#039;. (PDF; 4,6 MB. Version 2.0 vom 20. März 2025)]; abgerufen am 21. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Beginn seiner internationalen Karriere absolvierte er u. a. auch einige gemeinsame Auftritte mit Adalbert Quadts Schüler Jürgen Klatt. So erscheint Behrends spätere Behauptung, die auch von Konzertveranstaltern, der Presse und von seinem Umfeld immer wieder ebenso kritiklos wie bereitwillig kolportiert wurde, er habe sich sein Können selbst aneignen müssen, da es in Berlin keinen Gitarrenlehrer gegeben hätte, der einem „zielstrebigen Musiker hätte gerecht werden können“&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Richter: &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Behrend, Stationen eines Künstlerlebens.&amp;#039;&amp;#039; EGTA Deutschland, 2013, S. 2 [http://www.egta-d.de/page/media/pdf/EGTA_2013_BEHREND.pdf PDF (5 Seiten)]&amp;lt;/ref&amp;gt; als nicht nachvollziehbar und offenbar allein durch Behrends Bestreben motiviert, sich aus Vermarktungsgründen als autodidaktisches Naturtalent zu inszenieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brita Rehsöft: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gitarrenmusik in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; (Diplomarbeit, redigiert und mit Fotos/Noten illustriert von Rainer Stelle, vier Folgen). In: &amp;#039;&amp;#039;Zupfmusikmagazin&amp;#039;&amp;#039;, 1994, Nr. 4, S. 140–142; 1995, Nr. 1, S. 9–12; 1995, Nr. 2, S. 59–63; 1995, Nr. 3, S. 100–102 (Fachzeitschrift des [[Bund Deutscher Zupfmusiker|Bundes Deutscher Zupfmusiker e.&amp;amp;nbsp;V.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gitarre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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