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	<title>Berlin-Witzleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Witzleben&amp;diff=646233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igno-der-ant: /* Profanbauten */fix</title>
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		<updated>2025-02-11T02:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Profanbauten: &lt;/span&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Witzleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortslage]] im [[Berlin]]er [[Ortsteil]] [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] ([[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf]]). Das Gebiet umschließt den [[Lietzensee]] und wird begrenzt vom [[Kaiserdamm]] im Norden, der Windscheid- bzw. Suarezstraße im Osten, der [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]] im Süden und der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] im Westen. Im [[Kiez]] leben rund 14.000&amp;amp;nbsp;Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lietzensee, Berlin.jpg|mini|[[Lietzensee]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1820 erwarb der [[Königreich Preußen|preußische]] Staats- und Kriegsminister General [[Job von Witzleben (Generalleutnant)|Job von Witzleben]] das Gelände rund um den Lietzensee. Auf der Westseite des Sees ließ er einen Park mit Landhaus anlegen. Seit 1840 ist „Park Witzleben“ der offizielle Name. Der Park wechselte nach dem Tod Witzlebens mehrfach den Besitzer. Die Öffentlichkeit hatte stets Zugang zu dem Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1899 begann die Erschließung Witzlebens. Die &amp;#039;&amp;#039;Terrain-Gesellschaft Park Witzleben&amp;#039;&amp;#039; erwarb den Park. Sie ließ die [[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]] nach Westen verlängern. Diese Erschließungsachse, die [[Neue Kantstraße]], führt über einen aufgeschütteten Damm mitten durch den Lietzensee. Dieser gab dem See seine heutige Gestalt einer verbogenen Acht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gebiet entstanden bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] vorwiegend Mietwohnhäuser für höhere Ansprüche. Aber auch Geschäfts- und Verwaltungsgebäude sind hier entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Witzleben sendete ab 1935 das weltweit erste Fernsehprogramm vom [[Fernsehsender Paul Nipkow]]. Das am Lietzensee ansässige [[Reichsmilitärgericht]], seit 1936 [[Reichskriegsgericht]], hatte in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] eine wichtige Rolle zur Sicherung der NS-Herrschaft inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Profanbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichskriegsgericht Fassade Witzlebenstrasse.jpg|mini|Das Gebäude des Reichsmilitärgerichtes, Fassade mit Haupteingang an der Witzlebenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lietzenseepark als „Grüne Lunge“ für die Ortslage Witzleben wird unter &amp;#039;&amp;#039;[[Lietzensee]]&amp;#039;&amp;#039; behandelt. Am Witzlebenplatz steht das ehemalige [[Reichsmilitärgericht]]. Der imposante [[neobarock]]e Gebäudekomplex wurde 1908 bis 1910 nach Plänen von [[Heinrich Joseph Kayser]] und [[Karl von Großheim]] errichtet. Im Dritten Reich war in dem Gebäude das [[Reichskriegsgericht]] tätig, von dem auch ohne formelle Zuständigkeit viele Zivilisten verfolgt wurden. International bekannt wurde es vor allem durch die [[Rote Kapelle|Rote-Kapelle]]-Prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das [[Kammergericht]] (quasi das Berliner [[Oberlandesgericht]]) hier untergebracht, bis es wieder sein eigenes Gebäude am [[Heinrich-von-Kleist-Park|Kleistpark]] übernehmen konnte. Nach Jahren des Leerstandes wurde das Gebäude 2007/2008 zu [[Wohnungseigentum (Deutschland)|Eigentumswohnungen]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtsgericht Charlottenburg 10-2015.jpg|mini|links|Die Eingangsseite des [[Amtsgericht Charlottenburg|Amtsgerichts Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude des Amtsgerichts Charlottenburg wurde zwischen 1895 und 1897 gebaut. Es steht zentral auf dem Amtsgerichtsplatz, der als Grünanlage ausgestaltet ist. Der Entwurf im „[[Mark Brandenburg|Märkischen]] [[Barock]]“ stammt von den Architekten Poetsch und Clasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:S-Bhf Messe Nord Südzugang.jpg|mini|Der südliche Zugang zum [[Bahnhof Berlin Messe Nord/ZOB|S-Bahnhof Messe Nord/ZOB]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Neuen Kantstraße befindet sich das [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Zugangsbauwerk zum [[Bahnhof Berlin Messe Nord/ZOB|S-Bahnhof Messe Nord/ZOB]]. Dieser Bahnhof wurde von 1913 bis 1916 vom Tiefbauamt Charlottenburg nach Plänen des Architekten [[August Bredtschneider]] gebaut. Er trug bis 2002 den Namen Witzleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Neuen Kantstraße überspannt die Lietzenseebrücke die Verbindung zwischen dem Nord- und Südteil des Lietzensees. Das in Buntsandstein ausgeführte Baudenkmal wurde von der &amp;#039;&amp;#039;Terrain&amp;amp;nbsp;AG Park Witzleben&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Herbartstraße und der Dernburgstraße erstreckt sich der Gebäudekomplex der ehemaligen Landespostdirektion. Das funktionale Verwaltungsgebäude mit repräsentativen Portalen wurde 1925 bis 1928 nach dem Entwurf von [[Willy Hoffmann (Architekt)|Willy Hoffmann]] gebaut. Es wird derzeit von der [[Deutsche Telekom|Deutschen Telekom]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Canisius-Kirche-Berlin-Charlottenburg-07-2017b.jpg|mini|Die katholische [[St. Canisius (Berlin)|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Canisius]] 2017]]&lt;br /&gt;
Der von [[Reinhold Hofbauer]] entworfene und zwischen 1954 und 1957 erbaute markante Tonnengewölbe-Bau der katholischen Kirche St.&amp;amp;nbsp;Canisius brannte 1995 völlig aus. Die Architekten Büttner, Neumann&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Braun planten einen [[Würfel (Geometrie)|kubischen]] [[St. Canisius (Berlin)|Neubau St.&amp;amp;nbsp;Canisius]], der am 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2002 [[Kirchweihe|geweiht]] wurde. Diese Anlage erhielt 2003 den Berliner Architekturpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von St.&amp;amp;nbsp;Canisius befand sich bis zum Jahr 2003 das Ignatiushaus der [[Jesuiten]]. Das 1955/1956 nach Plänen von [[Johannes Jackel]] errichtete Haus ist ein typischer Vertreter seiner Zeit und inzwischen zum [[Denkmalschutz|Baudenkmal]] erhoben. In ihm befand sich der Sitz der norddeutschen Provinz der Jesuiten und die Christliche Glaubens- und Lebensschule St. Ignatius.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/ignatiushaus.html &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliges Ignatiushaus&amp;#039;&amp;#039;]. Website des Landes Berlin. Abgerufen am 13. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf von [[Paul Gotthilf Reinhold Baumgarten|Paul Baumgarten]] entstand von 1957 bis 1959 die evangelische [[Kirche am Lietzensee]]. Einfache geometrische Bauformen zeichnen den Bau mit einem fünfeckigen Grundriss aus. Das aus Dreiecken gebildete Faltdach ist teilweise bis zum Boden herabgezogen. Hinter dem [[Altar]] öffnet sich eine [[Sandstrahlen|sandgestrahlte]] Glasfront, die den Blick auf die Parkanlage freigibt. Der Neubau ersetzte die im Zweiten Weltkrieg zerstörte erste Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde, eine 1919/1920 errichtete Holzkirche. Bevor der Bauplatz für die Kirche am westlichen Ufer des südlichen Lietzensees (Herbartstraße 4–6) gefunden war, nutzte die am 1. April 1913 aus der Epiphanien-Kirchengemeinde hervorgegangene Gemeinde die Aula der 21./22. Gemeindeschule in der Witzlebenstraße 34, der heutigen Lietzensee-Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Treblinka Mahnmal vor dem Amtsgericht.jpg|mini|hochkant|Mahnmal &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 steht im Park gegenüber dem Hauptportal des Amtsgerichts die Bronzeskulptur &amp;#039;&amp;#039;Treblinka&amp;#039;&amp;#039;. Sie zeigt abstrahierte menschliche Körper, die aufeinander getürmt sind. Sie ist ein Mahnmal für die 900.000&amp;amp;nbsp;Menschen, die im [[Vernichtungslager Treblinka]] ermordet wurden. Die Skulptur wurde 1966 von dem [[Russland|russischen]] Bildhauer [[Vadim Sidur]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualverkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Neue Kantstraße]] erschließt Witzleben und verbindet es ostwärts mit der [[City West (Berlin)|City-West]]. Im Norden begrenzt der breite [[Kaiserdamm]] – als Teil der Ende der 1930er Jahre begonnenen [[Welthauptstadt Germania#Ost-West-Achse|Ost-West-Achse]] im Rahmen des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Umbauprogramms für Berlin zur „[[Welthauptstadt Germania]]“ – das Wohngebiet und bietet schnelle Verbindungen in die Berliner Innenstadt und nach Westen über die [[AVUS]] und die [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westrand, parallel zur [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]], findet sich in Tieflage die [[Bundesautobahn 100|Berliner Stadtautobahn]]. Die Anschlussstellen im Bereich des [[Messegelände (Berlin)|Messegeländes]] bieten eine gute Anbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnen ===&lt;br /&gt;
Die Ringbahn begrenzt den Kiez im Westen. Der [[Bahnhof Berlin Messe Nord/ZOB|S-Bahnhof Messe Nord/ZOB]] (bis 2002 &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Witzleben&amp;#039;&amp;#039;, 2002 bis 2025 &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Messe  Nord/ICC&amp;#039;&amp;#039;) bietet Anschluss an verschiedene Linien der [[S-Bahn Berlin|Berliner S-Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südrand liegt die Trasse der [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahn]]. Hier bietet der Kreuzungsbahnhof [[Berlin-Westkreuz|Westkreuz]] Anschluss an die S-Bahn-Linien auf dem Ring und der Stadtbahn. Dieser Bahnhof ist von Witzleben aus nur mit der Ringbahn gut erreichbar. Dafür bietet der nahegelegene [[Bahnhof Berlin-Charlottenburg|Bahnhof Charlottenburg]] zusätzlich zur S-Bahn auch noch einige Regionalverkehrsverbindungen (Regionalexpress RE1 und RE7, Regionalbahnen RB10, RB14 und RB21)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kursbuch.bahn.de/hafas/kbview.exe/dn?st_name=Berlin-Charlottenburg&amp;amp;st_filter=&amp;amp;cat_name=&amp;amp;searchmode=station&amp;amp;mainframe=result&amp;amp;orig=sS&amp;amp;dosearch=1&amp;amp;oblig_st=1&amp;amp;submitButton=Suche+starten Kursbuch Deutsche Bahn]&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Zugang zur [[U-Bahn-Linie 7 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;U7]] am [[U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden verläuft unter dem [[Kaiserdamm]] die [[U-Bahn-Linie 2 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;U2]]. In Witzleben bieten die Stationen [[U-Bahnhof Kaiserdamm|Kaiserdamm]] und [[U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz|Sophie-Charlotte-Platz]] den Zugang zu dieser Verbindung in Richtung [[City West (Berlin)|City West]] und der [[Berlin-Mitte|Berliner Stadtmitte]]. Am U-Bahnhof Kaiserdamm besteht zudem ein Übergang zum Bahnhof Messe Nord/ICC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busse ===&lt;br /&gt;
Einige [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]] bieten Ost-West und Nord-Süd-Verbindungen. Unmittelbar an Witzleben grenzt der [[Zentraler Omnibusbahnhof Berlin|Zentrale Omnibusbahnhof]] (ZOB). Von dort bestehen viele Linienbus-Verbindungen zu deutschen und europäischen Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/kiezspaziergaenge/index.html Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/24.17/N |EW=13/17/23.11/E |type=city |dim=1000 |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin|Witzleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witzleben (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
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