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	<title>Berlin-Spandau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T23:35:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Spandau&amp;diff=55185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anselm Rapp: /* Sehenswürdigkeiten */ korrekter Wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Spandau&amp;diff=55185&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T17:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; korrekter Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Berliner Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spandau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zum gleichnamigen Berliner Bezirk siehe [[Bezirk Spandau]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Spandau&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Spandau&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 0501&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1920-10-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 8.03&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Ot. Spandau|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 32&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 10&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 12&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 12&lt;br /&gt;
|HÖHE= 35&lt;br /&gt;
|HÖHE-BIS= &lt;br /&gt;
|HÖHE-PRÄFIX= ≈&lt;br /&gt;
|PLZ1= 13581, 13583, 13585, 13587, 13597, 14052&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE= &lt;br /&gt;
* [[Altstadt Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Berlin-Stresow|Stresow]]&lt;br /&gt;
* [[Kolk (Spandau)|Kolk]]&lt;br /&gt;
* [[Klosterfelde (Spandau)|Klosterfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Tiefwerder]]&lt;br /&gt;
* Spandau-West&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/special/stadtteile/spandau/925075-5170846-spandau.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Spandau&amp;#039;&amp;#039;.] berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spandau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der namensgebende Ortsteil im [[Bezirk Spandau]] von [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Spandau repräsentiert den Ortskern des ehemaligen Stadtkreises Spandau, der 1920 nach [[Groß-Berlin]] eingemeindet wurde. Er liegt beiderseits der [[Havel]]. Im Sprachgebrauch können Ortsangaben in Spandau auch in den direkt angrenzenden Bebauungen der Ortsteile [[Berlin-Wilhelmstadt|Wilhelmstadt]] (Spandau-Wilhelmstadt), [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] (Spandau-Haselhorst), [[Berlin-Staaken|Staaken]] (Spandau-Staaken) und [[Berlin-Falkenhagener Feld|Falkenhagener Feld]] (Spandau-Falkenhagener Feld) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte havellandzaucheteltowspandau.jpg|mini|links|Situation im Brandenburger Raum um 1150]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das [[Havelland]] von den [[Heveller]]n ([[Liste der slawischen Stämme|slawische Stämme]]) besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge Spandaus sind auf eine [[Slawen|slawische]] Siedlung zurückzuführen, die am Zusammenfluss von [[Havel]] und [[Spree]] angelegt war. Aus dieser unbefestigten Anlage entstand bis zum Ende des 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine befestigte [[Slawischer Burgwall|Burganlage]], deren slawischer Name nicht überliefert ist und die in der Forschung deshalb als „[[Spandauer Burgwall]]“ bezeichnet wird. Bei Grabungen wurde neben den Resten einer auf etwa 980 datierten vermutlichen Kirche aus Holz die Gussform des [[Spandauer Kreuz]]es gefunden. Dies lässt auf einen christlichen Bezug dieser Anlage schließen. 1157 geriet der Burgwall im Zuge der [[Deutsche Ostsiedlung|Deutschen Ostsiedlung]] in den Besitz [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrechts des Bären]], der sie nach seinen Bedürfnissen umbauen ließ (Aufgabe des [[Suburbium]]s, neues Westtor und neue Havelbrücke). Dieser Burgwall bildete den östlichsten Pfeiler der neugeschaffenen [[Mark Brandenburg]] an der Havel-[[Nuthe]]-Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Spandau wird im Jahr 1197 zum ersten Mal urkundlich erwähnt („Everardus advocatus in Spandowe“ in einer Urkunde des Markgrafen [[Otto II. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;II.]]). Offenbar handelt es sich dabei schon um die nördlich von [[Altstadt Spandau|Alt-Spandau]] gelegene neue [[Askanier|askanische]] Burg. Die Urkunde befindet sich heute im Dommuseum der Stadt [[Brandenburg an der Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Burg entwickelte sich auch eine [[Siedlung]], die der [[Burg]] angeschlossen war. Als die Burg den an sie gestellten Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte, wurde sie ausgebaut. Im Zuge dieses Ausbaus wurden wohl die Bewohner in den heutigen Teil der [[Altstadt Spandau]] umgesiedelt. Um 1200 könnte es nach neueren Forschungen bereits eine erste Kirche gegeben haben, die [[Moritzkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Maritta Tkalec: &amp;#039;&amp;#039;Womöglich Berlins ältestes Gotteshaus. Funde im Zuge der Altstadtsanierung in Spandau legen eine Neubewertung der Kirche des Heiligen Mauritius nahe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berliner Zeitung]], Nr. 220, 21. September 2020, Seite 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maritta Tkalec: &amp;#039;&amp;#039;Sensationsfund in Spandau. Archäologen finden Fundamente aus der Gründungszeit Berlins um 1200. Die vergessene Moritzkirche erinnert an den Kult um den Heiligen Mauritius, einen &amp;quot;Mohren&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berliner Zeitung]], Nr. 129, 7. Juni 2023, Seite 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 13. Jahrhundert entstand die [[St. Nikolai (Spandau)|St.-Nikolai-Kirche]], auf die die Funktion der Pfarrkirche überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Spandau St Nikolaikirche Altar.jpg|mini|hochkant|links|Altar in [[St. Nikolai (Spandau)|St. Nikolai]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen allgemein verbreiteter Ansicht wird in der am 7.&amp;amp;nbsp;März 1232 von den Markgrafen [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] ausgestellten Urkunde Spandau nicht das [[Stadtrecht]] erteilt. Der Text der Urkunde&amp;amp;nbsp;– sofern die erhaltene deutsche Übersetzung authentisch ist, was teilweise angezweifelt wird&amp;amp;nbsp;– macht vielmehr deutlich, dass Spandau bereits Stadtrechte besitzt und hier noch zusätzliche Rechte&amp;amp;nbsp;– vor allem der Bau einer Flutrinne, der Vorgängerin der Schleuse&amp;amp;nbsp;– gewährt werden. Wann die Verleihung der Stadtrechte erfolgte, geht daraus nicht hervor. Da allerdings für das Alter von Städten die förmliche Verbriefung durch eine Urkunde mit der Verleihung von städtischen Rechten gilt und in der genannten Urkunde Spandau zum ersten Mal als Stadt erwähnt wird, ist es erst ab 1232 nachweislich als Stadt anzusehen. Bis um 1560 wuchs Spandau als normale Stadt weiter, bis Kurfürst [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;II.]] anordnete, die Burg durch eine Landesfestung zu ersetzen. Der gerufene Baumeister [[Rochus zu Lynar (Baumeister)|Rochus zu Lynar]] baute die [[Zitadelle Spandau]] und sich selbst ein Schloss in der Stadt. Auf den Kurfürsten ist auch der [[Knüppelkrieg]] im Jahr 1567 zwischen Spandau und Berlin zurückzuführen. 1632 wurde im Lynar-Schloss der Leichnam des Schwedenkönigs [[Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] auf seiner letzten Reise von [[Lützen]] nach [[Stockholm]] eine Nacht beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung war für die Stadt das 1239 von den Markgrafen Johann I. und Otto III. gegründete [[Benediktinerinnenkloster Spandau|Benediktinerinnenkloster]] südlich außerhalb der Stadt. Es sollte „ein religiöses und kulturelles Zentrum für die Mittelmark“ sein&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinernonnenkloster St. Marien zu Spandau.&amp;#039;&amp;#039; S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; und besaß einen reichen Grundbesitz sowie das [[Kirchenpatronat]], das Recht zur Besetzung von Pfarrstellen mit einem Priester, für die Spandauer Pfarrkirche St. Nicolai, wahrscheinlich auch für die Moritzkirche&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinernonnenkloster St. Marien zu Spandau.&amp;#039;&amp;#039; S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ebenso wie für zehn weitere Dorfpfarren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian Spandau.jpg|mini|Stadt und [[Zitadelle Spandau]] im Jahr 1633]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spandau Intra Moenia 1728.jpg|mini|Katasterplan der Stadt Spandau von 1728 (Intra Moenia)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte von Stadt und Festung Spandau.tif|mini|Karte von Spandau und Umland (um 1780)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansicht Spandau um 1850.jpg|mini|Ansicht um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle.jpg|mini|Zitadelle Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Batardeau Berlin-Spandau.jpg|mini|hochkant|Rest der Befestigungsanlagen der Festung Spandau: [[Batardeau]] zur Regulierung des Wasserstandes im Festungsgraben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Spandau Berlin.jpg|mini|hochkant|Turm des [[Rathaus Spandau|Spandauer Rathauses]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute zum Ortsteil [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] gehörende Zitadelle wurde im Jahr 1594 fertiggestellt. Ab 1626, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wurde in Spandau eine [[Garnison]] stationiert und die [[Stadtmauer]] ausgebaut. 1686 wurde aus dem Lynar-Schloss ein Zuchthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts änderte sich an dem Status als Militärstadt nichts. Verstärkt wurde dieses durch den Bau einer Gewehrfabrik im Jahr 1722 auf Befehl von König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 24. zum 25. Oktober 1806 wurde die Zitadelle von den Franzosen belagert, was die [[Königreich Preußen|Preußen]] zur [[Kapitulation]] bewegte. In den [[Befreiungskriege]]n wurde im März 1813 das von [[Franzosen]] besetzte Spandau von [[Russisches Kaiserreich|russischen]] Truppen belagert. Preußische Truppen lösten die Russen ab und begannen mit dem Beschuss von Spandau und der Zitadelle Spandau. Am 23.&amp;amp;nbsp;April gaben die Franzosen ihre Kapitulation bekannt und verließen Spandau. Am 7. November 1850 befreite der spätere [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Politiker [[Carl Schurz]] den Demokraten Gottfried Kinkel aus dem Zuchthaus. 1859 eröffnete die [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] in Spandau wieder einen eigenen [[Jüdischer Friedhof Berlin-Spandau|Begräbnisplatz an den Schülerbergen]]. 1913 wurde eine Leichenhalle nach Plänen des Architekten Steil errichtet. Am 15. September 1895 wurde in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Friedrich Koeltze die [[Synagoge]] am Lindenufer eingeweiht, nachdem es vorher eine Synagoge in angemieteten Räumen gegeben hatte. Die 1859 wiedergegründete &amp;#039;&amp;#039;Johannisloge zum goldenen Hammer&amp;#039;&amp;#039; der [[Freimaurer]] baute sich 1866 ein Logenhaus. 1878 wurde der Name der Stadt von „Spandow“ in „Spandau“ geändert. 1877–1879 wurde in der Neuendorfer Straße die Standort-Arrestanstalt (Hilfsgefängnis) erbaut. Das ehemalige Lynar-Schloss in der Altstadt wurde hingegen seit 1861 als Kaserne des 3.&amp;amp;nbsp;Garde-Grenadier-Regimentes „Königin Elisabeth“ genutzt, bevor es 1898 komplett abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Spandau vor [[Hochwasser]] zu schützen, wurde 1832 der [[Elsgraben (Fauler See)|Elsgraben]] angelegt, der das Spreewasser an der Stadt vorbei zur Havel leitete. Der bis 1886 schiffbare [[Wassergraben]] verband die (alte) Spree gegenüber der damaligen Otternbucht (ungefähr in Höhe des heutigen [[Heizkraftwerk Reuter|Heizkraftwerks Reuter]]) vorbei an der [[Fließwiese Ruhleben]] und dem [[Schanzenwald]] mit dem Faulen See in [[Tiefwerder]], der wiederum über mehrere Havelaltarme und den [[Stößensee]]&amp;amp;nbsp;– noch heute&amp;amp;nbsp;– mit der Havel verbunden ist. Mit der Kanalisierung der Unterspree in den 1880er Jahren verlor der Elsgraben seine Bedeutung und wurde bis etwa 1930 nach und nach zugeschüttet. Seinem Verlauf folgen heute in etwa der Hempelsteig und der Elsgrabenweg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=08 |id=E244 |zlb98=490 |kaupert=Elsgrabenweg-13597-Berlin |name=Elsgrabenweg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Reichsfestungsgesetz vom 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1873 wurde Spandau zur Festungsstadt. Eine Folge dieser Entscheidung war der Bau des [[Fort Hahneberg]] zwischen 1882 und 1888 westlich der Stadt, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung aufgrund der fortgeschrittenen Militärtechnik jedoch bereits veraltet war. Am 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1903 wurde die [[Schleifung|Entfestigung]] angeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zitadelle-berlin.de/ zitadelle-berlin.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Jetzt konnte sich die Stadt ausdehnen. Viele öffentliche Gebäude wurden an dem als Ringstraße konzipierten Hohenzollernring/Askanierring erbaut. 1908–1910 wurde die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche [[Maria, Hilfe der Christen (Spandau)|Maria, Hilfe der Christen]], 1911 das Stadtbad Spandau sowie die Königliche Landesturnanstalt und das Lehrerseminar errichtet. Die Einwohnerzahl Spandaus stieg von rund 70.000 im Jahr 1905 bis auf 110.000 im [[Erster Weltkrieg|Kriegsjahr]] 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde in Spandau die Rüstungsindustrie massiv ausgebaut. Das hier gefertigte Maschinengewehr [[MG 08|MG&amp;amp;#8239;08/15]] wurde zum [[Synonymie|Synonym]] für die [[08/15 (Redewendung)|gleichnamige Redewendung]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde diese Industrie noch mehr erweitert, sodass Spandau zum Ende des Krieges ein bedeutendes Rüstungszentrum des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Eisenbahnanschlüsse erhielt Spandau 1846 durch die [[Berlin-Hamburger Bahn]] und 1871 durch die [[Berlin-Lehrter Eisenbahn]] zwischen Berlin und [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1887 wurde die Stadt Spandau zum [[Stadtkreis (Deutschland)|Stadtkreis]] erhoben und schied somit aus dem [[Landkreis Osthavelland|Kreis Osthavelland]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1897 siedelte die Firma [[Siemens &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Halske]] wichtige Industrieanlagen im Nordosten Spandaus an. Später wuchs daraus ein eigener Ortsteil: [[Berlin-Siemensstadt|Siemensstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1920 verlor Spandau die [[Gemeinde|kommunale]] Selbstständigkeit und wurde Teil des achten Bezirks von Berlin. Dagegen regte sich in Spandau lange starker Widerstand. Bei der Grundsteinlegung für das [[Rathaus Spandau]] im Jahr 1911 rief ein Stadtrat bei seinen drei Hammerschlägen aus: „Es schütze uns des Kaisers Hand vor Groß-Berlin und Zweckverband!“&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Kohstall: &amp;#039;&amp;#039;Bilder und Betrachtungen aus Spandaus Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; (Festschrift zur Eröffnung der Neubauten der Firma M. K. Sternberg) Wübben, Berlin 1927, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte der Bezirk Spandau zum [[Viersektorenstadt|Britischen Sektor]] Berlins und verlor einen Teil des Ortsteils [[Berlin-Staaken|Staaken]] (West-Staaken) an die [[Sowjetische Besatzungszone]]. Erst 1990 wurde das abgetrennte West-Staaken mit dem Bezirk Spandau wiedervereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezirk Spandau ist mit seinen Versorgungseinrichtungen ein bedeutender Wirtschaftsstandort Berlins und besitzt auf der anderen Seite auch große Wald- und Wasserflächen, die als Ausflugsgebiet genutzt werden. Der Ortsteil Spandau mit den angrenzenden Wohngebieten kann so auf eine nahezu eigenständige städtische Infrastruktur zurückgreifen. Das kulturelle Zentrum Spandaus ist die Altstadt, von deren alter Bausubstanz allerdings aufgrund der Kriegsereignisse des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sowie einer radikalen Sanierung in den 1950er Jahren wenig erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1978 eingeleitete Umgestaltung der Altstadt zu einer [[Fußgängerzone]] wurde nach mehr als zehn Jahren 1989 abgeschlossen. Der Handel in der Altstadt steht seit 2001 unter großem Konkurrenzdruck durch das benachbarte Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;Spandau Arcaden&amp;#039;&amp;#039; mit seinen 125 Geschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
;Stadt Spandau&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gross-Berlin: Geographie der Weltstadt&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedrich Leyden]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 14.705&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 19.008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 29.944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 45.951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 65.030&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 84.855&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 95.373&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortsteil Spandau 1938–2000&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Spandau umfasste bis 2000 die heutigen Ortsteile Spandau, [[Berlin-Falkenhagener Feld|Falkenhagener Feld]], [[Berlin-Hakenfelde|Hakenfelde]] und [[Berlin-Wilhelmstadt|Wilhelmstadt]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Jahrbücher von Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1938 || 120.656&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 120.997&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 127.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 140.540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 130.318&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 134.219&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Heutiger Ortsteil Spandau&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=25 |format=PDF |abruf=2024-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 33.472&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 33.710&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 37.943&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 39.653&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 39.990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 41.257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 41.759&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 42.353&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolai (Spandau)|St. Nikolai]], bedeutendstes Bauwerk der Altstadt, dreischiffige [[Gotik|gotische]] [[Hallenkirche]] (15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), deren Turm seit 1989 wieder eine rekonstruierte [[Barock]]haube mit [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkelschem]] Schmuckwerk nach Plänen von 1839 hat&lt;br /&gt;
* [[Kolk (Spandau)|Kolk]], ältester Stadtteil Spandaus mit alten Fachwerkhäusern und einem aus [[Backstein]]en gemauerten Rest der Stadtmauer&lt;br /&gt;
* Gotisches Haus, ältestes Gebäude Spandaus, in ihm ist eine Kunstgalerie untergebracht&lt;br /&gt;
* [[Rathaus Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Zitadelle Spandau]], unweit der Altstadt im Ortsteil [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] gelegen, [[Renaissance]]festung mit dem [[Zitadelle_Spandau#Juliusturm|Juliusturm]] und dem Stadtgeschichtlichen Museum&lt;br /&gt;
* Lindenufer&lt;br /&gt;
* [[St. Marien am Behnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Schleuse Spandau]]&lt;br /&gt;
* Spiegelturm (Neoplan Hotel) [[Stresow (Berlin)|Stresow]]&lt;br /&gt;
* Kolonistendorf [[Tiefwerder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Wichtigster Verkehrsknoten des Bezirks ist der [[Bahnhof Berlin-Spandau|Bahnhof Spandau]]. Die [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg]] und die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin]] verlaufen mit Systemhalt durch Spandau. Neben Fernverbindungen nach [[München]], [[Köln]], [[Frankfurt am Main]], [[Bahnhof Amsterdam Centraal|Amsterdam]], [[Bahnhof Basel SBB|Basel]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Interlaken Ost|Interlaken]] oder [[Praha hlavní nádraží|Prag]]&amp;amp;nbsp;– [[Budapest Nyugati pályaudvar|Budapest]] halten sieben [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#Regionalverkehr|Regionalbahnlinien]] und zwei [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]]-Linien am Bahnhof. Der [[Bahnhof Berlin-Spandau#U-Bahnhof|U-Bahnhof Rathaus Spandau]] liegt in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S-Bahn hat mit dem [[Bahnhof Berlin-Stresow|Bahnhof Stresow]] einen weiteren Halt in Spandau. Die [[U-Bahn-Linie U7 (Berlin)|U-Bahn-Linie U7]] hält am U-Bahnhof Rathaus Spandau, am [[U-Bahnhof Altstadt Spandau]] und [[U-Bahnhof Zitadelle]]. Der Busknoten &amp;#039;&amp;#039;S+U Rathaus Spandau&amp;#039;&amp;#039; gilt&amp;amp;nbsp;– nach dem [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten|Bahnhof Zoo]]&amp;amp;nbsp;– als der zweitstärkste Busknoten in Berlin und wird von 15 Buslinien tagsüber und von drei Nachtbuslinien angefahren; vier der Buslinien verbinden Spandau mit den Nachbarorten, darunter auch [[Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig wird die Wiederanbindung an das [[Straßenbahn Berlin|Berliner Straßenbahnnetz]] erwogen. Konkrete Planungen sehen eine Strecke vom Rathaus Spandau zum Urban Tech Republic (ehemals: [[Flughafen Berlin-Tegel|Flughafen Tegel]]) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlängerung der S-Bahn über den jetzigen Endbahnhof Spandau nach [[Falkensee]] über Albrechtshof und zur Falkenseer Chaussee (über die [[Bahnstrecke Bötzow–Berlin-Spandau|Bötzowbahn]]) befindet sich in der Vorplanung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sinja |url=https://www.i2030.de/west/ |titel=Berlin-Spandau – Nauen |werk=i2030 |datum=2020-02-06 |sprache=de |abruf=2023-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon jetzt in Spandau endende U7 soll in Richtung [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]] und weiter nach [[Berlin-Staaken|Staaken]] verlängert werden, eine Grundlagenuntersuchung ist aktuell in Durchführung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wird die U-Bahnlinie U7 verlängert?: Der nächste Schritt zum Ausbau der Berliner U-Bahn |Sammelwerk=[[Tagesspiegel Online]] |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/wird-die-u-bahnlinie-u7-verlangert-der-nachste-schritt-zum-ausbau-der-berliner-u-bahn-10284811.html |Abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch gibt es Ideen, die [[U-Bahn-Linie U2 (Berlin)|U2]], die aktuell am [[U-Bahnhof Ruhleben]] endet, bis zum Bahnhof Spandau und weiter nach [[Falkenhagen (Falkensee)|Falkenhagen]] zu verlängern. Diese Verlängerung wird aktuell aber nicht näher in Betracht gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-woche.de/spandau/c-verkehr/nahverkehrsplan-sieht-u2-ausbau-nicht-vor_a232933 |titel=„Senat behandelt uns mehr als stiefmütterlich“ – Nahverkehrsplan sieht U2-Ausbau nicht vor |datum=2019-09-20 |sprache=de |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Spandau verläufen die Bundesstraßen [[Bundesstraße 2|B&amp;amp;nbsp;2]] und [[Bundesstraße 5|B&amp;amp;nbsp;5]], über letztere ist der rund 15&amp;amp;nbsp;km westlich liegende Berliner Ring ([[Bundesautobahn 10|A&amp;amp;nbsp;10]]) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter von Spandau ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* [[Arnold Freiberger]] (1589–1672), römisch-katholischer Geistlicher, Abt des Klosters Leubus&lt;br /&gt;
* [[Joachim Betke]] (1601–1663), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Philipp Gerlach]] (1679–1748), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Becherer]] (1747–1823), Architekt und Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Karl Ludwig Bardeleben]] (1775–1852), Jurist, Politiker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Frankenberg und Proschlitz (General)|Friedrich von Frankenberg und Proschlitz]] (1791–1858), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Neue]] (1799–1886), klassischer Philologe&lt;br /&gt;
* [[Franz Hermann Troschel]] (1810–1882), Zoologe&lt;br /&gt;
* [[Gustav von Moser]] (1825–1903), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kirchner (Philosoph)|Friedrich Kirchner]] (1848–1900), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Otto Leppin]] (1850–1937), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Moriz von Lyncker]] (1853–1932), preußischer Generaloberst&lt;br /&gt;
* [[Carl Albert Weber]] (1856–1931), Botaniker, Grünlandwissenschaftler und Moorforscher&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Wrede]] (1863–1934), Linguist&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Fuchs]], geborene &amp;#039;&amp;#039;Bockeloh&amp;#039;&amp;#039; (1864–1944), Lehrerin und Reichstagsabgeordnete (Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Askan Schmitt]] (1867–1945), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rosa Lindemann]], geborene &amp;#039;&amp;#039;Liesegang&amp;#039;&amp;#039; (1876–1958), Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
* [[Julius Sternberg]] (1879–1971), Kaufmann, Vorsteher der Jüdischen Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Claire Praetz]] (1886–1955), Bühnen- und Filmschauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Paul Simmel]] (1887–1933), Maler und Karikaturist&lt;br /&gt;
* [[Karl Schilling (Politiker, 1890)|Karl Schilling]] (1890–1963), Politiker (SPD), Bezirksbürgermeister in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Kurt Stiebitz]] (1891–1964), Musikwissenschaftler und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Max Weihe]] (1891–1953), Lehrer und Volksschul-Rektor&lt;br /&gt;
* [[Willi Gericke]] (1895–1970), Maler und Grafiker &lt;br /&gt;
* [[Erwin Casmir]] (1895–1982), Fechter, Medaillengewinner bei Olympia, Verbandsfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Erna Sack]] (1898–1972), Opernsängerin&lt;br /&gt;
* [[Ernst Heinrich (Bauforscher)|Ernst Heinrich]] (1899–1984), Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Georg Ramin]] (1899–1957), Politiker (SPD), Bezirksbürgermeister in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Käthe Itter]] (1907–1992), Schauspielerin und Hörspielsprecherin&lt;br /&gt;
* [[Adolf Buchholz (Wirtschaftsfunktionär)|Adolf Buchholz]] (1913–1978), Wirtschaftsfunktionär in der DDR&lt;br /&gt;
* [[Heinz Löwe]] (1913–1991), Historiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Richard Schulze-Kossens]] (1914–1988), SS-Offizier, Adjutant Hitlers und von Ribbentrops&lt;br /&gt;
* [[Lieselotte Berger]] (1920–1989), Politikerin (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeskanzler&lt;br /&gt;
* [[Horst Thomas]] (1920–1993), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kullmann]] (1927–2022), klassischer Philologe&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Knauft]] (* 1928), römisch-katholischer Geistlicher, Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Ivan Rebroff]] (1931–2008), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Reiner Hartenstein]] (1934–2022), Informatiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Grit Boettcher]] (* 1938), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Knut Kiesant]] (1943–2022), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Peter Dehn]] (* 1944), Politologe und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Uwe Gaßmann]] (1953–1991), Wasserballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Dr. Motte]] (* 1960), Mitbegründer der [[Loveparade]]&lt;br /&gt;
* [[Kai Wegner]] (* 1972), Regierender Bürgermeister von Berlin (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Brauner]] (* 1976), Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Ender Çetin]] (* 1976), Imam&lt;br /&gt;
* [[Ersin Nas]] (* 1978), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Jessica Ginkel]] (* 1980), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Sıla Şahin-Radlinger|Sıla Şahin]] (* 1985), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Doğuhan Kabadayı]] (* 2001), Schauspieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Spandau verbundene weitere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Reformationsplatz 2 (Span) Ernst Ludwig Heim.JPG|mini|Gedenktafel für [[Ernst Ludwig Heim]] am Reformationsplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Margarete von Sachsen (1449–1501)|Margarete von Sachsen]] (1449–1501), Kurfürstin von Brandenburg, lebte in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Rochus zu Lynar (Baumeister)|Rochus zu Lynar]] (1525–1596), Baumeister der Zitadelle Spandau&lt;br /&gt;
* [[Ernst Ludwig Heim]] (1747–1834), Stadtphysikus in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Carl Bollmann]] (1833–1891), (Ober-)Bürgermeister von Spandau&lt;br /&gt;
* [[Louis Salomon]] (1872–1955), Kaufmann, letzter Vorsteher der jüdischen Gemeinde Spandau&lt;br /&gt;
* [[Karl Elkart]] (1880–1959), Stadtbaurat in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Arthur Löwenstamm]] Rabbiner der jüdischen Gemeinde Spandau von 1916 bis 1938&lt;br /&gt;
* [[Hans Zank]] (1889–1967), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Ernst Benda]] (1925–2009), Politiker (CDU), lebte in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Bela B]] (* 1962), Mitglied der Rockgruppe [[Die Ärzte]], in Spandau aufgewachsen&lt;br /&gt;
* [[Vincent Stein]] (* 1983), Mitglied des Duos [[SDP (Band)|SDP]], aufgewachsen in Spandau&lt;br /&gt;
* [[Dag-Alexis Kopplin]] (* 1983), Mitglied des Duos [[SDP (Band)|SDP]], aufgewachsen in Spandau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Denkmäler in Spandau|Denkmäler im Bezirk Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Kunst im öffentlichen Raum im Berliner Bezirk Spandau|Kunst im öffentlichen Raum im Bezirk Spandau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Spandau |Band=13 |Seite=97–98}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spandau, Stadtkreis, an der Spree, Regierungsbezirk Potsdam, Provinz Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Spandau ([https://www.meyersgaz.org/place/20837064 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* Johann Ludewig Dilschmann: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Geschichte und Beschreibung der Stadt und Festung Spandow&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1785; {{archive.org |bub_gb_ixM_AAAAcAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* Otto Kuntzemüller: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Spandau.&amp;#039;&amp;#039; 1928.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Ribbe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Slawenburg – Landesfestung – Industriezentrum. Untersuchungen zur Geschichte von Stadt und Bezirk Spandau.&amp;#039;&amp;#039; Colloquium, Berlin 1983, ISBN 3-7678-0593-6.&lt;br /&gt;
* Vermessungsamt Spandau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;777 Jahre Spandau im Kartenbild der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-spandau/ueber-den-bezirk/ortsteile/spandau/artikel.190125.php &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Spandau&amp;#039;&amp;#039;.] Website des Bezirksamts Spandau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Spandau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105431-3|VIAF=237737016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Spandau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1232|Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Spree|Spandau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel|Spandau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anselm Rapp</name></author>
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