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	<title>Berlin-Schulzendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:10:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Schulzendorf&amp;diff=770570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Formalie</title>
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		<updated>2024-07-10T07:57:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:S-Bahnhof Schulzendorf, Eingang.jpg|mini|Zugang zum [[Bahnhof Berlin-Schulzendorf|S-Bahnhof Schulzendorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulzendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortslage im [[Berlin]]er [[Ortsteil]] [[Berlin-Heiligensee|Heiligensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Groß-Berlin-Gesetz]] wurde Schulzendorf am 27. April 1920 als Teil des Gutsbezirks Tegel-Forst-Nord zu Berlin eingemeindet und dem [[Bezirk Reinickendorf]] zugeordnet. Schulzendorf liegt – mit dem Diakoniezentrum, der nach dem Vorsitzenden der [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußischen Geologischen Landesanstalt]] [[Franz Beyschlag]] benannten „Beyschlagsiedlung“ und der Siedlung Tegelgrund – zwischen dem Beyschlagtunnel und dem Forsthaustunnel der [[Bundesautobahn 111|A&amp;amp;nbsp;111]] im Tegeler Forst. Deshalb wird Schulzendorf oft mit dem Zusatz ‚bei Tegel‘ versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aktuellekarte&amp;quot;&amp;gt;[https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&amp;amp;mapId=k5_farbe@senstadt&amp;amp;bbox=380867,5829721,382810,5830721 Ortslage Schulzendorf auf Karte von Berlin 1:5000 (K5 – Farbausgabe)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Status ==&lt;br /&gt;
Schulzendorf wurde am 6. Juli 1772 als &amp;#039;&amp;#039;Schultzendorff&amp;#039;&amp;#039; von König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] (dem „Alten Fritz“) gegründet. In einer [[Erbbaurecht|Erbpachtverschreibung]] heißt es: „[…] bey dem Theer-Ofen in der Heiligenseeschen Heyde in ein einziges Etablissement unter der Benennung Schultzendorff zusammengezogen werden sollen.“ Der Name stammt vom Forstrat Schultze, der 1708 auf dem Eichelberg (heute: Apolloberg) einen [[Teer#Gewinnung|Teerofen]] errichtete. Im Jahr 1743 kam dort ein [[Wirtshaus]] mit [[Herberge]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:021 18.JPG|mini|Eingang der ehemaligen [[Flugabwehrkanone|Flak-Kaserne]] in der Ruppiner Chaussee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1801 hatte Schulzendorf 35 Einwohner. Im Jahr 1822 siedelte sich hier der [[Kolonist]] Wilhelm Neue (unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Neye&amp;#039;&amp;#039; bekannt) an. Seine Nachfahren wohnen teilweise noch in Heiligensee. Ihnen gehört u.&amp;amp;nbsp;a. das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Sommerlust&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert bildete die Kolonie Schulzendorf zunächst einen eigenen [[Gutsbezirk]] im [[Kreis Niederbarnim]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pots&amp;quot;&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=LiKSOOM2kjUC&amp;amp;vq=Schulzendorf&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA86#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Ortschafts-Statistik des Regierungsbezirks Potsdam, Richard Boeckh, Berlin 1861, S. 86]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gutsbezirk wurde 1888 aufgelöst und in den Gutsbezirk Tegel-Forst eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UkkNAAAAIAAJ&amp;amp;vq=Friedrichsfelde&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA245#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Potsdam 1888, S. 245]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Eröffnung der [[Kremmener Bahn]] im Jahr 1893 entstand unweit der heutigen [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstelle]] 3 &amp;#039;&amp;#039;Schulzendorfer Straße&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 111|A&amp;amp;nbsp;111]] der [[Bahnhof Berlin-Schulzendorf|Bahnhof Schulzendorf]]. Dieser wird von der Linie S25 der [[S-Bahn Berlin|Berliner S-Bahn]] bedient. Auf den Karten in &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversationslexikon]]&amp;#039;&amp;#039; (Vol.&amp;amp;nbsp;2 – Stadtplan zu Seite 752 Berlin, Jahrgang 1885–1901) ist Schulzendorf am oberen Rand nordwestlich von der Bahnunterführung (U.F.Tegelgrund) mit einer Gebäudeeinheit am Südrand der Chaussee gegenüber vom Apollo-Berg ({{Höhe|65}}) aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Meyers b2 s0761a.jpg]], [[:Datei:Umgebung von Berlin Meyers Konversationslexikon 1892.jpg]], [[:Datei:Umgebung von Berlin Meyers Konversationslexikon 1894.jpg]], [[:Datei:Berlin 1905 Meyers Konversationslexikon 6. Auflage.jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berliner Adressbuch von 1922 zeigt die Kolonie Schulzendorf begrenzt zwischen Neu-Ruppiner Chaussee und Kremmener Bahn, wobei die Gemarkungsgrenze zu Heiligensee die Chaussee 570&amp;amp;nbsp;Meter westlich von der (heutigen) Straße Am Tegelgrund kreuzt. Am Schulzendorfer Flur gibt es an der linken (südlichen) Seite ab Gemarkung Tegel die Revierförsterei (Revierförster F. Herrmann), das Waldarbeiter (acht Bewohner), den Neyeschen Gasthof (Besitzer Gastwirt Albert Neye),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1922|2333|Neye |Teil=I.|Seite=2272|Zitat=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Fleischmanschen Gasthof „Waldklause“ (Eigentümer Landwirt Karl Fleischmann,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1922|778|Fleischmann|Teil=I.|Seite=724|Zitat=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Betreiber Gastwirt Jurgis Kairies),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1922|1475|Kairies|Teil=I.|Seite=1419|Zitat=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weg zur Siedlung, Gemarkung Heiligensee. Die Siedlung der Baugenossenschaft „Schulzendorf“ ist mit sieben Parzellen&amp;lt;ref&amp;gt;Parzelleneigentümr: Magistratsassistent, Versicherungsbeamter, Postschaffner, Kartograph, Assistent und zwei Studienräte.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Adressbuch von 1925&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1925|6770|Schulzendorf|Teil=IV.|Seite=2069|Zitat=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Schulzendorf unter Verwaltungsbezirk Reinickendorf mit vier Straßen aufgenommen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apfelallee&amp;#039;&amp;#039;: Neu-Ruppiner Chaussee – Beyschlagstraße – Kremmener Bahn: Baustellen&lt;br /&gt;
* Beyschlagstraße: Apfelallee – (rechte Seite) Breitkopfstraße – Neu-Ruppiner Chaussee&lt;br /&gt;
* Neu-Ruppiner Chaussee: Gemarkung Tegel Forststraße – Apfelallee – Breitkopfstraße – Beyschlagstraße – Gemarkung Heiligensee&lt;br /&gt;
* Im Waldwinkel: Kremmener Eisenbahn – Beyschlagstraße – Neu-Ruppiner Chaussee&lt;br /&gt;
Neben Baustellen (parzellierte und teilweise vergebene Grundstücke) sind 16 Neubauten, 31 bebaute Grundstücke, das Waldarbeiterhaus, zu diesem benachbart der Neyesche und der Fleischmannsche Gasthof, sowie an die Gemarkung Tegel grenzend die Revier-Försterei mit dem Staatlichen Revier-Förster F. Hermann verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einträge im Adressbuch von 1943&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1943|7012|Schulzendorf|Teil=IV.|Seite=2555|Zitat=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für Schulzendorf Post Tegel:&lt;br /&gt;
* Die Neu-Ruppiner Chaussee ist als Ruppiner Chaussee in Schulzendorf durchgehend (siehe auch Tegel und Heiligensee) mit 137–159 (ungerade, an der rechten Seite ist Forst) nummeriert.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Straße 1&amp;#039;&amp;#039; (vorher: Apfelallee; seit 1978: Im Tegelgrund) besitzt eine Unterführung unter der Bahn.&lt;br /&gt;
* Die vor 1920 in Heiligensee geplante Dambockstraße ist bis an die Ruppiner Chaussee angegeben. Sie führte ab Keilerstraße als Planstraße 7 seit 1927 mit einer Unterführung unter der Bahn in die Ortslage als Privatstraße. Diese Verbindung heißt seit 1989 Erich-Anger-Weg und führt durch und im Diakoniezentrum Heiligensee (Diakonieweg). Diese Einrichtung liegt am Diakonieweg mit 1,5 ha nordöstlich der Bahnlinie in der Ortslage und einem größeren Flächenanteil südwestlich der Bahn auf Heiligenseer Flur. Diese Flächen waren bis 1980 unbebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ejf.de/arbeitsbereiche/diakoniezentrum-heiligensee/mehrgenerationenwohnen/wohnen-60.html Geschichte des EJF im Überblick]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article215573663/In-Heiligensee-wird-neuer-sozialer-Wohnraum-geschaffen.html &amp;#039;&amp;#039;In Heiligensee wird neuer sozialer Wohnraum geschaffen&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Berliner Morgenpost]], 15. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bebaut sind zu Beginn der 1940er Jahre 50 Grundstücke, auf Ruppiner Chaussee 143 befindet sich das Restaurant „Sommerlust“ von Gastwirt Neye (Beyschlagstraße 6) und auf 145/147 das Restaurant „Waldklause“ von Gastwirt M. Kröling. Weitere Grundstücke sind noch als sog. Baustellen bezeichnet, beispielsweise Ruppiner Chaussee 161–167 und &amp;#039;&amp;#039;Straße 1&amp;#039;&amp;#039;. Gegenüber der Mündung von Am Waldwinkel ist zwischen Beyschlagstraße 13 und 15 (ungerade, 14 liegt gegenüber) eine Feuchtwiese (2018: Nummer 13a–13j) ebenfalls als Baustelle bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aktuellekarte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1937 wurde an der Ruppiner Chaussee vom [[Reichsluftfahrtministerium]] der Kasernenkomplex der [[Luftwaffe (Wehrmacht)#Flakartillerie|Flak]]-Kaserne errichtet. Im April 1945 übernahm bei der Besetzung Berlins zunächst die [[Rote Armee]] die Kaserne und gab sie im September 1945 an die [[Forces Françaises à Berlin|französische Besatzungsmacht]] ab. 1952 kam die [[Immobilie|Liegenschaft]] an die [[Polizei Berlin|Berliner Polizei]], die sie zunächst durch die [[Bereitschaftspolizei Berlin]] und später durch andere Organisationseinheiten nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.gaestehaus-der-polizei.de/geschichte-3/ |wayback=20180929001025 |text=Von der Flak-Kaserne zur Polizeiunterkunft mit Zeittafel |archiv-bot=2022-10-10 06:24:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1974 wird das Gelände auch von der [[Berliner Feuerwehr|Landesfeuerwehrschule]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-feuerwehr.de/ueber-uns/ausbildung-an-der-bfra/campus-schulzendorf/ Campus Schulzendorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Einwohnerzahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 || 67&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pots&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 58&amp;lt;ref&amp;gt;[http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV014917046/ft/bsb11157795?page=48 Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung (1873), S. 38]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || 23&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=io6_5_t5pncC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA42#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1888, S. 42]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || 65&amp;lt;ref&amp;gt;[https://opus4.kobv.de/opus4-btu/frontdoor/index/index/year/2016/docId/3781 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1898, S. 48, Fußnote 176]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 55&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dcms.lds.org/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=IE8323367 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen 1908, Kreis Niederbarnim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.reinickendorf.de/index_5136_de.html Geschichte über Heiligensee und Schulzendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/36/31/N |EW=13/15/35/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Heiligensee|Schulzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin|Schulzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1772|Schulzendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutsbezirk (Preußen)|Schulzendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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