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	<title>Berlin-Rummelsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Berlin-Rummelsburg&amp;diff=108117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-02-28T15:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil von Berlin&lt;br /&gt;
|NAME= Rummelsburg&lt;br /&gt;
|BEZIRK= Lichtenberg&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 1112&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1920-10-01&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 4.52&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Rummelsburg|ohneTz}}&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= {{Metadaten Einwohnerzahl DE-BE|Datum|ISO-Ot.}}&lt;br /&gt;
|LAT_DEG= 52&lt;br /&gt;
|LAT_MIN= 30&lt;br /&gt;
|LAT_SEC= 0&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 13&lt;br /&gt;
|LON_MIN= 29&lt;br /&gt;
|LON_SEC= 33&lt;br /&gt;
|PLZ1= 10317&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE= &lt;br /&gt;
* [[Victoriastadt]]&lt;br /&gt;
* [[Weitlingkiez]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil im [[Bezirk Lichtenberg]] in [[Berlin]]. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung vor allem für das Gebiet um den [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (S-Bahn)|gleichnamigen S-Bahnhof]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Berlin Rummelsburg.jpg|mini|links|Satellitenbild von Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Das erste Gebäude Rummelsburgs war eine [[Ziegelei]],&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; die sich ab 1669 am Ufer des [[Rummelsburger See]]s (damals: &amp;#039;&amp;#039;Stralauer See&amp;#039;&amp;#039;) befand. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich daraus eine [[Molkerei|Meierei]], die zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Charlottenhof&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Nach 1775 sind ebenfalls Fischereien und Gärtnereien nachgewiesen. Als die Meierei vom Weinhändler Johann Jakob Rummel gekauft und in ein [[Wirtshaus]] umgewandelt wurde, nannte er sie &amp;#039;&amp;#039;Rummelsburg.&amp;#039;&amp;#039; Dieser Name übertrug sich auf die entstehende Ansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1861 wurde Rummelsburg, bis dahin [[Exklave]] Berlins im Kreis [[Niederbarnim]], dem Gutsbezirk Boxhagen eingegliedert. Im Jahr 1859 wurde hier das [[Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg|Friedrichs-Waisenhaus]] eröffnet, 1867 die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Anilinfabrikation mbH&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der Vorläufer der [[Agfa]]. Zwischen 1872 und 1875 entstand die&amp;amp;nbsp;– teilweise von [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Bauingenieuren errichtete&amp;amp;nbsp;– [[Victoriastadt]], 1877–1879 das städtische Arbeitshaus Rummelsburg&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Irmer, Kaspar Nürnberg, Barbara Reischl: [https://www.gedenkstaettenforum.de/ &amp;#039;&amp;#039;Das Städtische Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg in Berlin-Lichtenberg. Zur Geschichte und Gegenwart eines vergessenen Ortes der Verfolgung von „Asozialen“ in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstättenrundbrief Nr.&amp;amp;nbsp;144.&amp;#039;&amp;#039; 8/2008, S.&amp;amp;nbsp;22–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; (später: [[Gefängnis Rummelsburg]]). Zwischen 1890 und 1892 wurde die evangelische [[Erlöserkirche (Berlin-Rummelsburg)|Erlöserkirche]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1889 wurde der Gutsbezirk aufgelöst und die eigenständige Gemeinde [[Boxhagen-Rummelsburg]] gebildet, die nun aus vier Siedlungskernen bestand – dem Boxhagener [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] mit seiner Siedlungskolonie, den Etablissements von Rummelsburg, der Kolonie Victoriastadt und der Kolonie [[Lichtenberger Kietz]]. Begünstigt durch die Anlage des Bahnhofs Stralau-Rummelsburg im Jahre 1882 (heute: [[Bahnhof Berlin Ostkreuz|Bahnhof Ostkreuz]]) kam es in den folgenden Jahren zu einem raschen Wachstum von Wohn- und Industriebebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert steigerten sich mit der raschen [[Industrialisierung|industriellen Entwicklung]] von 1875 mit 2.135 auf rund 20.000 im Jahr 1895 und mehr als 50.000 im Jahr 1910.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Breitenborn: &amp;#039;&amp;#039;Boxhagen-Rummelsburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Kurier|BZ am Abend]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Januar 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/niederbarnim.htm |titel=Landkreis Niederbarnim |titelerg=Gemeindeverzeichnis Einwohnerzahl von Boxhagen-Rummelsburg 1910|hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240304112736if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?brandenburg/niederbarnim.htm |archiv-datum=2024-03-04 |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1912 kam Boxhagen-Rummelsburg zur Stadt [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] und mit der Bildung von [[Groß-Berlin]] am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 in den [[Bezirk Lichtenberg]] der deutschen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 21. Mai 1927 bis in die 1950er Jahre befand sich in der Köpenicker Chaussee 1–4, unmittelbar am Rummelsburger See, das &amp;#039;&amp;#039;[[Städtisches Flußbad Lichtenberg|Städtische Flußbad&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Lichtenberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Neben 26.000&amp;amp;nbsp;m² Sandstrand befanden sich hier ein kleineres Schulbecken, ein großes Sportbecken (25&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;m) und ein kleineres Warmbecken, dessen Wasser in der kühleren Jahreszeit mit der Abwärme des benachbarten [[Kraftwerk Berlin-Klingenberg|Kraftwerks Klingenberg]] erwärmt wurde. Ein viertes Becken war dem Zehnmeter-Sprungturm vorbehalten. Die Gesamtfläche des Bades umfasste 50.000&amp;amp;nbsp;m².&amp;lt;ref&amp;gt;John Stave: &amp;#039;&amp;#039;Stube und Küche. Erlebtes und Erlesenes.&amp;#039;&amp;#039; Eulenspiegel-Verlag, 2001, ISBN 3-359-00478-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/stadtplan_uferweg.html#/imperia/md/images/balichtenberghohenschoenhausen/spaziergaenge/bilder_spaz4/flussbadeanstalt.jpg |text=&amp;#039;&amp;#039;Am Rummelsburger Ufer&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20081007041042 }} Bezirksamt Lichtenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Neugliederung des Bezirks im Jahr 2002 (ein Jahr nach der Berliner Bezirksreform) wurde Rummelsburg zu einem eigenständigen Ortsteil. Dieser erstreckt sich seither mit dem [[Weitlingkiez|Gebiet um die Weitlingstraße]] bis zum [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg|Bahnhof Lichtenberg]]. Hier dominiert Wohnbebauung aus der Zeit Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vic-tucholla.JPG|mini|Victoriastadt, [[Tuchollaplatz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Victoriastadt - Schrotkugelturm.jpg|mini|hochkant|Schrotkugelturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Hauptstr 8 (Rumbg) Gefängnis Rummelsburg&amp;amp;Helga Lieser&amp;amp;2015.jpg|mini|hochkant|Ehemaliges Gefängnis Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil liegt langgestreckt zwischen der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] um den Bahnhof Ostkreuz im Nordwesten und dem Blockdammweg im Südosten und grenzt im Süden an die [[Spree]] und ihren Ausläufer, den [[Rummelsburger See]] (auch: Rummelsburger Bucht). Der Ortsteil wird von der breiten [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] der Hauptstraße/Köpenicker Chaussee und der Eisenbahnstrecke nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]] (S-Bahn-Linie S3) durchzogen. Ein Ortszentrum gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Ortsteils liegt das [[gründerzeit]]liche Wohngebiet [[Berlin-Victoriastadt|Victoriastadt]] (auch Kaskelkiez genannt) mit dem [[Museum Lichtenberg im Stadthaus]] in der Türrschmidtstraße und mit dem Wahrzeichen der Victoriastadt, dem [[Schrotkugelturm]] in der Nöldnerstraße. Daran anschließend herrscht um den [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (S-Bahn)|Bahnhof Berlin-Rummelsburg]] und die Fischerstraße lockere Bebauung vor. An der Schlichtallee/Fischerstraße liegt ein Schulkomplex, der von [[Max Taut]] entworfen wurde und zu den größten Schulneubauten der [[Weimarer Republik]] zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09095224|Baudenkmal Oberlyzeum, Mittel-, Gemeinde- und Berufsschule Lichtenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Ufern des Rummelsburger Sees entstand in den 2000er Jahren, teilweise unter Einbeziehung alter Bausubstanz, die [[Wasserstadt Rummelsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zwischen 1854 und 1859 errichtete [[Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg]] in der Hauptstraße diente zur Unterbringung elternloser Jungen und Mädchen, die in Berlin und der Umgebung aufgegriffen worden waren. In der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war auf dem Gelände das [[Grenztruppen der DDR|Grenzregiment]]&amp;amp;nbsp;36 untergebracht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/SNFUKDVQ2HG5TO6ECH5QAIJO4YTZE6IR |titel=Grenzregiment-36 |werk=deutsche-digitale-bibliothek.de |abruf=2022-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das für die Bewachung der [[Berliner Mauer]] zwischen der [[Eberswalder Straße]] im [[Berlin-Prenzlauer Berg|Stadtbezirk Prenzlauer Berg]] und der Mündung des [[Landwehrkanal]]s in die Spree im [[Bezirk Treptow|Stadtbezirk Treptow]] verantwortlich war. Für die Insassen des Waisenhauses entstand hier 2014 der &amp;#039;&amp;#039;Gedenkort Rummelsburg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ebenfalls in der Hauptstraße gelegene, 1877–1879 gebaute [[Gefängnis Rummelsburg|Städtische Arbeitshaus Rummelsburg]] wurde in der DDR als &amp;#039;&amp;#039;Haftanstalt Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Seit 2007 sind die Gebäude zu Eigentums- und Mietwohnungen umgebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter in Richtung Südosten dominieren Industriebebauung und das ausgedehnte Gelände des [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (Betriebsbahnhof)|Betriebsbahnhofs Rummelsburg]], in dem Fernzüge der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] gewartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Wahrzeichen des Ortsteils ist das im Südosten Rummelsburgs nahe der Spree gelegene [[Kraftwerk Berlin-Klingenberg|Elektrizitäts- und Heizkraftwerk Klingenberg]], benannt nach dessen Konstrukteur, dem Elektroingenieur [[Georg Klingenberg]]. Es wurde 1925–1926 errichtet und galt lange als die größte und modernste Anlage Europas. Es stellt auch heute einen Großteil der Energieversorgung der Stadt Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil hat Anschluss an das [[S-Bahn Berlin|Berliner S-Bahn-Netz]] mit den Bahnhöfen [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (S-Bahn)|Rummelsburg]] und [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (Betriebsbahnhof)|Betriebsbahnhof Rummelsburg]] an der Linie S3 sowie [[Bahnhof Berlin Nöldnerplatz|Nöldnerplatz]] und [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] an den Linien S5, S7 und S75. Vom Bahnhof Lichtenberg verkehren [[Regionalbahn]]linien nach [[Templin]], [[Eberswalde]] und [[Senftenberg]], [[Werneuchen]] und [[Kostrzyn nad Odrą|Kostrzyn]]. Außerdem besteht hier ein Übergang zur [[U-Bahn-Linie U5 (Berlin)|U-Bahn-Linie U5]]. Der [[Bahnhof Berlin Ostkreuz|S-Bahnhof Ostkreuz]] liegt am Rande des Ortsteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird das Gebiet von der [[Straßenbahn Berlin|Straßenbahnlinie]]&amp;amp;nbsp;21 und mehreren [[Busverkehr in Berlin|Buslinien]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 17.308&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 20.010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 22.390&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 25.697&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 25.866&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 26.658&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 26.996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 27.577&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 5. Einwohnerregisterstatistik Berlin. Bestand – Grunddaten. 31. Dezember.&amp;#039;&amp;#039; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (jeweilige Jahre)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/33c9036f104cc704/506649c17098/SB_A01-05-00_2023h02_BE.pdf |titel=Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 23. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2023 |hrsg=Amt für Statistik Berlin-Brandenburg |seiten=26 |format=PDF |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Rummelsburg Kraftwerk Klingenberg.jpg|mini|Kraftwerk Klingenberg]]&lt;br /&gt;
=== Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Große Gebiete in Rummelsburg, an der Hauptstraße und an der Köpenicker Chaussee gelegen, entwickelten sich in dem genannten Zeitraum zu bedeutenden Wirtschaftsfaktoren in Rummelsburg. Dazu trugen insbesondere folgende Unternehmen bei:&lt;br /&gt;
* [[Knorr-Bremse]]&lt;br /&gt;
* [[I.G. Farben]] AG Aceta&lt;br /&gt;
* [[Kraftwerk Klingenberg]]&lt;br /&gt;
* Gaswerk Lichtenberg mit Betriebswohnungen&lt;br /&gt;
* [[Victoriastadt#Verwaltungs-, Industrie- und Geschäftsbauten in der Victoriastadt|Norddeutsche Eiswerke]]&lt;br /&gt;
* Großmarkt für Gänse und Schweine,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wilms: [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/icomoshefte/article/view/22901/16664 &amp;#039;&amp;#039;Der Schienenverkehrsknoten Berlin und ausgewählte Beispiele der Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, 1998, (27), S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903 geschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Bau und der Betrieb des damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Victoriastadt#Nöldnerstraße|Auguste-Viktoria-Krankenhauses]]&amp;#039;&amp;#039; in der Nöldnerstraße und der Verkehr über den Betriebs- und Abstellbahnhof Rummelsburg bestimmten die Wirtschaft in Rummelsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen 1945 und 1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv DH 2 Bild-D-00131-05A1, Rummelsburg, Betonwerk.jpg|mini|Betonwerk Rummelsburg, 1960]]&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs wurden die Unternehmen Knorr-Bremse und I.G. Farben enteignet. Das Kraftwerk und die Gaswerke konnten anfangs wegen demontierter Maschinen oder wegen fehlender Rohstoffe nicht arbeiten. Erst ab 1952 begann wieder eine nennenswerte Erzeugung von Industriegütern. Die Fabriken wurden zu [[Volkseigener Betrieb|volkseigenen Betrieben]]. Beispiele für Einrichtungen mit hoher Wirtschaftskraft in Rummelsburg waren:&lt;br /&gt;
* [[Knorr-Bremse|Berliner Bremsenwerk]]&lt;br /&gt;
* Betonplattenwerk Rummelsburg des Wohnungsbaukombinats Berlin, Betriebsteil&amp;amp;nbsp;III&lt;br /&gt;
* Betriebsbahnhof Rummelsburg&lt;br /&gt;
* [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin#Ingenieurhochschule Berlin|Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik]] in der Marktstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen und wirtschaftlichen Wandels]] seit 1990 wurden viele Betriebe schrittweise abgewickelt. Übrig blieben vor allem kleine oder [[Mittelstand|mittelständische]] Handwerksbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk Klingenberg beliefert den Berliner Strommarkt und ist wichtiger Lieferant von [[Fernwärme]] für den Ostteil der Stadt. Die [[Braunkohle]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verfeuerung wurde 2017 beendet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Rogalla |Titel=Energieversorgung: Die letzte Schüppe Braunkohle |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum= |Online=https://www.berliner-zeitung.de/berlin/energieversorgung-die-letzte-schueppe-braunkohle-26964022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Kraftwerk voll auf [[Erdgas]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 entstand das Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;Victoriacenter&amp;#039;&amp;#039; an der Marktstraße. Im Gebäude des Berliner Bremsenwerks in der Hirschberger Straße ist die [[Deutsche Rentenversicherung Bund]] mit der Abteilung „Versorgungsträger für Zusatzversorgungssysteme“ ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rummelsburger Betriebsbahnhof entstand als Neubau das [[Bahnhof Berlin-Rummelsburg (Betriebsbahnhof)|ICE-Bahnbetriebswerk]] der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]]. Die [[ICE 2|ICE-2]]-Flotte ist hier beheimatet. Der heutige Betriebsbahnhof Rummelsburg teilt sich in zwei Bereiche: Im südlichen Bereich befindet sich die ICE-Halle und im nördlichen Bereich die Reisezugwagenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Robinson-Schule (Grundschule), Wönnichstraße 7&lt;br /&gt;
* Schule an der [[Victoriastadt]] (Grundschule), Nöldnerstraße 44, 1890/91 gebaut und unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Zentralschulhaus für Boxhagen-Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039; gegründet, zwischenzeitliche Unterbringung eines Evangelischen Oberlyzeums, seit 1990 Schule an der Victoriastadt&lt;br /&gt;
* [[Immanuel-Kant-Gymnasium (Berlin)|Immanuel-Kant-Gymnasium]], Lückstraße 63, 1905 als Privatschule für Mädchen und Jungen in [[Berlin-Karlshorst|Karlshorst]] gegründet, seit 1921 der Name Kant-Schule, 1947 Umzug in die heutige Max Taut Schule, 1988 Umzug in die Schulze-Boysen-Straße 38, seit 1991 in der Lückstraße 63, 2008 Fusion mit dem Georg-Forster-Gymnasium&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kant-gymnasium.de/unsere-schule/schulgeschichte.php |titel=Eine kurze Geschichte der Kant-Schule erarbeitet vom Wahlpflichtkurs Geschichte Klasse 10 |werk=Homepage des Immanuel-Kant-Gymnasiums |sprache=de |abruf=2022-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich-List-Schule (Oberstufenzentrum), Marktstraße 2–3 und Fischerstraße 32, 1906/7 als [[Realgymnasium]] gegründet, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] reine [[Jungenschule]], gegen Ende des Krieges als [[Lazarett]] verwendet, während der Schulbetrieb weiterhin fortgeführt wurde, seit 1995 Oberstufenzentrum Bürowirtschaft II&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fls-berlin.de/unser-oberstufenzentrum/unsere-schule/geschichte/ |titel=Die Geschichte unserer Schule |werk=Homepage der Friedrich-List-Schule |datum=2019 |sprache=de |abruf=2022-09-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220902001215/http://www.fls-berlin.de/unser-oberstufenzentrum/unsere-schule/geschichte/ |archiv-datum=2022-09-02 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Max Taut Schule (Oberstufenzentrum), Fischerstraße 36, seit 1997 benannt nach ihrem Architekten [[Max Taut]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visitberlin.de/de/max-taut-schule |titel=Max-Taut-Schule Deutschlands einst größter Schulkomplex |werk=visitBerlin |sprache=de |abruf=2022-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der [[SV Sparta Lichtenberg]] trägt seine Heimspiele auf dem Paul-Kalkbrenner-Sportfeld in der Fischerstraße aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter des Ortsteils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Adolph Schlicht]] (1840–1910), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Johannes Harting]] (1868–1951), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Julius Asch]] (1875–1932), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Karl Okonsky]] (1880–1974), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kowalke]] (1907–1944), Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Margarete Steffin]] (1908–1941), Schauspielerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Arthur Weisbrodt]] (1909–1944), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Erwin Nöldner]] (1913–1944), Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Lothar Witt]] (* 1935), Funktionär der &amp;#039;&amp;#039;Freien Deutschen Jugend (FDJ)&amp;#039;&amp;#039;, Abgeordneter der Volkskammer der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mit Rummelsburg verbundene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zille]] (1858–1929), &amp;#039;&amp;#039;Pinselheinrich&amp;#039;&amp;#039;, Maler und Grafiker, lebte in der Geusenstraße 16&lt;br /&gt;
* [[Felix Tucholla]] (1899–1943), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte in der Kaskelstraße 41&lt;br /&gt;
* [[Hans Krüger (Widerstandskämpfer)|Hans Krüger]] (1904–1944), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte in der Türrschmidtstraße 38&lt;br /&gt;
* [[Georg Lehnig]] (1907–1945), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte in der Wönnichstraße 105&lt;br /&gt;
* [[Gustav Zahnke]] (1908–1930), Opfer des Nationalsozialismus, lebte in der Margaretenstraße 9&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Martinke]] (1909–1945), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, lebte in der Pfarrstraße 92&lt;br /&gt;
* [[Käthe Tucholla]] (1910–1943), Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, lebte in der Kaskelstraße 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gedenktafeln in Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christine Steer: &amp;#039;&amp;#039;Rummelsburg mit der Victoriastadt.&amp;#039;&amp;#039; be.bra-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8148-0181-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/derbezirk/rummelsburg.html &amp;#039;&amp;#039;Zeitreise durch Rummelsburg.&amp;#039;&amp;#039;] Geschichte von Rummelsburg auf den Seiten des Bezirksamtes&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=h |bez=17 |id=R640 |zlb98=1711 |name=Rummelsburger Straße}}&lt;br /&gt;
* [http://www.industriekultur.berlin/web/medien/pdfs/industriekultur_05_region_rummelsburg_1496045890/industriekultur_05_region_rummelsburg.pdf Informationsblatt zu interessanten Industriebauten in Rummelsburg.] (PDF) Berliner Zentrum für Industriekultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Berlins im Bezirk Lichtenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Berlin|Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Rummelsburg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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